Vitamin C und Haarausfall hängen zwar nicht direkt zusammen, jedoch spielt der Nährstoff eine bedeutende Rolle für gesundes Haarwachstum, da es bei der Produktion von Kollagen unterstützt. Kollagen ist ein Protein, dass wesentlicher Bestandteil unserer Gewebestruktur ist.

Das Vitamin C fördert außerdem die Aufnahme von Eisen. Ein möglicher Eisenmangel kann zu Haarausfall führen. Häufig entstehen kleine Blutungen, die zu den Symptomen des Vitamin-C-Mangels gehören. Dieser Unterversorgung folgt also häufig ein weiterer Nährstoffmangel.

Symptome des Vitamin C-Mangels

Ein Vitamin-C-Mangel zeigt sich durch eine Vielzahl von Symptomen, da sich der Nährstoffmangel auf deinen gesamten Körper auswirkt. Da die Kollagen-Produktion stockt, sind Gewebeschäden die ersten sichtbaren Symptome. Blutendes Zahnfleisch und Rötungen unter der Hautoberfläche sind dabei die am häufigsten vorkommenden Symptome.

Wer bei den ersten Symptomen nicht reagiert, kann unter Skorbut leiden. Dann sind plötzlicher Schwingel, starker Muskelabbau oder Durchfall weitere Folgen des Vitamin-C-Mangels. Da Vitamin-C-haltiges Obst aber mittlerweile ganzjährig angeboten wird und in sehr vielen Lebensmitteln enthalten ist, kommt es nur sehr selten zu Skorbut als Symptom des Vitamin-C-Mangels.

Lockere Zähne, starke Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder schlechte Wundheilung sind weitere Symptome des Vitamin-C-Mangels. Vitamin C stärkt unser Immunsystem und deshalb ist unser Körper bei dem Mangel an Vitamin C viel anfälliger für Krankheiten.

Ursachen für die Nährstoffknappheit

Ein mangelhafter Vitamin-Haushalt entsteht häufig durch eine ungesunde Ernährung. Wer nicht regelmäßig frisches Obst oder Gemüse in seine Mahlzeiten integriert, läuft Gefahr unter einem Vitamin-C-Mangel zu leiden. Die Ursachen können durch unterschiedliche Einflussfaktoren noch verstärkt werden.

Beispielsweise beeinflussen starkes Rauchen oder die Einnahme der Anti-Baby-Pille oder die Einnahme von Aspirin den Vitamin-Spiegel. Eine Studie hat belegt, dass Raucher einen doppelt so hohen Tagesbedarf an Vitamin C haben, wie Nicht-Raucher. Empfohlen wird daher eine tägliche Aufnahmem von etwa 200 mg Vitamin C.

Was tun bei Vitamin-C-Mangel?

Die Behandlung ist wirklich unkompliziert. Ärzte empfehlen eine Tagesdosis von etwa 100 mg bei einem gewöhnlichen Lebensstil. Zwei Äpfel und eine Orange geben reichen schon aus, um den Tagesbedarf zu decken und den Vitamin-C-Mangel auszugleichen. Alternativ lässt sich Vitamin C auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln aufnehmen. Nach wenigen Wochen gehen die Symptome zurück und der Organismus normalisiert sich wieder.

Bei der Aufnahme durch Vitamin C Nahrungsergänzungsmittel solltest Du die Einnahme auf den täglichen Bedarf Deines Körpers beschränken, da die übermäßige Einnahme von Vitamin-C-Kapseln Deinem Körper Wasser entzieht und gesundheitliche Folgen haben kann.

Welche Lebensmittel enthalten viel Vitamin C?

Die Aufnahme durch Obst und Gemüse ist die einfachste Variante den Vitamin-C-Mangel zu stoppen. Doch welche Lebensmittel sind reich an diesem Nährstiff? Orangen und Zitronen fallen Vielen bei dieser Frage sofort ein. Das ist auch völlig richtig. Doch es gibt noch einige Lebensmittel die weitaus mehr Vitamin C enthalten, als man zunächst annehmen mag.

So sind Fenchel, Grünkohl und Rosenkohl, aber auch Brokkoli wirklich reich an Vitamin C. Auch die Sanddornbeere, ebenfalls in Kapselform erhältlich, und natürlich die heißgeliebte Paprika sind ans Herz zu legen. Die mittelamerikanische Acerola-Beere ist jedoch unumstritten eine echte Vitamin-Bombe. Diese gibt es übrigens auch in Kapselform oder als Pulver. Mit diesen Lebensmitteln gleichst Du einen Vitamin-C-Mangel richtig schnell aus.