Kategorie: Haartransplantation

Begriffe Haartransplantation

Begriffe Haartransplantation

Das Thema Haartransplantation ist mit diversen unterschiedlichen Begriffen versehen. Da das Wort Haartransplantation eigentlich schon alles beinhaltet, müssen verschiedene Begriffe Haartransplantation definiert werden.

Erstes Beispiel ist der Vorgang der Eigenhaarverpflanzung. Eigenhaar aus dem Grund, da ein Verpflanzen mit fremdem Haar nicht funktionieren kann, der Körper würde diese wieder abstoßen. Weitere wichtige Begriffe sind bei Glossar Haartransplantation zusammengefasst.

Begriffe Haartransplantation

Weitere Begriffe, die mit einer Haartransplantation in Verbindung stehen

Ein häufig verwendeter Begriff ist „Grafts“. Hierbei handelt es sich um den Fachausdruck für Transplantat. Allerdings wird nicht erwähnt, um wie viele Haarfollikel es sich handelt. Weiterhin ist zwischen den Begriffen Haarfollikel und Follikuläre Einheit bzw. FE zu unterscheiden. Eine follikuläre Einheit beschreibt um wie viele Haarfollikel es sich handelt und Haarfollikel, ist ein Begriff der menschlichen Anatomie und bezeichnet das kleinste menschliche Organ. Die Abkürzung lautet „HF“.

Bei der Bezeichnung „follikuläre Dichte“ ist die Anzahl der follikulären Einheiten pro Fläche gemeint. Die Abkürzung lautet: FD. Die transplantierte follikuläre Dichte, beschreibt die Anzahl der FE pro Fläche nach einer Haartransplantation, hier spricht der Arzt von TFD.

Androgenetische Alopezie

Die androgenetische Alopezie ist die häufigste Form von Haarausfall. Sie kann entweder erblich oder hormonell bedingt sein und ist nicht auf äußere Einflüsse zurückzuführen. Ein fortschreitender Haarverlust nimmt mit dem Alter zu, wobei nicht nur Männer, sondern auch Frauen (in oder nach der Menopause) davon betroffen sind.

Bei einer androgenetischen Alopezie kommt es zur Verkürzung in der Wachstumsphase der Haare. Dies wiederum führt zu einer Verminderung der Haarschaftsdicke. Bei Männern sind die typischen Symptome -beginnende Geheimratsecken, bei Frauen ist es das diffuse Ausdünnen der Haare. In der Regel zeigt sich der Beginn am Oberkopf.

Bei Männern ist der Auslöser für eine androgenetische Alopezie das Hormon Dihydrotesteron, was wiederum eine Nebenprodukt des Sexualhormons Testosteron ist. Ein Überschuss an Testosteron kann bei Männern zu Haarausfall führen, bei Frauen ist der sinkende Östrogenspiegel verantwortlich.

FUT-Technik

Bei der weltweit anerkannten FUT-Methode werden dem Patienten ganze Hautstreifen entnommen und versetzt. Allerdings verbleibt eine Narbe, die zwar kaum zu erkennen ist, aber eine Wundheilung erforderlich macht. Die Narbenbildung kann später mit dem nachwachsenden Haar gut abgedeckt werden.

FUE-Methode

In Deutschland und in der Türkei kommt vor allem die FUE-Technik zum Tragen. Sogenannte Follikuläre Einheiten werden überwiegend aus dem Seitenareal und dem Hinterkopf entnommen. Dazu dient dem Arzt eine Hohlnadel, die kleinste Hautpartikel entnimmt und dort wieder einsetzt, wo es nötig ist.

Die Vorteile hierbei sind: es bleiben keine Narben, der Patient durchlebt einen kürzeren Heilungsprozess und ein weiterer Aspekt ist die maximale Dichte der transplantierten Haare.

Minimalinvasive Haartransplantation

Eine minimalinvasive Transplantation ist gleichzusetzen mit der FUE-Methode. Auf die Entnahme von Hautstreifen wird verzichtet und es bleiben keine sichtbaren Narben zurück. Weiteres Kriterium ist, da es sich um keine Operation handelt, kommt es zu einem späteren Zeitpunkt auch nicht zu einem Spannungsgefühl (Back- Stretch- Effekt) im Narbenareal.

Shock Loss

Über einen Shock Loss wird gesprochen, wenn ein Arzt bei einer Haartransplantation ein Trauma oder ähnliches ausgelöst hat. Noch vorhandene Haarwurzeln können bei diesem Vorgang so beschädigt werden, dass sie samt den dazu gehörenden Haaren ausfallen.

Dieses wiederum kann dazu führen, dass die Blutversorgung der Haarfollikel unterbrochen wird und es zu einer neurogenen Entzündung kommt. Durch diesen Faktor bedingt, sind nicht nur die geschädigten Areale betroffen, sondern auch benachbarte Hautbereiche. Werden neurogene Entzündungskaskaden aktiviert, kommt es unweigerlich zu Haarausfall.

DHI-Implantationsmethode

Bei der DHI-Methode wird die Haarwurzel direkt nach der Entfernung wieder eingesetzt. Löcher für die neuen Haarwurzeln entstehen nicht, denn der Eingriff findet mithilfe eines sogenannten Choi-Implantats-Stiftes statt, an dessen Spitze sowohl für eine kleine Nadel als auch für die entfernte Wurzel Platz ist. Bei der DHI- oder Choi- Methode müssen zudem die entsprechenden Stellen im Vorfeld nicht bearbeitet werden.

Perkutan

Ein häufig verwendeter Begriff Haartransplantation ist „Perkutan“. Damit es nicht zu einer größeren Wunde kommt, ist nur ein minimaler Einstich oder Einschnitt notwendig. Der Begriff Perkutan bedeutet „durch die Haut“ und kommt auch anderweitig vor, nämlich wenn Medikamente (Salben, Cremes, Tinkturen), die durch die Haut eindringen, zur Verwendung kommen.

Donor-Bereich

Der Donor-Bereich ist auf das Resthaar begrenzt und kann zurzeit noch nicht erfolgreich reproduziert, vervielfältigt oder gezüchtet werden. Allerdings gelingt es erfahrenen Chirurgen mit einer Transplantation die Haare wieder so aufzufüllen, dass ein gewisser Status erreicht wird.

Schlitz-Inzision

In der Regel sind winzige Öffnungen nötig, wenn neue Haare verpflanzt werden sollen. Durch die Schlitz- Inzision oder Schlitz- Technik werden anhand einer winzigen Klinge mit einer Länge zwischen 0,6 und 1,5 Millimeter kleine Öffnungen geschaffen.

Bei der Transplantation werden minimal kleine vertikale und horizontale Schnitte auf der Kopfhaut vollzogen, um eine größere Haardichte pro Quadratzentimeter zu erreichen. Bevor der Eingriff stattfinden kann, muss der Patient über einen Zeitraum von maximal 5 Tagen eine Panthenolsalbe auf die entsprechenden Stellen auftragen, um die Kopfhaut geschmeidig zu machen, dann kann der Eingriff problemlos stattfinden.

Extraktionsrate

Die Extraktionsrate beschreibt die Anzahl der entnommenen Haarfollikel pro Quadratzentimeter. Zudem wird damit die Anzahl der follikulären Einheiten erklärt, die wieder eingepflanzt werden.

Back- Stretch- Effekt

Die FUE- Technik hinterlässt eine vertackerte oder vernähte Narbe auf der Kopfhaut. Nach dem Eingriff kommt es zu sogenannten Spannungskräften, da sich die Narbe entweder ausdehnt oder verbreitet. Der Rückdehnungseffekt wird in der Fachsprache mit Back- Stretch- Effekt übersetzt.

Repair Work

Als Repair Work werden Nachbehandlungen bezeichnet, die nach einer mangelhaften Haartransplantation nötig sein können. Eine Korrektur durch einen erfahrenen Spezialisten ist möglich, er kann bei der Behandlung nicht nur verbessern, sondern auch eventuelle Fehler korrigieren.

Nadellose Betäubung

In der Regel ist für eine Haartransplantation eine lokale Betäubung nötig. Diese wird mittels einer Spritze durchgeführt, diese führt der Chirurg in die Hautoberfläche ein. Eine fortgeschrittene Methode ist die nadellose Betäubung,  die mit einem nadelfreien Injektor aus Stahl nur wenige Minuten vor dem Eingriff stattfindet.

Die intravenöse Sedierung wird von einem erfahrenen Anästhesisten durchgeführt, da Alter, Gewicht und die körperliche Verfassung des Patienten eine Rolle spielen und im Vorfeld abgeklärt sein müssen.

Hairline

Als Hairline oder Haarlinie wird der Übergang zwischen haarloser Stirn und Kopfhaar bezeichnet. Der Haaransatz ist erblich bedingt und verläuft bei jeder Person unterschiedlich. Bei einer Haartransplantation ist die Hairline besonders zu beachten, da sie von bedeutsamer ästhetischer Wichtigkeit ist.

Spenderareal

Das Spenderareal (Entnahmebereich der Transplante) muss gesund und wenn möglich noch nicht von Haarausfall betroffen sein. In der Regel handelt es sich bei dem Spenderareal um einen Haarkranz, aus dem bis zu 6.000 Haarfollikel entnommen werden können ohne, dass im Nachhinein ein optischer Schaden entsteht.

Empfängerareal

Bei dem Empfängerareal handelt es sich um die Implantationsfläche. Bei einem Eingriff muss der Arzt auf die Haarstruktur achten, um eine optimales Ergebnis zu erzielen. Ein sorgfältiges Einfügen der Transplantate ist wichtig um ein natürliches Aussehen wieder herzustellen.

Augenbrauentransplantation

Augenbrauentransplantation

Was wäre Cara Delevingne ohne ihre markanten Augenbrauen? Menschen, denen es in dem Bereich ihres Gesichtes mangelt, kann eine Augenbrauentransplantation gut helfen. Welche Methoden gibt es dafür? Wie ist der Ablauf einer Augenbrauentransplantation? Welche Kosten fallen dabei an?

Augenbrauentransplantation

Bedeutung der Augenbrauen für Mimik und Hygiene

Wer sich einer Sache nicht sicher ist, der zieht sie skeptisch hoch. Wer sich über etwas freut, bei dem wölben sie sich zu einem strahlenden Lachen. Augenbrauen sind im engen Zusammenspiel mit Mund und Augen für unseren Gesichtsausdruck verantwortlich, denn die Art ihrer Stellung geben bestimmte Emotionen wieder. Neben diesen Aufgaben, die Augenbrauen für die Gesichtsmimik erfüllen, dienen sie jedoch auch dem Schutz unserer Augen von Fremdkörpern oder vor Schmutz. Und wenn sie nicht mehr da sind? Was bedeutet es, wenn wir von einem Augenbrauenausfall befallen werden?

Verschiedene Gründe für Augenbrauenausfall

Für so einen Augenbrauenausfall oder für einen schwachen oder nicht mehr vorhandenen Bewuchs der Augenbrauen gibt es sehr unterschiedliche Gründe, wie etwa die hier genannten:

  • angeborene Fehlbildungen
  • Brandwunden nach einem Unfall
  • Traumata und andere seelische Ursachen
  • hormonelle auch altersbedingte Schwankungen
  • vorübergehende oder chronische Erkrankungen
  • in den Erbanlagen bedingte Faktoren
  • kosmetische „Überzupfung“ der Augenbrauen
  • Mikrovernarbung der Haut nach Permanent-Make-up

FUE Haartransplantation der Augenbrauen

Durch den kosmetischen Eingriff in unser Aussehen mit Permanentmakeup leidet die Haut im Bereich der Augenbrauen am meisten, denn bei dieser Methode kommt es sehr häufig zu einer unschönen und unangenehmen Narbenbildung. Mit der mehrmaligen Auffrischung der farbigen Pigmente gehen die natürlichen Haare an den Augenbrauen dann so nach und nach verloren – mit einem unumgänglichen Ergebnis: Die Augenbrauentransplantation ist letztendlich die einzige praktikable Option, um wieder neue und natürliche Augenbrauen aufzubauen. Eine Technik, die sich bei einem Augenbrauenausfall in der Praxis bereits seit Jahren bewährt hat, ist dabei die sogenannte FUE Haartransplantation der Augenbrauen. Die kurze Form FUE steht für Follicular Unit Extraction, eine in der Haarverpflanzung seit Jahren bewährte Methode, die sich durch folgende Aspekte auszeichnet:

  • Spenderhaare für die Augenbrauentransplantation werden am Kopfbereich entnommen.
  • Unverzüglich werden die Haare dann an den kahlen Stellen der Augenbrauen implantiert.
  • Schnelles und schonendes Einsetzen strapaziert die sensiblen Haarfollikel nur minimal.
  • Die Chancen auf ein gesundes Wachstum am Ort der Transplantation sind sehr groß.

Wichtig für den korrekten Ablauf einer Augenbrauen-Transplantation nach der FUE Technik ist auch die Wahl der Instrumente, bei denen es sich um solche handeln sollte, die speziell für dieses Verfahren konzipiert worden sind. Mit diesen Instrumenten, mit denen die FUE Augenbrauentransplantation in Deutschland und in der Türkei seit vielen Jahren durchgeführt wird, werden zuerst kleine Haargruppen entnommen. Sie werden zunächst in eine speziell für die Transplantation der Augenbrauen entwickelte biotinhaltige Lösung eingelegt, um sie dann nach einigen Stunden an den fehlenden Stellen zu implantieren.

Augenbrauentransplantation

Augenbrauentransplantation in Deutschland

Bei der FUE Haartransplantation der Augenbrauen handelt es sich um eine äußerst hautschonende Methode zur Gewinnung und Verpflanzung von eigenen Körper- und Kopfhaaren. Selbst bei einem teilweise oder komplett erfolgten Augenbrauenausfall gilt die FUE-Methode als die Lösung, mit der Augenbrauen-Transplantation zu einem erfolgreichen Ergebnis kommt. Sie ersetzt damit die auch in Deutschland in vielen Kliniken auch immer noch praktizierte FUT-Methode, die aber als Form der Augenbrauentransplantation zunehmend als veraltet gilt. Der Grund: Während die FUT-Technik mit Streifen arbeitet, um die Haarfollikel für die Behandlung an bestimmten Stellen zu entnehmen, werden bei der FUE-Technik ganze Follikeleinheiten mit einer extra dafür gefertigten Hohlnadel entnommen. Dieser Schritt erfolgt in den meisten Fällen in Bereichen des Kopfes.

Ablauf der Augenbrauentransplantation

Ein Vergleich zwischen der FUT-Methode und der FUE-Technik für die Augenbrauentransplantation bringt noch ein paar weitere Vorteile zutage, die sich vor allem im Bereich der Optik zeigen:

  • Die FUE-Technik hinterlässt am Ende des Eingriffs keine Narben wie die FUT-Methode.
  • Bei der FUE-Technik bleiben am Ende nur ganz winzige und fast unübersehbare Punktnarben.
  • Bei konventioneller FUE-Technik werden um die 2000 Transplantate pro Sitzung verwendet.
  • Die Anzahl der benutzten Implantate ist bei modernen weiterentwickelten FUE-Techniken sehr hoch. So können bei der neuesten Form der FUE-Technik bis zu 5000 Grafts verwendet werden.

Unter dem Begriff eines sogenannten Grafts, auch als Implantat benannt, versteht man nicht ein Haar. Ein Graft meint eine follikuläre Einheit, die meistens aus zwei bis vier Einzelhaaren pro Transplantat besteht. Derart vorbereitet verläuft der Ablauf der Augenbrauentransplantation dann in fünf Schritten:

  1. Betäubung: Vor dem Eingriff werden nur die zu behandelnden Zonen örtlich betäubt.
  2. Entnahme der Haare: Die zu verpflanzenden Haare werden am Hinterkopf entnommen. Die Haare werden von Fett-, Haut- und Oberhauptgewebestückchen entfernt, um saubere Follikel zu erhalten.
  3. Qualitätsprüfung: Bei jedem Haarfollikel wird die Wurzel auf Struktur und Eignung überprüft.
  4. Vorbereitung der Augenbrauen: Im Bereich der geplanten Verpflanzung werden winzige Kanäle für das Einpflanzen der Haarfollikel vorbereitet. Da die Kanäle sehr klein sind, kommt es später zu keiner optisch erkennbaren Narbenbildung.
  5. Implantation: Mit diesem Schritt wird jede Wurzel des einzelnen Haarfollikels nach und nach im Bereich Augenbrauen einzeln eingesetzt.

Bei diesem letzten Schritt der Augenbrauentransplantation steht vor allem die Wuchsrichtung und die Dichte des Haarwuchses im Mittelpunkt. Nur wenn diese Punkte gut durchgeführt worden sind, ist es dauerhaft gesichert, dass die Augenbrauen sich zukünftig richtig entwickeln, also zu der Gesichtsmitte hin in einem annähernden 90 Grad Winkel nach oben und zu den Ohren hin mit weniger als 45 Grad.

Augenbrauentransplantation

Dauer und Ergebnis der Augenbrauentransplantation

Im Allgemeinen dauert eine Augenbrauentransplantation, je nachdem wie der Ausgangsbefund bei der einzelnen Person aussieht, im Durchschnitt bis zu fünf Stunden. Die behandelte Person kann direkt im Anschluss an die Haarverpflanzung nach Hause gehen, sollte den Bereich der Transplantation jedoch noch ein paar Tage schonend behandeln. Das Ergebnis: Nachdem am Anfang die einen oder anderen Haare auch wieder ausfallen können, bleiben durchschnittlich rund 90 Prozent der implantierten Haare dauerhaft im Bereich der Augenbrauen erhalten.

Augenbrauentransplantation in der Türkei

Neben der Möglichkeit der Augenbrauentransplantation in Deutschland nimmt auch das Interesse an einer Augenbrauentransplantation in der Türkei seit Jahren zu. Als einer der dort führenden Anbieter gilt Elithairtransplant, eine moderne Klinik mit einem erfahrenen Expertenteam für alle Bereiche der Haartransplantation. Dazu gehört als Spezialgebiet für Elithairtransplant auch die Verpflanzung von Eigenhaar als Folge von Augenbrauenausfall. Diesen Service erwarten die Kunden vor Ort:

  • 24 Stunden Behandlung an sieben Tagen in der Woche
  • eine moderne Klinik mit rund zehn Jahren Erfahrung
  • Behandlungen nach qualitativ zertifizierten Verfahren
  • ein eingespieltes Team aus erfahrenen Ärzten und Assistenten

Kosten der Augenbrauentransplantation

Im Bereich der Haartransplantation nimmt die Bedeutung der Türkei auch deshalb zu, weil die Kosten der Augenbrauentransplantation dort im Vergleich zu anderen Ländern deutlich erschwinglicher sind. Eine Augenbrauentransplantation in Deutschland liegt derzeit zwischen 2000 Euro und 3000 Euro. Bei einem Augenbrauenausfall, der zum fast kompletten Verlust der Haare geführt hat, kann die Behandlung sogar 4600 Euro betragen. Im Gegensatz dazu liegen die Preise in der Türkei, wie bei Elithairtransplant, deutlich unter den in Deutschland anfallenden Kosten. Dafür sind vor allem die in der Türkei deutlich niedriger angesetzten Kosten für Wasser und Strom und andere Lebenshaltungskosten aber auch die Gehälter der Mitarbeiter, die dort niedriger als in Deutschland ausfallen, verantwortlich.

Wer sich generell für eine Augenbrauentransplantation interessiert, der sollte bezüglich der Kosten vor allem eine Tatsache beachten: Die anfallenden Kosten für eine Augenbrauen-Transplantation werden – weder für den Eingriff in Deutschland noch in der Türkei – von den Krankenkassen übernommen, weil es sich dabei nicht um einen medizinisch notwendigen Eingriff handelt. Alle Kosten, die mit einer  Augenbrauenverpflanzung verbunden sind, müssen von den einzelnen Patienten selbst aufgebracht werden. Eine Investition, die sich für das Aussehen und das Wohlbefinden lohnt.

FUE Haartransplantation

FUE Haartransplantation

Bei der FUE Haartransplantation werden gesunde Haarwurzeln entnommen und an der betroffenen, kahlen Stelle wieder eingesetzt. Aus diesem Grund spricht der Fachmann von einer Eigenhaartransplantation. Außer auf dem Kopf kann der Eingriff überall dort stattfinden, wo er gewünscht wird. In Frage kommen hierbei neben dem Bart auch die Augenbrauen-  oder Wimpernregionen.

Bei der letzten Variante kann eventuell die betreffende Krankenkasse die Kosten übernehmen, denn es handelt sich um einen nötigen Eingriff. Wimpern besitzen die Aufgabe, das Auge vor Schmutz, Schweiß und anderen negativen Einflüssen zu schützen.

FUE (Follicular Unit Extraction)

In Deutschland, sowie auch in der Türkei, wird vor allen Dingen die FUE Haarverpflanzung angewendet. Diese hat den Vorteil, dass es sich um einen sehr schonenden Eingriff handelt. Das menschliche Haar wächst in sogenannten Bündeln, bei der FUE-Methode kann der Arzt dann anstelle von einzelnen Wurzeln, ganz Bündel (Grafts) verpflanzen.

FUE Haartransplantation

Die Variante der FUE Haartransplantation kann in vielen Fällen dem Betroffenen helfen. Eine Eigenhaartransplantation ist möglich unter anderem bei:

  • hormonell bedingtem Haarausfall
  • erblicher Form von Haarausfall
  • nach Operationen, Verbrennungen, Bestrahlung oder Unfällen
  • zur Verbesserung des eigenen Selbstwertgefühls

Wie funktioniert eine FUE Haartransplantation?

Vor jeder Haartransplantation sollte ein Beratungsgespräch stattfinden. In der Regel werden bei diesem Termin schon Fotos angefertigt. Entscheidet sich der Betroffene für einen Eingriff, kann der Arzt pro Sitzung rund 1000 bis 5.000 Transplantate verpflanzen. Um größere Flächen abzudecken sind mehrere Sitzungen nötig.

Das Prinzip einer FUE Haartransplantation ist eher simpel. Einzelne Haarbündel werden am Hinterkopf entnommen und an den lichteren Stellen verpflanzt. Für dieses Unterfangen kommen zwei Möglichkeiten in Betracht. Zum einen handelt es sich um die FUT-Methode, wo ein Chirurg ganze Hautstreifen entfernt und wieder einsetzt. Zum anderen gibt es die besagte FUE-Methode, wo nur einzelne Grafts eingesetzt werden.

Der Vorteil einer FUE Haarverpflanzung liegt auf der Hand, denn es kommt zu keiner großartigen Narbenbildung, sondern in den ersten Tagen nach dem Eingriff, sind nur relativ kleine Punkte sichtbar.

Die Haartransplantation erfolgt, wenn der Anwender es nicht anders wünscht, unter örtlicher Betäubung.

Das Verfahren hat den Vorteil, dass der Patient ansprechbar ist und sein volles Bewusstsein beibehält. Von Einstichen, auch mit dickeren Nadeln wird nichts bemerkt. Allerdings wird bei einer FUE Haartransplantation mit sehr kleinen Hohlnadeln und Pinzetten gearbeitet, sodass nach dem Eingriff keine zu nähende Wunde entsteht, die in der Regel von selbst verheilt.

FUE Haartransplantation

Birgt eine FUE Haartransplantation Risiken?

Eine Haartransplantation ist für viele die einzige Möglichkeit, mit entstandenem Haarausfall umzugehen. Allerdings sind Schmerzen oder eventuelle Risiken der Auslöser, dass dieser Schritt nicht vollzogen wird.

Natürlich ist mit gewissen Risiken zu rechnen, die aber mit einem Spezialisten so minimal wie möglich gehalten werden. Zudem sind die Risiken im Gegensatz zu anderen Operationen relativ gering. Es kann jedoch passieren, dass der Betroffene nicht mit dem Ergebnis seiner FUE Haarverpflanzung zufrieden ist. Hierbei kann es sich entweder um die gewünschte Haardichte, als auch um eine unnatürliche Richtung beim Haarwuchs handeln.

Nimmt ein ausgebildeter Spezialist den Eingriff vor, sind unnatürliche Wuchsrichtungen kein Thema, denn es wurde fachgerechte Arbeit geleistet. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass kein Haarwuchs einsetzt, denn Haarwurzeln behalten bis zu ihrem natürlichen Ende sämtliche genetischen Informationen. Nach einer kurzzeitigen Ruhephase wachsen die Haare ganz natürlich nach.

Des Weiteren kann es einige Tage nach der Behandlung zu einem leichten Zug- oder Spannungsgefühl kommen. In sehr seltenen Fällen wurde von Juckreiz oder Schmerzen berichtet, die jedoch im Zusammenhang mit der Regeneration der Haut zusammenhängen.

Wundheilung

Nach jedem Eingriff kann es zu einem Infektionsrisiko kommen, bei einer FUE Haartransplantation ist das eher selten der Fall, denn in der heutigen Zeit sind die hygienischen Standards besonders hoch. Da es bei der FUE Haartransplantation nur zu sehr kleinen Öffnungen kommt, verheilen diese ohne Komplikationen schnell.

Um eine schnelle Wundheilung zu unterstützen, sollten nur die Pflegemittel in Anspruch genommen werden, die der Arzt oder Dermatologe empfiehlt. Bei der FUE Haarverpflanzung ist des Weiteren nicht mit sichtbaren Narben zu rechnen.

Kleinere Verkrustungen sind nach etwa 10 bis 14 Tagen verschwunden. Die Haare sind mit einem milden pH- neutralen Shampoo zu waschen. Saunagänge und eine direkte Sonneneinstrahlung müssen unter allen Umständen gemieden werden.

Für welche Personen kommt die FUE Technik in Frage?

Für eine FUE Haarverpflanzung ist es nötig, dass genügend kräftige Haare vorhanden sind. Beste Voraussetzung besteht dann, wenn deutlich ausgedünnte Stellen vorhanden sind, aber noch ausreichend dichtes Haar, beispielsweise am Hinterkopf wächst.

Um eine Eigenhaartransplantation durchführen zu lassen, sollte der Betroffene nicht jünger als 21 Jahre alt sein. Dieses Kriterium ist daher zu beachten, dass ansonsten nicht absehbar wäre, ob eine Transplantation verfrüht vorgenommen wurde.

Männer und Frauen können vom Haarausfall betroffen sein und eine Haartransplantation in Anspruch nehmen. Allerdings stellt sich der Eingriff bei Frauen als problematischer dar, denn das Haar ist feiner und das Gewebe dünner. Hier gilt das Motto: Frauen sollten sich nur an einen Arzt oder Dermatologen wenden, der über ausreichend Erfahrungen mit Haarausfall bei Frauen verfügt.

Wichtiger Hinweis!

In den ersten Tagen nach dem Eingriff sind körperliche Anstrengungen, Verschmutzungen der behandelten Flächen und Schwitzen dringend zu vermeiden. Zudem kann es bei direkter Sonneneinstrahlung zu Pigmentstörungen kommen und sollte aus diesem Grund für circa 3 Monate vermieden werden. Falls es sich nicht vermeiden lässt, muss eine Creme mit  sehr hohem Sonnenschutzfaktor, mindestens 50 plus, genutzt werden.

Die Kosten

Neben plastischen Chirurgen wird der Eingriff von Dermatologen durchgeführt. Die Kosten einer FUE Haartransplantation liegen in Deutschland bei mindestens 3.000 Euro und aufwärts. Allerdings muss ein Patient darauf hingewiesen werden, dass eventuell spätere Sitzungen folgen können. In der Türkei sind die Kosten deutlich niedriger.

Allerdings sind die Preisdifferenzen der einzelnen Kliniken oft erheblich, aus diesem Grund sollte eine genaue Recherche im Vordergrund stehen. Die Kosten basieren nicht nur auf unterschiedliche Behandlungsmethoden, sondern auch auf den zu erwartenden Standard und nicht zuletzt auf den individuellen Honorarsatz des Arztes.

Welcher Haarausfall ist typisch?

Es gibt unterschiedliche Arten von Haarausfall, die sich mit der FUE-Methode beheben lassen. Der häufigste Haarausfall betrifft in etwa 80 Prozent der Männer und ist genetisch bedingt. Der sogenannte Androgenetische Haarausfall tritt in den meisten Fällen zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr auf und hat zur Folge, dass die Haare ausfallen.

Erkannt wird der Haarausfall in erster Linie an Geheimratsecken, die sich im Laufe der Zeit bis an den Hinterkopf ausweiten. Die FUE Haartransplantation ist eine nachhaltige und effektive Variante gegen diese Art von Haarausfall vorzugehen.

Des Weiteren gibt es den kreisrunden Haarausfall (Alopecia Areata), der sich fleckenartig zeigt. Bei den Betroffenen bilden sich kreisrunde haarlose Stellen, die in der Regel durch Stress ausgelöst werden. Eine FUE Haarverpflanzung eignet sich nur in Einzelfällen und bedingt.

Der diffuse Haarausfall trifft häufig Personen, die unter Stress, Hormonschwankungen oder Mangelernährung leiden. In einigen Fällen ist es ausreichend, eine Ernährungsumstellung in Erwägung zu ziehen, eine Haartransplantation ist eher ungeeignet.

Vorteile einer FUE Haartransplantation

Der Handel bietet diverse Mittel die den Haarausfall stoppen sollen. Allerdings stellen sich diese als nicht effektiv dar, im Gegensatz zu einer FUE Transplantation. Der Betroffene kann sicherstellen, dass die verpflanzten Haare nicht wieder ausfallen. Somit ist eine Haarverpflanzung sinnvoller, als Medikamente. Zudem stellen diese in erster Linie sicher, dass der gewünschte Effekt nur während der Einnahmezeit erzielt wird.

Natürlich schrecken die relativ hohen Kosten erst einmal ab. Auf lange Sicht gesehen und auch finanziell ist eine Haartransplantation jedoch zu empfehlen, denn im Laufe der Zeit geben die Personen mehr Geld für vermeintliche Wundermittel, Haarwuchsmittel oder kostenintensive Haarwachstums-Produkte aus.

Haartransplantation mit Ice Grafts

Ice Grafts

Schluss mit lichten Stellen am Oberkopf, an den Schläfen oder am Stirnansatz. Der Wunsch nach vollen und natürlich aussehenden Haaren nimmt bei immer mehr Personen zu. Langfristig kann dieses Ziel mit der Ice Grafts Technik verwirklicht werden. Wie funktioniert die Ice Graft Behandlung, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was versteht man unter Ice Grafts?

Der Name ist Programm: Bei der Ice Grafts Technik wird tatsächlich mit Kälte gearbeitet, was zum Beispiel in der Medizin genutzt wird, um Gewebe- oder Organtransplantationen bis zu ihrem Nutzen frisch zu erhalten. Diese Methode liegt auch bei der Haartransplantation mit Ice Grafts zu Grunde, die von ihrem Ursprung her eine Form der Follicular Unit Transplantation, kurz FUE Haartransplantation, ist. In der Art und Weise, wie die einzelnen Haarfollikel behandelt werden, unterscheidet sich aber die Ice Grafts Technik von der Anwendung her zu der FUE Haartransplantation.

Ice Grafts

Was macht die Ice Grafts Technik aus?

Entscheidend für Ice Grafts bei der Haartransplantation sind die folgenden Punkte, die diese Technik ausmachen und zu einem sehr effektiven und haltbaren Ergebnis führen. Im Detail bedeutet das:

  1. Die Haarfollikel werden mit der FUE-Technik extrahiert.
  2. Die Transplantate werden in eine vorbereitete Lösung gegeben.
  3. In der Lösung werden die Haarfollikel mit einer stabilen kalten Temperatur aufbewahrt.
  4. Durch diese Technik ist es möglich, die Haarfollikel zu schützen und frisch zu halten.

Was sind die Vorteile der Ice Grafts Behandlung?

Für eine erfolgreiche Verpflanzung der Haare werden die einzelnen Schritte der Ice Grafts Technik grundsätzlich vor dem Beginn der Haartransplantation vorbereitend durchgeführt. Dabei werden die Haarfollikel, die aus dem Haarbestand des Patienten entnommen werden, zunächst in einer speziellen Lösung eingelagert. Dieser Schritt erfolgt in dafür geeigneten Behältern, die ausschließlich für die Ice Grafts Technik verwendet werden und in einem Kühlschrank untergebracht werden können. So kann der Kühlprozess der Haarfollikel beginnen, der auch nach der Transplantation entscheidende Vorteile für die Haare mit sich bringt:

  • Durch die Ice Grafts Technik erhöht sich die Qualität der Haarfollikel.
  • Das Gewebe, das um die Haarfollikel herum liegt, wird qualitativ besser.
  • Die Haarfollikel verfügen langfristig über eine viel höhere Lebensdauer.
  • Das Wachstum der Haarwurzeln wird durch die Kälte zusätzlich angekurbelt.

Wodurch erzielt Ice Grafts so gute Ergebnisse?

Neben diesen Aspekten hat die Haartransplantation mit Ice Grafts auch noch weitere gute Ergebnisse und Vorteile, die auch darin bestehen, dass sich das Zusammentreffen von Körperwärme und vor der Behandlung gekühlten Haarfollikeln speziell auswirkt. Was ist das Besondere daran? Die Antwort: Durch das Miteinander von  Körperwärme und Ice Grafts werden zusätzlich entzündungshemmende Stoffe aktiviert, so dass die Regeneration der Zellen, die bei der Haartransplantation betroffen sind, schneller erfolgen kann. In der Regel führt diese Aufbewahrungsmethode in Kältebehältern außerdem auch zu einer höheren Rate, mit der die Haarfollikel nach der Ice Grafts Behandlung anwachsen.

Wie wirkt die Ice Grafts Lösung?

Eine entscheidende Rolle in der Ice Grafts Behandlung spielt dabei aber auch die Ice Grafts Lösung, die für diese spezielle Form der FUE Haartransplantation eingesetzt wird. In erster Linie sorgt die Ice Grafts Lösung sehr gezielt dafür, dass die Haarfollikel vor freien zerstörerischen Verunreinigungen noch besser geschützt werden. Diese Lösung, in der zwei starke Antioxidantien, Vitamine sowie Botin und wachstumsfördernde Substanzen enthalten sind, sorgt auch dafür, dass die Gewerbezellen der zu extrahierenden Haarfollikel nicht angegriffen werden. So wird die Vitalität der Haarfollikel, die für die Haarverpflanzung verwendet werden sollen, in der Zeit, in der sie gekühlt aufbewahrt werden, besser erhalten als bei der FUE Haartransplantation. Dauerhaft führt das auch lange Zeit nach der Ice Grafts Haartransplantation zu einem besseren Wachstum der Haarfollikel.

Wie verläuft die Ice Grafts Behandlung?

Wenn es dann zu der eigentlichen Verpflanzung der Haare kommt, dann werden die Haarfollikel für die Haartransplantation mit Ice Grafts an den kahlen Stellen eingesetzt. Dort passen sie sich umgehend an die Körpertemperatur an und können sich so darauf vorbereiten, mit der Kopfhaut des Patienten zu verwachsen. Für diesen bietet die Ice Grafts Technik dann folgende Vorteile:

  • Die Ice Grafts Behandlung verläuft langsamer und mit mehr Komfort.
  • Der Arzt und sein Team können sich mehr Zeit lassen und arbeiten stressfreier.
  • Durch die Vitalität der Haarfollikel lässt sich das neue Haar besser platzieren.
  • Dauerhaft bestehen größere Erfolgschancen auf neues, normales und volles Haar.

Wo wird die Ice Grafts Technik angeboten?

Eine internationale anerkannte Klinik, die sich neben der FUE Haartransplantation auch auf Ice Grafts bei der Haartransplantation spezialisiert hat, ist die BioHairClinic . In der Türkei ansässig, können interessierte Personen sich hier dieser besonderen Form der FUE Haartransplantation unterziehen, bei der die Haarfollikel sozusagen einen effektiven Eis-Schock erhalten. Die biotinhaltige Lösung, die auch hier für die Haarfollikel verwendet wird, versorgt und hält die Haargruppen vital. So wird nicht nur der Wachstumsprozess in den Zellen der extrahierten Haare angeregt, sondern ergibt sich dauerhaft auch ein schönes volles und gesundes Haarbild.

Wer ist für eine Haartransplantation geeignet?

Haartransplantation geeignet

Haartransplantation – wer ist geeignet, wer ist es nicht?

Wer ist für eine Haartransplantation geeignet? Zunächst einmal gilt: jede Person, die unter erblich bedingtem Haarausfall leidet, kommt für eine Haartransplantation in Frage. Auch das Alter spielt keine Rolle.

Im Folgenden möchten wir Ihnen ausführliche Informationen rund um die Frage, wer für eine Haartransplantation geeignet ist, geben.

Wer ist für eine Haartransplantation geeignet?

Haartransplantation geeignetOb Sie für eine Haartransplantation geeignet sind, hängt u.a. von den Ergebnissen der Vorbesprechung und Voruntersuchung ab. Hierbei wird untersucht, unter welcher Art des Haarausfalls Sie leiden, in welchem Zustand sich Ihr Haarkranz befindet und wie es mit der Implantierfähigkeit Ihrer Haare aussieht. Allgemein gilt: jede gesunde Person eignet sich für eine Haartransplantation.

In erster Linie wird eine Haartransplantation bei Personen durchgeführt, die unter androgenetischem Haarausfall leiden, kurz: bei Personen, deren genetische Veranlagung dazu führt, dass die Haare ausfallen und die demnach fast keine andere Wahl haben, als zu einer Haartransplantation zu greifen. Von diesem Haarausfall sind zwar vorwiegend Männer betroffen, aber auch Frauen können hierunter leiden.

Für eine Haartransplantation sind außerdem folgende Personen geeignet:

  • Brandopfer, die einen Teil ihrer Kopf- und Gesichtshaare (Augenbrauen, Wimpern) verloren haben
  • Patienten, die eine misslungene Haartransplantation hinter sich haben
  • Personen, die eine Gesichtsstraffung haben machen lassen
  • Personen, die unter diffusem Haarausfall leiden (vor allem Frauen)
  • Personen, die unter krankheitsbedingtem Haarausfall leiden (z.B. nach einer Chemo- oder Strahlentherapie)
  • Personen, die ausgedünnte und kahle Kopfareale haben

Wie wir bereits erwähnt haben, spielt das Alter keine Rolle. Die meisten Arten des Haarausfalls können schließlich (leider) in jedem Alter und in jeder Lebenssituation auftreten.

Also kann es durchaus sein, dass man bereits mit 20 Jahren mit dem Gedanken spielen muss, sich einer Haartransplantation zu unterziehen. Bei der obligatorischen Vorbesprechung wird eruiert, wie hoch die Erfolgschancen sind, gerade auch im Hinblick auf einen späteren möglichen genetisch bedingten Haarausfall.

Voraussetzung:

Damit bei Ihnen eine erfolgreiche Haartransplantation durchgeführt werden kann, müssen Sie einige Rahmenbedingungen erfüllen.

So sollten Sie trotz lichterer Stellen auf Ihrem Kopf noch genügend gesundes und kräftiges Haar haben, das für die spätere Entnahme und Verpflanzung der Grafts geeignet ist. Sowohl die Haarstruktur als auch die Haardichte beeinflussen das spätere Endergebnis maßgeblich.

FUE-Haartransplantation – wer ist geeignet?

Eine FUE-Haartransplantation ist für jeden (Mann oder Frau) geeignet, der mögliche haarlose Bereiche beklagt. Diese Bereiche lassen sich sehr effektiv mithilfe einer FUE-Haartransplantation auffüllen. Dazu gehören u.a.:

  • Hoher Haaransatz
  • Fehlende oder dünne Augenbrauen
  • Asymmetrien am Oberlippenbart

Auch Narben, die als kosmetisch störend empfunden werden, können mit einer FUE-Haartransplantation wieder aufgefüllt werden. Dabei können Narben verschiedenster Ursachen effektiv und mit Erfolg kaschiert werden:

  • Platzwunde am Kopf
  • (Platz)Wunde in den Augenbrauen
  • Narben durch eine frühere Haartransplantation (unter Umständen mit einer FUT-Haartransplantation durchgeführt)

Wie bereits weiter oben erwähnt, kann es nötig sein, dass eine FUE-Haartransplantation in mehreren Sitzungen erfolgt. Gerade bei androgenetischem Haarausfall kann es passieren, dass dieser nicht durch eine FUE-Haartransplantation gestoppt werden kann. Ergo die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich mit dem Gedanken anfreunden müssen, diese Behandlung nach einer gewissen Zeit noch einmal durchführen zu lassen

Haartransplantation – wer ist nicht geeignet?

Haarausfall ist in vielen Fällen das Resultat Ihrer genetischen Veranlagung. Es kann aber auch sein, dass Krankheiten, Hormonstörungen und Autoimmunkrankheiten diesen Haarausfall hervorrufen. Dann gilt: die Grundkrankheit muss in jedem Fall zuerst behandelt werden, eine Haartransplantation steht hier (noch) nicht zur Debatte. Ein professioneller Arzt wird diese auch weder empfehlen noch durchführen.

Ausscheiden müssen leider auch die Personen, die über zu wenig Spenderhaar verfügen (z.B. Norwood-Klasse 7/NW7). Hier ist nur ein kleiner und spärlicher Hinterkopf-Haarkranz mit Resthaaren zu finden und auch genügend kräftige Körperhaare, die als Body Grafts verwendet werden könnten, sind hier nur in unzureichender Menge vorhanden.

Dennoch bestünde hier die Möglichkeit, den fast vollständig ausgeformten Haarverlust um einige Stufen abzumildern (also von NW7 auf z.B. NW6 oder NW5). Dann wäre zumindest eine partielle Haartransplantation möglich.

Der Norwood-Status ist außerdem ein Kriterium, wenn er in den Kontext der Familiengeschichte eingebettet wird. Sind nämlich schon mehrere Familienmitglieder mit einer Glatze „geschlagen“, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass auch der jetzige Patient a) dazu neigt und sich b) die Haare auch nach einer Haartransplantation nicht durchsetzen und wachsen können. Eine Haartransplantation wäre demnach nur mit einem temporären Erfolg möglich.

Zusammengefasst sind folgende Kriterien Ausschlusskriterien für eine Haartransplantation:

  • Ein durch eine medikamentöse Behandlung rückgängig zu machender Haarausfall (z.B. aufgrund von Stress oder Hormonstörungen)
  • Zu wenig Spender- und Körperhaar (NW7)
  • Tendenz zu NW7 liegt in der Familie (und zeigt sich bei einigen Patienten schon in jungen Jahren)

Ablauf einer Haartransplantation

Eines der wichtigsten Dinge bei einer Haartransplantation ist die Vorbesprechung mit Ihrem behandelnden Arzt. Diese ist ein nicht wegzudenkender Bestandteil von einem reibungslosen Ablauf einer Haartransplantation. Hier werden alle Chancen und auch Risiken einer Haartransplantation mit Ihnen besprochen. Dazu gehören mögliche Vorerkrankungen (z.B., wenn Sie an einer Blutgerinnungsstörung leiden oder eine Neigung zu überschießender Narbenbildung haben). Wenn der Arzt grünes Licht gibt, werden im Anschluss die Entnahmestellen geplant und der Verlauf der zukünftigen Haarlinie festgelegt. Nur so kann Ihnen der Arzt ein natürliches Endergebnis garantieren.

Zum Ablauf einer Haartransplantation gehört auch Ihre eigene, richtige Vorbereitung. Dazu gehören:

  • Die Haare bis zur Operation möglichst langwachsen lassen
  • Verzicht auf blutverdünnende Medikamente (z.B. Aspirin)
  • Verzicht auf Zigaretten und Alkohol
  • Gebrauch von legerer und locker sitzender Kleidung mit Knöpfen oder Reißverschluss, die nicht über den Kopf an- und ausgezogen werden muss.

Der weitere Ablauf einer Haartransplantation sieht dann wie folgt aus:

Üblicherweise findet die Haartransplantation ambulant unter örtlicher Betäubung statt. Eine Vollnarkose ist nur in Ausnahmefällen nötig. Abhängig von der Haartransplantations-Methode entnimmt Ihnen der Spezialist entweder den Hautstreifen mit dem Spenderhaar (FUT-Haartransplantation, hier wird die entstandene Wunde nach der Entnahme wieder vernäht) oder nur die einzelnen Grafts (FUE-Haartransplantation).

Ablauf einer FUE-Haartransplantation

  • Wie bei allen anderen Methoden der Haartransplantation wird auch bei einer FUE-Haartransplantation noch einmal der genaue Ablauf einer Haartransplantation besprochen.
  • Danach werden die Haare im Spenderbereich auf ca. 2 mm gekürzt. Handelt es sich hier um einen kleineren Eingriff, wird nur ein kleiner Teil des Spenderbereichs rasiert. So können Sie diesen nach der Haartransplantation mit den umliegenden, längeren Haaren verdecken und der Eingriff fällt nicht weiter auf.
  • Üblicherweise werden die Spenderbereiche nach der Entnahme der Grafts fotografiert. So kann der Arzt sich ein Bild von einer möglichen schon bestehenden Narbenbildung machen.
  • Einige Ärzte bieten Ihnen an, sich eine Mütze auszusuchen, die Sie in den Tagen nach der Haartransplantation tragen können. Diese Mütze schützt Sie u.a. vor UV-Strahlung.
  • Die Gewinnung der Grafts, die für eine FUE-Haartransplantation entnommen werden, erfolgt mithilfe von Extraktionsnadeln, einer Lupe und einem Mikroskop. Wie wir bereits in einem unserer anderen Beiträge dargestellt haben, kommen diese Grafts dann noch in eine Nährlösung, bis sie später verpflanzt werden. In der Zwischenzeit legt der Arzt im Empfängerbereich feine Öffnungen für die Follikel an. Diese Öffnungen werden unregelmäßig angelegt, damit das spätere Ergebnis möglichst natürlich wirkt.
  • Im letzten Schritt werden die Grafts in diese Öffnungen eingesetzt.

Die Gesamtdauer dieses Eingriffs variiert je nach Anzahl der transplantierten Grafts. Werden zwischen 1.000 und 1.500 Grafts verpflanzt, dauert die Haartransplantation zwischen 3 und 6 Stunden. Je nach Größe der Stelle, die behandelt werden soll, kann es auch sein, dass mehrere Sitzungen erforderlich sind.

Nach der Haartransplantation

Damit der Erfolg und ein maximaler postoperativer Haarwuchs nach dem Eingriff gewährleistet sind, ist es enorm wichtig, dass Sie als Patient genau die Anweisungen Ihres Arztes befolgen. Erst dann kann ein zufriedenstellender Ablauf einer Haartransplantation gewährleistet werden.

Diese Anweisungen können zwar von Klinik zu Klinik variieren. Dennoch gibt es eine postoperative Maßnahme, die Ihnen von allen Ärzten mit an die Hand gegeben wird – das korrekte Waschen der Transplantationsstellen (das bezieht sich sowohl auf die Stellen, aus denen Follikel entnommen wurden, als auch auf die, in die das Haar neuverpflanzt wurde).

Klassischerweise erfolgt die erste Haarwäsche am Tag nach der Behandlung. Während dieser Wäsche sollten Sie es vermeiden, die Grafts dem vollen Wasserdruck auszusetzen. Es ist viel besser, wenn Sie eine Tasse oder ein Glas mit Wasser und Shampoo füllen und diese Mischung mehrmals über die neuen Haare fließen lassen. An der Stelle, an der die Grafts entnommen wurden, müssen Sie mit Ihren Fingerspitzen das Blut um die Wunden herum entfernen.

Solange Sie den Anweisungen und Tipps Ihres Arztes folgen, wird alles glatt ablaufen. Sollten Sie sich dennoch unsicher sein und/oder Fragen haben, rufen Sie unbedingt bei Ihrer Klinik an.

Zudem sollten Sie nach der Haartransplantation auf Sport, Sauna- und Solariumsbesuche verzichten.

Zusammengefasst müssen Sie folgende Dinge beachten:

  • Eine Ruhephase von 1-3 Tagen
  • Nach Ablauf der Ruhephase können Sie Ihre Haare wieder mit einem speziellen Shampoo (z.B. Babyshampoo) waschen
  • Verzichten Sie auf Sport
  • Verzichten Sie auf Saunabesuche
  • Gehen Sie bitte nicht ins Solarium

Nach dem erfolgreichen Ablauf einer Haartransplantation kommt es für einige Tage noch zu Schwellungen, Rötungen und leichten Schmerzen. Das ist völlig normal, da sowohl der Spender- als auch der Empfängerbereich durch die Entnahme und Verpflanzung der Grafts sehr empfindlich sind. Diese Nachwirkungen verschwinden aber in der Regel relativ schnell. Die Verkrustungen, die durch die Haartransplantation entstanden sind, fallen nach ca. einer Woche ab.

Und hier noch ein wichtiger Hinweis:

Die Haarfollikel sind nach der Haartransplantation noch geschwächt. Es kann also passieren, dass Ihnen die verpflanzten Haare direkt nach dem Eingriff wieder ausfallen. Wirklich zu wachsen beginnen die Haare erst nach ein paar Monaten. Wie schnell das geht, ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Bei manchen geht das sehr schnell, bei anderen dauert es ein wenig länger.

Wenn dies ohne weitere Komplikationen geschehen ist, können die Haare wieder ganz normal behandelt und frisiert werden.

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Viele Grüße, Christoph

Haar Guide gegen Haarausfall und für schöne Haare

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