Kategorien
Behandlung Haarausfall

Hormone gegen Haarausfall

Die häufigste Form von Haarverlust ist der erblich bedingte Haarausfall, die androgenetische Alopezie. Er tritt hauptsächlich bei Männern auf und kann sich bereits kurz nach der Pubertät bemerkbar machen. Typische Zeichen sind ein zurückweichender Haaransatz, Geheimratsecken und eine Glatze am Oberkopf. Auch Frauen können unter der androgenetischen Alopezie leiden, doch tritt sie meistens erst nach den Wechseljahren auf.

Die Haare fallen bei Frauen um den Mittelscheitel herum aus und werden immer lichter. Die androgenetische Alopezie wird durch das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) verursacht. Es ist daher naheliegend, Hormone gegen Haarausfall zu verwenden. Sicher fragst Du Dich, ob es zu Nebenwirkungen kommt und ob Dein Hormonspiegel aus dem Gleichgewicht gerät.


Inhaltsverzeichnis

» Wann können Hormone gegen Haarausfall helfen?
» Wie wird ein Haarverlust durch Hormone festgestellt?
» Welche Hormone können gegen erblich bedingten Haarverlust helfen?
» Wie wirkt Ell-Cranell bei androgenetischer Alopezie?
» Gibt es auch pflanzliche Alternativen bei androgenetischer Alopezie?
» Fazit: Hormone wirken gegen androgenetische Alopezie


Wann können Hormone gegen Haarausfall helfen?

Hormone helfen nur dann gegen Haarverlust, wenn er durch hormonelle Störungen verursacht wird. Der häufigste Haarausfall, der bei Männern und Frauen durch einen Überschuss an einem Hormon entsteht, ist die androgenetische Alopezie, der erblich bedingte Haarverlust.

Dihydrotestosteron entsteht, da das männliche Sexualhormon Testosteron durch das Enzym 5-alpha-Reduktase aufgespalten wird. DHT lagert sich an den Haarfollikeln an und schädigt sie, sodass die Haare immer dünner wachsen. Die Haarfollikel sterben irgendwann ab und können keine Haare mehr bilden. Bei Frauen tritt die androgenetische Alopezie zumeist erst nach den Wechseljahren auf, wenn der Östrogenspiegel sinkt. Östrogen ist ein Gegenspieler zu DHT.

Bei Frauen kann es auch zu einem diffusen Haarausfall kommen, wenn der Hormonspiegel beispielsweise nach der Schwangerschaft oder durch die Einnahme der Pille aus dem Gleichgewicht gerät.
Ein diffuser oder kreisrunder Haarausfall kann auch bei einer Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse, Morbus Basedow oder Hashimoto-Thyreoiditis entstehen. Ein Ungleichgewicht an Schilddrüsenhormonen führt zum Haarverlust.


Wie wird ein Haarverlust durch Hormone festgestellt?

Eine androgenetische Alopezie ist am Erscheinungsbild schnell feststellbar. Entsprechend einfach kann die Ursache festgestellt werden, wenn sich bei Männern Geheimratsecken, eine Glatze am Oberkopf und eine Stirnglatze bilden oder bei Frauen die Haare um den Mittelscheitel immer dünner werden. Bei einem diffusen oder kreisrunden Haarausfall solltest Du unbedingt einen Hautarzt konsultieren, da Du nicht selbst Hormone gegen Haarausfall anwenden solltest.

Der Hautarzt führt ein Anamnesegespräch und untersucht Dein Blut. Er stellt fest, ob der Haarverlust tatsächlich durch Hormone verursacht wurde. Liegt eine Erkrankung der Schilddrüse vor oder ist der Haarverlust durch hormonelle Störungen während der Wechseljahre entstanden, behandelt der Arzt die Ursache. Der Hautarzt kann Dich an einen Endokrinologen oder Gynäkologen überweisen.


Welche Hormone können gegen erblich bedingten Haarverlust helfen?

Bei Männern kann die androgenetische Alopezie mit Propecia behandelt werden, das in Tablettenform verfügbar und rezeptpflichtig ist. Es enthält den Wirkstoff Finasterid, einen 5-alpha-Reduktase-Hemmer, der auch bei einer Prostatavergrößerung angewendet wird. Bei Finasterid handelt es sich nicht um ein Hormon, sondern um einen 5-alpha-Reduktase-Hemmer.

Er unterdrückt das Enzym 5-alpha-Reduktase, sodass weniger DHT gebildet wird. Auch wenn Finasterid in Propecia nur in einer geringen Konzentration enthalten ist, kann es schwerwiegende Nebenwirkungen wie Depressionen, Gewichtszunahme, Veränderungen der Brust bis hin zu Brustkrebs oder Erektionsstörungen haben.

Hormone gegen Haarausfall, die gegen eine androgenetische Alopezie bei Frauen helfen, sind Östrogene. Eine Behandlung mit Östrogenen solltest Du aufgrund der möglichen Nebenwirkungen nicht selbst vornehmen. Es gibt jedoch frei verkäufliche Produkte für Männer und Frauen mit androgenetischer Alopezie, die ähnlich wie Östrogene wirken und keine Nebenwirkungen haben.


Wie wirkt Ell-Cranell bei androgenetischer Alopezie?

Ell-Cranell ist frei verkäuflich und eignet sich für Männer und Frauen mit erblich bedingtem Haarverlust. Es enthält den Wirkstoff Alfatradiol, der eine abgewandelte Form des weiblichen Sexualhormons 17-Beta-Estradiol ist, das zu den Östrogenen zählt. Auch Alfatradiol wirkt wie Hormone gegen Haarausfall, da es das Enzym 5-alpha-Reduktase bei der Bildung von DHT unterdrückt. Alfatradiol wird künstlich hergestellt. Der Hersteller gibt an, dass Ell-Cranell gut verträglich ist und den körpereigenen Hormonspiegel nicht aus dem Gleichgewicht bringt.

Es wird einmal täglich auf die Kopfhaut aufgetragen und ist lokal nur an den betroffenen Stellen anwendbar. Da das Produkt Alkohol enthält, kann es bei empfindlichen Patienten jedoch zu Juckreiz oder Rötungen auf der Kopfhaut kommen. Sind die kahlen Stellen auf dem Kopf jedoch schon vorhanden, können die Haare nicht mehr nachwachsen. Das Fortschreiten des Haarverlusts kann lediglich verzögert werden.


Gibt es auch pflanzliche Alternativen bei androgenetischer Alopezie?

Du kannst auch pflanzliche Hormone gegen Haarausfall anwenden, die als Phytohormone bezeichnet werden und ähnlich wie Östrogene bei einer androgenetischen Alopezie wirken. Diese pflanzlichen Hormone sind gut verträglich und greifen nicht in den körperlichen Hormonhaushalt ein. Sie wirken lediglich gegen das Hormon DHT und hindern es daran, dass es die Haarfollikel schädigt.

Phytohormone können von Männern und Frauen angewendet werden. Sie sind in

enthalten.

Solche Phytohormone bekommst Du in Form von Pflanzenextrakten als Tinkturen zum Auftragen auf die Kopfhaut oder in Kapselform zur Einnahme. Bei einigen Pflanzenextrakten gibt es Kapseln und Tinkturen. Zu Beginn der Behandlung kannst Du Kapseln und Tinkturen gleichzeitig anwenden. Die Phytohormone können den Haarverlust verlangsamen, doch lassen sie an den kahlen Stellen keine Haare mehr wachsen. Kahle Stellen können nur mit einer Haarverpflanzung aufgefüllt werden.


Fazit: Hormone wirken gegen androgenetische Alopezie

Die androgenetische Alopezie ist die häufigste Form von Haarausfall und wird durch das Hormon DHT verursacht. Bei Männern kann Propecia das Fortschreiten des Haarausfalls verhindern, doch hat es starke Nebenwirkungen. Hormone gegen Haarausfall können ähnlich wie Östrogen wirken und bei Männern und Frauen angewendet werden.

Ell-Cranell enthält Alfatradiol, das künstlich hergestellt wird und wie Östrogen wirkt. Du kannst aber auch Phytohormone, pflanzliche Hormone, anwenden, die als Tinkturen und Kapseln verfügbar sind. Sie sind gut verträglich und können den Haarverlust verzögern, doch lassen sie keine Haare mehr an den kahlen Stellen wachsen.

Kategorien
Blog

Haarausfall nach Blondierung

Hellblondes, glänzendes Haar ist das Schönheitsideal vieler Frauen, doch auch einige Männer wünschen sich blondes Haar und helfen nach. Farbe allein reicht nicht aus, um hellblondes Haar zu bekommen. Bei der Blondierung handelt es sich nicht um Färben, sondern um den Entzug von Farbe durch Wasserstoffperoxid. Das Blondieren ist bei Menschen mit dunklem Haar mitunter auch die Voraussetzung für das Färben mit einer hellen Farbe. Das deutet schon darauf hin, dass diese Behandlung der Haare ziemlich aggressiv ist. Ein Haarausfall nach Blondierung wird von vielen Frauen beklagt. Handelt es sich tatsächlich um einen Haarausfall und gibt es die Möglichkeit, Schädigungen der Haare durch Blondieren zu vermeiden?


Inhaltsverzeichnis

» Gibt es tatsächlich einen Haarausfall nach Blondierung?
» Was passiert bei einer Blondierung?
» Können die Haare nach einer Blondierung dauerhaft ausfallen?
» Was tun, damit die Haare nach einer Blondierung nicht ausfallen?
» Gibt es Alternativen zur Blondierung?
» Fazit: Haare können nach Blondierung abbrechen


Gibt es tatsächlich einen Haarausfall nach Blondierung?

Jeder Mensch verliert täglich Haare. Das ist völlig normal, da die Haarfollikel nach der Wachstumsphase und einer kurzen Übergangsphase in die Ruhephase eintreten, um sich zu regenerieren und neue Haare auszubilden. Die Haare fallen komplett mit der Wurzel aus, während die Haarfollikel in der Kopfhaut verbleiben. Ein Grund zur Besorgnis ist es erst, wenn Dir täglich über einen längeren Zeitraum mindestens 100 Haare ausfallen. Ob Du unter einem Haarausfall leidest, kannst Du selbst testen, indem Du mindestens eine Woche lang täglich Deine ausgefallenen Haare zählst. Blondieren ist eine ziemlich aggressive Behandlung der Haare, um ein helles Blond zu erzielen.

Daher fragen sich viele Menschen, bevor sie sich zu diesem Schritt entscheiden, ob danach ein Haarverlust eintreten kann. Frauen berichten hin und wieder, dass ihnen die Haare nach der Blondierung ausgefallen sind. Bei einem Haarausfall müssen viele Haare mit der Wurzel ausfallen. Eine Blondierung schädigt zwar die Haare, doch dringt das Mittel nicht direkt zu den Wurzeln vor. Die Haare können über der Kopfhaut abbrechen. Dabei handelt es sich nicht um einen Haarausfall nach Blondierung, da die Haarfollikel noch intakt sein können und die Haarwurzeln noch in den Haarfollikeln verbleiben. Die Stellen, an denen die Haare abgebrochen sind, wirken mitunter kahl, als wären die Haare ausgefallen.


Was passiert bei einer Blondierung?

Eine Blondierung ist keine Färbung der Haare, sondern eine dauerhafte Farbveränderung durch den Entzug der Farbpigmente. Damit das möglich ist, muss das Blondiermittel Wasserstoffperoxid in einer Konzentration bis zu 12 Prozent enthalten. Das Farbpigment Melanin, das für eine dunkle natürliche Haarfarbe sorgt, wird bei der Blondierung gelöst. Die Schuppenschicht der Haare wird durch das Blondiermittel geöffnet. Die Haare quellen auf. Das deutet bereits darauf hin, dass die Haare durch die Blondierung empfindlich geschädigt werden können.

Die Schädigung der Haarstruktur kann dazu führen, dass die Haare abbrechen. Sie können dicht über der Kopfhaut, aber auch am Haarschaft brechen. Ein Haarausfall nach Blondierung kann eintreten, wenn die Blondierung unsachgemäß ausgeführt wird und das Blondiermittel direkt bis zu den Haarwurzeln vordringt. Der Friseur ist bei einer Schädigung der Haare oder einem Haarverlust durch Blondieren schadenersatzpflichtig.


Können die Haare nach einer Blondierung dauerhaft ausfallen?

Auch wenn die Blondierung bis zu den Haarwurzeln in die Kopfhaut eindringt, müssen die Haarfollikel nicht immer dauerhaft geschädigt werden. Wird die Blondierung ordnungsgemäß ausgeführt, dringt das Mittel nicht bis zu den Haarwurzeln vor. Eine geringfügige Schädigung der Haarfollikel ist zwar möglich, doch wird sie vermieden, indem das Blondiermittel mit einem sauren Shampoo ausgewaschen wird. So wird der natürliche pH-Wert der Haare wiederhergestellt.

Bei einer unsachgemäß ausgeführten Blondierung ist ein Haarausfall meistens nur vorübergehend, da sich die Haarfollikel wieder erholen. Ein dauerhafter Haarausfall nach Blondierung tritt ein, wenn die Haarfollikel so stark geschädigt sind, dass sie absterben und keine neuen Haare mehr hervorbringen. Das passiert, wenn die Haare nicht nur blondiert, sondern auch noch zu heiß geföhnt werden. Auch das Färben mit einer hellen Farbe gleich im Anschluss an die Blondierung kann die Haarfollikel dauerhaft schädigen.


Was tun, damit die Haare nach einer Blondierung nicht ausfallen?

Eine Schädigung der Haare vermeidest Du, indem Du auf eine Blondierung verzichtest. Möchtest Du die Haare blondieren lassen, solltest Du einen wirklich guten Friseur aufsuchen, der über umfangreiche Erfahrungen verfügt. Du solltest unbedingt darauf achten, dass die Blondierung mit einem sauren Shampoo ausgewaschen wird.

Mit verschiedenen Maßnahmen kannst Du einen Haarausfall nach Blondierung vermeiden:

  • Haare vor der Blondierung nicht waschen, damit sie weniger empfindlich sind
  • Kopfhaut vor und nach der Blondierung pflegen, beispielsweise mit Olivenöl oder einer reichhaltigen Pflegelotion, um Schuppen und Juckreiz zu vermeiden
  • Conditioner verwenden, um die Haarstruktur wieder zu reparieren
  • blondierte Haare weniger waschen, da sie trockener sind und ihnen durch das Waschen noch mehr Fett entzogen wird
  • blondierte Haare nicht föhnen, damit sie nicht noch mehr geschädigt werden.

Ist die Haarstruktur durch die Blondierung stark geschädigt, solltest Du Dein Haar kurz schneiden lassen, damit es sich erholen kann.


Gibt es Alternativen zur Blondierung?

Als Alternative zu einer Blondierung kannst Du eine helle Farbe verwenden, die möglichst auf natürlicher Basis hergestellt wurde. Die Farbe ist besser verträglich als eine Blondierung, doch ist die Farbintensität geringer. Möchtest Du auf eine Blondierung nicht verzichten, solltest Du sie nur möglichst selten vornehmen lassen.


Fazit: Haare können nach Blondierung abbrechen

Ein Haarausfall nach Blondierung tritt nur ein, wenn die Blondierung unsachgemäß ausgeführt wurde und das Blondiermittel zu den Haarfollikeln vordringt. Die Schädigung ist oft nur vorübergehend, sodass die Haare wieder nachwachsen. Zumeist wird durch die Blondierung nur die Haarstruktur geschädigt. Da es sich um ein aggressives Mittel handelt, das den Haaren durch Wasserstoffperoxid die Farbpigmente entzieht, wird die Haarstruktur auch dann geschädigt, wenn die Blondierung sachgemäß ausgeführt wird. Um größere Schäden zu verhindern, sollte das Blondiermittel mit saurem Shampoo ausgewaschen werden. Haare und Kopfhaut benötigen nach einer Blondierung eine gute und reichhaltige Pflege.

Kategorien
Blog

Yamswurzel gegen Haarausfall

Sobald bei Dir ein Zusammenhang zwischen Haarverlust und Deinem Hormonhaushalt besteht, kann ein passendes Präparat mit der Yamswurzel gegen Haarausfall vielleicht eine Option darstellen. Trotz der außergewöhnlichen Häufigkeit der genetischen Ursachen des Haarschwunds spielen in zahlreichen Fällen hormonelle Gründe eine zentrale Rolle. Die mögliche Wirkung eines geeigneten Yamswurzel-Präparats bei Haarausfall mit hormonbedingten Auslösern ist vor allem dadurch erklärbar, dass die Hormonpflanze sogenannte Phytohormone enthält.

Insbesondere die innere Anwendung eines hochwertigen Yamswurzel-Produkts wird in vielen Einzelfällen empfohlen, wenn ein hormonelles Ungleichgewicht Haarverlust verursacht. Die Hormonpflanze bietet im Vergleich mit einer konventionellen Hormonbehandlung manchmal entscheidende Vorteile. Unter bestimmten Voraussetzungen solltest Du zudem eine Haartransplantation als Ergänzung in Erwägung ziehen.


Inhaltsverzeichnis

» Wann könnte die Yamswurzel gegen Haarausfall hilfreich sein?
» Wieso spielen Phytohormone oft für den Haarwuchs eine große Rolle?
» Warum ist meistens die innerliche Anwendung der Yamswurzel empfehlenswert?
» Wie sinnvoll sind konventionelle Behandlungen oder eine Haartransplantation?
» Fazit: Natürlichkeit als entscheidender Vorteil


Wann könnte die Yamswurzel gegen Haarausfall hilfreich sein?

Die konkrete Ursache des Haarverlusts in Deinem persönlichen Einzelfall entscheidet darüber, ob die Yamswurzel gegen Haarausfall hilfreich sein könnte. Insofern hormonelle Auslöser für verlorene Haare verantwortlich sind, besteht durch die Anwendung der Hormonpflanze oft eine Chance auf die erfolgreiche Bekämpfung des Problems.

Ohne einen ausgeglichenen Hormonhaushalt fehlt eine wichtige Voraussetzung für ein dichtes, effektives und natürliches Wachstum der Haare. Sobald sich das gewöhnliche Hormon-Gleichgewicht ändert, zeigen Haare häufig ein sprödes Erscheinungsbild und fallen vermehrt aus.

Es ist nicht möglich, Hormonumstellungen im Verlauf eines langen Lebens dauerhaft und uneingeschränkt zu verhindern. Wenn Du bald Deinen 40. Geburtstag feierst, ist das verstärkte Auftreten von hormonellen Veränderungen keine Überraschung. Denn das Gleichgewicht der Hormone durchläuft im Rahmen der typischen Midlife-Crisis zumeist einen Wandel.

Trotz der Normalität der hormonellen Schwierigkeiten kann diese Entwicklung für Deine Haarpracht eine ernsthafte Bedrohung darstellen. Hormon-Veränderungen verursachen in vielen Fällen einen diffusen oder kreisrunden Haarausfall sowie eine Haar-Ausdünnung.

Falls Du Dich mit der alternativen Heilkunde beschäftigst, lernst Du die Yamswurzel als Hormonpflanze kennen. Denn die Wurzel enthält zahlreiche pflanzliche Hormone. Diese Bestandteile sind unter der Bezeichnung Phytohormone bekannt. Der Einsatz der Yamswurzel gegen Haarausfall wird oft empfohlen, weil derartige Inhaltsstoffe unter bestimmten Voraussetzungen fehlende Stoffe im menschlichen Körper ersetzen und für das anhaltende Gleichgewicht des Hormonhaushalts sorgen können. Aus diesem Grund tragen Phytohormone nicht selten maßgeblich zur Bekämpfung eines Haarverlusts mit hormonellen Auslösern bei.


Wieso spielen Phytohormone oft für den Haarwuchs eine große Rolle?

Zunächst musst Du Dich mit der Bedeutung der Hormone für die Steuerung des Haarwachstums befassen, wenn Du die Wirkung der Yamswurzel gegen Haarausfall mit einer hormonbedingten Entstehungsgeschichte verstehen möchtest. Östrogene sind für die Förderung des Haarwuchses äußerst wichtig. Zugleich beeinflusst Testosteron hingegen die Haar-Dichte negativ. Für ein natürliches Wachstum Deiner Haarpracht ist es entscheidend, dass zwischen diesen Hormonen die richtige Balance herrscht.

Sobald ein abweichendes Ungleichgewicht Deines Hormonhaushalts entsteht, sind daher erhebliche Haarwuchs-Probleme eine denkbare Folge. Der Östrogenspiegel sinkt üblicherweise zuerst, bevor Du einen Haarausfall mit hormonellen Ursachen als Symptom erkennst. Gleichzeitig verschlimmert ein Anstieg der Dihydrotestosteron-Bildung die Situation. Hierbei handelt es sich um ein Testosteron-Produkt.

Während Du älter wirst, zeigen sich die Folgen eines gesunkenen Hormonspiegels in der Regel immer mehr. Diese Abläufe sind prinzipiell vollkommen normal. Eine Hormontherapie bietet Dir nicht die einzige Chance, wenn Du eine unvorteilhafte Beeinträchtigung Deines Haarwuchses durch hormonelle Veränderungen vermeiden willst.

Wegen der Phytohormone stellen passende Yamswurzel-Präparate für Dich mit natürlichen Inhaltsstoffen häufig eine reizvolle Alternative dar. Sobald Deine Haare zum Teil schon irreversibel ausgefallen sind, kann auch die Hormonpflanze keine Wunder vollbringen. Dann ist aber in manchen Fällen die Ergänzung mit einer Eigenhaarbehandlung oder anderen Behandlungsoptionen vielversprechend.


Warum ist meistens die innerliche Anwendung der Yamswurzel empfehlenswert?

Du findest verschiedene Yamswurzel-Präparate, die eine innerliche oder äußerliche Anwendung ermöglichen. Traditionell gilt es zumeist als besonders empfehlenswert, dass die Yamswurzel gegen Haarausfall oder sonstige Probleme mit hormonellen Ursachen durch geeignete Präparate innerlich angewendet wird. Naturvölker brühen die enthaltenen Wirkstoffe der Hormonpflanze schon sehr lange als Tee auf.

Im Inneren ist die Yamswurzel für das hormonelle Gleichgewicht häufig ganz besonders vorteilhaft. Weil Probleme mit einem Ungleichgewicht der Hormone innerhalb des Körpers entstehen, erzeugt die innerliche Anwendung in vielen Fällen dementsprechend eher eine effektive Wirkung.

Wer stattdessen mit der Hormonpflanze Haarausfall-Reaktionen von außen bekämpfen möchte, wählt damit seltener die Ideallösung. Denn der Haarverlust ist eben nur das Symptom, insofern ein hormonelles Ungleichgewicht den eigentlichen Ursprung des Problems darstellt.

Indem Du ein hochwertiges Yamswurzel-Präparat für die innere Anwendung bevorzugst, reagierst Du auf die tatsächlichen Ursachen eines hormonbedingten Haarausfalls und förderst das Gleichgewicht der Hormone im Körper. Hierdurch steigen die Erfolgsaussichten oft erheblich.


Wie sinnvoll sind konventionelle Behandlungen oder eine Haartransplantation?

In zahlreichen Fällen zeigt der Einsatz eines Präparats mit der Yamswurzel gegen Haarausfall im Vergleich zu konventionellen Hormonbehandlungsansätzen bedeutende Vorteile. Eine positive Beeinflussung des allgemeinen Wohlbefindens ist genauso nennenswert wie die Natürlichkeit der Inhaltsstoffe.

Zugleich profitierst Du mit Yamswurzel-Präparaten von einem positiven Einfluss auf das Hautbild. Während einer konventionellen Hormontherapie musst Du manchmal mit erheblichen Risiken und möglichen Nebenwirkungen rechnen. Somit entsteht für den Körper schlimmstenfalls eine enorme Belastung.

Sobald Patienten schulmedizinische Hormonbehandlungen unterbrechen oder endgültig beenden, sind Haarausfall und sonstige Symptome häufig schnell wieder wahrnehmbar. Die Kombination zwischen der Anwendung eines Yamswurzel-Präparats und einer Haartransplantation kann bei vielen Betroffenen eher dauerhaft Erfolge zeigen. Insofern Du alle Voraussetzungen für eine gelungene Eigenhaarverpflanzung erfüllst, darfst Du trotz einer irreversiblen Schädigung von Haarfollikeln in betroffenen Bereichen auf eine neue Haarpracht hoffen.


Fazit: Natürlichkeit als entscheidender Vorteil

Bevor Du durch ein Präparat mit der Yamswurzel gegen Haarausfall überhaupt mögliche Erfolge erwarten kannst, musst Du zuerst die Ursache des Haarverlusts abklären. Die Anwendung ist nur chancenreich, wenn hormonelle Gründe vorliegen. Bei erblich bedingtem Haarausfall solltest Du hingegen über eine Haarverpflanzung oder sonstige Alternativen nachdenken. Wegen ihrer Natürlichkeit ist die Yamswurzel-Anwendung als Ersatz für konventionelle Hormonbehandlungen oft beliebt.

Die Ähnlichkeit zwischen enthaltenen Phytohormonen und den körpereigenen Hormonen ist ein Erfolgsgeheimnis der Hormonpflanze. Zahlreiche Experten empfehlen generell die innerliche Anwendung der Yamswurzel-Präparate. Pflanzliche Hormone können irreversibel geschädigte Haarfollikel aber nicht retten. In dieser Situation ist manchmal die Ergänzung mit einer Haartransplantation eine hervorragende Lösung.

Kategorien
Blog

Haartransplantation mit 20: Sorgfältig zu überlegen

Der erblich bedingte Haarverlust ist die häufigste Form von Haarausfall und kann schon in der Pubertät beginnen. In schweren Fällen haben Männer um die 20 bereits größere kahle Stellen auf dem Kopf. Der Haarausfall kann mit verschiedenen Mitteln verzögert werden. Wie sinnvoll ist eine Haartransplantation mit 20?


Inhaltsverzeichnis

» Ist eine Haartransplantation mit 20 möglich?
» Warum ist die Eigenhaarbehandlung um die 20 sorgfältig zu überlegen?
» Formen von Haarverlust, die eine Haarverpflanzung in jungen Jahren erforderlich machen
» Was ist das beste Alter für eine Haarimplantation?
» Welche Alternativen gibt es für junge Patienten?
» Fazit: Mit 20 ist eine Haarverpflanzung bereits möglich


Ist eine Haartransplantation mit 20 möglich?

Die häufigste Form des Haarausfalls ist der erblich bedingte Haarverlust, die androgenetische Alopezie. Ungefähr 80 Prozent der Männer sind davon betroffen, während die androgenetische Alopezie bei Frauen deutlich seltener auftritt. Bei einigen Männern zeigen sich die ersten Anzeichen von erblich bedingtem Haarausfall schon in der Pubertät. Zuerst bilden sich Geheimratsecken und eine Stirnglatze, während im weiteren Verlauf auch eine Glatze am Oberkopf auftritt. Bereits Männer mit Anfang 20 können unter größeren kahlen Stellen auf dem Kopf leiden.

Es gibt jedoch noch weitere Formen von Haarverlust, beispielsweise den kreisrunden, diffusen oder vernarbenden Haarausfall, die bei jungen Menschen auftreten können. Da das Selbstbewusstsein darunter erheblich leidet, ist eine Haarverpflanzung naheliegend.
Die Haarimplantation in einem Alter von 20 Jahren ist durchaus möglich, doch ist sie ungewöhnlich. Denkst Du in diesem Alter schon an eine Eigenhaarverpflanzung, muss der Arzt das Pro und Contra deutlich abwägen. Die Heilaussichten sind in diesem Alter gut. Auch eine gute Anwuchsrate ist in diesem Alter möglich.


Warum ist die Eigenhaarbehandlung um die 20 sorgfältig zu überlegen?

Leidest Du bereits in außergewöhnlich jungen Jahren unter erblich bedingtem Haarausfall, ist es wahrscheinlich, dass dieser Haarverlust schnell fortschreitet. Der Grund dafür ist das Hormon Dihydrotestosteron (DHT), das als Abbauprodukt von Testosteron entsteht und die Haarwurzeln schädigt. Bei einer Eigenhaarverpflanzung werden die Haarfollikel vom Hinterkopf entnommen. Sie sind resistent gegen DHT, da sie schon fast zur Körperbehaarung gehören.

Auch dann, wenn sie implantiert wurden, sind sie gegen DHT resistent und fallen nicht aus.
Ein Problem bei einer Haartransplantation mit 20 ist der fortschreitende erblich bedingte Haarausfall. Während die Haare transplantiert und gut angewachsen sind, fallen die Haare um die Transplantationsstellen immer weiter aus. Auf dem Kopf wechseln sich kahle Stellen und Haarbüschel ab. Weitere Haartransplantationen werden im Laufe der Zeit erforderlich. Schlimmstenfalls kann es passieren, dass sich irgendwann am Hinterkopf kaum noch Spenderhaare befinden, da dieser Bereich dann übererntet wurde. Es ist jedoch möglich, Körperhaare auf den Kopf zu transplantieren. Allerdings ist in der Haarstruktur ein Unterschied festzustellen.


Formen von Haarverlust, die eine Haarverpflanzung in jungen Jahren erforderlich machen

Bei einem erblich bedingten Haarschwund ist eine Haartransplantation mit 20 sorgfältig zu überlegen. Es gibt jedoch einige andere Formen von Haarverlust, bei denen in jungen Jahren eine Haarverpflanzung sinnvoll ist. Ein diffuser Haarausfall zeigt sich auf dem gesamten Kopf gleichmäßig und kann durch Einnahme von Medikamenten, Autoimmunerkrankungen, Infektionen oder Mangel an Vitaminen auftreten.

Die Haare wachsen in den meisten Fällen wieder nach, wenn die Ursache nicht mehr vorliegt. Eine Haarverpflanzung ist daher nicht erforderlich.
Bei einem kreisrunden Haarausfall bilden sich kreisrunde kahle Stellen. Die Ursachen sind noch nicht genau erforscht. Menschen aller Altersgruppen können betroffen sein. Abhängig von der Ursache können wieder Haare an den kahlen Stellen wachsen. Es ist jedoch auch möglich, dass die Haare nicht mehr nachwachsen. Das rechtfertigt eine Haartransplantation mit 20.
Auch der vernarbende Haarverlust mit Narbenbildung an den kahlen Stellen kann schon in jungen Jahren auftreten. Er hat verschiedene Ursachen. Haare wachsen an den kahlen Stellen nicht mehr nach. Daher kann eine Haarverpflanzung in jungen Jahren wieder zu mehr Lebensqualität verhelfen.


Was ist das beste Alter für eine Haarimplantation?

Theoretisch ist eine Haarverpflanzung schon mit 18 Jahren möglich, da die Patienten dann volljährig sind und selbst entscheiden können. Je jünger der Patient ist, desto besser verläuft der Heilungsprozess. Die gesundheitlichen Bedenken sind in einem frühen Alter umso geringer. Bei einer Haarverpflanzung in einem so jungen Alter kann es jedoch passieren, dass der Haarverlust schnell fortschreitet und eine weitere Eigenhaarverpflanzung erforderlich ist. Ein ideales Alter ist zwischen 30 und 45 Jahren. Mit zunehmendem Alter, beispielsweise bei Patienten über 60 Jahren, verläuft der Heilungsprozess nicht mehr so schnell.


Welche Alternativen gibt es für junge Patienten?

Denkst Du an eine Haartransplantation mit 20 und leidest Du unter erblich bedingtem Haarverlust, solltest Du an Alternativen denken:

  •  Haarpigmentierung ist kein operativer Eingriff und simuliert nachwachsende Haarstoppeln, da Pigmente in Deiner Haarfarbe in die kahlen Stellen eingebracht werden
  •  PRP-Behandlung mit Eigenblut kann dem fortschreitenden Haarausfall entgegenwirken. Zu plättchenreichem Plasma aufbereitetes Blut wird in die Kopfhaut gespritzt.
  •  Minoxidil ist ein Haarwuchsmittel als Schaum oder Tinktur, das auf die Kopfhaut aufgetragen wird und die Durchblutung der Kopfhaut fördert
  •  pflanzliche Mittel wie Produkte mit Yamswurzel, die Phytohormone enthalten und den erblich bedingten Haarausfall verzögern können.

Eine Alternative zur Haartransplantation mit 20 kann auch Finasterid sein, das in stärkerer Konzentration zur Behandlung von Prostatavergrößerungen angewendet wird. Da Finasterid schwerwiegende Nebenwirkungen wie Impotenz, Depressionen oder Brustkrebs beim Mann haben kann, ist eine Anwendung bei so jungen Männern nicht sinnvoll.


Fazit: Mit 20 ist eine Haarverpflanzung bereits möglich

Eine Haartransplantation mit 20 ist möglich, aber nicht immer sinnvoll. Ein erblich bedingter Haarausfall in diesem Alter kann schnell weiter fortschreiten, sodass eine Haarverpflanzung mehrmals notwendig wird. Allerdings kann bei einem vernarbenden oder kreisrunden Haarverlust eine Haarverpflanzung in jungen Jahren mehr Lebensqualität bringen.

Die Heilung verläuft umso besser, je jünger der Patient ist. Das beste Alter für eine Haarimplantation ist zwischen 30 und 45 Jahren. Alternativen zu einer Eigenhaarbehandlung mit Anfang 20 können eine Haarpigmentierung, eine PRP-Behandlung, Minoxidil oder pflanzliche Mittel sein. Der Arzt wägt sorgfältig ab, ob eine Haarimplantation sinnvoll ist oder ob Du besser mit dem Eingriff noch warten solltest.

Kategorien
Blog Haartransplantation

Die Haartransplantation nach der FUE-Methode

Haarausfall ist eine Problematik, von der Frauen und Männer gleichermaßen betroffen sind. Lichtet sich Dein Haarwuchs, geht dieser Umstand meistens mit einer Minderung des Selbstbewusstseins einher und führt dazu, dass Du unglücklich bist und Dich in Deiner Haut sprichwörtlich unwohl fühlst.

Es gibt Abhilfe, egal aus welchem Grund Du unter Haarverlust leidest. Mit einer Haartransplantation, die mit der modernen und follikelschonenden FUE-Technik vorgenommen wird, kannst Du wieder zu vollem Haar und einer Steigerung Deines Selbstbewusstseins gelangen.

Hier erfährst Du, wie FUE funktioniert und welche Vorteile Dir diese Methode in der Haarverpflanzung verschafft. Der minimalinvasive Eingriff ist schmerzfrei und begünstigt eine schnelle Abheilung, da Dir im Gegensatz zur FUT Haartransplantation kein Kopfhautstreifen entnommen wird.

Wie bei jeder Eigenhaarverpflanzung solltest Du vor der Behandlung auf Ursachenforschung gehen und herausfinden lassen, ob Du unter irreversiblem Haarschwund leidest oder ob eine alternative Methode zur Stärkung des Haarwuchses gegen Dein Problem helfen kann.


Inhaltsverzeichnis

» FUE-Methode – Definition
» Wie funktioniert die FUE-Methode?
» Die Ergebnisse bei Haartransplantation
» Fazit: Die FUE Haarverpflanzung als moderne und ergebnissichere Methode


FUE-Methode – Definition

Die Abkürzung FUE steht für Follicular Unit Extraction und bezeichnet eine Methode in der Haarverpflanzung. Wie der Bezeichnung zu entnehmen ist, erfolgt die Entnahme der Grafts im Spenderbereich einzeln.

Jede Follikeleinheit, die aus 1 bis 3 Haaren besteht, wird mittels einer Hohlnadel vorsichtig von den Versorgungszellen getrennt, in eine nährstoffreiche Lösung gelegt und anschließend im Empfängerbereich transplantiert. Durch die schonende Einzelentnahme der Grafts ist die Haarverpflanzung ohne Narbenbildung möglich und macht eine vollständige Kopfrasur unnötig.

Weiter ist die FUE-Technik die Grundlage aller neuen und modernen Eigenhaarverpflanzungen, die zum Beispiel im Direktverfahren (DHI) oder mit Spezialklingen aus Sapir, Gold und Diamant vorgenommen werden.

Mit der FUE-Methode wurde die Haartransplantation revolutioniert, da nun keine Entnahme eines Hautstreifens am Hinterkopf mehr nötig wurde. Während Haarimplantationen früher eine große Narbe im Spenderbereich hinterließ, ist das Ergebnis dank FUE völlig natürlich und lässt keinen Eingriff erkennen.

Diese Technik schont die Kopfhaut, erhöht die Anwuchsrate und schließt die Beschädigung von Follikeleinheiten aus. Die Definition der Methode bezieht sich auf die Vorgehensweise bei der Entnahme der Follikeleinheiten, die bei FUE einzeln und damit ohne nachträgliche Narben und ohne Schmerzen erfolgt.


Wie funktioniert die FUE-Methode?

FUE-Technik

Eine ausführliche Erklärung für die FUE-Methode findest Du auf der Novohair-Website. Um eine FUE Haarverpflanzung durchzuführen, wird Dein Haar im Spenderbereich gekürzt. Wie bereits angesprochen, ist eine Rasur im klassischen Sinn nicht nötig, sodass Du nicht mit zusätzlichen Kahlstellen leben musst.

Anschließend wird jedes Graft mit einer Hohlnadel genommen und je nach Verfahren direkt im Empfängerbereich verpflanzt, oder vorübergehend in eine Schale mit nährstoffreicher Lösung gelegt.

Alle FUE-Methoden fernab der DHI Haartransplantation laufen wie folgt ab. Die Follikeleinheiten sind entnommen und liegen für die Implantation bereit. Die Entnahme und die Implantation erfolgen unter lokaler Betäubung, sodass Du den Eingriff nicht spürst. Das Behandlungsteam bereitet die Transplantationskanäle vor und erzeugt winzige Hautöffnungen, in die pro Öffnung ein Graft verpflanzt wird.

Die Haartransplantation erfolgt in der natürlichen Haardichte und in Wuchsrichtung. Da die Implantationskanäle minimal sind, muss nicht genäht werden. Binnen weniger Stunden bildet sich eine erste hauchdünne Kruste, die das Eindringen von Keimen verhindert und den Grafts ausreichend Schutz zum Anwachsen bietet. Die Dauer der ästhetischen Behandlung hängt von der Anzahl der Grafts und von der Variante der FUE-Methode ab.


Die Ergebnisse bei Haartransplantation

FUE-Haarverpflanzungen zeichnen sich durch sehr gute Ergebnisse aus. Die Vorteile sind offensichtlich und zeigen sich unter anderem in der über 95 Prozent liegenden Anwuchsrate. Auch die Haarqualität spricht für sich, da implantierte Grafts zum Beispiel völlig unempfindlich gegen genetischen Haarausfall sind.

Wenn Du unter Geheimratsecken leidest, ist das Haar im Bereich über den Schläfen hypersensibel gegen das aus Testosteron gebildete Umwandlungshormon DHT. Dein genetischer Code wird durch die Implantation von Eigenhaar nicht verändert. Doch die neuen Follikeleinheiten, die durch ihre Entnahme am Hinterkopf weniger sensibel sind, fallen nicht mehr aus.

Über die Ergebnisse der Haarverpflanzung kannst Du Dich ausführlich informieren, in dem Du Dir beispielsweise Vorher-Nachher-Bilder ansiehst. Wichtig ist, dass Du Dich in Geduld übst und weißt, dass die vollständige Haardichte und Haarlänge erst nach 9 bis 12 Monaten eintreten.

Der Heilungsprozess ist zwar langwierig, aber das Warten lohnt sich und belohnt Dich mit neuem Haar, das auf den einst kahlen Stellen der Kopfhaut wächst. In den ersten Monaten wächst das Haar sehr dünn und kann durch den Shock-Loss erneut ausfallen.

Das ist völlig normal und hat nichts mit den Haarwurzeln zu tun, die sich zu diesem Zeitpunkt mit den Versorgungszellen verbinden und in die Kopfhaut einwachsen. Nach spätestens einem Jahr siehst Du das gewünschte Ergebnis und wirst mit der Entscheidung zur Haartransplantation glücklich sein.


Fazit: Die FUE Haarverpflanzung als moderne und ergebnissichere Methode

Dass die FUE-Methode die Basis verschiedener Behandlungsvarianten gegen Haarausfall ist, hat gute Gründe. Explizit bezieht sich die Bezeichnung auf die Graft-Entnahme im Spenderbereich, die einzeln erfolgt und die Deine Kopfhaut schont.

Anschließend kann das Behandlungsteam die Implantation mit DHI, mit Saphir-FUE oder Diamant-FUE, mit Implantationswerkzeugen mit goldener Klinge oder ganz klassisch mit einem Werkzeug aus Titan oder Edelstahl vornehmen.

Durch die winzigen Implantationskanäle kommt es bei FUE nicht zu postoperativen Schmerzen und Du kannst davon ausgehen, dass der Schorf auf Deiner Kopfhaut nach spätestens 10 Tagen abfällt.

Damit das prognostizierte Ergebnis eintritt, solltest Du Dich nach der Behandlung an die Anweisungen der Haarklinik halten und schweißtreibende Aktivitäten, Sonnenbäder und Schwimmbadbesuche vorübergehend meiden. Welche Technik Du in der Behandlung mit der FUE-Methode bevorzugst, hängt von verschiedenen Faktoren und von der persönlichen Empfehlung der erfahrenen Haarspezialisten ab.

Kategorien
Blog

Geheimratsecken bei Frauen – wenn die Schläfen sich lichten

Ist Dir beim Blick in den Spiegel aufgefallen, dass sich die Haare an den Schläfen lichten? Haarausfall kann angsteinflößend sein, denn für viele Frauen ist das Haar ein wichtiger Teil ihrer Weiblichkeit. Warum Geheimratsecken bei Frauen entstehen und was sich dagegen tun lässt, erfährst Du in diesem Blogbeitrag


Inhaltsverzeichnis

» Haarverlust und Geheimratsecken bei Frauen – Formen und Ursachen
» Der Haarverlust kann bei Frauen unterschiedliche Formen annehmen. Dazu zählen:
» Ursachen: Darum fallen Haare vorschnell aus
» Ursache für Haarausfall beim Arzt herausfinden
» Geheimratsecken bei Frauen – was hilft?
» Nicht-medikamentöse Möglichkeiten
» Medikamentöse Behandlung
» Fazit


Haarverlust und Geheimratsecken bei Frauen – Formen und Ursachen

Haarausfall – davor haben viele Frauen Angst, wenn sie auf dem Kopfkissen, im Waschbecken oder in der Bürste mehrere Haare entdecken. Keine Bange, das ist meist noch kein Haarausfall. Tatsächlich ist es ganz normal, pro Tag bis zu 100 Haare zu verlieren.

Denn jedes Haar hat eine begrenzte Haltbarkeit und fällt irgendwann aus. Anschließend wächst neues Haar nach. Erst wenn das Haar lichter wird, die Kopfhaut stärker zu sehen ist oder kahle Stellen entstehen, spricht man von Alopezie (Fachbegriff für den Haarverlust). Tatsächlich sind im Laufe des Lebens rund 50 Prozent aller Frauen vom Verlust der Haare betroffen.


Der Haarverlust kann bei Frauen unterschiedliche Formen annehmen. Dazu zählen:

Anlagenbedingter Haarausfall: Diese genetische Form der Alopezie (konkret androgenetische Alopezie, Alopecia androgenetica oder kurz AGA genannt) ist die häufigste Form des Haarausfalls. Bei Frauen äußert sich AGA in Form einer Lichtung des Haupthaares.

Diffuser Haarausfall: Das Haar fällt am ganzen Kopf aus, insgesamt wirkt es dünner und lichter. Kahle Stellen gibt es jedoch nicht.

Kreisrunder Haarausfall: Dieser örtliche Verlust von Haar erfolgt in einem kreisrunden Muster. Außer an den runden, kahlen Stellen sieht das Haar unverändert dicht aus. Mediziner bezeichnen diese Haarausfallart als Alopecia areata.

Geheimratsecken bei Frauen: Lichte oder kahle Stellen an den Schläfen sind eigentlich für den männlichen Haarausfall typisch, doch sie können auch bei Frauen entstehen.


Ursachen: Darum fallen Haare vorschnell aus

Generell lassen sich mehrere Ursachen für den Haarverlust unterscheiden. Die häufigste Ursache sind die Gene. Lichtes Haar könnte also von Deinen Eltern oder Großeltern stammen. Auch die Hormone können negativ auf das Haar wirken. So erleben viele Frauen nach einer Schwangerschaft, dass ihnen vermehrt Haare ausfallen. Während der Menopause kommt es ebenfalls häufig zu Haarverlust.

Ein selteneres Beispiel für hormonell bedingten Haarausfall ist die Androgenisierung (Vermännlichung), bei der die Haarzellen sehr sensibel auf männliche Hormone im weiblichen Körper reagieren. Bei der Androgenisierung begleiten häufig auch weitere Symptome den Haarausfall: Akne, Zyklusstörungen, Hirsutismus und eine tiefer werdende Stimme.

Außerdem braucht Haar bestimmte Nährstoffe, um zu wachsen. Fehlen diese Nährstoffe, etwa aufgrund einseitiger Ernährung oder einer Erkrankung, kann es zum vorzeitigen Verlust von Haaren kommen. Zum Beispiel bei einer Anämie oder einem Mangel an Eisen, Folsäure, Vitamin B12 oder Zink leidet das Haar, wird feiner oder fällt aus. Durch Stress kann die Nährstoffaufnahme ebenfalls beeinträchtigt sein.

Auch aufgrund einer Schilddrüsenunterfunktion oder eines chronisch-entzündlichen Darmleidens kann Haar ausfallen. Viele andere Erkrankungen können ebenfalls dafür sorgen, dass vorübergehend mehr Haar ausfällt. So zeigte unlängst die Schauspielerin Alyssa Milano auf Instagram, dass sie als Folge einer Covid-19-Erkrankung sehr viel Haar verliert.

Eine weitere Möglichkeit sind Medikamente, bei denen Haarverlust als Nebenwirkung auftreten kann. Häufige Übeltäter sind Herzmedikamente (Beta-Blocker) oder Cholesterinsenker (Statine). Zudem können umweltbedingte Schadstoffe zum Ausfallen der Haare führen.

Wenn sich Geheimratsecken bei Frauen bilden, ist mitunter das falsche Haarstyling schuld. Eine Frisur, bei der die Haare zu stark gezogen werden (etwa Pferdeschwanz, Haarknoten oder dicht am Kopf geflochtene Zöpfe), kann zum Abbrechen und Ausfallen der Haare über der Schläfenpartie führen.

Auch Extensions können diesen Effekt haben. Ein prominentes Beispiel dafür ist Naomi Campbell. Heiße Stylingtools wie Föhn, Lockenstab oder Glätteisen sowie häufiges Blondieren/Färben können ebenfalls zu Haarbruch und Haarausfall führen.

Oft macht sich das am deutlichsten an der Schläfenpartie bemerkbar, da die zarte Haut an der Stelle geringere Mengen an Haaröl produziert, was die Haare weniger widerstandsfähig macht. Styling könnte auch der Grund dafür sein, dass Stars wie etwa Milla Jovovich oder Rosie O’Donnell mit Geheimratsecken leben.


Ursache für Haarausfall beim Arzt herausfinden

Welche Ursache hinter Deinen Geheimratsecken steckt, kannst Du beim Dermatologen abklären lassen. Dort wird Deine Kopfhaut genau inspiziert, im Idealfall mit einem speziellen Gerät, dem Trichogramm oder einem Trichoscan.

Mit diesen modernen Untersuchungsmethoden lässt sich der aktuelle Status der Haarwurzeln bestimmen. Die Dermatologin prüft auch die Beschaffenheit Deiner Kopfhaut und wie leicht sich das Haar herausziehen lässt. Diese Anhaltspunkte zeigen der Ärztin, um welche Art Haarausfall es sich handelt und welche Ursachen infrage kommen.

Zusätzlich fragt Dich die Dermatologin nach aktuellen und chronischen Erkrankungen, ob Du derzeit Medikamente nimmst und ob Haarausfall in der Familie vorkommt. Auch einen Bluttest kannst Du in der Praxis durchführen lassen, um etwa Schilddrüsenproblemen oder einem Nährstoffmangel auf die Schliche zu kommen.

Wichtig: Je früher Haarausfall und seine Ursache erkannt werden, desto eher hat die Behandlung Erfolg.


Geheimratsecken bei Frauen – was hilft?

Geheimratsecken bei Frauen können die Psyche belasten. Viele Betroffene suchen deshalb nach einer Lösung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, um mit Geheimratsecken umzugehen.


Nicht-medikamentöse Möglichkeiten

Geheimratsecken kaschieren: Es gibt Haarschnitte und Frisuren, mit denen sich lichte oder kahle Stellen maskieren lassen. Eine Alternative ist farbiges Haarpulver, das auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird, um das vorhandene Haar dichter und voller wirken zu lassen.

Geheimratsecken verstecken: Durch das Tragen einer Perücke oder Kopfbedeckung wie Hut, Mütze oder Tuch lässt sich der Haarausfall verstecken. Aber Vorsicht: Häufiges Tragen von Perücke oder Hut kann zu einer mechanischen Belastung der Haarwurzeln führen und noch mehr Haarverlust verursachen.

Haartransplantation: Bei der Haarverpflanzung werden Haare aus anderen Bereichen (beispielsweise vom Hinterkopf) an die Geheimratsecken verpflanzt. Es handelt sich somit um eine Eigenhaarbehandlung.

Nach der Haarimplantation muss die Kopfhaut heilen, anschließend sieht die Schläfenpartie wieder voll und dicht aus. Solch eine Eigenhaarverpflanzung ist eine gute Option, wenn der Leidensdruck groß ist und andere Maßnahmen nicht geholfen haben.


Medikamentöse Behandlung

Abhängig von der diagnostizierten Haarausfallart gibt es mehrere medikamentöse Möglichkeiten zur Therapie bei Frauen.

Anlagenbedingter Haarausfall (AGA) bei Frauen lässt sich mit Hormonpräparaten behandeln. Möglich sind reguläre hormonelle Verhütungsmittel oder auch östrogenhaltige Mittel, die örtlich auf die Kopfhaut aufgetragen werden. Die ersten Erfolge sind nach etwa drei Monaten sichtbar.

Ein Wiederwachstum an kahlen Stellen ist nur bedingt möglich, da die Haarfollikel durch AGA schrumpfen und das kaum mehr rückgängig zu machen ist. Das Fortschreiten des Haarverlusts wird allerdings gestoppt. Eine weitere Therapiemöglichkeit ist Minoxidil. Die Lösung wird zweimal täglich lokal aufgetragen und hemmt den weiteren Verlust von Haaren. Bei einigen Betroffenen kann Minoxidil das Wachstum neuer Haare fördern.

Beim kreisrunden Haarausfall ist die Behandlung äußerst schwierig, da die Ursache bisher nicht bekannt ist. Eine entzündungshemmende Behandlung mit Kortison (äußerlich oder zum Einnehmen) ist bei rund der Hälfte der Betroffenen hilfreich. Zudem wächst das Haar spontan relativ oft von allein wieder nach.

Diffuser Haarausfall lässt sich in aller Regel auf eine konkrete Ursache zurückführen (Nährstoffmangel, Krankheit, Medikament etc.). Ist die Ursache behandelt, reguliert sich das Haarwachstum wieder und binnen einiger Monate wächst das Haar wieder nach.

Tipp: Für welche Maßnahme Du Dich entscheidest, dokumentiere den Behandlungsverlauf! Mit regelmäßigen Fotos lässt sich die individuelle Wirksamkeit der gewählten Methode beurteilen.


Fazit

Geheimratsecken bei Frauen können belastend sein, da viele volles Haar mit Weiblichkeit und Gesundheit in Verbindung bringen. Dir geht es auch so? Dann musst Du Dich mit den unliebsamen Geheimratsecken nicht abfinden.

Welche Ursachen der Haarverlust tatsächlich hat, lässt sich beim Arzt ermitteln. Wenn Du der Ursache auf die Schliche gekommen bist, kannst Du aktiv dagegen vorgehen. Wie Du gelesen hast, gibt es diverse Möglichkeiten, Methoden und Mittel, um mit Geheimratsecken umzugehen und in Zukunft wieder volles, dichtes Haar zu haben.