Während die Alopezie die Bezeichnung für ein allgemein lichter-werdendes Haar ist, bedeutet Effluvium einen über den Normwert steigenden Haarausfall, der unter Umständen einmal zu einer Alopezie führen kann.

telogenes Effluvium

Effluvium – Frühzeitiger Haarausfall

Der Begriff Effluvium bezeichnet einen gesteigerten Haarverlust, bei dem unsere Haarzellen schon frühzeitig in die Ruhephase, die sogenannte telogene Phase, eintreten. Am Ende dieser Ruhephase wird unser Haar einfach abgestoßen. Effluvium ist im Regelfall eine direkte Folge von anderen Erkrankungen, wie Anämie oder schwerwiegende Verletzungen, da unser Immunsystem bereits geschwächt ist.

Effluvium – Die telogene Phase

Unsere Haare durchlaufen den sogenannten Haarzyklus, der auf drei unterschiedlichen Phasen beruht. In der mehrjährigen Wachstumsphase befinden sich bei einem gesunden Menschen der Großteil der Haare. Die Übergangsphase des Haares dauert etwa 3 Wochen, bis das Haar schließlich in die Ruhephase eintritt.

Nach etwa 2 bis 6 Monaten fällt das Haar dann schließlich einfach ab. Beim sogenannten telogenen Effluvium befindet sich ein Großteil der Haare in der telogenen Phase, weshalb es zu Haarausfall kommt.

Ursachen für telogenes Effluvium

Die Haupt-Ursache für telogenes Effluvium ist wie gesagt eine bereits im Voraus geschwächtes Immunsystem. Die Ursache für das Effluvium kann beispielsweise eine schwere Infektionserkrankung, Blutungsanämie, schwere Verletzungen, Allergien, oder auch eine Schwangerschaft sein. Das Immunsystem ist bereits vorbelastet und mit der Heilung dieser Krankheiten beschäftigt.

Die Nährstoffe, die unser Körper aufnimmt werden also auch bei diesem Prozess benötigt. Ob man unter telogenem Effluvium leidet, sollte unbedingt dein Hausarzt beurteilen. Erst mit genauer Identifikation der Ursache, kann der Haarausfall gezielt gestoppt werden.

Was tun bei Effluvium?

Ob man unter Effluvium leidet, erkennt man an einem narbenlosen Haarausfall, bei dem sich die Haare sehr leicht mit der Bürste entfernen lassen. In jedem Fall solltest du dich direkt von einem Hautarzt beraten lassen. Es gibt viele Mittel gegen Haarausfall, oft sind auch Stress und falsche Ernährung die Ursache für den Haarausfall.