Auch etwa 40% der Frauen leiden unter anlagebedingtem Haarausfall. Genau wie bei Haarverlust bei Männern ist auch hier die Ursache eine weitervererbte Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegen Dihydrotestosteron (DHT). Der Botenstoff verkürzt die Wachstumsphase unserer Haare bis sie irgendwann ausfallen.

Haarausfall bei Frauen in den Wechseljahren

Haarausfall: Ursachen

Für Haarausfall bei Frauen ist Stress die häufigste Ursache. Bei jeder zweiten Frau mit Haarschwund liegt der Verlust der Haare einer hohen psychischen Belastung zu Grunde. Bei drei von vier Männern ist ihre genetische Veranlagung der Grund für den Verlust der Haare leiden.

Dies ist nur bei 29% der Frauen die Ursache. Stattdessen sind die hormonellen Umstrukturierungen, die mit dem Alter einsetzen, bei der Frau ein wesentlicher Faktor. Bei etwa 40% der unter betroffenen Frauen sind die Wechseljahre die Ursache für den Haarausfall.

Bei etwa 34% ist die falsche Pflege der Grund für das lichter werdende Haar. Des Weiteren hat auch die falsche Ernährung und der damit entstandene Nährstoffmangel großen Einfluss auf das Wachstum der Haare.

Haarausfall kann ebenfalls aufgrund der sogenannten Hashimoto-Thyreoiditis entstehen. Das Krankheitsbild mündet in einer Schilddrüsenunterfunktion. Auch Haarausfall nach der Schwangerschaft ist keine Seltenheit. 

wechseljahre frau

Frauen in den Wechseljahren

Lange schützt das weibliche Sexualhormon Östrogen die Frauen vor Haarausfall. Wenn sich der Hormonhaushalt verändert (beispielsweise nach der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren), dann sinkt auch der Östrogenspiegel. Ab diesem Zeitpunkt macht sich bei vielen Frauen der Haarschwund bemerkbar.

Haarausfall bei Frauen ist nicht immer auf erbliche Veranlagung zurückzuführen. Häufig tritt zeitlich befristeter, aber starker diffuser Haarausfall auf. Das Haar der Frau wird dabei über dem gesamten Kopf verteilt dünner. Grund für diese Form des Haarverlusts ist bei Frauen häufig Stress, falsche Ernährung und Schlafmangel.

frau nach schwangerschaft

Frauen nach der Schwangerschaft

Genau wie der Verlust der Haare in den Wechseljahren, ist auch der Haarausfall bei Frauen nach der Schwangerschaft auf eine hormonelle Veränderung im Körper der Frau zurückzuführen. Während der Schwangerschaft ist das Haar der Frau besonders kraftvoll und glänzend, da laufend Östrogene produziert werden und auf diese Weise ein hoher Östrogenspiegel entsteht.

Nach den 9 Monaten sinkt der Östrogenspiegel abrupt ab. Häufig etwa drei Monate nach der Schwangerschaft beginnt dann der Haarausfall bei Frauen. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei aber nur um einen temporären Zustand, der sich mit der Zeit wieder normalisiert.

Das Haar wechselt häufig in den Scheitelregionen von der Wachstums- in die Ruhephase. Es beginnt brüchig zu werden und auszufallen. Dieser Zustand ist jedoch völlig normal, da der Körper sehr mit der hormonellen Umstellung beschäftigt ist. Der Haarausfall trifft Frauen besonders, da die Nerven in der Zeit nach der Geburt besonders auf die Probe gestellt werden.



Die Haare nach dem Absetzen der Pille

Die Antibaby-Pille enthält sogenannte Gestagene, die viele Ähnlichkeiten mit dem Schwangerschaftshormon Progestoron besitzen. Während die Pille eingenommen wird liegt ein hoher Östrogenspiegel vor. Es kommt häufig zum Haarausfall nach Absetzen der Pille, da der Östrogenspiegel wieder gesenkt wird.

Der Körper befindet sich, ähder in einer hormonellen Veränderungsphase befindet. In der Regel erholt sich das Haar nach einigen Wochen, da es sich an die Veränderungen gewöhnt hat.