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Weiblicher Haarverlust – Ludwig Skala vs. Savin Skala

Erblich bedingter Haarausfall trifft früher oder später die meisten Männer, doch kann er auch bei Frauen auftreten. Da sich das Haarbild bei Frauen mit fortschreitendem Haarverlust anders verändert als bei Männern, muss eine andere Klassifizierung erfolgen.

Die Ludwig Skala und die Savin Skala gliedern sich in drei Stadien und informieren über das Fortschreiten des erblich bedingten Haarverlustes bei Frauen. Worin unterscheiden sich diese zwei Skalen? Welche hat sich über die Jahre durchgesetzt? In diesem Beitrag geben wir Dir darauf die Antworten!


Inhaltsverzeichnis

» Ludwig Skala zur Einteilung des erblich bedingten Haarausfalls bei Frauen
» Die Stufen des Haarausfalls bei Frauen nach Dr. Ludwig
» Skala von Ludwig im Laufe der Zeit abgelehnt
» Durch Ludwig oder Savin Skala Handlungsbedarf erkennen


Ludwig Skala zur Einteilung des erblich bedingten Haarausfalls bei Frauen

Etwa 80 Prozent der Männer leiden unter einem erblich bedingten Haarausfall, der sich mit einem zurückweichenden Haaransatz, Geheimratsecken und einer sogenannten Tonsur am Oberkopf bemerkbar macht. Auch Frauen können von einem erblich bedingten Haarverlust (androgenetische Alopezie) betroffen sein.

Bei Frauen fallen jedoch die Haare um den Mittelscheitel verstärkt aus. Während die Stadien der androgenetischen Alopezie bei Männern mit der Hamilton-Norwood-Skala gemessen werden, ist bei Frauen eine andere Skala erforderlich. Der Hamburger Dermatologe Dr. Erich Ludwig entwickelte 1977 eine Skala zur Messung des erblich bedingten Haarausfalls bei Frauen.


Die Stufen des Haarausfalls bei Frauen nach Dr. Ludwig

Die von Dr. Ludwig entwickelte Skala zeigt Dir, wie sich ein erblich bedingter Haarausfall bei Frauen entwickeln kann. Sie informiert über das Fortschreiten des Haarausfalls in drei Stadien:

  • I: schleichende Ausdünnung der Haare um den Mittelscheitel und spürbare Abnahme des Haarvolumens, kann durch geschicktes Frisieren kaschiert werden
  • II: deutlich sichtbarer Haarausfall entlang des Scheitels und Verringerung der Haardichte
  • III: Kopfhaut scheint durch die dünner werdenden Haare oder kahle Stellen treten am Oberkopf auf. Häufig ist dieses Stadium auch mit Haarausfall auf dem gesamten Kopf verbunden. Das dritte Stadium tritt jedoch bei Frauen nur selten auf.

Skala von Ludwig im Laufe der Zeit abgelehnt

Phasen des Haarausfalls nach Ludwig und Savin Skala

Im Laufe der Zeit wurde die Skala von Dr. Ludwig abgelehnt, da sie nicht über den Ausdünnungsgrad der Haare im frontalen Bereich informiert. Dieses Schema wurde durch die Skala des US-amerikanischen Dermatologen Dr. Ronald Savin ersetzt. Diese Savin Skala gliedert sich ebenfalls in drei Stadien und in neun Stufen.

Sie informiert zusätzlich über die Ausdünnung im vorderen Bereich und zeichnet ein Bild des frontalen Haarausfalls bei Frauen. Bei dieser frontalen Form des Haarverlusts weicht der Haaransatz zurück. Das Schema von Dr. Ludwig wird dennoch hin und wieder herangezogen.
Die Savin Skala gliedert sich in drei Arten der Kahlköpfigkeit:

  • I: minimal, mit vier verschiedenen Stufen, beginnend mit keinem Haarausfall
  • II: erheblich, mit zwei verschiedenen Stufen
  • III: fortgeschritten, mit zwei verschiedenen Stufen

Den Abschluss der Skala bildet die frontale Phase, bei der es sich um einen stark ausgeprägten Haarausfall am Vorderkopf handelt. Anhand der Skala kannst Du erkennen, wie ein erblich bedingter Haarverlust bei Frauen fortschreiten kann.

Bei einem minimalen Haarausfall wird der kahle Streifen um den Mittelscheitel immer breiter, während er im Stadium II bereits eine rundere Form annimmt. Der Haarausfall greift hier bereits auf die Seiten des Kopfes über.

Die Phase III, fortgeschritten, wird nur von wenigen Frauen erreicht. Der Oberkopf ist dann überwiegend kahl. Während sich bei einem erblich bedingten Haarverlust bei Männern am Hinterkopf noch ein kleiner Haarkranz befindet und die Glatze am Oberkopf mit der Stirnglatze verschmolzen ist, befinden sich bei Frauen meistens nur noch wenige Haare im Stirnbereich. Anders sieht es bei der frontalen Phase bei Frauen aus. Der Haaransatz weicht signifikant zurück.

Damit der Haarverlust nicht fortschreitet, solltest Du, wenn ein minimaler Haarausfall entsprechend der Skala vorliegt, handeln. Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen kann durch verschiedene Einflüsse wie Hormone oder Stress verstärkt werden, weshalb Du einen Arzt konsultieren solltest.


Durch Ludwig oder Savin Skala Handlungsbedarf erkennen

Die von Erich Ludwig entwickelte Skala zeigt Dir, dass beim zweiten Stadium bereits Handlungsbedarf besteht, da sich der Haarverlust nicht mehr kaschieren lässt. Die Savin Skala löste die vorherige ab, da sie auch Aufschluss über Ausdünnung der Haare im frontalen Bereich gibt.

Du solltest einen Dermatologen konsultieren, wenn sich die genannten typischen Merkmale der Alopezie bei Dir zeigen. Der erblich bedingte Haarausfall bei Frauen kann durch verschiedene Faktoren wie Stress, Hormone oder Krankheiten begünstigt werden.

Der Dermatologe kann gemeinsam mit Dir eine Lösung zur Behandlung finden. Das kann beim weiteren Fortschreiten eine Haartransplantation sein, welche sich mittlerweile auch bei Frauen bewährt hat. Im frühen Stadium kann auch eine Behandlung mit Minoxidil oder eine alternative Behandlung, beispielsweise mit Eigenblut, erfolgen.

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Wie schnell wächst das Haar bei einer Frau im Unterschied zum Mann?

Schauen Sie sich einmal in der Drogerie um. Da gibt es die verschiedensten Produkte für Mann und Frau. Teilweise sogar ganz klischeehaft in rosa und blau gefärbt, um die Zugehörigkeit unmissverständlich zu machen. Auch bei Haarprodukten scheint es selbstredend zu sein, dass Frauen auf andere Mittel und Produkte zurückgreifen als das männliche Geschlecht. Wenn Shampoo, Conditioner und co. voneinander abweichen, kann man dann auch Rückschlüsse auf das Haar ziehen? Inwieweit unterscheiden sich Frauen- und Männerhaar voneinander?  Wie schnell wachsen Haare überhaupt? Zusätzlich haben wir die besten Tipps recherchiert, wie Frau ihr Haar schneller wachsen lassen kann.


Inhaltsverzeichnis

» Warum wachsen Haare überhaupt?
» Wie schnell wachsen die Haare bei einer Frau?
» Wie unterscheidet sich Männer- und Frauenhaar?
» Männerhaar – der Mythos Schuppen
» 3 Tipps: Wie kann Frau ihre Haare schneller wachsen lassen?
» Sie sehnen sich nach dichterem Haar ohne operativen Eingriff?


Warum wachsen Haare überhaupt?

Sie sind ein Relikt unsere Urahnen. Damals trug der Mensch eine dichtes Haarkleid, zurecht. Denn er musste sich sowohl vor Sonne als auch vor Kälte schützen. Es sah schon beinahe wie ein Fell aus. Eine Theorie besagt, dass sich dieses mit der Zeit ausgedünnt hat, weil der Mensch in wärmere Gefilde gezogen ist. Zwar haben wir immer noch am ganzen Körper Haare, aber bei weitem nicht mehr so dicht. Die kleinen Körperhärchen leiten Berührungen an die Haut weiter und setzten so einen stärkeren Reiz. Übrigens ist jedes Härchen mit einem Muskel verbunden. So entsteht bei Kälte zum Beispiel, die uns so bekannte Gänsehaut. Heutzutage schützt uns das Kopfhaar vor UV-Strahlung, wärmt den Kopf und erfüllt nicht zuletzt auch soziale und sexuelle Funktionen. Eine volle Haarpracht steht allgemein für Gesundheit, Schönheit und Fitness. Viele Männer wollen sich daher trotz erblich bedingtem Haarausfall auch im Alter nicht geschlagen geben und lassen sich Eigenhaar vom Hinterkopf in die spärlicher besiedelten Regionen verpflanzen.

Wie schnell wachsen die Haare bei einer Frau?

wie wachsen haare schneller frauen - Haare bei einer Frau

Bei europäischen Frauen wächst das Haar täglich etwa 0,3 mm (im Jahr gut 15 cm), was bei ca. 100.000 Haaren, die der Mensch auf dem Kopf trägt, gute 30 m am Tag wären. Auf das ganze Leben gerechnet wächst das Haar übrigens rund 1.000 Km lang.

Wie unterscheidet sich Männer- und Frauenhaar?

Sind Mann und Frau in Bezug auf ihr Haarwachstum tatsächlich so unterschiedlich wie uns Werbung und Drogerieprodukte suggerieren?

Grundsätzlich sagt man, das Frauenhaar länger wächst und Männerhaar dafür schneller. Weiterhin soll die Haarpracht der Damenwelt etwas dichter und widerstandsfähiger sein. Die Haarsträhnen säßen etwas tiefer in der Kopfhaut. Andere Quellen behaupten, lediglich der Umgang wie das Waschen sei bei beiden Geschlechtern verschieden. Frauen würden ihre Haare aufgrund der Länge seltener waschen und Männer aus Routine so gut wie täglich, zum Beispiel nach dem Sport. Deshalb ist Männershampoo etwas milder und Frauenshampoo tendenziell pflegender. Männer mit langem Haar greifen daher auch oft auf die Damenvariante zurück.

Männerhaar – der Mythos Schuppen

Würde es nach der Werbung im Fernsehen gehen, bräuchte mindestens jeder zweite Mann Anti-Schuppen Shampoo. In der Realität sieht das anders aus. Bei weitem weniger Männer haben mit Schuppen zu kämpfen als uns weis gemacht wird. Und leider erzielt das hoch gepriesene Anti-Schuppen Shampoo oft genau die gegenteilige Wirkung. Schuppen können nämlich zwei Ursachen haben:

  1. zu trockene Kopfhaut
  2. zu fettige Kopfaut

Das Mittel wirkt jedoch nur bei letzterer Ausgangslage. Trockene Kopfhaut kann dadurch noch weiter gereizt werden und noch mehr Schuppen produzieren.

Nachdem wir mit dem Mythos Schuppen aufgeräumt haben und Sie nun auch wissen, dass sich Männer- und Frauenhaar nicht beträchtlich voneinander unterscheiden. Jedenfalls nicht so sehr, dass man zwei verschiedene Gänge und fünf separate Regale für jedes Geschlecht bräuchte, widmen wir uns wieder der Kernfrage, wie Frauen ihr Haarwachstum beschleunigen können.

3 Tipps: Wie kann Frau ihre Haare schneller wachsen lassen?

wie wachsen haare schneller frauen - drei Tipps

Lange Haare und zwar schnell. Das wünscht sich fast jede Frau. Was Sie tun können, um ihrem Traum von langem Haar näher zu kommen ohne sich die Beine in den Boden zu stehen, zeigen wir Ihnen hier:

  1. Regelmäßges Bürsten
    Das stimuliert die Blutzirkulation in der Kopfhaut und regt somit das Haarwachstum in den Haarwurzeln an.
  2. Kräftige Kopfhautmassage
    Sie regt die Durchblutung an und bringt das Haar zum Glänzen, da sich das natürliche Haarfett gleichmäßig verteilt.
  3. Ausgewogene Ernährung
    Der Hauptbestandteil unseres Haars ist das Protein Keratin. Zwar kann man dies nicht zu sich nehmen, eine erhöhte Eiweißzufuhr unterstützt dessen Produktion in den Haarzwiebeln jedoch. Für die Pigmentierung ist übrigens Kupfer verantwortlich.

Wenn sie diese Tipps beachten, können Frauen ihren Haaren und deren Wachstum etwas Gutes tun. Natürlich werden Sie dadurch nicht zu Rapunzel, aber es ist der natürliche Weg zu langem Haar.

Sie sehnen sich nach dichterem Haar ohne operativen Eingriff?

Die so genannte PRP Behandlung (Platelet Rich Plasma) unterstützt das natürliche Haarwachstum durch das Unterspritzen von Eigenblut in die Kopfhaut. Stars wie Kim Kardashian und Angelina Jolie schwören bereits auf diese Therapie. Ein Beratungsgespräch klärt Sie über weitere Vorteile und den genauen Ablauf der Behandlung auf.

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Haartransplantation für Frauen

Was verbindet Cameron Diaz, Christine Kaufmann und andere Frauen? Die Antwort: Haarausfall bei Frauen. Eine Lösung kann dann eine Haartransplantation für Frauen sein. Prominent oder unbekannt – Haarausfall oder das Problem, durch Haarmangel eine hohe Stirn zu bekommen, kann jede Frau treffen. Und genauso gibt es für jede Betroffene eine passende Lösung: Haartransplantation für Frauen. Dabei werden die Grafts, also Transplantate, an kahlen Stellen der Kopfhaut so eingesetzt, dass die Haartransplantation für Frauen eine volle Haarpracht mit sich bringt.

Gerade Frauen leiden unter dem dünner werdenden und letztendlich die Kopfhaut durchschimmern lassenden Haarwuchs besonders. Eine volle, lange Löwenmähne ist ein wichtiges Merkmal der Jugendlichkeit und trägt dazu bei, selbstbewusst durch den Alltag zu gehen. Während einige Männer bei Haarausfall zum Langhaarschneider greifen und sich eine Glatze rasieren, kommt diese Option für kaum eine Frau in Betracht.

Durch die Möglichkeit einer Haartransplantation bei Frauen gibt es eine Chance, der Natur entgegenzuwirken und trotz Haarschwund nicht zur Kurzhaarfrisur übergehen zu müssen. Mit verschiedenen schonenden Methoden können die Follikel des eigenen Haares auf die Areale verpflanzt werden, die vom Haarausfall betroffen sind. Die Implantation eignet sich auch zur Haarverdichtung bei diffusem Haarschwund.


Inhaltsverzeichnis

» Haartransplantation für Frauen bei Haarausfall
» Vorbereitung
» Techniken
» FUT-Technik
» FUE-Technik
» Welche Technik?
» Vorher und Nachher
» Erfahrungen
» Krankenkasse
» Fazit


Haartransplantation für Frauen bei Haarausfall

Formen des Haarausfalls, bei denen eine Haartransplantation für Frauen eine sinnvolle Lösung sein kann, werden durch folgende Erscheinungen ersichtlich:

  • verstärkte Ausdünnung der Haare, die zu einem breiten Scheitel führt
  • ausgedünnte der Haare über die Kopfhaut hinweg
  • Haarausfall in Form von Geheimratsecken an den Stirnflanken
  • Haarverlust am Oberkopf wie bei Männern, wenn auch weniger deutlich

Neben hormonellen Störungen, vor allem in den Wechseljahren, liegen die Ursachen auch in der Belastung, Verletzungen und Unfällen, gesundheitlichen Problemen aber auch in der Einnahme von Medikamenten. In all diesen und ähnlichen Situationen kann eine Haartransplantation bei Frauen dafür sorgen, dass das Problem behoben wird und die Frauen sich wieder wohl fühlen.

Verbreitert sich Ihr Scheitel und Sie haben das Gefühl, dass die Stirn immer höher wird, da sich der Haaransatz zurückzieht? In diesen Fällen, aber auch bei diffusem Haarausfall oder bei Haarschwund durch hormonelles Ungleichgewicht müssen Sie nicht mit dem Verlust Ihres Wohlbefindens leben. Die Haarverpflanzung ist bei den meisten Ursachen für Haarschwund möglich und gibt Ihnen die Chance, neues Haar wachsen und Ihre ästhetische Ausstrahlung wieder herstellen zu lassen. Der minimal-invasive und schmerzfreie Eingriff sollte von einem Experten vorgenommen werden. Suchen Sie daher nach einer Haarklinik, die schon vielen Frauen geholfen und dem natürlichen Haarwuchs durch Implantate auf die Sprünge geholfen hat.


Haartransplantation für Frauen: Vorbereitung

Hat sich eine Frau für die Methode einer Haartransplantation entschieden, dann steht der Umsetzung generell nichts im Wege. Vor der Haartransplantation für Frauen erfolgt jedoch zunächst ein Gespräch mit dem Arzt und seiner Patientin. Dieser Termin dient der Aufklärung über die einzelnen Schritte der Haartransplantation für Frauen und endet in einer schriftlichen Erklärung der Frau, dass sie mit dem Eingriff einverstanden ist. Diese Grundlagen der Haartransplantation für Frauen sollten mindestens 24 Stunden vor der Haartransplantation und bei vollem Bewusstsein der Patientin vorhanden sein.

Im nächsten Schritt besprechen der Arzt und die Patientin die Chancen der Behandlung, also das Vorher und Nachher der Haartransplantation für Frauen. Der Arzt klärt dabei mit der Frau auch den Punkt der Operationstauglichkeit, das heißt, ob die Frau eine Neigung zu Narbenbildung, Rötungen, Allergien gegen Narkosemittel oder ähnliches hat. Umgekehrt kann die Frau alle Fragen stellen, die ihr im Rahmen der Haartransplantation für Frauen wichtig sind. Zwei wichtige Fragen, mit denen sich betroffene Frauen an ihren Arzt wenden, sind Folgende:

  • Welche Form der Betäubung wird verwendet?
  • Mit welchen Techniken erfolgt die Haartransplantation?

Bei der Frage nach der Narkose können Frauen, die eine Haartransplantation anstreben, beruhigt sein: Meist reicht für eine Haartransplantation für Frauen eine örtliche Betäubung der Kopfhaut. Der Zusatz von Adrenalin hilft mögliche Blutungen während der Operation zu vermindern.


Haartransplantation für Frauen: Techniken

Ist der Schritt der Betäubung wirksam erfolgt, kann die Einsetzung der Grafts, also der Transplantate, in zwei verschiedenen Techniken erfolgen. Diese unterscheiden sich je nach der Art der Entnahme von Haarwurzeln, wie im Folgenden beschrieben:

  • FUT Methode: Bei der Follicular Unit Transplantation (FUT-Technik) entnehmen die Ärzte die Haarwurzel für die Haartransplantation bei Frauen mit einem Hautstreifen.
  • FUE Methode: Bei der Follicular Unit Extraction (FUE-Technik) erfolgt die Entnahme der Haarwurzel als einzelne Grüppchen, so genannte follikuläre Einheiten. Aus diesen Büscheln wachsen ein bis fünf Haare.
  • CHOI Methode: Hierbei handelt es sich um eine besonders innovative und kopfhautschonende Behandlung bei Haarverlust. Mittels einem PEN werden die einzelnen Follikel direkt implantiert, was zu einem präzisen und besonders sicheren Ergebnis führt.
  • DHI Methode: Die Abkürzung DHI steht für Direkt Hair Implantation und bezeichnet zum Beispiel eine Haarverpflanzung, die nach der CHOI Methode vorgenommen wird. Aktuell ist die DHI Technik die neueste und ergebnissicherste Methode zur Behandlung von Haarausfall.
  • FUE DIAMANT Methode: Die Klinge, mit der die Haartransplantation erfolgt, besteht aus Diamant. Hierbei handelt es sich um das härteste und in seiner Struktur beste Material für Schnitte, die deutlich weniger Vibrationen als andere Klingenmaterialen erzeugen.
  • FUE GOLD Methode: Hier wird die Haartransplantation mit Hilfe eines Mikromotors mit Goldspitze vorgenommen. Gold ist antiallergen und eignet sich daher auch für Eingriffe bei Frauen, die empfindlich auf Metalle und deren Legierungen reagieren. Die vergoldete Hohlnadel sorgt in Verbindung mit dem Mikromotor für eine sehr präzise und effiziente Transplantationsvorbereitung.
  • PERKUTAN Methode: Die Technik wird im Rahmen der FUE Haartransplantation bei Frauen angewandt. Mit der Perkutan Methode werden einzelne follikulare Grafts, bestehend aus 1 bis 4 Haaren im Spenderbereich entnommen und für die Verpflanzung im Empfängerbereich vorbereitet.
  • ROBOTER Methode: Das Roboter System ist sehr präzise, erfordert aber zur Orientierung der Maschine eine vorherige Rasur des gesamten Kopfes. Daher wird dieses Verfahren eher bei Männern, seltener aber bei Frauen verwendet.
  • SDHI Methode: Der Begriff leitet sich aus der kombinierten Technik mit der Saphire Methode und der DHI Haartransplantation ab. Auffallend sind das natürliche Ergebnis und die besonders hohe Haardichte, die sich mit keiner anderen Methode in diesem Umfang erzielen lässt.
  • SAPHIR Methode: Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der FUE Technik. Mit Hilfe einer Saphirklinge wird die Haarverpflanzung besonders schonend und präzise vorgenommen. Die Methode wird bereits seit den 1980er Jahren eingesetzt und wurde seither ständig optimiert.

Haartransplantation für Frauen: FUT-Technik

Der Hautstreifen, der bei der FUT-Technik benötigt wird, ist etwa ein bis zwei Zentimeter breit. Seine Länge hängt dann davon ab, wie viele Haare bei der Haartransplantation für Frauen verpflanzt werden. In der Praxis geht die FUT-Technik wie folgt vor:

  • Zuerst werden die Haare in dem zu behandelnden Bereich kurz geschnitten
  • Die Haare werden für die Haartransplantation nicht komplett abrasiert
  • Danach wird der Hautstreifen mit den Haarwurzeln entnommen
  • Dann wird an dieser Stelle der Kopfhaut die entstandene Wunde zugenäht
  • Die angrenzenden Haare bleiben bei dieser Technik bewusst länger
  • Mit den angrenzenden Haaren werden entstandene Narben später verdeckt

Haartransplantation für Frauen: FUE-Technik

Etwas anders arbeitet die FUE-Technik: Zunächst wird, sobald die örtliche Betäubung wirkt, bei der Haartransplantation für Frauen der Hinterkopf rasiert. Die Fläche der Rasur richtet sich nach der Anzahl der einzusetzenden Grafts. Dann kommt ein winziger Hohlbohrer zum Einsatz, der in den Haarwurzelgrüppchen für Lockerung sorgt. Anschließend geht die FUE-Technik wie folgt vor:

  • Der Arzt zupft die Grüppchen mit Spezialinstrumenten heraus
  • Die gewonnenen Haarwurzelgrüppchen werden bis zur nächsten Phase der Behandlung in einer gekühlten Nährlösung gelagert
  • Dann werden sie in die Haut mit einem Mikrobohrer (Holes-Technik) eingesetzt
  • Oder sie werden mit einem winzigen Messer (Slit-Technik) in die Haut eingesetzt

Haartransplantation für Frauen: Welche Technik?

Was ist der Unterschied zwischen der FUE- und der FUT-Technik? Die FUE-Technik kann bei der Haartransplantation für Frauen mehrere Stunden dauern, in der Regel drei bis sechs. Sie kommt ohne Schnitte in die Kopfhaut aus und hinterlässt nur winzige Narbenpunkte, die später kaum sichtbar sind. Das wird vor allem von Frauen als Vorteil gesehen, die nach der Transplantation kurze Haare tragen wollen. Bei der Haartransplantation für Damen sollte von daher das Vorher und Nachher ihres Aussehens besprochen werden.


Haartransplantation für Frauen: Vorher und Nachher

Generell hängt das Vorher und Nachher einer Haartransplantation für Frauen auch davon ab, wie viele Grafts der Arzt verwendet hat. Dafür gelten für Haartransplantationen bei Frauen folgende Faustregeln:

  • Beträgt eine kahle Stelle 50 Quadratzentimeter, sind in etwa 500 bis 1250 Grüppchen nötig
  • Ab zehn Haarwurzelgruppen pro Quadratzentimeter wirkt das Ergebnis optisch zufriedenstellend
  • Ab 25 Haarwurzelgruppen pro Quadratzentimeter wird das Ergebnis sehr gut

Bei größeren Stellen können für die Behandlung zwei bis drei Sitzungen anfallen. Ein Aufwand, der sich aber lohnt, denn die verpflanzten Haare bleiben der Frau bis an ihr Lebensende erhalten. Sie kann die Haare normal waschen, schneiden oder färben. Das Ergebnis der Haartransplantation für Frauen hängt allerdings auch von der Haarfarbe und der Struktur der ursprünglichen Haare ab.


Haartransplantation für Frauen: Erfahrungen

Das ist aber längst nicht alles, was eine Haartransplantation bei Frauen mit sich bringt. Die meisten Frauen, die sich für diese Methode entschieden haben, berichten von sehr guten Erfahrungen:

  • Vielen Frauen hätten ihr verlorenes Selbstbewusstsein und Lebensgefühl zurückgewonnen
  • Andere Frauen würden ihr neues Haar als natürlich empfinden und es genauso behandeln wie ihre eigentlichen Haare
  • Sehr viele Frauen berichten, dass sie viele Komplimente für ihre Haare bekommen

Viele Frauen geben zu, dass sie anfangs ein wenig Angst vor dem Eingriff hatten. Doch in den postoperativen Erfahrungen wird deutlich, dass die Haartransplantation von Frauen als schmerzfrei empfunden wird. Besonders positive Erfahrungswerte treten im Bezug auf das Ergebnis ein. Das Haar ist bei vielen Frauen nach der Implantation deutlich voller als von Natur aus, also vor dem Problem mit dem Haarschwund.

Mit dem neuen Haarwuchs kommt das Selbstbewusstsein zurück und die Lebensfreude steigt deutlich. Auch anfängliche Sorgen, dass sich das implantierte Haar nicht natürlich anfühlen könnte, werden von allen behandelten Frauen entkräftet. In der Gesamtheit sehen die implantierten Haare spätestens ein Jahr nach dem Eingriff nicht nur attraktiv aus, sondern wachsen dichter und fühlen sich griffiger an als der ursprüngliche Haarwuchs.


Haartransplantation für Frauen: Krankenkasse

Wer sich für eine Haartransplantation für Frauen in Deutschland interessiert, der sollte eines nicht unbeachtet lassen: die Kosten, die zwischen 2.500 und 8.000 Euro liegen. Ob die Krankenkasse, bei der eine Frau versichert ist, den Betrag für die Haartransplantation übernimmt, das sollte vorher geklärt werden. Wenn der Haarverlust etwa durch eine Verletzung, einen Unfall oder eine Hauterkrankung entstanden ist oder nachweislich durch Depressionen ausgelöst wurde, ist es denkbar, dass die Krankenkasse die Kosten für die Haartransplantation für Frauen teilweise erstattet. Dann wird jedoch meistens um ein Gutachten eines Facharztes gebeten.


Fazit | Haartransplantation – für Frauen ein neues Lebensglück!

Haarausfall, stumpfes und dünner werdendes Haar sind Probleme, die bei Frauen für eine spürbare Minderung des Selbstwertgefühls sorgen. Wenn sich der Haarschwund durch kosmetische Produkte und spezielle Pflege nicht reduziert, lenkt sich der weibliche Blick auf die Möglichkeiten einer Haarimplantation. Haarverpflanzungen sind längst kein männliches Phänomen mehr. Immer mehr prominente Frauen machen es vor und zeigen, wie einfach sich eine völlig neue Ästhetik und ein ganz neues Lebensglück gewinnen lassen.

Bei verschiedenen Haarausfallursachen ist die Transplantation von Eigenhaar die einzige Möglichkeit, unfreiwilligen Kurzhaarfrisuren oder einer Rasur zu entgehen. Wenn Sie sich in Ihrem Körper wohler fühlen und Ihre frühere attraktive Ausstrahlung zurückerhalten möchten, ist die Haarverpflanzung eine effektive und schmerzfreie Methode. Wie Sie in den Erfahrungen anderer Frauen lesen, lässt das gewünschte Ergebnis nicht lange auf sich warten und sorgt dafür, dass Ihr dünnes Haar mit durchschimmernder Kopfhaut nur noch eine Vergangenheitserinnerung ist.

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Erblich-bedingter Haarausfall bei Frauen

Zu erblich-bedingtem Haarausfall bei Frauen kommt es bei etwa jeder zweiten Frau im Laufe ihres Lebens. Häufig zeigt sich die sogenannte androgenetische Alopezie bei Frauen in den Wechseljahren, nach der Schwangerschaft. Aber auch nach der Entfernung von hormonabhängigen Tumoren, wie etwa bei der Behandlung von Brustkrebs, zeigt sich immer wieder der erblich-bedingte Haarausfall (kurz: AGA). Immer mehr Frauen klagen auch über Haarausfall nach Absetzen der Anti-Baby-Pille. Alle vier genannten Situationen verbindet eine Gemeinsamkeit: Der Organismus der Frau befindet sich in den genannten Fällen in einer Phase der hormonellen Umstellung.

Der Haarausfall zeigt sich bei Frauen in der Regel im Bereich des Mittelscheitels, während der erblich-bedingte Haarausfall bei Männern im Schläfen- und Tonsurbereich beginnt. Das wir Haare verlieren ist jedoch ganz normal. Jeder Mensch verliert täglich etwa 100 Haare. Das ist Teil des gewöhnlichen Haarzyklus, bei dem sich das Haar irgendwann in die Ruhephase begibt. Dafür treten in der selben Haarwurzel wieder neue Haare in die Wachstumsphase ein.


Inhaltsverzeichnis

» Grund für erblich-bedingter Haarausfall bei Frauen?
» Verlauf von erblich-bedingtem Haarausfall bei Frauen
» Was tun gegen erblich-bedingten Haarausfall?
» Haartransplantation
» Fazit | Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen ist mit verschiedenen Methoden behandelbar


Grund für erblich-bedingter Haarausfall bei Frauen?

Der Grund für erblich-bedingten Haarausfall liegt an einer weitervererbten Überempfindlichkeit der eigenen Haarfollikel. Diese sind besonders empfindlich gegen das Abbauprodukt des männlichen Sexualhormons Testosteron, das sogenannte Dihydrostestosteron (kurz: DHT). Die Wachstumsphase unserer Haare verkürzt sich durch DHT, bis das Haar schließlich nicht mehr zu sehen ist. Bei einer Haartransplantation wird eine Verpflanzung von Eigenhaar aus dem Hinterkopf- und Nackenbereich vorgenommen, da diese Haare unempfindlich gegen DHT sind und somit auch nach einer Haartransplantation nicht ausfallen können.

Es kann auch zu stärkerem erblich-bedingten Haarausfall kommen, wenn die Veranlagung mit anderen Ursachen von Haarausfall in Kombination tritt. Als Beispiel möchte ich einen Nährstoffmangel oder hohen Stress erwähnen. Die Ursache des Haarausfalls sollte aber unbedingt von einem Facharzt diagnostiziert werden, bevor du auf Vermutungen etwas gegen den Haarausfall unternimmst. Dieser nimmt beispielsweise einen TrichoScan oder eine Kopfhautbiopsie vor.


Verlauf von erblich-bedingtem Haarausfall bei Frauen

Wie genau die androgenetische Alopezie bei Frauen verläuft, ist nicht zu prognostizieren, da der Haarausfall durch viele weitere Faktoren beeinflusst werden kann und im Einzelfall von der Veranlagung abhängt. Beispielsweise kann wird das Haar besonders durch übermäßige kosmetische Einflüsse, wie häufiges Färben, überbeansprucht werden.

Erblich-bedingter Haarausfall bei Frauen beginnt jedoch sehr häufig im Bereich des Mittelscheitels. Dünne Haare in diesem Areal, kennzeichnen diese Form der Alopezie. Die Haare werden hier zunehmend dünner. Das dünne Haar breitet sich immer weiter über den Oberkopf aus, bis die Kopfhaut im Bereich des Scheitels gänzlich zu sehen ist. Vom hinteren Oberkopfbereich bis zum Nackenbereich bleibt das Haar, wie bei Männern auch, durch den erblich-bedingten Haarausfall unbeeinflusst.

Der Unterschied zu diffusem Haarausfall ist also, dass die Haare bei erblich-bedingtem Haarausfall nicht über die gesamte Kopfhaut, sondern nur in bestimmten Bereichen dünner werden, bzw. ausfallen. Bitte lasse dich bei dem Verdacht von deinem Dermatologen durchchecken. Dieser kann die Ursache des Haarausfalls diagnostizieren und so gemeinsam mit dir deinen Haarausfall gezielt stoppen.


Was tun gegen erblich-bedingten Haarausfall?

Viele Möglichkeiten erblich-bedingten Haarausfall zu stoppen, existieren tatsächlich nicht. Doch du kannst Haarausfall-beschleunigende Faktoren gezielt beeinflussen. So solltest du deinen Stress reduzieren oder deine Ernährungsweise umstellen. Unter Nährstoffe für gesunde Haare erfährst du genau, welche Nährstoffe und welche Lebensmittel du für ein gesundes Haarwachstum zu dir nehmen solltest. So kannst du einen starken erblich-bedingten Haarausfall in jedem Fall aufhalten.

Ganz wichtig ist, dass du nicht resignierst und im Selbstmitleid versinkst. Denn das würde dich in Stress versetzen und so zu einer Verschlimmerung des Haarausfalls führen. Wie bereits angesprochen, solltest du jeglichen Stress reduzieren und deine Ernährungsgewohnheiten prüfen. Bei sehr starkem Haarschwund hast du sicherlich auch schon über eine pharmazeutische Behandlung nachgedacht. Doch dieser Weg ist in den meisten Fällen mit nicht zu unterschätzenden Nebenwirkungen verbunden und kann schlimmstenfalls dazu führen, dass du deine Gesundheit aufs Spiel setzt.

Bei den meisten Medikationen verhält es sich obendrein so, dass die Wirkung endet, sobald das Medikament abgesetzt wird. Wenn du nicht über eine lebenslange Behandlung mit pharmazeutischen Präparaten nachdenkst, solltest du von dieser Behandlungsvariante Abstand nehmen. Effektiv und frei von Nebenwirkungen ist die PRP-Behandlung. Aus einer kleinen Menge deines eigenen Blutes wird plättchenreiches Plasma zentrifugiert, das gegebenenfalls mit haarwuchsfördernden Vitalstoffen angereichert und dir anschließend in die Kopfhaut injiziert wird. Die Behandlung kann in regelmäßigen Abständen wiederholt werden und führt bei erblich bedingtem Haarschwund meist zum Erfolg. In Kombination mit einer Ernährungsumstellung und weniger Stress wächst dein Haar durch die PRP-Therapie wieder nach und findet zu neuer Stärke.


Haartransplantation

Sollten alle Methoden nicht die gewünschte Wirkung erzielen, ist eine Haartransplantation eine Möglichkeit gegen durchscheinende Kopfhaut. Die Methoden wurden in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und sind heute so schonend, dass du keine Narbenbildung oder postoperativen Probleme befürchten musst. In einer renommierten Haarklinik kannst du zwischen verschiedenen innovativen Methoden wählen und dich zum Beispiel für die SDHI Methode, oder für eine Saphire Haartransplantation entscheiden.

Der neueste Trend in der Eigenhaarverpflanzung ist die NEO FUE Methode, bei der dein Haar schon vor der eigentlichen Verpflanzung gestärkt und auf den minimalinvasiven Eingriff vorbereitet wird. Unter allen Behandlungsmethoden hat sich die Eigenhaarverpflanzung als das Verfahren etabliert, das mit der größten Sicherheit zum Ergebnis führt. Die stetige Weiterentwicklung der Implantationsmethoden sorgt heute dafür, dass die Verfahren besonders haut- und follikelschonend sind. Eine geeignete Haarklinik findest du, in dem du die Bewertungen anderer Betroffener liest und dich ausführlich mit den Vorher-Nachher-Ergebnissen beschäftigst.

Konzentrierst du dich vor allem auf die modernen und sehr schonenden Methoden, ist eine Haartransplantation auch bei sehr starkem erblich bedingten Haarausfall immer eine gute Lösung. Entscheide dich für eine Haarklinik, die dich mit den neuesten Methoden behandelt und die in ihrem Bereich mit Erfahrungskompetenzen überzeugt.


Fazit | Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen ist mit verschiedenen Methoden behandelbar

Auf den ersten Blick scheint deine Situation ausweglos. Du siehst dich im Spiegel an und stellst fest, dass dein Scheitel immer breiter wird und das die Kopfhaut bereits sehr stark durchschimmert. Mit den üblichen Tricks, so zum Beispiel mit einer scheitelfreien Frisur, kannst du die Problematik nicht mehr kompensieren. Ehe du über eine Eigenhaarverpflanzung nachdenkst, solltest du die Behandlung mit plättchenreichem Plasma versuchen.

Bei vielen Frauen führt die PRP-Therapie zu einer schnellen Haarverdichtung und lässt dort neues Haar sprießen, wo davor die Kopfhaut durchschien und für eine Minderung des Selbstbewusstseins gesorgt hat. Das funktioniert allerdings nur, wenn die Haarfollikel noch lebendig und nur geschwächt sind. Ist das Haar mitsamt der Wurzel ausgefallen, ist die Haartransplantation die einzig wirkungsvolle Behandlung mit einem sicheren Ergebnis. Auch wenn du in diesem Fall ein wenig Geduld mitbringen solltest, wirst du nach spätestens einem Jahr von der Entscheidung überzeugt und begeistert sein.

Gegen erblich bedingten Haarschwund ist nicht nur sprichwörtlich kein Kraut gewachsen. Daher lohnt es sich, die möglichen Behandlungsmethoden abzuwägen und dich in einer kompetenten Haarklinik beraten zu lassen. Ehe du einen Termin für die Haartransplantation vereinbarst, solltest du die PRP-Therapie versuchen. Viele Frauen haben durch die Eigenblutbehandlung eine neue Haardichte und neuen Haarwuchs auf einst kahlen Arealen erzielt.

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Haarausfall nach der Schwangerschaft – was tun?

Viele Frauen klagen über Haarausfall nach der Schwangerschaft. Die Ursache für den Haarausfall nach der Geburt des Kindes ist in der Regel der sinkende Östrogen-Spiegel. Nach der Schwangerschaft befinden sich aufgrund dieser hormonellen Veränderung viele Haare in der Ruhephase des Haarzyklus. Die Haare fallen also gemeinsam aus, wachsen in der Regel aber schnell wieder nach, sobald sich der Körper an die Veränderungen gewöhnt hat. Du solltest aber in jedem Fall mit deinem Arzt sprechen, um die genaue Ursache für den Haarausfall heraus. Um dem Haarausfall entgegen zu wirken, empfehle ich dir diese  Nahrungsergänzungsmittel für Frauen die deinen Körper in der Zeit nach der Schwangerschaft mit wichtigen Vitaminen und Aminosäuren versorgen.


Inhaltsverzeichnis

» Wie kommt es zu Haarausfall nach der Schwangerschaft?
» Psychische Belastung nach der Schwangerschaft
» Haarausfall auch bei zukünftigen Schwangerschaften?


Wie kommt es zu Haarausfall nach der Schwangerschaft?

Während das Haar in der Schwangerschaft noch voll und glänzend ist, beginnt nach der Schwangerschaft bei vielen Frauen der Haarausfall. Das Haar wird plötzlich dünner und der Haarausfall setzt ein. In der Schwangerschaft bildet der Organismus viele Östrogene, die das Haarwachstum fördern.

Diese starke Hormonproduktion verlängert den Lebenszyklus der Haare und ist ausschlaggebend für das kräftige, glänzende Haar in der Schwangerschaft. Wird das Haar noch in der Schwangerschaft dünner, ist meist ein bestehender Eisenmangel die Ursache. Symptome für Eisenmangel sind in der Regel Müdigkeit, blasse Haut und Nervosität.

Nach der Schwangerschaft werden dann plötzlich weniger Östrogene im weiblichen Körper produziert. Das weibliche Geschlechtshormon ist jedoch für verlängerte Wachstumsphasen der Haare zuständig. Nach einigen Wochen hat sich der Körper an die hormonelle Veränderung gewöhnt und das Haarwachstum normalisiert sich wieder. Haarausfall in den Wechseljahren ebenfalls auf eine hormonelle Umstellung zurückzuführen.


Psychische Belastung nach der Schwangerschaft

Frauen sind während und auch nach der Schwangerschaft wirklich nicht zu beneiden. Häufig sorgen die überschüssigen Baby-Pfunde, schlaffe Haut und die hinzukommenden Augenringe aufgrund des Schlafmangels schon genug dafür, dass Frauen in dieser Zeit leicht reizbar sind. Kommt nach der Schwangerschaft auch noch der Haarausfall hinzu. In der Bürste hängen immer mehr Haare und auch im Bett kann man sehr viele Haare liegen sehen. Der Großteil der Frauen leidet in dieser Zeit unter postpartalem Effluvium, andere haben Glück und bleiben von den Auswirkungen dieser hormonellen Umstellung verschont.


Haarausfall auch bei zukünftigen Schwangerschaften?

Zunächst ist festzuhalten, das im Regelfall keine ernsthafte Erkrankung die Ursache für den Haarausfall nach der Schwangerschaft ist. Das sogenannte postparatale Effluvium kommt zwar häufig vor, muss jedoch nicht bedeuten, dass es auch nach der nächsten Schwangerschaft zu Haarausfall oder dünner werdendem Haar kommt.