HAARAUSFALLEN

Hashimoto-Thyreoiditis

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis handelt es sich um eine langanhaltende Entzündung der Schilddrüse. Die Schilddrüse befindet sich unterhalb unseres Kehlkopfes und produziert essentielle Schilddrüsenhormone, die unseren Stoffwechsel, unseren Kreislauf und unsere Psyche beeinflussen. Hashimoto-Thyreoiditis hat häufig eine Schilddrüsenunterfunktion zur Folge die auch Ursache für den Haarausfall sein kann. Die Krankheit greift zunächst das Gewebe der Schilddrüse an und es entsteht eine chronische Schilddrüsenentzündung. Die Krankheit hat dann einen Mangel an Schilddrüsenhormonen zur Folge, also die Schilddrüsenunterfunktion. Frauen sind dabei wesentlich häufiger an der Krankheit betroffen als Männer. Eines der typischen Symptome ist Haarausfall. Welche Symptome Hashimoto außerdem hat, erkläre ich dir im Laufe des Beitrages. Häufig kommt es bei Frauen in den Wechseljahren zur Entzündung der Schilddrüse, wodurch die tatsächliche Ursache oft falsch diagnostiziert wird. Die Autorin Vanessa Blumhagen hat sich in einem Buch der Krankheit gewidmet. Der Arzt verschreibt in der Regel das Schilddrüsenhormon Levothyroxin (L-Thyroxin) zur Behandlung von Hashimoto. Die Medikamente bei Hashimoto sind im Regelfall verschreibungspflichtig und bei der Versandapotheke Medpex erhältlich.

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Ursache von Hashimoto-Thyreoiditis

Forscher konnten die genaue Ursache von Hashimoto-Thyreoiditis noch nicht ermitteln. Die Veranlagung der Krankheit liegt aber in unseren Genen und kommt häufiger in Familien vor. Dringend Bakterien in unseren Körper ein, wird unser Immunsystem sofort aktiv und unser Körper bildet Antikörper gegen die eingedrungenen Viren. Bei der Hashimoto-Thyreoiditis attackiert unser Körper jedoch aufgrund eines noch unbekannten Fehlers gesundes körpereigenes Gewebe, nämlich die Schilddrüse.

Hashimoto – Symptome Schilddrüsenüberfunktion

Die Schilddrüsenentzündung bleibt häufig lange unbemerkt. Patienten leiden zunächst beispielsweise unter Gewichtsverlust, häufigem Durchfall oder Herzklopfen und später auch an Haarausfall. Die Krankheit Hashimoto ist an dieser Stelle noch sehr schwer zu identifizieren, da die Symptome noch nicht stark ausgeprägt sind. Erst im weiteren Verlauf der Krankheit kommt es zur Schilddrüsenunterfunktion, da die entzündete Schilddrüse nicht mehr genügend Schilddrüsenhormone produzieren kann und sich die Symptome verstärken.

Hashimoto – Symptome Schilddrüsenunterfunktion

Im Laufe der Erkrankung wird die Schilddrüse immer weniger Hormone produzieren, bis die Produktion schließlich komplett eingestellt wird. Durch die Entzündung und der einsetzenden Zerstörung der Schilddrüsenzellen entwickelt sich im Laufe der Zeit die Schilddrüsenunterfunktion und die Symptome werden immer deutlicher. Die klassischen Symptome der Schilddrüsenunterfunktion sind beispielsweise Antriebsarmut, Gewichtszunahme, trockene Haut, ein niedriger Puls und eben auch der Haarausfall.

Folgend eine Liste der Symptome der Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose):

  • Verdickung der Zunge
  • Depression
  • Erhöhte Müdigkeit, Konzentrationsstörungen
  • Haarausfall, strohiges Haar, brüchige Nägel
  • Trockene Haut
  • Muskelschmerzen
  • Gewichtszunahme
  • Häufiges Frieren
  • Zyklusstörungen
  • Aufgequollenes Gesicht oder Extremitäten

Arten und Verlauf von Hashimoto-Thyreoiditis

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis werden die atrophe Form, bei der die Schilddrüse schrumpft und die hypertrophe Form, bei der sich die Schilddrüse vergrößert, unterschieden. Durch die Entzündung der Schilddrüse werden die Hormonspeicher angegriffen und große Mengen Schilddrüsenhormone geraten in unser Blut. Es werden die typischen Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion ausgelöst.

Der Prozess von Hashimoto findet in der Regel schleichend statt, da das Wohlbefinden von Betroffenen nicht merkbar beeinflusst wird. Der Verlauf der Krankheit Hashimoto-Thyreoiditis kann sich dabei sehr unterscheiden. Zunächst sterben die Schilddrüsenzellen langsam ab und Schilddrüsenhormone werden freigesetzt, sodass im Anfangsstudium von Hashimoto meist die typischen Symptome der Schilddrüsenüberfunktion erscheinen. Im weiteren Verlauf von Hashimoto bildet sich aufgrund der eingeschränkten Funktion eine Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion). Erst jetzt machen sich häufig die typischen Symptome bemerkbar und die Krankheit kann identifiziert werden. Die Symptome werden mit der Zeit immer deutlicher, weisen im Anfangsstadium jedoch nicht sofort auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin.

Diagnose und Therapie von Hashimoto

Dein Arzt wird zunächst deine Krankengeschichte und alle erkennbaren Symptome aufnehmen. Wichtig für ihn zu wissen ist, ob in deiner Familie bereits Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto vorgekommen sind. In der Regel wird nun eine Sonographie zur Einordnung der Schilddrüsen-Größe vorgenommen. Nach dieser Ultraschall-Untersuchung kann der Arzt häufig schon eine sichere Diagnose treffen. Wenn die Hashimoto mit einer Überfunktion der Schilddrüse beginnt, wird der Stoffwechsel mit Hilfe einer Therapie mit Schilddrüsenblockern normalisiert. Dazu werden Blutkontrollen durchgeführt, da die Überfunktion im Regelfall nicht durchgehend besteht. Wird in der Entwicklung der Krankheit ein Hormonmangel festgestellt, wird dieser gezielt ausgeglichen.

Während die einzelnen Symptome sich sehr gut behandeln lassen, kann die Entzündung der Schilddrüse jedoch noch nicht geheilt werden. Wenn die Schilddrüse immer weniger Hormone produziert können diese auch von außen zugeführt werden. Dies geschieht durch die lebenslange und regelmäßige Einnahme des Schilddrüsenhormons Levothyroxin vor dem Frühstück. Die fehlende Menge an Schilddrüsenhormonen wird durch die tägliche Einnahme von Tabletten ausgeglichen. Abhängig von Symptomen, den Ergebnissen der Blutuntersuchung, sowie Alter und Gewicht, bestimmt der Arzt die Dosis. Älteren Menschen oder Herzpatienten wird in der Regel zunächst eine geringere Menge des Hormons verordnet. Die Therapie von Hashimoto muss in der Form lebenslang weitergeführt werden, um keinen Hormonmangel zu erleiden. Wird die Behandlung planmäßig durchgeführt, können Betroffene ein nahezu beschwerdefreies Leben mit der Krankheit führen. Besonders wichtig ist eine gut-geplante Therapie übrigens während der Schwangerschaft, da bei dem Kind ansonsten Entwicklungsstörungen auftreten können.

WICHTIG: Dieser Artikel gibt dir nur allgemeine Hinweise und darf nicht als Mittel zur Selbstdiagnose verwendet werden. Hole dir hier Vor-Informationen über mögliche Krankheiten, die schlussendliche Diagnose sollte aber dein Arzt stellen.

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