Die Ursachen für Haarausfall bei Männern und Frauen sind im Prinzip identisch, auch wenn Männer häufiger unter Haarverlust leiden und sich das Auftreten bei Frauen zu unterschiedlichen Zeiten äußert. Auslöser für den Haarschwund ist beispielsweise die genetischen Veranlagung, aber auch der alltägliche Stress oder eine schlechte Ernährung kann verantwortlich sein.

Ursachen von Haarausfall bei Männern

Knapp 80% aller Männer leiden in ihrem Leben an Haarverlust. Der in der Regel erblich-bedingte Haarausfall zeigt sich zunächst in Form von Geheimratsecken an der Stirn und breitet sich dann auf den Hinterkopf aus. Zu welchem Zeitpunkt das Haar an diesen Stellen schwächer wird, bestimmt unser Erbgut.

Bei manchen startet der Haarschwund bereits in den Teenager-Jahren, in vielen Fällen aber auch erst sehr spät. Da der Verlust der Haare bei Männern so häufig vorkommt, ist er für viele keine große psychische Belastung mehr, sondern wird als relativ normal betrachtet. Welche Mittel den Haarausfall bei Männern stoppen, hängt ganz von der Ursache ab.

Haarausfall bei Männern

Gründe für den Verlust der Haare bei Frauen

Haarausfall bei Frauen ist keine Seltenheit. Auch hier ist die Ursache häufig weitervererbt worden. In der Regel verstärken hormonelle Umstellungen im Körper die erblich-bedingte Form. Haarausfall in den Wechseljahren und nach der Schwangerschaft ist bei Damen oftmals zu beobachten. Häufig belastet der Stress aus dem Alltag das Immunsystem zusätzlich. Eine Unterfunktion der Schilddrüse, resultierend aus der Krankheit Hashimoto-Thyreoiditis, ist ein sehr komplexes Thema und kann ebenfalls zu Haarverlust führen.

Haarausfall bei Frauen

Genetische Veranlagung als Ursache von Haarausfall

Erblich-bedingter Haarverlust bestimmt das Leben vieler Menschen. Mit etwa 95% kommt diese Form der Alopezie deutlich häufiger vor, als jede andere. Das Erbgut wird dabei nicht wie viele vermuten über den Vater, sondern mütterlicherseits weitervererbt. Genetische Veranlagungen können, wenn sie frühzeitig festgestellt werden, durch unterschiedliche Mittel bekämpft und eingegrenzt werden.

Inkorrekte Pflege als Grund für Haarverlust

Die falsche Pflege des Haares ist häufig die Ursache für Haarausfall. Die Verwendung von Haarspray oder Gel führt zwar nicht zu medizinischem Haarausfall, belastet unser Haar aber dennoch. Aufgrund des klebrigen Haargels werden die Poren unserer Kopfhaut verstopft und das auf Kosten der Nährstoffversorgung. Auch das Färben oder Glätten setzt unserem Haar sehr zu. Das richtige Shampoo gegen Haarausfall kann hierbei sehr hilfreich sein.

Stress als Ursache für Haarausfall

Bei Männer und Frauen ist der Stress gleichermaßen in jedem zweiten Fall ein mitwirkender Grund für den Haarausfall. Regelmäßige Herausforderungen in unserem Alltag setzen uns unter große psychische Belastungen. Hier gibt es einige Tipps, wie Du Stress reduzieren kannst.

Stress Ursache Haarausfall

Ungesunde Ernährung sorgt für Haarschwund

Eine falsche oder schlechte Ernährung sorgt für einen Nährstoffmangel in unserem Körper. In der heutigen Zeit typisch, fehlen dem Organismus wichtige Vitamine wie Biotin, Zink, Aminosäuren und Omega-3-Fettsäuren. Durch Nahrungsergänzungsmittel oder einfach gesunde Ernährung kannst Du diesem Nährstoffmangel entgegenwirken.

Zigaretten als Ursache von Haarausfall 

Rauchen kann Haarverlust auslösen, da der Blutfluss in der Kopfhaut gesenkt und das Haarwachstum gehemmt wird. Besonders den häufig schon bestehenden erblich-bedingten Haarausfall würdest Du durch das Rauchen beschleunigen. Da die Zigaretten aber nicht nur dem Haar, sondern Deinem ganzen Körper schaden, ist es ratsam damit aufzuhören, so schwer es auch sein mag.

Rauchen Ursache von Haarausfall

Mythen über das Ausfallen der Haare

Glaube nicht alles was im Internet steht und hole Dir bei Gesundheitsfragen auch immer zusätzlich ärztlichen Rat zur Hilfe. Unter Mythen über Haarausfall findest Du alles, was bezüglich Haarverlust definitiv in die Märchenkiste gehört.