Gründe für Haarausfall

Geschrieben von | 26. März 2019 |Blog,Ursachen Haarausfall | 0

Gründe für Haarausfall

Haarausfall kann viele Gründe haben. Vor allem für die Wahl der Behandlung ist es wichtig, dass im Vorfeld mit einem Experten die genaue Ursache abklärt wird. Sollte eine Mangelernährung, Stress oder Rauchen der Auslöser sein (um einige zu nennen), können die Haare nämlich von selbst wieder anfangen zu wachsen.

Äußern tut sich der Haarausfall in diesem Fall häufig durch lichte Stellen auf dem gesamten Kopf und immer schütterer werdendes Haupthaar. Oftmals schimmert dann schon die Kopfhaut durch. Dieser diffuse Haarausfall kann in vielen Fällen erfolgreich behandelt werden. Die Gründe für den Haarausfall können jedoch auch genetischer oder hormoneller Natur sein. Vor allem Männer leiden häufig unter erblich bedingtem Haarverlust.

Dabei weicht die Haarlinie im Laufe der Zeit immer weiter zurück, Geheimratsecken bilden sich und es kann zu einer Halb- oder Vollglatze kommen. Tatsächlichen Krankheitswert hat der so genannte kreisrunde Haarausfall (Alopecia Areata), bei dem, nach letztem Forschungsstand, davon ausgegangen wird, dass der Körper sein eigenes Immunsystem bekämpft.

Deshalb ist in diesem Zusammenhang auch häufig die Rede von einer Autoimmunkrankheit. Eine Haartransplantation stellt hier keine sinnvolle Lösung zur Bekämpfung des Haarverlustes dar. In dieser Kategorie behandeln wir die einzelnen Gründe, die Haarausfall haben kann und stellen mögliche Behandlungsansätze vor.


Inhaltsverzeichnis

» Die Gründe für Haarausfall vom Arzt abklären lassen
» Erblich bedingt oder hausgemacht? Fragen über Fragen!
» Die häufigsten Gründe für Haarschwund
» Fazit | Die Ursachenforschung bildet das Fundament für jede Haarausfallbehandlung


Die Gründe für Haarausfall vom Arzt abklären lassen 

Du stellst fest, dass dein Haar immer dünner wird und dass die Kopfhaut bereits an einigen Stellen durchschimmert. Dein Blick fällt auf das Symptom, doch die Gründe für den Haarausfall kannst du dir nicht erklären. Um der Ursache auf die Spur zu kommen, solltest du dich von einem Dermatologen untersuchen lassen. Dieser wird im großen Blutbild nach möglichen begünstigenden Faktoren, nach Erkrankungen und nach hormonellen Problemen suchen. Auch eine Sichtkontrolle und eine Haarprobe können den Grund für deinen Haarschwund erkennen lassen. Die Untersuchung ist ratsam, da es zahlreiche Gründe für ein und das selbe Symptom – für deinen Haarausfall – gibt.


Erblich bedingt oder hausgemacht? Fragen über Fragen!

Einige Ursachen liegen bereits in deinen Genen und es gibt keine Möglichkeit, darauf einen Einfluss auszuüben. Andere Gründe für Haarausfall sind auf deinen Lebensstil zurückzuführen. Wie bereits angesprochen, ruht dein Blick allein auf dem Symptom. Die vielen, sich in deinem Kopf manifestierenden Fragen werden beantwortet, wenn du eine Diagnose stellen und den Grund für deinen Haarausfall ermitteln lässt.


Die häufigsten Gründe für Haarschwund

Hier möchten wir die häufigsten Ursachen für ausfallende Haare aufführen. Denn kaum ein anderes Symptom kann so viele unterschiedliche Ursachen haben wie Haarausfall. Es gibt diffusen und kreisrunden, arealweise und den ganzen Kopf betreffenden Haarschwund. Allein diese Tatsache zeigt dir, dass auch die Ursachen ganz unterschiedlicher Natur sein können.

Stress und Sorgen: Leidest du unter Stress, reagieren deine Psyche und dein Körper. Bei längerfristiger Anspannung oder bei täglichen Sorgen kann es zu starkem Haarausfall kommen. Ein Grund dafür ist die ständige Anspannung deiner Kopfhaut, die du nicht bewusst beeinflusst. Gestresste Menschen sprechen oft über eine starke Spannung im Kopf. Obendrein verändert Stress deinen Hormonspiegel und beeinflusst die Durchblutung. Für den in Folge auftretenden Haarschwund sind sowohl die körperlichen, als auch die seelischen Stressfaktoren zuständig. Im Regelfall wächst das Haar wieder nach, wenn du den Stress reduzierst und dir mehr Ruhe gönnst.

Mangelernährung – Vitalstoffmangel: Dein Haar braucht eine ganze Reihe an Vitalstoffen. Biotin und Eisen, Vitamine, Zink und Proteine sind für einen dichten Haarwuchs essenziell. Ernährst du dich hauptsächlich von Fastfood, verzichtest auf frische Kost oder isst vegan, sind Mangelerscheinungen sehr häufige Gründe für Haarausfall. Fehlen Deinem Körper wichtige Nährstoffe, wird er die geringe Menge, die er bekommt, in alle anderen Funktionen und Prozesse, aber nicht in deinen Haarwuchs aufwenden. Durch eine Umstellung der Ernährung kannst du dem Haarschwund etwas entgegensetzen und dazu beitragen, dass sich das Haar wieder erholt und neu wächst.

Genetische Veranlagung – hormoneller Haarausfall: Die androgenetische Alopezie wird Dir direkt in die Wiege gelegt. Ob Du unter erblichem Haarschwund leidest, lässt sich meist mit einem Blick auf Deine männlichen Vorfahren sehr einfach erschließen. Haben Dein Großvater und Dein Vater bereits in jungen Jahren unter Geheimratsecken und einer Tonsur gelitten, kannst Du damit rechnen, dass Deinem Haar das gleiche Schicksal widerfährt. Auch ein Ungleichgewicht der Hormone schädigt den Haarwuchs. Doch hier solltest du unterscheiden, ob die Veränderung vorübergehend (Schwangerschaft, medikamentöse Behandlung) oder dauerhaft ist. Eine erkrankte Schilddrüse ist einer der häufigsten Gründe, die zu Haarausfall durch eine Störung im Hormonhaushalt führen.

Alkohol und Nikotin: Der Konsum von Alkohol und Nikotin wirkt sich auf die Durchblutung aus. Das heißt auch, dass deine Kopfhaut betroffen ist. Alkohol entzieht dem Körper wichtige Nährstoffe, während sich das Rauchen auf den Blutdruck auswirkt und die Sauerstoffzufuhr im Blut verringert. Es ist ein erwiesener Fakt, dass häufiger Alkohol- und Tabakkonsum zu Haarschwund führt. Im Gegensatz zu anderen Ursachen, kannst du dich in diesem Fall ganz einfach für eine Abstellung der Gründe für den Haarausfall entscheiden. Denn sobald dein Körper die Giftstoffe nicht mehr aufnimmt, erholt sich dein Haar und der Haarschwund hört auf.

Autoimmunerkrankungen: Wenn der Körper dein Immunsystem bekämpft, ist von einer Autoimmunerkrankung die Rede. Ein gutes Beispiel hierfür ist der kreisrunde Haarausfall, bei dem deine körpereigenen Abwehrstoffe gegen den Haarwuchs vorgehen und in deinem Haar einen “Gegner” sehen. Nicht zu verwechseln ist Alopecia areata mit einem hormonell bedingten Rückgang der Haarlinie. In einer Untersuchung kann der Arzt einfach feststellen, ob der Haarschwund durch die verstärkte Umwandlung von Testosteron in DHT (hormonell), oder durch eine Autoimmunerkrankung erzeugt wird.


Fazit | Die Ursachenforschung bildet das Fundament für jede Haarausfallbehandlung 

Die Gründe für Haarausfall sind so facettenreich wie unsere Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Sie können für eine Krankheit sprechen, einen Missstand in der Ernährung aufzeigen oder auf ein Ungleichgewicht in deinem Hormonhaushalt hinweisen. Haarschwund kann hausgemacht, also durch deine Lebensgewohnheiten erzeugt, oder aber in den Anlagen bereits bei deiner Geburt in den Genen verankert sein.

Um dem Problem mit den richtigen Mitteln zu begegnen, solltest du die Ursache für deinen Haarschwund kennen und dich diesbezüglich von einem Dermatologen untersuchen lassen. Denn der Grund liefert dir das Fundament für die Notwendigkeit einer Behandlung, die bei dauerhaftem Haarschwund am besten durch eine Haartransplantation erfolgt. Andere Gründe wiederum erzeugen “nur” einen reversiblen Haarausfall.

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ÜBER DEN AUTOR

Haarausfallen Autor
Haarausfallen

Warum führe ich diesen Haarausfall-Blog? Weil ich schon mit 19 unter Haarausfall gelitten und ihn nun endlich in den Griff bekommen habe. Ich möchte alle Erfahrungen der Menschen zum Thema Haarausfall verbinden, eine Plattform zur anonymen Diskussion über das sensible Thema Haarausfall bieten und gemeinsam Lösungen finden.