Die Haartransplantation ist heutzutage eine sehr gefragte Methode bei der Bekämpfung von Haarausfall. Nicht nur Prominente profitieren von dem Eingriff. Im Gegenteil hat die Eigenhaarverpflanzung mittlerweile breite Gesellschaftsschichten erreicht. Dabei werden Haarwurzeln aus dem Hinterkopf entnommen und in die kahlen Empfängerbereiche verpflanzt. Dieser mehrstündige operative Eingriff besteht aus vielen komplexen Zwischenschritten, die von eigens dafür ausgebildeten Spezialisten durchgeführt werden. Die Haartransplantationstechniken, die auf dem Markt am etabliertesten sind, sind die FUT- und FUE- Methode. Letztere entspricht neuesten medizinischen Standards. Unterscheiden tun sich die beiden in Bezug auf die Entnahme der Haarfollikel.

Bei der FUT (Follicular Unit Transplantation) wird ein ganzer Hautstreifen aus dem Spenderbereich am Hinterkopf entnommen, der anschließend in einzelne Grafts (Einheiten aus Haarwurzeln) zerlegt wird. Bei der verfeinerten und weiterentwickelten FUE (Follicular Unit Extraction) Technik werden die Haarwurzeln einzeln und direkt extrahiert. Die wesentlich feineren Schnittstellen machen eine schnellere Wundheilung und eine niedrigere Infektionsgefahr im Vergleich zur FUT möglich. Nach dem Eingriff beginnen die Haare nach etwa drei Monaten zu wachsen. Ein endgültiges Ergebnis ist nach spätestens 12 Monaten zu erwarten. Für eine erfolgreiche Haartransplantation muss im Vorfeld zunächst die Ursache für den Haarausfall mit einem Experten herausgefunden werden. Bestens geeignet für die Eigenhaarverpflanzung sind Betroffene von androgenetischem (erblich bedingten) Haarausfall.