HAARAUSFALLEN

Haarausfall durch Biotinmangel

Haarausfall durch Biotinmangel (Vitamin H Mangel) entsteht, wenn dein Körper nicht genügend Biotin über deine Ernährung aufnehmen kann. Der Biotinmangel ist bei der ungesunden Ernährungsweise der Generation Fast-Food aber absolut keine Seltenheit mehr. Da die Qualität der Ernährung auf der Strecke bleibt, entsteht ein Nährstoffmangel, wie der Mangel an Vitamin H, auf den der Organismus mit dem Signal Haarausfall reagiert.



Ursachen für Biotinmangel

Besonders anfällig für den Haarausfall durch Biotinmangel sind beispielsweise Menschen mit Stoffwechselerkrankungen. Auch ein angeborener Mangel des Enzyms Biotinidase, kann die Ursache für den Biotinmangel sein, da Biotinidase für die Verwertung des Vitamins zuständig ist. Wer regelmäßig viel raucht oder übermäßig Alkohol zu sich nimmt, hat ebenfalls einen hohen Bedarf an Vitamin H, um einen Biotinmangel auszugleichen. Genauso hat auch das Essen von rohen Eiern eine hemmende Wirkung auf die Biotin-Aufnahme, da rohe Eier das Polypeptid Avidin enthalten, dass Biotin bindet und es funktionsuntüchtig macht. Die übergeordneten Ursachen von Vitamin-H-Mangel sind die Unterernährung und die Fehlernährung. Bei der Unterernährung besteht einfach generell ein zu geringes Nahrungsangebot, während bei der Fehlernährung dieses Nahrungsangebot ausreichend zur Verfügung steht, jedoch falsch kombiniert wird und zu wenige Vitamine aufgenommen werden. Der Biotinmangel hemmt die Keratin-Produktion im Organismus und führt dadurch unter anderem zu Haarausfall, einem der Symptome des Vitamin-H-Mangels.

Symptome von Biotinmangel

Die Symptome eines Biotinmangels sind Haarausfall, brüchige Nägel oder ein schlechtes Hautbild. Durch den Mangel an Biotin verändert sich auch die Struktur der Magenschleimhaut, weshalb auch Durchfall, Übelkeit, Appetitlosigkeit und häufigeres Erbrechen zu den Symptomen des Biotinmangels gezählt werden. Auch psychische Folgen, wie Angstzustände und Depressionen können durch den Nährstoffmangel einsetzen. Fehlt das Enzym Biotinidase bereits seit der Geburt, können häufig auch bei Säuglingen bereits schwerwiegende Symptome erkannt werden. Dazu gehören Hautausschläge, Trinkschwäche oder Hörverlust. Heutzutage wird deshalb der sogenannte Guthrie-Test durchgeführt.

Was tun gegen Biotinmangel?

Ich empfehle dir gegen den Biotinmangel zunächst ein Gespräch mit deinem Hausarzt. Er wird deine Beschwerden genau analysieren, den Biotinmangel diagnostizieren und gegebenenfalls deine Nahrungsgewohnheiten optimieren. Dein Arzt wird eine Blutprobe oder eine Urinprobe von dir nehmen und diese auswerten. So wirst du gleichzeitig auch auf den Mangel anderen Nährstoffe untersucht. Je nach Ursache des Biotinmangels wird der Nährstoffmangel dementsprechend therapiert. Ist eine ungesunde Ernährungsweise die Ursache für den Biotinmangel, wird der Arzt dir vorgeben, was du in nächster Zeit zu dir nehmen solltest. Ist der Biotinmangel auf eine Darmkrankheit oder ähnliches zurückzuführen, liegt der Fokus auf der Behandlung der jeweiligen Krankheit. Da dein Körper vorbelastet ist, liegt hier die Wurzel des Nährstoffmangels.

In welchen Lebensmitteln ist Biotin enthalten?

Lebensmittel mit viel Biotin (Vitamin H) sind beispielsweise Nüsse, Haferflocken und Spinat. Auch Leber und Eigelb sind reich an Biotin. Da unser Körper in etwa einen Tagesbedarf von 30 – 60 mg Biotin hat, kannst du dir anhand der folgenden Biotin-haltigen Lebensmittel genau ausrechnen, was du etwa am Tag zu dir nehmen solltest, um nicht an einem Biotinmangel zu leiden. Diese Lebensmittel enthalten besonders viel Biotin:

  • Haselnüsse (etwa 35 mg / 100 g)
  • Haferflocken (etwa 20 mg / 100 g)
  • Steinpilze, Champignons (etwa 15 mg / 100 g)
  • Getrocknete Feigen (etwa 11 mg / 100 g)
  • Roher Spinat (etwa 7 mg / 100 g)
  • Banane (etwa 6 mg / 100 g)
  • Erdbeeren (etwa 6 mg / 100 g)
  • Karotten (etwa 5 mg / 100g)

Durch diese Lebensmittel nimmst du genügend Biotin für einen Tag auf. Beispielsweise reichen schon 100 g Pilze und 200 g roher Spinat und 100 g Haferflocken aus, um deinen Tagesbedarf an Biotin von 30 – 60 mg zu decken.

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