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Beim Puppenkopfeffekt ist jetzt Hilfe möglich

Die Entscheidung, seinem Haarwuchs durch die Transplantation von Eigenhaar wieder zu ursprünglicher Natürlichkeit zu verhelfen, fällt man nicht über Nacht. Vom Ergebnis hängt einiges ab. Selbstwertgefühl, positive Wahrnehmung durch das Umfeld und jugendliches, gesundes Aussehen stellen sich nur ein, wenn die Haartransplantation professionell und unter ästhetischen Gesichtspunkten durchgeführt wird.

Um so schlimmer ist es, wenn sich nach der Behandlung herausstellt, dass der Arzt Fehler gemacht hat. Eine der unangenehmsten Folgen unsachgemäßer Haartransplantationen ist der sogenannte Puppenkopfeffekt. Sollte dir etwas in dieser Art widerfahren sein, musst du nicht verzweifeln. Mit einer neuen Transplantationstechnik lässt sich das Problem schnell und sicher beheben.


Inhaltsverzeichnis

» Was versteht man unter dem Puppenkopfeffekt?
» Was ist die Saphir FUE-Methode?
» Viele Vorteile für den Patienten
» Wundheilung
» Anwuchsquote und Stabilität
» Größere Haardichte
» Haartransplantation ohne Spritze
» Fazit


Was versteht man unter dem Puppenkopfeffekt?

Der Ansatz des Stirnhaars – die Haarlinie – liegt im unmittelbaren Gesichtsfeld des Betrachters. Gehst du auf einen Menschen zu, fällt sein Blick zuallererst auf deine Augen, dann sofort auf den Bereich darüber. Wenn an der Haarlinie etwas nicht stimmt, geht das in die unterbewusste Wahrnehmung deines Gegenübers ein. Er oder sie fühlt eine Irritation, selbst wenn die betrachtende Person nicht konkret benennen kann, woran das liegt.

Die unregelmäßige, struppige Anmutung der Stirnlinie kann zwei Assoziationen beim Gegenüber auslösen: entweder die Vermutung, dass es Defizite mit der Körperkultur der betrachteten Person gibt, oder – und das entspricht ja auch der Wahrheit – dass bei einer Haartransplantation etwas gründlich schief gegangen ist.

Der verbreitetste Fehler, der bei der Haartransplantation an der Haarlinie gemacht wird, ist der Puppenkopfeffekt. Er entsteht, wenn der Arzt in dieser wichtigen Region mit den verwendeten Grafts nicht richtig umgeht.

Bei richtiger Behandlung setzt der Spezialist Follikel, in denen sich zwei Haarwurzeln befinden. Sie werden Double Hair Grafts genannt. Der Puppenkopfeffekt entsteht, wenn der Behandler zu wenige Double Hair Grafts implantiert und diese zu dicht aneinandersetzt. Das Ergebnis ist eine unregelmäßige und struppig aussehende Haarlinie.

Der visuelle Eindruck wird noch dadurch verstärkt, dass die Haare wie Borsten abstehen. Es kann sogar noch schlimmer kommen: Wenn der Arzt nachlässig gearbeitet hat, stimmt auch die Wuchsrichtung der implantierten Haare nicht mit der Richtung der vorhandenen Haare in der Umgebung überein.

Ein berühmtes Beispiel für eine fehlerhafte Implantation ist der italienische Politiker Silvio Berlusconi. Um eine großflächige Kahlstelle auszugleichen, ließ er sie unter Verwendung von Eigenhaar auffüllen. Dabei kam es an der Haarlinie zu genau der Fehlbehandlung, wie sie gerade beschrieben wurde. Das Ergebnis wirkt äußerst unnatürlich und unästhetisch. Fehler dieser Art lassen sich heute mit der Saphir FUE-Methode beheben. Wie das vor sich geht, erfährst du hier.


Was ist die Saphir FUE-Methode?

Das neue Verfahren, das korrekt FUE Saphir-Perkutan-Haartransplantation heißt, ist ein dreistufiger Prozess:

  1. Entnahme der fehlerhaften Grafts
  2. Öffnung der Kanäle
  3. Einsatz der neuen Grafts

Der erste Schritt gleicht dem bei herkömmlichen Haartransplantationen üblichen Verfahren. Die Neuerung findet bei Schritt 2 statt. Die Öffnung der Kanäle, für die bei der normalen Methode eine Stahlklinge zum Einsatz kommt, erfolgt bei der neueren Technik mit einer Saphirklinge. Das mag auf den ersten Blick als nicht wirklich bemerkenswert erscheinen, hat aber starke Auswirkungen auf den Transplantationsverlauf.

Mit einer Stahlklinge lassen sich ausschließlich Kanäle in U-Form erzeugen. Die Saphirklinge erlaubt eine sehr präzise, filigrane Arbeitsweise, da hiermit Kanäle erzeugt werden, die V-förmig und kleiner sind. Die kompakte Formgebung erlaubt es, dass auf der Transplantationsfläche mehr Öffnungen untergebracht werden können.

Klingen aus Saphir sind in Größen zwischen 0,8 und 1,5 Millimeter erhältlich. Das gibt dem Arzt die Möglichkeit, genau die Art zu verwenden, die zur übrigen Haarstruktur des Patienten passt. Auch die Berücksichtigung der Wuchsrichtung verläuft mit ihr erheblich effektiver. Aufgrund der Härte und glatten Oberfläche, lassen sich damit genau angepasste Kanalwinkel anlegen, meist zwischen 40 und 45 Grad.


Viele Vorteile für den Patienten

Durch die individuelle Anpassung der Haarkanäle an die aktuelle Situation eröffnet die Saphir FUE-Methode dem Patienten eine Reihe markanter Vorteile, die im Folgenden genauer beschrieben werden.


Wundheilung

Die Frage, wie schnell Wunden nach einer Haartransplantation heilen, ist aus zwei Gründen von entscheidender Bedeutung. Zum einen müssen diese möglichst schnell abheilen, um den einsetzenden Haarwuchs nicht zu behindern und damit die gesamte Maßnahme obsolet zu machen.

Zum anderen führen langsam heilende Wunden zu Narbenbildung und somit zu Entzündungen. Somit wird der Erfolg der Maßnahme behindert, denn vernarbte oder entzündete Gebiete erlauben keinen normalen Haarwuchs.

Da die Saphir FUE-Methode durch ihre präzise Arbeitsmethodik das Wundrisiko deutlich verringert, bedeutet sie für die Transplantationstechnik einen entscheidenden Fortschritt. Wissenschaftliche Studien haben erbracht, dass die Wundheilung hierbei rund 20 Prozent schneller verläuft als bei herkömmlichen Anwendungen. Für den Patienten bedeutet das nicht nur weniger Schmerzen, sondern auch ein stark verringertes Infektionsrisiko.

Narbenbildung geht in vielen Fällen auf Infektionen zurück. Damit gewinnt die Vermeidung von Infektionen zusätzlich an Bedeutung. Studien zeigen, dass der Verringerung des Infektionsrisikos eine Verminderung der Narbenbildung um etwa 10 Prozent hervorgeht.

All diese Effekte lassen sich auf die besonderen Eigenschaften der Saphirklinge zurückführen. Die Härte der Klinge und die glatte Oberfläche tragen dazu bei, die Kollateralschäden bei einer Haartransplantation und damit die Verletzungsrate der Haut auf ein Minimum zu beschränken.


Anwuchsquote und Stabilität

Der Anteil der Haare, die nach der Maßnahme permanent anwachsen, ist bei der Saphir FUE-Methode deutlich höher als bei herkömmlichen Verfahren, da weniger Grafts wieder ausfallen können. Durch die präzise Arbeitsweise mit feinen Klingen gibt es erheblich weniger Verletzungen an den Haarwurzeln. Die individuelle Gestaltung der Kanäle sichert die stabile Position der Haarwurzeln. Eine nachträgliche Änderung der Wuchsrichtung ist so gut wie ausgeschlossen.


Größere Haardichte

Die gute Anwuchsquote hat zwangsläufig dichten Haarwuchs zur Folge. Auch die geringeren Abstände zwischen den Kanälen, wie sie durch die präzise Arbeitsweise der Saphir FUE-Methode möglich werden, tragen zu einem dichten Haarbild bei. Medizinische Studien haben erbracht, dass die Dichte mit Hilfe der Saphir FUE-Methode um bis zu 30 Prozent gegenüber herkömmlichen Methoden gesteigert werden kann.

Zusätzlich stellt sich ein optischer Effekt ein, der das Haar noch dichter erscheinen lässt: Die Möglichkeit, mit der Saphirklinge präzise Kanalwinkel anzulegen und damit einen sehr natürlichen Haarwuchs zu gestalten, fördert den Eindruck besonders vollen und dichten Haars.


Haartransplantation ohne Spritze

Speziell bei der Saphir FUE-Methode kann ein Verfahren mit der Bezeichnung Comfort-in-System zur Anwendung kommen. Die Technik erlaubt es, Transplantationen ohne Betäubung mit der Injektionsspritze durchzuführen, was vor allem für Patienten mit Spritzenphobie eine gute Nachricht ist. Beim Comfort-in-System wird das Betäubungsmittel durch Druck in das Gewebe eingebracht. Der Vorgang ist für den Patienten völlig schmerzfrei.


Fazit

Gerade für eine Korrekturmaßnahme wie sie der Puppenkopfeffekt nötig macht, ist die Saphir FUE-Methode dringend anzuraten. Besonders, wenn die ursprüngliche Maßnahme, die zu dem Fehler geführt hat, auf herkömmliche Weise erfolgt ist, sollte der Kopfhaut beim erneuten Eingriff nicht noch einmal die erhöhte Belastung und das erhöhte Wund- und Infektionsrisiko zugemutet werden – ganz abgesehen davon, dass die Korrektur nach der herkömmlichen Methode möglicherweise wieder nicht optimal verläuft.

Noch sind nicht viele Kliniken und Praxen in der Lage, dieses innovative und schonende Verfahren anzubieten. Gerade aus diesem Grund ist es für dich von besonderer Bedeutung, dich in die Hände eines erfahrenen und mit der neuen Methode vertrauten Behandlers zu begeben. Die Elithairtransplant Klinik in Istanbul ist auf diesem Gebiet sehr erfahren und hat mit dem Spezialisten Dr. Balwi einen Arzt, der bereits mehreren tausend Patienten zu neuem Haarwuchs verholfen hat.

Mit der Saphir FUE-Methode eröffnet sich dir ein effektiver und zuverlässiger Weg, einen vorhandenen Puppenkopfeffekt zu korrigieren. Besonders die typischen Eigenschaften der Methode – bis zu 30 Prozent höhere Haardichte, individuelle Haargestaltung, geringe Narbenbildung und ein schonendes Betäubungsverfahren – sprechen deutlich für die neue Methode.

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Behandlung Haarausfall Blog

Dong Quai – wertvolle Engelwurz aus China

Dong Quai – auch Angelika sinensis – ist ein Gewächs, das zu den Engelwurzen gehört und bis zu einem Meter hoch werden kann. In asiatischen Ländern kommt die Pflanze vornehmlich in Wald- und Wiesenregionen vor. Sie blüht vor allem in den Monaten Juni und Juli.

Im blühenden Zustand sieht sie dem Bärenklau ähnlich. Diese Pflanze hingegen ist allerdings hochtoxisch, kann jedoch leicht mit dem Chinesischen Engelwurz verwechselt werden. Was genau macht diese Heilpflanze so einzigartig? In diesem Artikel gehen wir genauer darauf ein.


Inhaltsverzeichnis

» Dong Quai als Heilpflanze von Bedeutung
» Der weibliche Ginseng – hilfreich bei unterschiedlichen Beschwerden
» Welche Anwendungsbereiche gibt es für die Chinesische Engelwurz?
» Effizientes Naturpräparat aus China
» Fazit


Dong Quai als Heilpflanze von Bedeutung

Heilpflanze Dong Uqai

Schon in der Antike war Dong Quai für seine besonderen Eigenschaften bekannt. So kam das wertvolle Naturpräparat schon vor vielen tausend Jahren als Arzneipflanze zum Einsatz und erfreut sich in vielen Ländern noch heute großer Beliebtheit.

Nicht nur Frauen mit Menstruationsbeschwerden greifen seit jeher gerne darauf zurück, sondern die Wurzel hat noch viel mehr zu bieten.

Die optische Beschaffenheit des Gewächses ist eher unspektakulär. Das Gewächs wirkt sehr krautig, und das Blattwerk vermittelt den Anschein, als handele es sich dabei um Sukkulenten. Es sind allerdings die Wurzeln, die mit Blick auf die Wirkungsweisen von zentraler Bedeutung sind.

Daraus haben die Menschen schon in grauer Vorzeit Nährstoffe und Vitamine extrahiert, die in unterschiedlicher Weise von Vorteil sind. Seinerzeit hatte man jedoch nicht die Möglichkeit, die Konsistenz der Wurzel zu verändern.

Heute wird der Angelika sinensis in erster Linie als Tee oder in Form von Kapseln offeriert, sodass der extrem bittere Geschmack nicht wahrnehmbar ist. Auch Tinkturen sind im gut sortierten Handel erhältlich, die sich allerdings nur äußerlich anwenden lassen.


Der weibliche Ginseng – hilfreich bei unterschiedlichen Beschwerden

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) weiß man seit langer Zeit um die heilende Wirkung des Dong Quais. Frauen, die unter Bauchkrämpfen und Regelschmerzen sowie unter Beschwerden während der Menopause litten, wussten den entkrampfenden und schmerzlindernden Effekt des Chinesischen Engelwurz sehr zu schätzen. Auch bei Verstopfungen kann der so genannte weibliche Ginseng zur Anwendung kommen.

Anders als viele andere Pflanzenwirkstoffe, ist Dong Quai nicht für die Zubereitung als Lebensmittel geeignet, da ein hoher Anteil an Bitterstoffen enthalten ist. Die wichtigsten Wirkstoffe des Chinesischen Engelwurz’ sind 15-Oxypentadecenlacton sowie die ebenfalls enthaltenen Terpene. Erstere sind so genannte Exaltolide, die zu den Moschus-Duftstoffen gehören und in etlichen Engelwurz-Arten nachgewiesen werden können.

In Kombination mit dem schwer löslichen Stoff Ketoprofen ist der Chinesische Engelwurz in einer Vielzahl moderner Arzneimittel enthalten. Auch in Lotionen und Duschgels kommen Exaltolide aufgrund ihrer duftenden Eigenschaften vor. Bei Terpenen handelt es sich um spezielle chemische Verbindungen, die man in ätherischen Ölen findet.

Das natürliche Heilmittel enthält die Vitamine E, B12, Beta Carotin und Niacin. Das Vitamin E schützt den menschlichen Körper effizient gegen die so genannten freien Radikale, die für die Zellalterung verantwortlich sind. Das Vitamin E ist daher nicht nur von Relevanz, wenn es darum geht, die Hautalterung zu verlangsamen und die Zellen in ihrem Wachstum zu unterstützen.

Auch die Gedächtnisleistung kann durch eine adäquate Zufuhr von Vitamin E verbessert werden. Das ebenfalls in der Pflanze enthaltene Niacin ist unverzichtbar mit Blick auf die Verbesserung des Stoffwechselhaushaltes. Diesbezüglich liegt der Fokus vor allem auf der Produktion essenzieller Fettsäuren im Körper.

Für einen stabilen und ausgewogenen Energiestoffwechsel wiederum ist das Vitamin B12 optimal. Es hilft darüber hinaus die natürlichen Funktionen des zentralen Nervensystems zu stärken und zu stabilisieren. Das wirkt sich insgesamt positiv auf die menschliche Psyche aus.

In China und anderen asiatischen Ländern weiß man die hervorragende Wirkung des Gewächses mit Blick auf hormonelle Probleme zu schätzen. Egal, ob es darum geht, den weiblichen Zyklus ins Gleichgewicht zu bringen oder um Gelenkbeschwerden zu lindern – die Pflanze leistet in vielerlei Hinsicht einen wertvollen Beitrag zur körperlichen und psychischen Gesundheit. Sogar bei Blutarmut oder wenn die Symptome von Allergien gelindert werden sollen, greifen die Menschen in China, aber auch hierzulande, gerne zu diesem wertvollen und pflanzlichen Präparat.


Welche Anwendungsbereiche gibt es für die Chinesische Engelwurz?

Dong Uqai - Chinesische EngelwurzNicht nur Frauen wissen die wohltuende Wirkung von Dong Quai zu schätzen. Auch Männer greifen zur Linderung gesundheitlicher Beschwerden gerne darauf zurück. Die klassischen Anwendungsbereiche sind unter anderem folgende:

  • Behandlung des Prämenstruellen Syndroms (PMS)
  • Linderung von Wechseljahresbeschwerden, wie beispielsweise Hitzewallungen oder Stimmungsschwankungen
  • Linderung von Allergie-Symptomen
  • bei Unfruchtbarkeit
  • bei Anämie
  • zur Behandlung von Gelenkschmerzen
  • zur Reduzierung von Regelschmerzen
  • bei Verstopfung
  • bei frühzeitigem Samenerguss
  • bei Ein- und Durchschlafproblemen

Meist verwendet man Chinesischen Engelwurz als Tee. Man trinkt ihn in kleinen Schlucken und versucht nach dem Genuss eine halbe Stunde lang zu entspannen. So können die ätherischen Öle bzw. die Inhaltsstoffe ihre Wirkung noch besser entfalten. In Kapselform ist der Chinesische Engelwurz ebenfalls erhältlich.

Männer mit Ejakulationsproblemen verwenden Angelika Sinensis meist in Form einer Tinktur. Um einen vorzeitigen Samenerguss zu verhindern oder das diesbezügliche Risiko zu mindern, reiben sie ihren Penis dünn mit der flüssigen Lösung ein. Meist kommen im Zuge dessen weitere chinesische Kräuter zur Anwendung, die hierzulande aber eine eher zweifelhafte Wirkung haben.


Effizientes Naturpräparat aus China

Es gibt eine Reihe von Erkrankungen oder gesundheitlichen Beschwerden, die ebenfalls gerne mit Angelika sinensis behandelt werden. Ob und inwiefern diesbezüglich tatsächlich eine Wirksamkeit gegeben ist, wurde bis dato noch nicht vollständig erforscht. Es heißt, dass Menschen mit Herzerkrankungen eine positive Wirkung durch die Wurzel erfahren haben.

So konnte in verschiedenen Versuchen untermauert werden, dass die Kombination aus Chinesischem Engelwurz und Astragalus membranaceus Brustschmerzen reduziert und die Herzfunktion verbessern kann. Im Zuge dessen wurde beobachtet, dass Herzpatienten langfristig von einer verbesserten Leistungsfähigkeit profitierten. In den Medien ist immer wieder davon die Rede, dass Dong Quai die Hirnleistung bei Menschen, die einen Schlaganfall erlitten haben, verbessert.

Aber auch hier liegen noch keine klinischen Tests vor. Ebenso wenig erforscht, aber durch einzelne Fallbeispiele beschrieben, ist die Heilung von Geschwüren an unterschiedlichsten Körperstellen. Als Tinktur angewendet, kann das Naturpräparat bei Betroffenen schon nach kurzer Zeit eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden erzielen.

So vielfältig die Wirkungsweise von Angelika sinensis offenbar ist, so interessant ist überdies ein weitere Aspekt. Menschen, die eine Haartransplantation durchführen lassen wollen, können die schmerzlindernde und wohltuende Wirkung des Naturpräparates ebenfalls für sich entdecken. Um die gewohnte Lebensenergie und das Selbstbewusstsein zurück zu gelangen, greifen immer mehr Männer zu einer Haartransplantation. Bereits in der Antike galten Haare als das wichtigste Symbol für Schönheit.

Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Wer unter Haarverlust leidet, versucht zunächst mit Koffeinshampoos, Tinkturen und Co. das Problem zu lösen. Meist aber ohne nennenswerte Resultate. In Anbetracht dessen ist eine Haartransplantation sehr effizient und kann nachhaltig dazu beitragen, die Attraktivität eines Menschen zu erhöhen und das Selbstbewusstsein zu stärken.

Effizientes Naturpräparat aus China Dong Uqai


Fazit

Eine Haartransplantation erfordert sicherlich Mut und den festen Willen, aktiv etwas zu unternehmen, um sich wieder rundum schön zu fühlen. Mit Chinesischem Engelwurz kannst Du bereits einiges dazu beitragen, dass dieser Wunsch schon bald Wirklichkeit wird. Wenngleich die Wirksamkeit des Chinesischen Engelwurz’ noch nicht in allen Bereichen zu 100 Prozent wissenschaftlich erprobt ist, so ist es doch empfehlenswert, den Effekt zu testen.

Denn wer etwas nicht versucht, lässt womöglich eine wertvolle Chance ungenutzt verstreichen. Ganz gleich, ob es darum geht, Wechseljahresbeschwerden oder Ejakulationsprobleme zu lindern oder ob Du tatsächlich Dein Haupthaar durch einen operativen Eingriff auffüllen lassen möchtest: Es kann von Vorteil sein, neue Wege zu gehen und die wohltuende Kraft der Natur mit Dong Quai buchstäblich am eigenen Leib zu erfahren.

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Blog Haartransplantation

Eigenhaartransplantation Deutschland – schnelle, wirkungsvolle Hilfe, wenn die Haare ausgehen

Eigenhaartransplantation Deutschland: Haartransplantationen sind heute, ähnlich wie andere schönheitschirurgische Eingriffe, kein Tabu mehr. Die Gesellschaft geht mit Eigenhaartransplantation und anderen kosmetischen Operationen inzwischen viel offener um als noch vor wenigen Jahren. Schon viele Prominente haben sich diesem Eingriff unterzogen und stehen öffentlich dazu. So werden sie zu Vorbildern für viele Weitere, die mit Haarausfall zu kämpfen haben. Selbstbewusst zeigen sie ihr neues Äußeres und demonstrieren damit auch eindrucksvoll, wie erfolgreich zum Beispiel die Eigenhaartransplantation heute gelingt. Wo noch vor kurzem schütteres Haupthaar, Geheimratsecken oder eine hohe Stirn zu sehen waren, zeigt sich nach einer Eigenhaarverpflanzung wieder dichter Haarwuchs.


» Gründe für Eigenhaartransplantation Deutschland
» Die Möglichkeiten einer Haartransplantation Deutschland
» Was hilft besser bei Haarausfall – Haarwuchsmittel oder Eigenhaartransplantation Deutschland?
» Wie funktioniert die Haartransplantation Deutschland?
» FUT Haartransplantation die häufig durchgeführte Eigenhaartransplantation Deutschland
» Eigenhaartransplantation Deutschland: Die moderne, schonende FUE-Methode
» Spezialisten für Eigenhaartransplantation Deutschland finden


Gründe für Eigenhaartransplantation Deutschland

Vor allem Männer interessieren sich für Eigenhaartransplantation oder Behandlungsmöglichkeiten direkt vor Ort wie in Haartransplantation Hamburg und Haartransplantation Berlin. Bei rund 80 Prozent von ihnen bildet sich mit zunehmendem Alter eine Glatze und der Wunsch nach solch einem Eingriff wächst. Die Glatzenbildung beginnt oft sogar schon in jungen Jahren. Und auch wenn mittlerweile viele Männer mit Glatze als besonders attraktiv gelten, sind kahle Stellen oder eine hohe Stirn für die Mehrzahl eher eine psychische Belastung. Gern würden Sie sich in der Nähe mit Haartransplantation München oder Haartransplantation Köln helfen lassen.

Vielleicht auch in Frankfurt, wo viel positives über die First Hair Clinic berichtet wird. Mit dieser haben wir uns mal genauer außeinanderhgesetzt, aber dazu später noch mehr. Auch Frauen suchen häufig nach Spezialisten. Frauen sind zwar seltener betroffen als Männer, leiden dafür aber oft umso mehr, denn bei ihnen haben Haare eine noch größere Bedeutung nach außen und für die Psyche. Frauen neigen aber nicht zur Glatzenbildung wie Männer. Ihr Haar dünnt sich eher aus und wirkt dann an einzelnen Stellen oder dem gesamten Kopf durchsichtig. Aber auch hier können Haartransplantation Berlin und Haartransplantation Hamburg oder anderswo helfen.


Die Möglichkeiten einer Haartransplantation Deutschland

Haarausfall ist bis zu einem gewissen Grad vollkommen normal und natürlicher Teil der biologischen Prozesse im Körper. Jedes Haar folgt dabei einem bestimmten Lebenszyklus. Zunächst wächst es, erreicht dann eine Übergangsphase, bevor es später seine Stoffwechselaktivität einstellt, abstirbt und ausfällt. Auch die Haartransplantation kann diesen Zyklus nicht aufhalten. Die Eigenhaartransplantation setzt an einer anderen Stelle an. Denn die Hauptursache für eine Glatze liegt nicht im Haarausfall.

Die Glatze entsteht erst, wenn immer weniger Haare nachwachsen. Für dieses Haarwachstum sind die Haarfollikel verantwortlich. Sie werden oft auch als Haarwurzeln bezeichnet und bilden das kleinste Organ im menschlichen Körper. Die Follikel verteilen sich über verschiedene Körperregionen und haben am Kopf für gewöhnlich die größte Konzentration: Im Normalfall bedecken dort rund 1000 Haarfollikel einen Quadratzentimeter und bilden die Grundlage für dichten Haarwuchs. Nimmt ihre Zahl ab, entsteht langsam eine Glatze. Aber eine Behandlung kann diese Entwicklung wieder umkehren.


Was hilft besser bei Haarausfall – Haarwuchsmittel oder Eigenhaartransplantation Deutschland?

Der Rückgang der Haarfollikel kommt meist durch hormonelle Veränderungen zustande. Bei allen männlichen Patienten einer Eigenhaartransplantation Frankfurt oder Haartransplantation München und andernorts wird eine Abnahme des männlichen Geschlechtshormons Testosteron festgestellt. Dieses Hormon führt schon im Mutterleib zur Ausprägung männlicher Geschlechtsorgane und bestimmt später die Entwicklung typisch männlicher Körpereigenschaften. Außerdem beeinflusst das Testosteron das Haarwachstum über die Bildung und Nährstoffversorgung der Haarfollikel.

Die Haarwurzeln und ihre Anzahl werden so zum Abbild des Testosteronspiegels. Sinkt er, verschlechtern sich die Lebensbedingungen für die Follikel. Mehr und mehr sterben ab und eine Glatze entsteht. Der Testosteron-Rückgang ist altersbedingt und wirkt sich bei dem einen Patienten einer Haar Transplantation früher aus als bei anderen. Er kann sogar bereits in jungen Jahren nach Abschluss der körperlichen Entwicklung im Rahmen der Pubertät beginnen. Frauen trifft es in den meisten Fällen erst später. Auch sie tragen das Testosteron in sich. Nehmen nach der Menopause die weiblichen Geschlechtshormone ab, steigt der Testosteron-Anteil in Relation dazu an und kann Haarverlust auslösen. Experten für Eigenhaartransplantation Deutschland sprechen hier bei Frauen und Männern von der androgenetischen Alopezie. Ihre Entstehung ist zudem erblich bedingt.

Viele Frauen und Männer denken dann nicht gleich an eine Haartransplantation. Sie probieren zunächst unterschiedliche Haarwuchsmittel. Diese Mittel setzen auf verschiedene Inhalts- oder Wirkstoffe und versprechen alle ein Rezept gegen Haarverlust. Im Einzelfall stimulieren sie durchaus die Kopfhaut und wirken so positiv auf die Haarwurzeln. Damit verlängern sie zwar deren Lebensdauer, können Absterben oder Haarverlust aber bestenfalls nur aufschieben und nicht verhindern. Schon gar nicht bringen Haarwuchsmittel einmal abgestorbene Haarfollikel zurück. Das vermag nur die Medizin mit einer Eigenhaartransplantation Deutschland.


Wie funktioniert die Haartransplantation Deutschland?

Bei einer Eigenhaartransplantation werden Haare und vor allem die für neuen Haarwachstum entscheidenden Haarfollikel verpflanzt. Die Eigenhaarverpflanzung ist ein Spezialgebiet der Dermatologie. Viele Hautärzte bieten dazu Eigenhaartransplantation Hamburg, Eigenhaartransplantation München oder Haarverpflanzungen in anderen Städten an. Zunächst untersuchen sie, ob eventuell eine andere Erkrankung für den Haarverlust verantwortlich ist, bevor sie die Haarimplantation planen. Danach überprüfen Sie das noch verbliebene Haar.

Zur Behandlung muss ausreichend Spenderhaar vorhanden sein. Dieses entnehmen die Spezialisten meist am Hinterkopf. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung.
Es gibt unterschiedliche Methoden für eine Eigenhaartransplantation. Einerseits die FUT Methode, bei welcher Kopfhautstücke inklusive Haarfollikeln entnommen werden. Andererseits gibt es die FUE Methode, bei welcher nur einzelne Haarfollikel in Minigrafts entnommen und direkt wieder implantiert werden. Die FUT Methode ist veraltet und sollte wirklich nur in speziellen Ausnahmefällen verwendet werden.


FUT Haartransplantation die häufig durchgeführte Eigenhaartransplantation Deutschland

Bei der FUT Methode werden Kopfhautstücke vom Hinterkopf inklusive Haarfollikeln entnommen. Anschließend wird die Wunde vernäht. Zur Haartransplantation werden bis zu zehn mal zehn Zentimeter große Hautstücke verpflanzt. Dabei zerteilt der Experte für Eigenhaartransplantation Deutschland die Stücke in sehr kleine sogenannte Grafts. Ein Graft enthält bis zu fünf Haare inklusive Haarwurzel. Um die Grafts dann bei der Eigenhaartransplantation an haarlosen Stellen einzupflanzen, stanzen die Spezialisten winzig kleine Löcher in die Kopfhaut.

Der komplette Eingriff dauert deswegen mehrere Stunden. Bis die Haarwurzeln danach mit der Haut verwachsen, dauert es mehrere Wochen. Und rund drei Monate nach einer erfolgreichen Eigenhaartransplantation Deutschland wachsen aus den verpflanzten Haarfollikeln dann wieder neue Haare. Dieser Behandlungsweg ist auch als FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation-Methode) bekannt. Spezialisten für Eigenhaartransplantation Deutschland sind heute aber auch schon einen Schritt weiter. Die Fachärzte der oben erwähnten First Hair Clinic zum Beispiel operieren ausschließlich mit der FUE Methode.


Eigenhaartransplantation Deutschland: Die moderne, schonende FUE-Methode

Neben der klassischen Behandlungsform arbeiten verschiedene, besonders ausgebildete Ärzte für Eigenhaartransplantation Deutschland auch mit der sogenannten FUE-Methode. FUE steht für Follicular Unit Extraction. Hier werden anstelle eines größeren Hautstücks nur einzelne Haarfollikel in Minigrafts entnommen und direkt wieder implantiert. Der Vorteil dieses modernen Verfahrens zur Eigenhaartransplantation Deutschland liegt auf der Hand: Es bleibt keine große Narbe zurück, sondern nur feine, nahezu unsichtbare Punktnarben. So können Patienten nach einer Eigenhaartransplantation Deutschland auch Kurzhaarfrisuren tragen. Außerdem lässt diese Behandlung neben einer Auffüllung des Haupthaares auch Rekonstruktionen von Barthaaren oder Augenbrauen zu.


Spezialisten für Eigenhaartransplantation Deutschland finden

In jeder größeren Stadt helfen erfahrene Ärzte bei Haarverlust und Glatze mit einer Haartransplantation Deutschland: Eigenhaartransplantation Berlin, Eigenhaartransplantation Hamburg, Eigenhaartransplantation Köln, Eigenhaartransplantation München und Eigenhaartransplantation Frankfurt.

Die Eigenhaartransplantation in Deutschland übernehmen Ärzte mit onen nach FUT- und FUE-Methode meist auch noch weitere plastische oder ästhetische Chirurgie anbieten. Hier finden Sie einen schnellen Weg zu den besten Spezialisten für Eigenhaartransplantation in Deutschland ganz in der Nähe. Die Kosten für diese Behandlung sind dabei nicht einheitlich, da jede Transplantation eine individuelle Behandlung darstellt. Wie stark ist der Haarverlust und wie viele Grafts müssen transplantiert werden?

Werden ganze Hautstücke entnommen oder mit mehr Aufwand einzelne Follikel transplantiert? Danach bemessen sich die Kosten eines Eingriffs. Eine kleinere Behandlung mit 2000 verpflanzten Grafts kostet so zum Beispiel rund 2000 Euro mit der FUT-Methode. Eine FUE-Transplantation ist etwas teurer. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Eigenhaartransplantation nicht. Deswegen kann es sich lohnen, vor der Eigenhaarverpflanzung die Preise einzelner Ärzte und Kliniken zu vergleichen, bevor die Entscheidung für eine Eigenhaartransplantation fällt.

Hier geht es zur Seite: https://firsthairclinic.com/

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Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Haarfarbe und Haarausfall?

Es gibt eine ganze Menge bekannter und wissenschaftlich fundierter Ursachen für Haarschwund. Doch eine Frage stellen sich alle Betroffenen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der natürlichen Haarfarbe und dem Haarausfall Risiko? Diese Frage wird der Artikel klären, mit Mythen aufräumen und die wahren Ursachen für Haarverlust erläutern.

Fakt ist, dass die Haarfarbe die Anzahl der Haarfollikel in der Kopfhaut bestimmt. Menschen haben zwischen 90.000 und 150.000 Haare. Bei einer Haarmenge von 90.000 ist von dünnem Haar die Rede, doch erhöht sich dadurch auch die Gefahr einer Glatze?

Schwarzhaarige und brünette Menschen haben etwa 110.000 Haare, während sich blonde Menschen über bis zu 150.000 Haare freuen können. Mit dem geringsten Haarwuchs sind rothaarige Menschen ausgestattet, da die Haarmenge hier nur rund 90.000 beträgt.

Wer unter Haarschwund leidet, verliert an Selbstbewusstsein und empfindet seine eigene Ausstrahlung meist wenig ästhetisch. Dabei spielt die Haarfarbe für den Haarausfall keine Rolle, denn ausfallendes Haar mit Glatzenbildung wird bei jeder Haarfarbe wahrgenommen.


Inhaltsverzeichnis

» Weniger Haar, mehr Haarausfall – Mythos oder Wahrheit?
» Warum die Kopfbehaarung wirklich dünner wird
» Warum sich Haarschwund auf das Selbstbewusstsein auswirkt
» Die Gene sind schuld – Haarfarbe und Haarausfall bedingen sich nicht


Weniger Haar, mehr Haarausfall – Mythos oder Wahrheit?

Frau mit blonden Haaren sitzt in der Natur

Wenn die Anzahl der Haare mit dem Risiko für Haarschwund in Verbindung stünde, müssten rothaarige Menschen am häufigsten zur Glatze tendieren. Doch diese Annahme ist in der Realität nicht zu bestätigen. Vielmehr zeigen sich Geheimratsecken und eine Tonsur besonders häufig bei dunkelhaarigen Menschen, die in puncto Haarmenge zwischen Blond und rothaarig liegen.

Das hat einen einfachen Grund. Bei dunklem Haar schimmert die Kopfhaut deutlich sichtbarer durch die dünner werdenden Haare, als es bei einer blonden Haarfarbe der Fall ist. Wenn es sich im Zusammenhang um eine wahre These handeln würde, müssten vor allem rothaarige Menschen frühzeitig kahl werden und besonders häufig unter der Tonsur, einer hohen Stirn und Geheimratsecken leiden.

Eine Orientierung entspricht allerdings der Wahrheit. Wenn Du mehr Haar auf dem Kopf hast, kann auch mehr Haar ausfallen. Um Dich vor der Kahlköpfigkeit zu schützen und bis ins höhere Alter volles Haar zu haben, kannst Du einige präventive Maßnahmen ergreifen.

Im folgenden Absatz erfährst Du, dass nicht Deine Haarfarbe, sondern ein anderer Grund für den Haarausfall und alle damit verbundenen Unannehmlichkeiten in Deinem gesellschaftlichen Wohlbefinden verantwortlich ist. Um einen Kontext zwischen der Haarfarbe und Haarausfall musst Du Dir keine Gedanken machen, denn diesbezüglich gibt es keinerlei wissenschaftliche Beweise.


Warum die Kopfbehaarung wirklich dünner wird

Ein hauptsächlicher Grund für frühzeitigen Haarschwund sind die Gene. Haarausfall ist oftmals erblich bedingt und ist vor Dir auch bei anderen Familienmitgliedern aufgetreten. Früher war gegen genetischen Haarschwund kein Kraut gewachsen und Du konntest davon ausgehen, dass Du einem glatzköpfigen Vater oder Großvater frühzeitig nacheifern wirst.

Besonders bei schwarzhaarigen Männern fällt der Haarverlust deutlich auf. Das liegt, wie Du im vorangegangenen Absatz erfahren hast, aber nicht an der Haarfarbe, sondern am sichtbareren Durchschimmern der Kopfhaut. Sind die Gene schuld, geht dieser Umstand meist mit einer Überempfindlichkeit gegen das männliche Geschlechtshormon Testosteron einher.

Bei einem hohen Testosteronspiegel wird mehr DHT gebildet, das Deine Haarwurzeln angreift und über kurz oder lang zu Haarverlust führt. Die Sensibilität gegen DHT tritt vor allem in der Kopfhaut auf.

Wenn Du zusätzlich unter Mangelerscheinungen leidest oder viel Stress hast, kann sich der Haarschwund beschleunigen und bereits in den 20er Lebensjahren für eine sichtbare Tonsur, Geheimratsecken und eine Verschiebung der Stirnhaarlinie sorgen.

Sollte sich Dein Kopfhaar ohne für Dich ersichtlichen Grund oder mit dem Blick auf Deine Ahnen ausdünnen, kannst Du mit rechtzeitiger Prävention gegensteuern. Wichtig ist, dass Du der Ursache auf den Grund gehst und damit die vollständige Glatzenbildung ausschließt.

Sicherlich kann eine Haartransplantation für die Auffüllung kahler Areale auf dem Kopf sorgen. Doch wenn Du den Grund für den Haarverlust kennst, kannst Du bei vielen nicht genetisch bedingten Haarausfallursachen handeln.


Warum sich Haarschwund auf das Selbstbewusstsein auswirkt

Junge Dame mit bruenetten Haaren

In unserer Gesellschaft und Kultur gilt volles Haar als wichtiges ästhetisches Merkmal. Es steht für die Jugend und Potenz, für die Dynamik und Gesundheit. Kahlköpfigkeit hingegen wird als Zeichen der Alterung bewertet.

Wenn Du in jungen Jahren unter sichtbarem Haarschwund leidest, kann dieser Umstand einen hohen Einfluss auf Dein Selbstbewusstsein nehmen. Bis zu 100 Haare verliert jeder Mensch pro Tag, egal ob er schwarzhaarig oder brünett, blond oder rothaarig ist.

Fakt ist dennoch, dass Du bei dunklem Haar viel eher die durchscheinende Kopfhaut siehst und die Ausdünnung der Kopfhaare bemerkst. Blonde Menschen hingegen können eine beginnende Tonsur und Geheimratsecken verhältnismäßig lange “verstecken”, da sich das helle Haar nur marginal von der ebenfalls hellen Farbe der Kopfhaut abhebt.

Anfangs lässt sich eine Tonsur bei jeder Haarfarbe und Haarausfall noch unter einer entsprechenden Frisur verbergen. Doch schon bald schimmert die Kopfhaut auch durch das darüber gekämmte Haar und Du fühlst Dich in Deiner Haut unwohl.

Das muss nicht sein, denn die moderne ästhetische Medizin bietet verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Du kannst Dir Eigenhaar verpflanzen und die kahlen Areale mit neuen Haarfollikeln auffüllen lassen. Wenn Du frühzeitig handelst, kann eine Eigenblut-Therapie hilfreich sein und Glatzenbildung Vorfeld ausschließen. Wichtig ist, dass Du handelst und Dich in erster Linie um Erkenntnis zur Ursache des Haarschwunds bemühst.


Die Gene sind schuld – Haarfarbe und Haarausfall bedingen sich nicht

Junge Frau mit roten Haaren

Es gibt viele bekannte, aber auch zahlreiche bis heute unbekannte genetische Ursachen für Haarausfall. Nicht die Haarfarbe ist schuld, sondern allein die genetische Veranlagung und Dein Stoffwechsel.

Haarschwund kann auf einem hormonellen Ungleichgewicht, auf einer Überempfindlichkeit gegen das aus Testosteron gebildete DHT oder durch Mangelerscheinungen entstehen. Auch Erkrankungen oder eine Entzündung der Kopfhaut können Gründe für dünner werdendes Haar mit Glatzenbildung sein.

Fakt ist, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Haarfarbe und Haarausfall – dem Risiko zu Kahlköpfigkeit gibt. Du musst daher nicht bedauern, dass Du blond oder rothaarig, schwarzhaarig oder brünett bist. Neigst Du aus einem der aufgeführten Gründe oder auf Basis einer anderen Ursache zu Haarverlust, trifft Dich dieser Umstand mit jeder Haarfarbe.

Ebenso hast Du auch mit jeder Haarfarbe die Möglichkeit, Haarschwund vorzubeugen oder Dich im Falle einer Tonsur und Geheimratsecken für eine Haartransplantation zu entscheiden. Hinweis: Auch bei erblichem Haarverlust kann der Verlauf zwischen Vater und Sohn in der Ausprägung deutlich variieren.

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Farbanomalien: Warum sich Haare verfärben

Unsere Haare entscheiden häufig über unsere Attraktivität, denn sie sind ein wichtiges Schönheitsmerkmal des Menschen. Allerdings sind sie gleichzeitig auch Ausdruck unseres Gesundheitszustandes und des Lebensstils, denn schädliche Einflüsse können dazu führen, dass sie unter anderem glanzlos und matt werden.

Daneben gibt es zudem auch angeborene Haaranomalien, sprich Haarveränderungen, die entweder im Laufe des Lebens auftreten oder genetisch bedingt sind, wie die Farbanomalien, um die es in dem folgenden Artikel geht. Wir erklären Dir, welche Symptome auftreten und was der Auslöser hierfür ist. Zudem erfährst Du alles über die möglichen Ursachen sowie die in Betracht kommenden Behandlungsmethoden.


Inhaltsverzeichnis

» Was sind Farbanomalien?
» Welche Ursachen gibt es?
» Wodurch entsteht die Graufärbung der Haare?
» Wie wird behandelt?
» Fazit: Farbanomalien der Haare


Was sind Farbanomalien?

Farbanomalien gehören zu den sogenannten Haaranomalien. Unter diesem Begriff werden im Allgemeinen alle Veränderungen der Haare zusammengefasst, wobei in erster Linie sowohl strukturelle als auch farbliche Veränderungen eine übergeordnete Rolle spielen. Eine Farbanomalie liegt unter anderem beim Ergrauen der Haare aufgrund des Alters vor.

Genau wie die Haut unterliegen auch unsere Haare einem natürlichen Alterungsprozess. Verfärben sich Deine Haare im Laufe des Lebens Grau oder nehmen sie einen Gelbstich an, handelt es sich um eine nicht gewünschte Anomalie.

Eine weitere Farbanomalie ist die sogenannte Haar-Heterochromie. Es handelt sich dabei um das gleichzeitige Auftreten von mehreren Haarfarben. Meist sind bei den Betroffenen deutliche Farbunterschiede zwischen Kopf- und Schambehaarung zu erkennen. Diese Anomalie ist keineswegs selten, sondern tritt relativ häufig auf. Zudem ist es auch möglich, dass einzelne Haare unterschiedliche Verfärbungen aufweisen.


Welche Ursachen gibt es?

Chemische Zusammensetzung von Melanin

Im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses quittieren die Melanozyten, die in der Haarmatrix sitzen und für die Produktion der Farbpigmente verantwortlich sind, zunehmend ihren Dienst und sterben schließlich ganz ab. Deshalb wird mit zunehmendem Alter immer weniger Tyrosinase hergestellt, ein Enzym zur Bildung von Eumelanin aus der Aminosäure Tyrosin.

Ist nicht genügend vorhanden, werden in den Haaren anstatt der Pigmente Luftbläschen eingelagert, wodurch die Haare grau wirken. Dabei existieren nebeneinander sowohl depigmentierte als auch pigmentierte Haare.

In den meisten Fällen beginnt dieser Prozess am Bart oder auch an den Schläfen und breitet sich dann über die Augenbrauen auf die gesamte Kopfbehaarung aus. Schließlich verfärbt sich auch die restliche Körperbehaarung Grau. Sobald keinerlei Melanozyten mehr vorhanden sind, kommt es bei allen Haaren zu einem Verlust des Farbstoffs, sodass sie schließlich Weiß erscheinen. Dies wird als Achromotrichie bezeichnet.

Wann dieser natürliche Alterungsprozess einsetzt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Kommt es bereits vor dem 20. Lebensjahr zu ersten Verfärbungen, sprechen Experten von einer sogenannten Canities praecox (vorzeitiges Ergrauen). Die Ursachen für diesen Entfärbungsvorgang liegen äußeren Ursachen (Canities symptomatica) zugrunde.


Wodurch entsteht die Graufärbung der Haare?

Eine Person hält eine Lupe über die grauen Haare eines Mannes

Die folgenden Faktoren sollen für ein vorzeitiges Ergrauen der Haare zuständig sein:

  • Bestimmte Krankheiten (z.B. Schilddrüsenerkrankungen, Krebs, perniziöse Anämie, akute Infekte u.s.w.)
  • Vitamin- und Mineralstoffmangel
  • Bestimmte Arzneimittel (medikamentöses Ergrauen), z.B. bei Hydroxychloroquin (Malariamittel)
  • Falsche Kosmetika
  • Unverträgliche Chemikalien
  • Starke Fettleibigkeit
  • Rauchen

Äußerst weit verbreitet ist der Glaube, dass ein Schockerlebnis oder zu viel Ärger zu einem vorzeitigen Ergrauen der Haare führen kann. Allerdings dürfte das Phänomen “Graue Haare über Nacht” vielmehr auf einen kreisrunden Haarausfall zurückzuführen sein. Die ergrauten und widerstandsfähigeren grauen Haare verbleiben hingegen länger und fallen damit vordergründig ins Auge.

Eine herdförmige Weißverfärbung von Haaren (Poliosis, Poliosis circumscripta) ist nicht immer dem Alterungsprozess geschuldet, sondern in einigen Fällen kann auch eine Pigmentstörung die Ursache dafür sein. Zwar besitzt eine Pigmentstörung noch keinen Krankheitswert, allerdings kann es sich hierbei auch um eine Begleiterscheinung anderer Erkrankungen handeln, wie bei Tuberösen Sklerose, Albinismus, Vitiligo oder auch vererbbaren Missbildungssyndromen.

Auch nach einem Trauma, nach Entzündungen, Hautbestrahlungen oder einem Herpes zoster (Gürtelrose) kann es zu Pigmentstörungen der Haare kommen.


Wie wird behandelt?

Arzt hält, während eines Beratungsgesprächs, einen Stift in der Hand

Da die Haare wichtig für eine positive ästhetische Ausstrahlung sind, werden Farbanomalien auf dem Kopf von vielen Menschen als äußerst störend empfunden, denn in vielen Fällen leidet das Selbstbewusstsein sehr. Dementsprechend entscheidet sich auch ein Großteil der Betroffenen für eine professionelle Behandlung, oder sie ziehen zumindest eine Eigenbehandlung in Erwägung.

Doch leider gibt es keine konkrete Empfehlung für eine einheitliche Behandlung von Farbanomalien, denn sie lassen sich weder verlangsamen noch komplett aufhalten. Wichtig ist, dass Du als Betroffener bei jeder Veränderung der natürlichen Haarfarbe auf Ursachenforschung gehst. Im besten Fall solltest Du einen Dermatologen aufsuchen, um die Ursachen einzuschränken oder abzuklären, sodass Du unter Umständen durch eine Umstellung des Lebensstils oder durch die Nutzung anderer Pflegeprodukte das Ergrauen der Haare etwas verlangsamen kannst.

Für Patienten im fortgeschrittenen Alter gibt es leider nur die Möglichkeit, durch das Färben oder Tönen der Haare das äußere Erscheinungsbild positiv zu beeinflussen, um ein verloren gegangenes Selbstbewusstsein zurückzuerlangen. Handelt es sich um eine Pigmentstörung, die aufgrund einer anderen Erkrankung auftritt, muss zunächst die Grunderkrankung behandelt werden. Auch hier kommt im Grunde nur ein Färben der Haare in Betracht.


Fazit: Farbanomalien der Haare

In den meisten Fällen stehen Betroffene in erster Linie vor der Frage, ob Farbanomalien behandelbar sind und inwiefern die Möglichkeit besteht, die Veränderungen aufzuhalten oder rückgängig zu machen. Das kommt allerdings immer auf die Ursache und den Zeitpunkt der Diagnostik an, wobei Du bei grauem Haar mit etwas Farbe am schnellsten Abhilfe schaffen kannst.

Wichtig ist, rechtzeitig einen Experten aufzusuchen, um so den Ursachen auf den Grund zu gehen. Ein erfahrener Spezialist kann Dir auch mögliche Behandlungsmethoden vorschlagen und offene Fragen beantworten.

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Haaranomalien

Volle und glänzende Haare gelten in unserer Gesellschaft als Sinnbild für Attraktivität, Gesundheit und Jugendlichkeit. Jeder möchte gerne schöne und gesunde Haare haben. Leider ist dies nicht immer möglich. Viele Betroffene leiden nämlich unter sogenannten Haaranomalien, die in Form von brüchigen, strohigen und spröden Kopfhaaren auftreten können. Das Problem kann sowohl auf äußere Einflüsse als auch auf die Gene zurückgeführt werden.


Inhaltsverzeichnis

» Was sind Haaranomalien?
» Welche Arten gibt es?
» Aplasia pilorum intermittens
» Trichonodose
» Pili planati
» Trichorrhexis nodosa
» Behandlungsmöglichkeiten
» Die Haartransplantation
» Fazit


Was sind Haaranomalien?

Bei Haaranomalien handelt es sich um wachstumsbedingte Veränderungen des Haarschafts. Oft entsteht das Problem durch Infektionskrankheiten, einem unausgeglichenen Hormonhaushalt oder Hautkrankheiten. Auch können die auftretenden Symptome genetisch bedingt sein.

Grundsätzlich können sowohl Männer als auch Frauen jeden Alters hiervon betroffen sein. Obwohl die Anomalien nicht schmerzhaft sind, können diese eine große Herausforderung darstellen. Da schöne und gesunde Haare als Zeichen für Vitalität, Frische und Attraktivität betrachtet werden, können brüchige, strohige und spröde Haare die Stimmung sehr dämpfen und Dich im schlimmsten Fall in eine Depression führen.


Welche Arten gibt es?

Da die Veränderungen der Haare immer vom Haarschaft und nicht von aus der Kopfhaut wachsenden Haarteilen erzeugt werden, wird von einer Haarschaftanomalie gesprochen.

Das Problem kann sehr unterschiedlich auftreten. In vielen Fällen sind die Symptome nur sehr leicht und kaum sichtbar. Hierbei reicht es oftmals aus, die Haarpflege einfach umzustellen.

Besonders häufig treten Farb- und Strukturveränderungen auf. Bei diesen beiden Arten werden die Haare grau und haben nicht mehr die gleiche Sprungkraft wie früher. In der Regel ist dieses Phänomen auf einen Mangel an Melanin zurückzuführen, welches sowohl für die Haarfarbe als auch für die glatte Oberfläche von Haaren verantwortlich ist.

Graue Haare fühlen sich meist matt und strohig an. Wenn an den Haarschäften kleine Knoten auftreten, sollte unbedingt ein Dermatologe aufgesucht werden. Mithilfe eines Trichogramma kann der Dermatologe diagnostizieren, welche Art der Haarschaftanomalie vorliegt.

Die vier häufigsten Anomalien sind:

  1. Aplasia pilorum intermittens
  2. Trichonodose
  3. Pili planati
  4. Trichorrhexis nodosa

Bei allen vier Arten spricht man von sogenannten Farbanomalien.


Aplasia pilorum intermittens

Hinterkopf eines Mannes mit aplasia pilorum

„Aplasia pilorum intermittens“ ist auch unter der Bezeichnung “Spindelhaar” bekannt. Die Erkrankung tritt besonders in jungen Jahren auf und wird im Erbgang weitergegeben. Wer von dieser Anomalie betroffen ist, leidet meist unter einer Anschwellung und Einschnürung des Haares entlang des Schafts.

Zu den Einschnürungen kommt es in Abständen von etwa einem halben bis einen Millimeter. In der Folge brechen Haare ab und kahle Stellen werden an der Kopfhaut sichtbar. Der Kopf ist dann mit follikulären Hornkegeln besetzt.


Trichonodose

Eine Trichonodose, auch bekannt unter dem Namen “Schlingenhaar”, äußert sich durch einzelne oder doppelte Verschlingungen der Kopfhaare.

Zu den Verschlingungen kommt es meist durch ein aggressives Zerren an den Haaren oder ein extremes Kratzen der Kopfhaut. Auch ein längerer Aufenthalt in einem starken Sturm kann das Verschlingen verursachen. In den meisten Fällen geht die Trichonodose mit dem Abbrechen der Kopfhaare einher.


Pili planati

Bei einer Pili planati sind die Haare an einer Seite deutlich abgeplattet. Diese Form der Anomalie ist erkennbar daran, dass bestimmte Stellen der Haare heller oder dunkler wirken.


Trichorrhexis nodosa

Eine Frau untersucht den Spliss ihrer Haare mit einer Lupe

Hierbei spaltet sich das Haar und es tritt vermehrt Spliss auf. Bei dieser Form können neben dem Kopfhaar auch die Augenbrauen, Wimpern sowie die Bart- und Körperhaare betroffen sein.

Ein Auftreten der Erkrankung kann unterschiedliche Gründe haben. Frauen sind häufiger als Männer betroffen, da diese ihr Haar durch Färbungen oder Tönungen nicht selten übermäßig belasten. Auch ein besonders heißes Föhnen, das regelmäßige Verwenden von einem heißen Glätteisen oder Lockenstab, die Nutzung von aggressiven Pflege- und Stylingprodukten kann zu Spliss führen.

Spliss kann zudem auch durch lange Sonnenbäder und Besuche im Solarium verursacht werden. Weitere Gründe für eine Trichorrhexis nodosa können eine unausgewogene Ernährung, ein hormonelles Ungleichgewicht, Stress und angeborene Störungen sein.


Behandlungsmöglichkeiten

Aufgrund der verschiedenen Arten der Haarschaftanomalie, gibt es keine einheitliche Empfehlung dazu, wie Du das Problem behandeln kannst. Sehr wichtig ist, dass Du Dich bei jeder auftretenden Haarveränderung damit beschäftigst, welche Gründe diese haben könnte. Unbedingt solltest Du einen Spezialisten aufsuchen. Nur so kannst Du Deinem Haarproblem erfolgreich den Kampf ansagen.

Nach dem Ausschlussverfahren ermittelt ein Experte, welche Gründe für die Haarschaftanomalie vorliegen könnten. Der Mediziner schaut, ob eine ernsthafte Erkrankung diagnostiziert werden kann oder ob die Erkrankung auf äußere Einflüsse zurückzuführen ist. In der Regel rät der Dermatologe in einem ersten Schritt dazu, dass Du Dich vitamin- und vitalstoffreicher ernährst.

Auch wird Dir empfohlen, Deine Haarpflege auf den Prüfstand zu stellen. Ein bedachter und schonender Umgang mit dem Kopfhaar kann eine Anomalie stoppen und den Verlust der Haarpracht mitsamt der Wurzel ausschließen.


Die Haartransplantation

Ein Ärzteteam während einer Haartransplantation

Wenn die Haaranomalien schon so weit fortgeschritten sind, dass Dir auch ein Experte erst einmal nicht mehr weiterhelfen kann und Du bereits kahle Stellen vorzuweisen hast, kann eine Haartransplantation sinnvoll sein.

Die Verpflanzung von Eigenhaar kann bei einem derartigen Eingriff eine zentrale Symptombehandlung darstellen. Du solltest Dir hierbei jedoch darüber im Klaren sein, dass die Anomalie und der Haarverlust immer nur Symptome, jedoch keine Ursachen sind.

Nichtsdestotrotz kann eine Eigenhaarbehandlung ein wichtiger Schritt Richtung “normales Leben” sein und Dein angekratztes Selbstbewusstsein stärken. Schon kurz nach dem Eingriff sind meist erste Erfolge sichtbar.


Fazit : Haarerkrankungen sollten frühzeitig behandelt werden

Auffälligkeiten der Haare in Bezug auf die Farbe und die Form werden als Haaranomalien bezeichnet. Bei Farbanomalien handelt es sich beispielsweise um Spindelhaar (Aplasia pilorum intermittens), Schlingenhaar (Trichonodose), plattes Haar (Pili planati) und gespaltenes Haar (Trichorrhexis nodosa).

Unabhängig davon, unter welcher Art Du leidest: Das Wichtigste ist, dass Du Dich bereits im Frühstadium behandeln lässt. Nur ein Dermatologe kann eindeutig feststellen, um welche Art der Erkrankung es sich handelt und wie diese am effektivsten behandelt werden kann. Unter Umständen reicht es schon aus, auf ein spezielles Pflegeprodukt umzusteigen.

Während einige Haaranomalien angeboren sind und sich daher nur sehr schwer behandeln lassen, sind andere Arten auf negative äußere Einflüsse, Stress oder eine ungesunde Ernährung zurückzuführen. Also keine Panik: Sobald Du die schlechten negativen Einflüsse behebst und Dein Leben stressfreier und gesünder gestaltest, kann Dein Haar wieder voll, gesund und strahlend schön nachwachsen.