HAARAUSFALLEN

Dr. Frank-Matthias Schaart zum Thema Haarausfall

Heute habe ich mich mit Dr. Frank-Matthias Schaart, einem der bekanntesten deutschen Dermatologen und Haarexperten getroffen, um über Ursachen von Haarausfall und vor allem Möglichkeiten gegen Haarausfall zu sprechen und herauszufinden, wie Betroffene Haarausfall stoppen können. Ich werde auf Haarausfallen.de regelmäßig Interviews mit Dr. Frank- Matthias Schaart führen, um wertvolle Informationen zum Thema Haarausfall aus sicherer Quelle zu veröffentlichen.

Sehr geehrter Herr Dr. Schaart, vielen Dank schon einmal dafür, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Wie sind Sie persönlich zur Haarmedizin gekommen und welche Leistungen bieten Sie in Ihrer Praxis an?

Ich persönlich kam nach meinem Grundstudium der Chemie und dem anschließenden Medizinstudium zunächst über eine Tätigkeit in der Allgemeinen Pharmakologie (Arzneimittelforschung) zu meinem heutigen Beruf als Haarmediziner. Nach dem wissenschaftlichen Studium und meinen Forschungsgebieten war es nur folgerichtig dass ich meine Facharztweiterbildung in der Dermatologie absolvierte.

Haarmediziner Dr. Schaart

Haarmediziner Dr.Schaart

In der Anfangsphase habe ich rein wissenschaftlich gearbeitet und hatte noch keinen Patientenkontakt. Ich habe dort mit Zellkulturexperimenten verschiedene zelluläre Bestandteile der Haarwurzel analysiert und diese Zellen im Reagenzglas angezüchtet. Wir haben Melanozyten, Fibroblasten und Keratinozyten der Haarwurzeln kultiviert und festgestellt, wie das Wachstumsverhalten durch Zugabe bestimmter Stoffe beeinflusst wird. Daraus resultieren meine weitgehenden Kenntnisse auf dem Gebiet der Haarmedizin. Das Ziel unserer Forschung war letztendlich, das Haar im Reagenzglas neu zusammenzusetzen. Einzelne Haare sollten der Kopfhaut entnommen, vermehrt und anschließend wieder verpflanzt werden. Bis heute ist dies leider nicht gelungen, aber es resultierten andere wichtige Erkenntnisse aus unseren Experimenten. Die Haarwurzel ist in bestimmten Situationen in der Lage, ihre Fähigkeiten anzupassen und produziert anstelle eines neuen Haares neue Hautzellen. Insofern konnten wir wichtige Erkenntnisse für z. B. Verbrennungsopfer erlangen. Ich habe also über viele Jahre in der Grundlagenforschung gearbeitet. Durch meinen ehemaligen Lehrer Professor Dr. Orfanos (damals Deutschlands bekanntester Haarmediziner) habe ich sehr viele Erfahrungen gesammelt und bin so schlussendlich Haarmediziner geworden.

Mit welchen Maßnahmen und Techniken können Sie Haarausfall diagnostizieren?

Die wichtigste Aufgabe für einen Haarmediziner ist es, eine klare Diagnose zu stellen. Viele unserer Patienten haben eine Reihe teurer Produkte gekauft und selbst viele -meist wenig wirksame- Dinge unternommen, um den Haarausfall zu stoppen, bevor sie zu uns in die Praxis kamen. Da die Ursache noch nicht bestimmt war, verloren Patienten hierdurch eine Menge Zeit. Um eine genaue Diagnose erstellen zu können, führen wir eine intensive Befragung durch sowie eine umfangreiche Blutuntersuchung. Wir überprüfen sämtliche Faktoren die zu Haarausfall führen können und die im Blut nachweisbar sind. Dazu gehören bestimmte Elektrolyte (Bsp.: Magnesium, Selen, Zink, Eisen) und Vitamine (Bsp.: Biotin, Folsäure, Vitamin H). Wir überprüfen außerdem die Gesundheit der Schilddrüse, überprüfen weibliche und männliche Hormone des Körpers. Wir nehmen, bildlich gesprochen, einen großen Scheinwerfer und leuchten in jeden Winkel des Körpers hinein, bis wir die genaue Ursache des Haarausfalls bestimmt haben. In 85% der Fälle bekommen wir die Diagnose jedoch nicht aus der reinen Blutanalyse, sondern nehmen zusätzlich die sogenannte TrichoScan – Technik (Trichogramm) vor. Bei dieser Untersuchungstechnik wird die Kopfhautoberfläche analysiert. Dabei werden zwei kleine Bereiche (fingernagelgroß) auf der Kopfhaut rasiert und drei Tage später mit einem hochauflösenden Scanner untersucht. Der Computer gibt uns wichtige Informationen über die Haardichte, die Geschwindigkeit des Haarwachstums, die Dicke des Haares und beantwortet uns die Frage, wie viele Haare sich prozentual in Wachstums- und Ruhephase befinden. Wie viele Flaumhärchen pro Flächeneinheit vorhanden sind, ist ebenfalls wichtig. Viele Ärzte sagen, dass Haare, die einmal ausgefallen sind nicht mehr zurückzuholen sind: das stimmt jedoch nicht. Wir können nicht zaubern, jedoch können wir viele Haare, die sich unter Hormoneinfluss zurückgezogen haben, wieder reaktivieren! So viel zu den Techniken, die wir in unserer Praxis anwenden.

Eine der wichtigsten Fragen für unsere Leser: Wie kann man heutzutage erblich-bedingten Haarausfall stoppen?

Die Therapie der sogenannten „androgenetischen Alopezie“ ist für Frauen und Männer grundsätzlich unterschiedlich! Mehr als jeder zweite Mann bekommt in seinem Leben erblich bedingten Haarausfall; Frauen jedoch sind immerhin noch zu einem Viertel betroffen. Bei Frauen behandeln wir erblich-bedingten Haarausfall mit einem äußerlich anzuwendenden Anti-Androgen, das den Einfluss der männlichen Hormone auf die Haarwurzeln komplett blockiert. Die Haarwurzeln können sich so erholen und anstatt eines verkümmerten, dünnen Haares, wieder kräftigere, dicke Haare produzieren. Diese Anwendung setzt Wochen bis Monate Geduld voraus, bis sich die Erfolge zeigen. Haarausfall bei Männern behandeln wir meist mit einer Tablette mit dem Wirkstoff Finasterid, die in der Lage ist, die Konzentration des entscheidenden männlichen Hormons an der Haarwurzel so dramatisch zu reduzieren, dass die Haarwurzel von diesen Einflüssen unbeteiligt bleibt. Hierdurch können sich die Haare wieder so erholen, dass auch bereits scheinbar ausgefallene Haare (Flächen auf denen nur noch ein Flaum zu sehen war) reaktiviert und damit wieder dicker werden. Unsere Patienten glauben zunächst gar nicht, dass so etwas möglich ist! Die Tablette muss regelmäßig 1xtäglich und lebenslänglich gegen Haarausfall eingenommen werden. Das klingt zunächst nicht sehr angenehm, jedoch hat dieses Medikament wenige und seltene Nebenwirkungen! Außerdem schreitet die internationale Forschung auf diesem Gebiet mit großen Schritten voran. Es wird aktuell versucht, den Genschalter, der dafür verantwortlich ist, ob ein Mensch in seinem Leben unter Haarausfall leiden wird oder nicht, zu blockieren. Dieser Genschalter ist identifiziert und es wird nun versucht ihn nachzubauen. Meiner Meinung nach wird es noch etwa 7 – 10 Jahre dauern, bis das möglich ist. Dann wird man den erblich-bedingten Haarausfall einfach ausschalten können, wie einen Lichtschalter. Die Finasterid-Tablette muss also nur solange eingenommen werden, bis solche neuartigen Techniken ausreichend entwickelt worden sind.

Was raten Sie ihren Patienten bei kreisrundem Haarausfall? Und was ist meist die Ursache dieser Form des Haarausfalls?

Die Ursache für kreisrunden Haarausfall ist bis heute nicht eindeutig identifiziert. Man weiß jedoch, dass es sich um eine Autoimmunreaktion handelt. Das heißt, dass unser körpereigenes Abwehrsystem auf die eigenen Haare losgeht, obwohl es aus biologischer Sicht unsinnig ist. Die erste Theorie,warum das passiert, lautet, dass Umweltfaktoren die natürliche Struktur des Haares so verändern, dass das Immunsystem des Körpers sie nicht mehr als eigenes Gewebe identifiziert und abstößt. Die zweite Theorie basiert auf den Veränderungen unserer Lebensgewohnheiten. Als Kinder sind wir nicht wie unsere Großeltern aufgewachsen, sondern sehr steril: jeder Keim ist von uns ferngehalten worden und wir sind sehr früh und viel zu oft mit Antibiotika behandelt worden. Unser Immunsystem hat also in Wirklichkeit nicht mehr so viele Aufgaben und geht deshalb sozusagen aus Langeweile auf die eigenen Strukturen los. Vergleichbar gibt es auch viele weitere Autoimmunerkrankungen, die auf dem Vormarsch sind. Man könnte sagen, es handelt sich hier um moderne Zivilisationskrankheiten. Beispielsweise geht das Immunsystem bei Heuschnupfen auf die eigenen Schleimhäute oder bei Asthma auf die Bronchien los und bei der Neurodermitis sind es die eigenen Hautzellen. Bei kreisrundem Haarausfall sind es eben die Haarwurzeln, die abgestoßen werden. Bei kreisrundem Haarausfall bleiben die Haarwurzeln lebensfähig und gehen in eine teilweise jahrelange Ruhephase über. Die Haarwurzeln können – je nach Stadium- mit fünf unterschiedlichen Therapien behandelt werden. Die eine Therapie ist eine hochdosierte innerliche Zink-Therapie. Die zweite Behandlungsmöglichkeit ist die Anwendung von Cortison, innerlich oder äußerlich. Die dritte Möglichkeit bietet die sogenannte Kontaktsensibilisierung, bei der eine künstlich Allergie auf der Kopfhaut ausgelöst wird. Das Immunsystem wird von der Haarwurzel abgelenkt auf die Kopfhautoberfläche. Nach cirka 15 – 18 Wochen wachsen die Haare wieder nach. Einmal in der Woche muss diese Therapie in der Behandlungsphase erneuert werden. Die vierte Behandlungsmöglichkeit gegen kreisrunden Haarausfall bietet der sogenannte Fractional-Laser. Dabei werden mikrofeine Verletzungskanäle in die Kopfhaut gelasert, Dadurch kommt es zu einer maximalen Stimulation der Haarwurzel-Aktivität. Nach der dritten Sitzung, die etwa alle vier Wochen vorgenommen werden, beginnen die ersten Haare wieder nachzuwachsen. Die fünfte Behandlungstherapie ist die sogenannte Fumaderm-Theapie. Eigentlich handelt es sich dabei um eine Tablette zur Behandlung von Schuppenflechte (Psoriasis). Bei der Behandlung fiel auf, dass nach der Anwendung an zuvor kahlen Stellen wieder massiv Haare nachgewachsen sind.
Diese Behandlung ist jedoch noch ganz neu und daher experimentell!

Die Werbung suggeriert uns schnelle Hilfe gegen Haarausfall durch Coffein-Shampoos und Minoxidil. Was halten Sie von Mitteln wie Alpecin oder Regaine gegen Haarausfall?

Coffein-Shampoos wirken minimal gegen Haarausfall. Coffein unterstützt die Aufnahme von bestimmten Wirkstoffen in die Kopfhaut, indem es die Kopfhaut-Poren vergrößert. Wir kombinieren Coffein daher oft mit anderen Therapeutika, um den Transport der Wirkstoffe in die Kopfhaut zu beschleunigen. Gleichzeitig fördert es die Mikrodurchblutung im Bereich der Haarwurzeln, sodass sie besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Im Vergleich zu anderen Therapeutika, die vielleicht 97% an Wirkung in die Kopfhaut hineintransportieren, bringt das Coffein vielleicht 2-3%. Es wird also mehr versprochen, als gehalten werden kann. Minoxidil hingegen ist eine Substanz die sehr sinnvoll gegen Haarausfall ist und mit der wir ebenfalls arbeiten. Sie wird insbesondere bei hormonell-bedingtem Haarausfall eingesetzt. Bei Männern funktioniert es gut, mit der Finasterid-Tablette haben wir jedoch eine höhere Erfolgsquote. Minoxidil muss zwei Mal täglich in die Kopfhaut einmassiert werden. Bei Frauen funktioniert die alleinige Anwendung von Minoxidil nach unseren Erfahrungen nicht so gut, weshalb wir es mit einem anderen Wirkstoff, dem sogenannten antiandrogenen Wirkstoff 17-alpha-Östradiol kombinieren. Morgens wird bei feuchter Kopfhaut das alpha-Östradiol angewendet, während das Minoxidil abends in die trockene Kopfhaut einmassiert wird um den Haarausfall zu stoppen. Minoxidil macht also in der Anwendung gegen Haarausfall durchaus Sinn.

Was können Betroffene wirklich tun, um ihr Haarwachstum anzuregen?

Was man gegen Haarausfall tun kann, ist abhängig von der jeweiligen Ursache. Zunächst sollte immer eine Diagnose von einem Haarspezialisten gestellt werden, um anschließend eine gezielte Behandlung des Haarausfalls vornehmen zu können. Wenn man einfach planlos beginnt, den Haarausfall stoppen zu wollen, ohne die Ursache zu kennen, verliert man unnötig Zeit. Es gibt so viele mögliche Ursachen des Haarausfalls neben dem erblich bedingten: so z.B. innere oder äußere Infektionen, Systemerkrankungen, Steß, Eisenmangel, Zinkmangel, eine Schilddrüsenfehlfunktion oder ein bestimmter Vitaminmangel. Wir arbeiten deshalb zusätzlich auch mit Nahrungsergänzungsmitteln. Diese machen allerdings nur dann einen Sinn bei Haarausfall, wenn man das Haarwachstum durch andere therapeutische Aktivitäten so anregt, dass eine Vielzahl von neuen Flaum-Härchen auf der Kopfhaut zu sehen sind. Dann kann die richtige Zeit gekommen sein, um vorübergehend für 3 – 6 Monate mit einem Nahrungsergänzungsmittel zu arbeiten, um das Haarwachstum zusätzlich zu unterstützen. Alleine angewendet bringen die Nahrungsergänzungsmittel bei Haarausfall meistens nicht so viel.

Für viele ist die Haartransplantation der letzte Ausweg. Welche Erfahrungen haben Sie mit Eigenhaarverpflanzungen gemacht?

Bei Haartransplantationen ist anzumerken, dass es bei einer zu hohen Haardichte in dem problematischen Bereich sehr schwierig sein kann, zwischen den bestehenden Haaren die entsprechenden Löcher zu bohren, um die vom Hinterkopf entfernten Haare nach vorne zu transplantieren. Es besteht also die Gefahr, dass man durch das Bohren der Transplantatlöcher zwei Wurzeln zerstört, um eine neue Haarwurzel zu verpflanzen. Man darf nicht vergessen, dass unser Haar in einem schrägen Winkel aus der Kopfhaut herauskommt. Selbst wenn man das Loch in einem unbehaarten Areal setzt, kann es sein, dass man unter der Haut die Haarwurzel des Nachbarhaares verletzt. Am besten funktioniert die Haartransplantation, wenn gar keine Haare an der Stelle vorhanden sind. Bei Männern ist dies aufgrund des Vorliegens von Glatzen-Arealen häufig der Fall. Bei Frauen macht sich der Haarausfall eher in Form einer Ausdünnung bemerkbar, dort ist es schwieriger, eine Haartransplantation vorzunehmen. Es gibt zwei unterschiedliche Techniken der Haartransplantation. Bei der Streifen-Technik wird ein Kopfhaut-Streifen aus dem Hinterkopf entnommen und die einzelnen Follikel anschließend im Labor aus diesem Haarstreifen herauslöst, bevor sie transplantiert werden. Die neueste Technik ist jedoch die FUE-Methode, bei der eine Einzelfollikel-Entnahme vorgenommen wird und die Haarfollikel anschließend nach vorne transplantiert werden. Dabei ist wichtig, dass die natürliche Haarlinie berücksichtigt wird und die Haare auch im richtigen Winkel in die Kopfhaut eingesetzt werden, in welchem sie auch vorher aus der Kopfhaut herausgekommen sind. Andernfalls macht das neue Haar einen unnatürlichen Eindruck. Ich selbst nehme zwar keine Haartransplantationen vor, aber arbeite eng mit entsprechenden Spezialisten zusammen. Hier bin ich mir sicher, dass ich meine Patienten mit gutem Gewissen zur Haartransplantation weiterleiten kann. Interessant ist, dass die transplantierten Haare nicht mehr dem Einfluss der Hormone unterliegen. Um das richtige Institut für eine Haartransplantation zu finden, sollte man sich vorher gut informieren und seinen beratenden Arzt fragen. Optimal ist es, mit Betroffenen zu sprechen, die bereits eine Haartransplantation hinter sich haben und ihre Erfahrungen als sicherer Quelle schildern können.

Vielen Dank für das angenehme und informative Gespräch zum Thema Haarausfall. Ich freue mich sehr auf das nächste Interview mit Ihnen.

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Interview etwas weiterhelfen konnte. Das Interview bestätigt mich in meiner Annahme, dass zunächst ein Arztbesuch wichtig ist, um die genaue Ursache des Haarausfalls zu bestimmen und den Haarausfall ganz gezielt stoppen zu können. Es gibt viele Möglichkeiten etwas gegen den Haarausfall zu tun, jedoch muss das entscheidende Mittel für die ausgehende Ursache verwendet werden. Ich freue mich auf das nächste Interview mit Dr. Schaart und hoffe, dass heute einige ungeklärte Fragen zum Thema Haarausfall besprochen wurden. Solltest du weitere Fragen haben, kannst du sie gerne unter diesen Beitrag posten. Ich nehme deine Fragen gerne mit in das nächste Interview.

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