Haartransplantation und Narben – das gehört nicht unbedingt zusammen. Während ältere Methoden nur unzureichend vor Narbenbildung schützten, achten moderne Techniken auch auf Ästhetik.

Dabei kann vor allem eine Methode damit punkten, dass sie nur minimale Einschnitte erzeugt. Infolgedessen heilt die Kopfhaut wesentlich besser und die Haarverpflanzung bleibt narbenfrei. 

Sind bei der Haartransplantation Narben unvermeidlich?

Sind bei der Haartransplantation Narben unvermeidlichWer unter Haarausfall leidet, scheut häufig die Haartransplantation, denn Narben möchte später niemand auf der Kopfhaut haben! Das ist verständlich, aber dennoch nicht mehr zeitgemäß: Mittlerweile gibt es moderne Methoden, welche weitestgehend narbenfrei arbeiten.

Um das zu verstehen, müssen wir zunächst den Haarausfall und seine Ursachen näher betrachten. Denn die Methode der Eigenhaartransplantation hängt sowohl von der individuellen Situation des Betroffenen ab, als auch der Art und Ursache des Haarausfalls.

Haarausfall bei Männern

Haarausfall bei Männern ist ein sensibles Thema. Schließlich geht es hier um Selbstbewusstsein und Vitalität. Kräftiges Haar hat einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft. Leider kann man sich das nicht aussuchen – und viele leiden darunter, wenn es sich deutlich lichtet.

Haare sind wichtig für die Wahl des Partners, aber auch für den beruflichen Erfolg. Fallen täglich mehr als hundert Haare aus, wird der Haarverlust sichtbar. Betroffene suchen dann häufig ärztliche Hilfe. Das ist korrekt, denn hinter dem Haarausfall kann eine ernste Ursache stecken.

Haarausfall bei Männer

Mögliche Ursachen für Haarausfall

Je nach Art des Haarausfalls kommen verschiedene Ursachen infrage. Einseitige Ernährung zählt sicher zu den häufigsten. Fehlen bestimmte Bestandteile der Nahrung, kommt es oft zu Alopecia areata, das ist der kreisrunde Haarausfall.

Davon sind Männer wie auch Frauen betroffen. Die Einnahme von Medikamenten oder auch ein Mangel an Eisen ist einer der häufigsten Gründe. Stress kann ebenfalls Haarausfall verursachen.

Bei diffusem Haarausfall (diffuse Alopezie) hingegen erkennt man oft nicht, was genau dafür verantwortlich ist. Hier lichten sich die Haare nicht an einzelnen Stellen, sondern gleichmäßig. Ein schwacher Trost. Es kann zur Spontanheilung kommen.

Bei genetisch bedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie) hilft all das nicht. Denn hier ist eine Spielart von Testosteron der Grund, das DHT. Dihydrotestosteron, wie es mit vollem Namen heißt, wirkt auf besonders empfindliche Haarwurzeln ein.

Die Folge: es schädigt diese langfristig und führt so zu Haarausfall. Betroffen sind vor allem Männer. Lediglich der Haarkranz bleibt erhalten, weil die Haarwurzeln dort gegen das DHT unempfindlich sind.

Haartransplantation Narben Lösung

Haartransplantation als optimale Lösung für nachwachsende Haare

Das machen sich Spezialisten zunutze: Bei der Eigenhaarbehandlung entnehmen sie nur solche Haarwurzeln, die am Haarkranz wachsen. Diese versetzen sie einzeln per Hand in das Empfängerareal. Dort wachsen die Haarwurzeln an und erzeugen anschließend wieder Einzelhaare.

Dafür ist es nötig, im Spender- wie auch im Empfängerbereich die Kopfhaut zu verletzen: einmal zur Entnahme der Follikel, anschließend zum Einsetzen. Für die Frage der Narbenbildung kommt es darauf an, welche Größe die Einschnitte haben.

Haartransplantation ohne Narben:  die FUE Methode macht es möglich

Haartransplantation ohne Narben

Follicular Unit Extraction heißt eine sehr moderne Methode der Haarverpflanzung. Sie ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Hierbei werden alle Follikel mit einer Hohlnadel einzeln entnommen.

Nach einer kurzen Untersuchung und Lagerung in Nährlösung geht es weiter: Nun werden die Follikel ebenfalls einzeln an ihren zukünftigen Platz versetzt.

Dazu öffnet der Spezialist winzige Kanäle, in welche die Follikel passgenau eingesetzt werden. Dabei achtet er sowohl auf Struktur als auch auf Wuchsrichtung und Tiefe, um ein natürlich aussehendes Ergebnis zu erzielen.

Vorteile der FUE-Technik: Die Hohlnadel arbeitet sehr exakt. Deshalb bleibt diese Form der Haarverpflanzung im Spenderbereich narbenfrei.

Auch der Empfängerbereich kommt es nicht zu Narbenbildung: Die geöffneten Kanäle sind zu klein. Sind die Follikel später eingewachsen, sieht man die Schnitte nicht mehr.

Sowohl im Empfängerbereich, als auch im Spenderareal wird die Kopfhaut also nur minimal verletzt. Deshalb entstehen nur sehr kleine Wunden.

Das macht sich bei der Wundheilung und auch bei der Narbenbildung bemerkbar: die Wunde heilt rasch, die Technik ist weitestgehend schmerzfrei und auch die Narbenbildung hält sich in Grenzen.

Auf einen Blick: Deshalb hinterlässt die FUE Methode keine Narben

+ minimale Verletzungen der Kopfhaut
+ dadurch bessere Wundheilung
+ Ergebnis: Haartransplantation ohne Narben

Haartransplantation narbenfrei – so gut sind die Spezialisten

Haartransplantation Narbenfrei

Der Erfolg der Eigenhaartransplantation hängt stark vom Können des Spezialisten ab. Sein Fingerspitzengefühl entscheidet ebenso wie seine Ausbildung und die verwendete Technik darüber, wie gut das Ergebnis anschließend wirkt.

Für wirklich gute Ästhetik ist nicht nur die Narbenfreiheit entscheidend. Das verpflanzte Haar muss auch so aussehen, als sei es natürlich gewachsen.

Ein Spezialist für die narbenfreie Haartransplantation hat viel Erfahrung auf diesem Gebiet. Da er sich ausschließlich mit Haartransplantationen befasst, verfügt er über eine sehr gute Routine.

Nur so kann er sicherstellen, dass jeder Patient entsprechend seiner individuellen Voraussetzungen behandelt wird. Eine Haartransplantation ohne Narben ist bei der FUE-Methode für diese Experten selbstverständlich.

Eigenhaartransplantation ohne Narben ist also nicht nur möglich – sie ist sogar gängig. Allerdings solltest Du nach einer Haarverpflanzung die Kopfhaut sorgfältig pflegen, um ein wirklich optimales Ergebnis zu erzielen. Andernfalls kann es sein, dass die frisch verpflanzten Follikel wieder ausfallen.

Fazit –  darum ist heutzutage die Haartransplantation narbenfrei!

Haarausfall ist für Männer ein heikles Thema: Schließlich sind es vor allem Männer, die von Haarausfall in der erblich bedingten Variante betroffen sind.

Das kann beruflich wie auch privat zu einem ernsten Problem werden. Viele Männer denken darum über eine Haartransplantation nach.

Angst vor Narben muss dabei niemand mehr haben. Mittlerweile gibt es moderne Methoden, welche Narbenbildung verhindern: An erster Stelle steht hier die FUE-Methode.

Dabei werden der Kopfhaut nur winzige Schnitte zugefügt. Jedes Follikel wird einzeln entnommen und auch einzeln versetzt. Darum bleiben die Verletzungen in Spender- und Empfängerareal minimal.

Bei guter Pflege kommt es darum anschließend nicht zur Narbenbildung, die wunde Haut heilt rascher ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei der Haartransplantation  unerwünschte Vernarbungen entstehen, können ausgewiesene Spezialisten minimieren. Mit viel Erfahrung und Können lassen sie ein sehr natürlich wirkendes Ergebnis entstehen.