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Haarausfall Allgemein

Diese Maßnahmen können gegen einen kahlen Kopf helfen

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Ein kahler Kopf entsteht bei Männern häufig aus einer erblichen Veranlagung heraus. Mitunter hatte Dein Vater und Dein Großvater auch schon eine Glatze, bevor er das mittlere Lebensalter erreichen konnte. Da der Haarkranz mittlerweile nicht mehr getragen wird, rasieren sich viele Männer eine Glatze.

Diese ist mittlerweile gesellschaftsfähig geworden. Doch nicht alle Männer werden mit dieser einfachen Lösung glücklich. Es gibt verschiedene Methoden, der Kahlheit zu begegnen. Wir stellen Dir diese vor und Du kannst entscheiden, welche Variante für Dich die Beste ist.

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Inhaltsverzeichnis


» Kahler Kopf – nicht jedem steht die Glatze
» Kahle Haare und die Vorteile
» Selbstbewusst mit der Kahlköpfigkeit umzugehen
» Maßnahmen gegen den Verlust der Haare
» Haartransplantation bei Glatze – die Vorteile


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Kahler Kopf – nicht jedem steht die Glatze

Ein kahler Kopf kann verschiedene Ursachen haben. Am häufigsten liegt der Grund in einer erblichen Veranlagung oder in der Einnahme von bestimmten Medikamenten. Bekannt ist, das Zytostatika, die im Rahmen einer Chemotherapie verabreicht werden, die Haarwurzeln schädigen.

Erkrankungen der Kopfhaut, aber auch verschiedene Infektionskrankheiten können ebenfalls zu einem Haarkranz oder einer Glatze führen. Liegen keine Erkrankungen oder Medikamentenverschreibungen vor, ist der Haarverlust bei Männern in den meisten Fällen auf die erbliche Veranlagung zurückzuführen.

Viele haben sich damit abgefunden und rasieren sich jeden Morgen eine Glatze. Die kahle Kopfhaut kann mit Cremes oder Ölen behandelt werden. In der Folge entsteht ein Glanz, der gepflegt und attraktiv wirkt. Somit gibt es Männer in jedem Lebensalter, die ihren kahlen Kopf mit Stolz tragen und sich gar keine Gedanken darüber machen.

Viele Männer sind mit dem massiven Haarschwund jedoch sehr unglücklich. Kahle Haare verändern die Optik so massiv, dass das Spiegelbild ein ganz anderes ist. Es gibt Männer, die sich daran nicht stören und sich die Vorteile eines kahlen Kopfes zunutze machen. Doch gibt es die wirklich?

Kahle Haare und die Vorteile

Kahlköpfiger Mann steht draußen in der Natur

Einige Menschen glauben, dass fehlendes Haar auf dem Kopf mit einem sehr geringen Pflegeaufwand gleichzusetzen ist. Dies stimmt jedoch nicht. Oftmals ist das Haar nicht auf dem gesamten Kopf ausgegangen.

Vielen Männern bleibt ein Haarkranz. Dieser zieht sich zwischen beiden Ohren am Hinterkopf entlang. Oftmals ist das Haar an dieser Stelle nach wie vor sehr dicht. Wenn man die Frisur nicht pflegt, kann es bis in den Nacken wachsen. Während diese Frisur bis in die 1980er Jahre noch getragen wurde, gilt sie heute als No-Go. Dies bedeutet, dass der Mann seinen Kopf jeden Tag pflegen muss.

Die tägliche Rasur des Nackens gehört ebenso dazu wie die Pflege der kahlen Kopfhaut. Somit stimmt es nicht, dass die Pflege eines kahlen Kopfes keinen Aufwand bereitet. Vorteile gibt es aber trotzdem.

Kleine Männer wirken durch das fehlende Haar etwas größer. Dies gilt vor allem dann, wenn die Männer ursprünglich dickes dunkles Haar getragen haben. Dies kann den Körper optisch so verkleinern, dass er gedrungen wirkt. Auch der Beruf kann mitbestimmend sein, ob der Mann sich mit seinem fehlenden Haupthaar abfinden möchte oder eher nicht.

Im Bereich der Führungsetagen und der Politik gilt es als weniger schick, sich das Kopfhaar vollständig zu rasieren. Wer in einem normalen Beruf arbeitet und sich gern optisch und in seiner Lebensart von der Masse absetzt, wird sich mit seinem Haarkranz oder der Glatze eher abfinden und zum Rasierer greifen.

Selbstbewusst mit der Kahlköpfigkeit umzugehen

Kahlheit ist bei Männern weit verbreitet. Zudem kann behauptet werden, dass die Glatze mittlerweile gesellschaftsfähig geworden ist. Auch Prominente bekennen sich zu ihrem Haarverlust und drücken mit ihrem kahlen Kopf aus, dass sie zu dem stehen, was die Natur ihnen gegeben hat.

Somit solltest Du selbstbewusst und offen mit Deinem Haarschwund umgehen. Vielleicht probierst Du zunächst für einige Zeit aus, wie Du Dich mit einer schön gepflegten Glatze fühlst. Wenn Dein Selbstbewusstsein leidet oder wenn Dir Deine Optik nicht gefällt, kannst Du Dich für eine der effektiven Maßnahmen entscheiden, mit denen Du gegen kahle Haare vorgehen kannst.

Maßnahmen gegen den Verlust der Haare

Mann mit Haarkranz schaut nachdenklich aus dem Fenster

Wenn Du zu den Männern gehörst, die sich ihre natürliche Optik zurückwünschen, kannst Du etwas gegen die Kahlheit tun. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dem Haarschwund dauerhaft zu begegnen. Eine der Optionen, die von vielen Männern sehr positiv bewertet werden, ist die Haartransplantation bei einer Glatze.

Der Vorteil liegt darin, dass Du nur einen einzigen Eingriff benötigt. Die Kosten sind Dir vorab bekannt. Die Ergebnisse überzeugen auch den anspruchsvollen Mann. Alternativ hast Du die Möglichkeit, ein Haarwuchsmittel zu verwenden oder eine Behandlung mit bestimmten Nährstoffen zu beginnen.

Eine Ernährungsumstellung kann bewirken, dass die Kopfhaut besser versorgt wird. Und nicht zuletzt hat die PRP-Methode mit Eigenblut ebenfalls sehr gute Ergebnisse gebracht. Im Vergleich der verschiedenen Maßnahmen bringt Dir die Haarimplantation Vorteile, die Du kennen solltest, bevor Du Dich für eine Option entscheidest.

Haartransplantation bei Glatze – die Vorteile

Eine Eigenhaarverpflanzung wird von einem erfahrenen Experten durchgeführt. Du begibst Dich in eine ambulante Behandlung. Ein längerer Aufenthalt im Krankenhaus ist nicht notwendig, da es sich um einen vergleichsweise kleinen Eingriff handelt. Du erholst Dich schnell und kannst dann wieder nach Hause gehen. Nach etwa zwei bis vier Wochen siehst Du im Ergebnis der Verpflanzung Deiner Haare, dass die Kahlheit verschwunden ist.

Die Transplantation der Haarwurzeln zum Auffüllen der kahlen Stellen erfolgt aus dem Nacken. Im Haarkranz sind bei den meisten Männern noch sehr viele Haarwurzeln vorhanden. Diese können entnommen und in die Bereiche eingebracht werden, die von dem Haarschwund besonders betroffen sind.

Der Vorteil liegt darin, dass die natürliche Struktur der Haare erhalten wird. Wenn die Nähte verheilt und das Eigenhaar nachgewachsen ist, wird es nicht mehr zu sehen sein, dass Du eine Haarverpflanzung vorgenommen hast.

Fazit:

Eine Haartransplantation ist bei der Glatze eine der besten Methoden, die natürliche Optik wiederherzustellen. Du unterziehst Dich einem einzigen Eingriff. Dieser ist nicht schwer und über Spätfolgen oder Komplikationen ist nichts bekannt.

Möchtest Du Dich nicht mit einem Haarkranz und mit einer Glatze abfinden, ist es empfehlenswert, wenn Du Dich mit den Methoden zur Bekämpfung von Haarausfall näher auseinandersetzt. Bei der Eigenhaarverpflanzung ist das Ergebnis so natürlich, dass niemand den Eingriff sehen wird.

Zu den anderen Methoden gehören die Ernährungsumstellung oder die Anwendung eines Haarwuchsmittels. Bei diesen Möglichkeiten sind die Behandlungsdauer und das Ergebnis jedoch vorab nicht gesichert.

Die betrifft auch die Kosten, die Du bei einer Haarverpflanzung vorab kennst. So kannst Du Dich auf den Eingriff und auf die Kosten einstellen und bist vor Überraschungen geschützt.

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Haarausfall Allgemein

Löst Bisoprolol Haarausfall aus?

Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Neben erblicher Veranlagung gelten Medikamente als die häufigste Ursache für den Haarverlust. Weithin bekannt ist das Symptom nach der Gabe von Zytostatika zur Behandlung von Krebserkrankungen. Aber auch andere Medikamente sind ursächlich für dünnes Haar oder eine ausgeprägte Glatze. Viele Patienten fragen sich, ob das Medikament Bisoprolol Haarausfall auslösen kann. Es fällt unter die sogenannten Betablocker. Diese werden unter anderem zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt.

Inhaltsverzeichnis


» Bisoprolol – Haarausfall als häufig beschriebene Nebenwirkung
» Ursachen für den Haarverlust als Nebenwirkung von Bisoprolol
» Haarausfall beseitigen – die Möglichkeiten
» Anwendung eines Haarwuchsmittels
» Haartransplantation


Bisoprolol – Haarausfall als häufig beschriebene Nebenwirkung

auf einem Nachttisch liegen Tabletten und ein Blutdruckmessgerät

Bisoprolol ist ein Medikament, das der Gruppe der selektiven Beta-1-Adrenorezeptorenblocker zugeordnet wird. Diese Medikamente werden abgekürzt als Betablocker bezeichnet. Diese kommen unter anderem zur Therapie eines Bluthochdrucks zum Einsatz. Viele Patienten nehmen die Medikamente dauerhaft über einen Zeitraum von Monaten oder Jahren ein. Die Indikation ist notwendig, da ein unbehandelter Bluthochdruck auf Dauer das Herz und die Herzkranzgefäße schädigen kann. In der Folge entwickeln sich nicht selten lebensbedrohliche Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Wie bei vielen Medikamenten gibt es auch bei Bisoprolol Nebenwirkungen, unter denen die Patienten leiden. Bei der Einnahme des Medikaments wird auf die Wirkung des vom Körper gebildeten Hormons Adrenalin Einfluss genommen. Die Folge ist ein verlangsamter Herzschlag. Der Blutdruck wird auf diese Weise gesenkt. Häufige Nebenwirkungen sind Schwindel, das Gefühl der Taubheit und Benommenheit.

Auch Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen können auftreten. Einige Patienten berichten über eine Gewichtszunahme und über ausfallendes Haar unter der Einnahme von Bisoprolol. Da es in der Regel nicht möglich ist, das Medikament beim Auftreten der Nebenwirkungen abzusetzen, müssen sich die Patienten mit den Nebenwirkungen arrangieren. Eventuell können Veränderungen in der Dosierung vorgenommen werden.

Erkrankungen, bei denen Bisoprolol als Medikament verschrieben wird:

  • Bluthochdruck
  • Koronare Herzkrankheit
  • Herzinsuffizienz
  • Störungen der Durchblutung der Herzkranzgefäße
  • Nach Herzinfarkt und Schlaganfall

Das Medikament hat durch die Senkung des Adrenalins direkte Auswirkungen auf die Arbeit des Herzmuskels. Die Ursache der beschriebenen Nebenwirkungen liegt somit in dem massiven Eingriff in die Körperfunktionen.
Dieser ist aber wiederum notwendig, um die Symptome der Haupterkrankung zu lindern. Wenn ein Wechsel des Medikaments oder eine Änderung der Dosierung nicht möglich sind, hat der Patient nur die Option, die Symptome zu beseitigen. Beim Bisoprolol Haarausfall ist dies durch verschiedene Therapien möglich.

Ursachen für den Haarverlust als Nebenwirkung von Bisoprolol

Etwa vier Prozent der Patienten, die Bisoprolol regelmäßig einnehmen, berichten über einen Haarschwund. Bei einigen Betroffenen wird das Haar dünner, andere klagen über kahle Stellen. Jedes einzelne menschliche Haar wird von einer Haarwurzel versorgt. Diese muss kräftig und gesund sein, um das Haar zu halten.

Medikamente wie Bisoprolol haben Auswirkungen auf viele verschiedene Körperfunktionen. Bei einigen Patienten führt die Einnahme des Medikaments dazu, dass die Wurzeln der Haare nicht mehr optimal versorgt werden. Sie bekommen keine ausreichende Nährstoffzufuhr. In der Folge verkümmern sie oder sie sterben ab. Das Haar fällt aus.

Die Nebenwirkung ist unter Bisoprolol selten. Doch wenn das Haar dünner wird oder ausgeht, ist dies für die Patienten sehr belastend. Da Du das Medikament aufgrund Deiner Erkrankung zwingend einnehmen musst, kannst Du die Dosierung nicht ändern. Es ist aber möglich, das Symptom zu beseitigen. Dafür hast Du verschiedene Möglichkeiten.

Haarausfall beseitigen – die Möglichkeiten

ein Mann stellt im Spiegel fest, dass sein Haarausfall voranschreitet

Ein gesunder Mensch verliert am Tag etwa 100 Haare. Das ist normal, denn die Haarwurzeln unterliegen einer ständigen Regeneration. Wenn Du beim Frisieren jedoch plötzlich Haarbüschel in der Hand hältst oder kahle Stellen an Deinem Kopf bemerkst, bist Du von einem Haarschwund betroffen, der einer Behandlung bedarf.

In der Regel wird das Symptom von allein nicht wieder verschwinden. Du kannst mit Deinem Arzt über eine Änderung der Dosierung oder einen Wechsel des Medikaments sprechen. Sollte dies nicht möglich sein oder keine Besserung bringen, kannst Du das Symptom direkt therapieren. Dafür stehen Dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

Anwendung eines Haarwuchsmittels

Haarwuchsmittel werden direkt auf der Kopfhaut aufgetragen und einmassiert. Die Zusammensetzung des Medikaments zielt darauf ab, die Haarwurzeln optimal zu versorgen. In der Folge können die Wurzeln wieder gesunde und kräftige Haare hervorbringen. Dies gelingt aber nur, wenn die Haarwurzeln noch aktiv sind. Sind sie einmal abgestorben, können sie durch die Wirkung eines Haarwuchsmittels nicht wieder aktiviert werden.

Die Behandlung hat den Vorteil, dass kein medizinischer Eingriff erforderlich ist. Die Nachteile liegen in der langen Anwendungsdauer und den damit verbundenen hohen Kosten. Zudem weißt Du vorher gar nicht, welches Ergebnis das Haarwuchsmittel bringen wird. Es gibt Patienten, bei denen Haarwuchsmittel wirkungslos sind. In diesem Fall hättest Du die Behandlung umsonst ausgeführt und bist weiter von dem Bisoprolol Haarausfall betroffen.

Haartransplantation

Die Haartransplantation wird in den meisten Fällen mit Eigenhaar durchgeführt. Auch wenn das Medikament Bisoprolol bei Dir zu einem starken Haarverlust geführt hat, gibt es am Hinterkopf oder im Nacken oftmals ausreichend Haarwurzeln, die für eine Transplantation geeignet sind. Sollte dies nicht der Fall sein, führt der Arzt die Haarverpflanzung mit einer Fremdhaarspende durch. Das Ergebnis ist sehr natürlich. Du bekommst nach der Haartransplantation Deine gewohnte Haarpracht zurück.

Die Verpflanzung von Eigenhaar oder Fremdhaar erfordert einen medizinischen Eingriff. Es handelt sich jedoch um eine ambulant durchgeführte Operation, von der sich die meisten Patienten sehr schnell wieder erholen. Die Vorteile liegen darin, dass nur ein einziger Eingriff notwendig ist.

Du bekommst ein garantiert sehr gutes Ergebnis. Nach zwei bis vier Wochen sind die verpflanzten Haarwurzeln vollständig eingewachsen. Du kannst Deine Haare wie gewohnt frisieren. Niemand wird bemerken, dass Du eine Eigenhaarverpflanzung vorgenommen hast. Du trägst einmalige Kosten, die Dir vorab bekannt sind. Somit ist ein finanzielles Risiko durch eine unabsehbare Behandlungsdauer ausgeschlossen. Ein zweiter Eingriff ist in den allermeisten Fällen nicht notwendig.

Fazit:

Bisoprolol kann zu einem Haarausfall führen. Diese Nebenwirkung ist für viele Patienten sehr belastend, denn sie ist deutlich sichtbar. Wenn eine Änderung der Medikation nicht möglich ist, kannst Du das Symptom beseitigen. Eine empfehlenswerte Methode ist die Haartransplantation. Ein einmaliger Eingriff ist ausreichend, um die Nebenwirkung zu beseitigen.

In den meisten Fällen wird eine Eigenhaarverpflanzung vorgenommen. Das Ergebnis ist sehr natürlich. Du kannst Deine Haare wie gewohnt stylen, schneiden oder frisieren. Da es sich um einen vergleichsweise kleinen ambulanten Eingriff handelt, wirst Du Dich von der Operation schnell erholen. Die Ergebnisse sind überzeugend. Somit kann ein Haarverlust durch eine Transplantation dauerhaft therapiert werden.

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Haarausfall Allgemein

Kann Bluthochdruck Haarausfall verursachen oder eher ein Blutdrucksenker?

In diesem Beitrag erfährst Du Interessantes zu der Frage “Führt Bluthochdruck zu Haarausfall?” Da hoher Blutdruck (Hypertonie) schlimme Folgen wie z. B. Herz- und Nierenerkrankungen haben kann, ist eine Behandlung dringend nötig. Nachfolgend erhältst Du wichtige Informationen über die Zusammenhänge zwischen Hypertonie, deren Behandlungsmöglichkeiten und damit verbundene Nebenwirkungen wie z. B. Verlust von Haaren.

Inhaltsverzeichnis


» Verlust der Haare kann viele Ursachen haben
» Das Wichtigste zum Thema Bluthochdruck
» Blutdrucksenker ohne Nebenwirkung Haarausfall?
» Fazit fällt insgesamt positiv für Blutdrucksenker aus


Verlust der Haare kann viele Ursachen haben

In jedem Fall solltest Du den möglichen Ursachen eines Haarschwunds genau auf den Grund gehen. Am besten mit Deinem Hausarzt und eventuell einem Dermatologen (Hautarzt) zusammen. Haarausfall durch Blutdrucksenker ist grundsätzlich möglich. Dies konnte bei Studien, zuletzt an 80 Frauen in Spanien, aber auch früher schon bei Männern, klar gezeigt werden.

Von diesem Haarschwund, der meist mit einer Erhöhung des Hormons Aldosteron verbunden ist, sind Frauen seltener betroffen als Männer. Aldosteron ist für den Flüssigkeitshaushalt und Salzgehalt im menschlichen Körper mit verantwortlich. Es verengt die Blutgefäße, wodurch es zum Anstieg der Blutdruckwerte kommt. Je höher die Aldosteronwerte steigen, desto höher sind auch die jeweiligen Blutdruckwerte.

Der so genannte androgenetische (erblich bedingte) Verlust von Haaren hat bei Frauen und Männern mit dem Hormon Testosteron die gleiche Ursache. Dessen Gegenspieler Östrogen überwiegt bei Frauen gegenüber dem Männlichkeitshormon. Kommt es jedoch zu einem Ungleichgewicht der beiden Sexualhormone (Sinken des Östrogenspiegels bei Frauen), ist das Entstehen einer androgenetischen Alopezie zu erwarten.

Neben Hormonstörungen können Schilddrüsenerkrankungen, Leber- oder Nierenkrankheiten für Haarschwund die Ursache sein. Aber auch ein Mangel an Vitalstoffen (z. B. Spurenelemente wie Eisen, Zink) kann für Haarausfall verantwortlich sein.

Von Haarverlust spricht der Fachmann übrigens, wenn täglich mehr als 100 Haare über längere Zeit (einige Monate) hinweg ausfallen.

Das Wichtigste zum Thema Bluthochdruck

Unter hohem Blutdruck verstehen Ärzte dauerhafte Werte von über 140/90. Von der Volkskrankheit Hypertonie sind weltweit über eine Milliarde Menschen betroffen. Bei ihnen ist der Blutdruck im arteriellen (sauerstoffreichen) Blutgefäß System chronisch erhöht. Dabei ist zu unterscheiden, ob systolischer (oberer) oder diastolischer (unterer) Wert oder beide erhöht sind. Das Risiko, an einem Bluthochdruck zu erkranken, steigt mit dem Alter. Das Risiko bei Bluthochdruck Haarausfall zu bekommen ist nie ganz auszuschließen.

Du weißt sicher, dass Hypertonie nicht nur vererblich ist, sondern sehr oft Folge unserer eigenen Lebensgewohnheiten ist. Nicht umsonst warnen Experten vor ungesundem Essen (z.B. zu viel Salz), Mangel an Bewegung/Sport, zu viel Stress, Alkohol, Nikotin und Übergewicht. Menschen, die sich immer ausgewogen und gesund ernähren, sich Entspannung gönnen und viel an der frischen Luft bewegen, leiden kaum an einem hohen Blutdruck.

So kannst Du selbst viel für Deine Gesundheit tun. Für den Fall, dass trotz vorbildlicher Lebensweise Deine Blutdruckwerte noch erhöht sind, bekommst Du Blutdrucksenker. Es gibt natürliche, pflanzliche Mittel, die, meist nebenwirkungsfrei, bei leichter Hypertonie einen Versuch wert sind. Wenn nichts anderes hilft, kann Dir der Arzt Blutdrucksenker verschreiben. Inzwischen gibt es eine große Auswahl von rezeptpflichtigen Medikamenten gegen Hypertonie.

Leider haben diese meistens auch etliche Nebenwirkungen, unter anderem auch diffuse Alopezie. Du solltest Deinem Arzt immer sagen, wenn Du z. B. Nahrungsergänzungsmittel oder nicht verschreibungspflichtige Mittel einnimmst. Es kann nämlich immer auch sogenannte Wechselwirkungen zwischen Medikamenten geben, die Deine Gesundheit gefährden könnten.

Blutdrucksenker ohne Nebenwirkung Haarausfall?

Es gibt derzeit fünf gängige Wirkstoffgruppen, die im Bereich verschreibungspflichtiger Mittel gegen hohen Blutdruck eine Rolle spielen. Diese sind:

  • ACE Hemmer, wissenschaftlich Angiotensin Converting Enzym Hemmer genannt
  • AT1- Antagonisten, genauer Angiotensin 1 Rezeptor Antagonisten
  • Betablocker, besser gesagt Beta Rezeptorenblocker
  • Kalziumblocker, auch als Kalziumkanal Blocker bezeichnet
  • Thiazide (und andere Diuretika)

Vertreter dieser Gruppen können, wenn auch insgesamt sehr selten, als Blutdrucksenker zu Haarausfall führen. Dies hängt oft mit den jeweiligen Wirkmechanismen der einzelnen blutdrucksenkenden Substanzen zusammen.

Dabei haben ACE Hemmer z. B. Captopril, Enalapril, Ramipril, und AT1 Antagonisten wie z. B. Losartan oder Valsartan eine ähnliche Wirkweise. Das Enzym ACE wird gehemmt, welches die Umwandlung der Vorstufe Angiotensin I zu aktivem, Blutgefäße verengendem Angiotensin II bewirkt. ACE Blocker senken Blutdruck durch Gefäßerweiterung. Außerdem verbinden sich diese mit Zink zu chemischen Komplexen. So entsteht ein Zinkmangel, der letztlich auch das Haarwachstum negativ beeinflussen kann.

AT1 Antagonisten verhindern direkt ein Verengen der Blutgefäße durch das Hormon Angiotensin II. Dies geschieht durch Blockade der Rezeptoren, an die Angiotensin II andocken möchte.

Betablocker erreichen durch Blockade der Rezeptoren für die Hormone Adrenalin und Noradrenalin eine Blutdrucksenkung. Leider kommt es gelegentlich, z. B. mit Metoprolol oder Propanolol, auch zu Schäden an den Haarwurzeln.

Kalziumantagonisten wie z. B. Amlodipin oder Nifedipin, verhindern den Kalziumeinstrom in die Muskelzellen der Blutgefäße und so deren Zusammenziehen. Die Blutgefäße erweitern sich und der Blutdruck sinkt. Auch bei diesen Medikamenten, z. B. Amlodipin, kann es gelegentlich zu einem leichten Haarschwund kommen.

Thiaziddiuretika wie z. B. Hydrochlorothiazid oder Xipamid und vor allem stärker wirkende Schleifendiuretika (z. B. Furosemid, Torasemid) können Haarwuchs beeinflussen. Durch vermehrte Harnausscheidung können Elektrolyte und Spurenelemente (Zink) übermäßig verloren gehen.

Da Zink wichtig für Haut und Haar ist, kann ein Mangel zu Haarverlust führen. Einzige Blutdrucksenker ohne Nebenwirkung Haarausfall sind Minoxidil und das kaliumsparende Spironolacton. Sie können sogar das Haarwachstum fördern!

Fazit fällt insgesamt positiv für Blutdrucksenker aus

Leider ist Hypertonie so weit verbreitet und so gefährlich, dass diese Erkrankung unbedingt eine richtige Behandlung erfordert. Du solltest, falls der Verdacht auf hohen Blutdruck besteht, immer einen Arzt aufsuchen. Dieser kann nach verschiedenen Untersuchungen entscheiden, welche Therapie für Dich in Frage kommt.

Praktisch ohne Nebenwirkungen ist nur eine Therapie mit pflanzlichen- oder mit Nahrungsergänzungsmitteln. L-Arginin, Ingwer-, Knoblauch- oder Zimtpräparate wären dafür Beispiele. Trotzdem solltest Du, zusammen mit Deinem Arzt, immer auch an mögliche Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, die Du einnimmst, denken.

Das bei Bluthochdruck Haarausfall wegen der Erkrankung selbst oder durch Medikamente (Nebenwirkungen, Wechselwirkungen) gelegentlich auftreten kann, ist erwiesen. Bei einer Hypertonie, die wegen ihrer Schwere mit speziellen verschreibungspflichtigen Blutdrucksenkern behandelt werden muss, ist Abwägen gefragt. Nach dem Nutzen-Risiko-Verhältnis lassen sich Vor- und Nachteile einer Therapie beurteilen.

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Haarausfall Allgemein

Haarausfall mit Wurzel – Ursache und Behandlung

Haarverlust ist ein ganz natürlicher Prozess, bis zu 70 und 100 Haare verliert ein Mensch täglich. Jedes einzelne Haar hat nur eine begrenzte Lebensdauer, fällt irgendwann aus und wächst anschließend nach.

Anders verhält es sich bei einem Haarausfall mit Wurzel, denn in diesem Fall wächst kein neues Haar nach. Doch was sind die Ursachen für diesen krankhaften Haarausfall und kann er verhindert werden? Wir geben Dir in diesem Beitrag Antworten darauf!

Inhaltsverzeichnis


» Was ist Haarausfall mit Wurzel?
» Wie Du Haarausfall mit Wurzel verhindern kannst
» Sauerstoffarmut – das unterschätzte Risiko
» Zyklus des Haarwachstums

Haarausfall mit Wurzel: Definition

Der Verlust der Haare tritt häufig auf und hat die verschiedensten Ursachen. Der Oberbegriff für diese Erscheinung ist Alopezie. Die gute Nachricht ist, dass der Haarverlust nur vorübergehend auftreten kann und die ausgefallenen Haare im Laufe der Zeit wieder nachwachsen. Ist allerdings die Haarwurzel dauerhaft geschädigt und die Haare fallen mit Wurzel aus, können diese nicht mehr nachwachsen.

Mögliche Gründe für diese Problematik sind Verbrennung der Kopfhaut oder eine vernarbende Form des Haarschwunds, die relativ selten auftritt. In solchen Fällen bleiben die betroffenen Stellen kahl. Auch eine Pilzinfektion, Schilddrüsenerkrankung oder eine Infektion sind denkbare Gründe für Haarausfall mit Wurzel.

Die häufigsten Ursachen für den langfristigen Haarverlust sind eine Unterversorgung der Haarwurzel mit Nährstoffen und eine genetische Veranlagung mit hormoneller Komponente (androgenetischer Haarausfall), die überwiegend Männer – aber auch Frauen – betrifft.

Wie Du Haarausfall mit Wurzel verhindern kannst

In erster Linie sind eine ausgewogene Ernährung und die Vermeidung von Stress die besten Methoden, um zu verhindern, dass es zu einem Verlust der Haare kommt. Auch Rauchen stellt ein Risikofaktor dar, daher solltest Du den Griff zum Glimmstängel in Zukunft besser vermeiden.
Für ein gesundes Wachstum muss die Haarwurzel permanent mit wichtigen Nährstoffen wie Vitamin B versorgt werden. Andernfalls kommt es zu einer irreparablen Schädigung und die Haare fallen mit Wurzel aus.

In den meisten Fällen wird der Verlust der Haare, welcher ein normales Maß übersteigt, erst spät bemerkt und die Behandlung erst im fortgeschrittenen Stadium begonnen. Shampoos und Medikamente können helfen, die Haarwurzel über die Kopfhaut mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen oder erweitern die Blutgefäße in der Kopfhaut, um eine bessere Nährstoffversorgung zu gewährleisten. Welches Mittel letztendlich wirksam gegen Deinen Haarverlust ist, hängt davon ab, welche Ursache zugrunde liegt.

Möglicherweise musst Du verschiedene Mittel ausprobieren, bis Du das für Dich richtige gefunden hast. Sind bereits zu viele Haare mit Wurzel ausgefallen und es sind bereits erste kahle Stellen vorhanden, kann häufig nur noch eine Haartransplantation gegen die lichten Stellen helfen.

Sauerstoffarmut – das unterschätzte Risiko

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass die Haarwurzel neben Nährstoffen wie Vitamin B auch mit Sauerstoff versorgt werden muss. Ob die Haarwurzel mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird, hängt vom Sauerstoffgehalt im Blut ab.

Ist dieser zu niedrig, kann Haarausfall mit Wurzel eine mögliche Folge sein. Vorboten für diese Problematik sind stumpfes und mattes, fast schon strohig wirkendes Haar. Maßnahmen wie spezielle Shampoos oder Medikamente, die die Struktur der Haarwurzel verbessern wollen, sind in diesem Falle wirkungslos.

Ursächlich für eine Sauerstoffarmut im Blut sind psychischer Stress und eine unausgewogene Ernährung mit der Folge eines aus dem Gleichgewicht geratenen Säure-Basen-Haushalts. Es ist meist ausreichend, die Ernährung auf frisches Obst und Gemüse umzustellen und Fertigprodukte zu reduzieren. Psychischer Stress sorgt für eine Verengung der Blutgefäße in der Kopfhaut, da sich die Schädeldecke anspannt. Angeraten ist es in solchen Fällen, den Stress langfristig auf ein Minimum zu reduzieren.

Zyklus des Haarwachstums

Die Haarwurzel, auch Haarfollikel genannt, werden durch die Kapillaren über die Blutbahn des Körpers mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Der Zyklus des Haarwachstums beruht auf einen sich 10 bis 12mal im Leben wiederholenden Prozess der Zellteilung.

Pro Tag wächst ein gesundes Haar durchschnittlich 0,2 mm, im Monat folglich rund 5 bis 6 mm. Die Schnelligkeit sowie Dichte des Haares sind allerdings abhängig vom Alter und dem aktuellen Hormonstatus, so kann bei manchen Menschen das Haar 1 cm im Monat wachsen.

  1. Wachstumsphase

    Die Wachstumsphase ist als kritischste Phase des Haarwachstums zu charakterisieren. Wird die Haarwurzel in dieser Zeit nicht mit ausreichend Nährstoffen versorgt, kann sie auf Dauer geschädigt werden und die Haare fallen mit Wurzel aus. Dieser Zerstörungsprozess verläuft allerdings häufig unbemerkt. Bei gesunden Menschen umfasst der Zeitraum der Wachstumsphase zwischen zwei und sechs Jahre.

  2. Übergangsphase

    Die Übergangsphase hat eine Dauer von rund zwei Wochen. In diesem Zeitraum wird das Haar nicht weiter mit Nährstoffen versorgt und die Zellteilung wird komplett eingestellt. Schließlich wird das Haar hinausgeschoben, verbleibt aber nach wie vor mit der Haarwurzel fest verankert.

  3. Ruhephase

    Die Ruhephase, auch Telogenphase genannt, dauert zwischen zwei und vier Monate. Die Haare bleiben in dieser Zeit in der Wurzel und werden beim Waschen und Kämmen herausgezogen oder fallen durch das nachwachsende Haar aus. Wie lang ein Haar tatsächlich werden kann, ist eine Frage der Genetik. Es wird davon ausgegangen, dass ein Haar bis zu 1 Meter wachsen kann.

Fazit

Für viele Menschen stellt Haarverlust, der das normale Maß übersteigt, eine große psychische Belastung dar. Tatsächlich ist er schwierig in den Griff zu bekommen, da Haarausfall mit Wurzel eine Vielzahl von Ursachen haben kann. Die sensibelste Phase des Haarwachstums stellt die Wachstumsphase dar.

Kommt es in dieser Phase zu einer Mangelversorgung der Haarwurzel mit Nährstoffen oder Sauerstoff, ist das Risiko erhöht, dass die Follikel irreparabel geschädigt werden und die Haare samt Haarwurzel ausfallen. Ursächlich ist meistens neben der genetischen Komponente bei Männern, Stress und eine falsche Ernährung. Beobachtest Du an Dir selber in letzter Zeit übermäßigen Haarausfall, solltest Du daher Deine Ernährungs- und Lebensweise überprüfen.

Aber auch ein Pilz und andere Erkrankungen können Schuld für den Haarschwund tragen. Abhängig davon, was den Haarausfall verursacht, sollte gegen diesen vorgegangen werden. Spezielle Shampoos und Medikamente können verhindern, dass die Haarwurzeln weitere Schäden nehmen.

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Haarausfall Allgemein

Führt das Medikament Xarelto zu Haarausfall?

Das Medikament Xarelto bewirkt eine Verdünnung des Blutes. In der medizinischen Fachsprache wird es als Antikoagulation bezeichnet. Patienten bekommen das Medikament nach Schlaganfällen oder bei Vorhofflimmern verschrieben.

Es enthält den Wirkstoff Rivaroxaban, der für einige Nebenwirkungen verantwortlich ist. Unter anderem kann es unter der Einnahme von Xarelto zu Haarausfall kommen. Diese Nebenwirkung wird von einer größeren Anzahl Patienten beschrieben und als große Belastung empfunden.

Inhaltsverzeichnis


» Xarelto – Haarausfall als Nebenwirkung bei der Einnahme des Medikaments
» Einnahme und Wirkungsweise des Medikaments
» Was tun bei Haarausfall durch Xarelto?


Xarelto – Haarausfall als Nebenwirkung bei der Einnahme des Medikaments

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie eine Thrombose, ein Schlaganfall oder Vorhofflimmern erfordern häufig eine Einnahme von Blutverdünnern. Die Medikamente bewirken, dass das Blut eine weichere Konsistenz bekommt. Der Blutfluss wird dadurch verbessert. Mit der Einnahme der Medikamente wird Verklumpungen des Blutes vorgebeugt.

Diese Ablagerungen können einen Schlaganfall, eine Embolie oder einen Herzinfarkt auslösen.
Für viele Patienten ist das Medikament lebensnotwendig. Dies bedeutet, dass es beim Auftreten von Nebenwirkungen nicht einfach abgesetzt werden kann.

Eine Xarelto Nebenwirkung ist der Haarausfall. Dies gilt als medizinisch bewiesen und kann damit erklärt werden, dass es durch die Verdünnung des Blutes zu winzigen Blutungen in verschiedenen Regionen des Körpers kommen kann. Diese stellen für sich keine Gefahr dar. Sie können aber eine Blutarmut, eine sogenannte Anämie, bewirken.

In der Folge sinkt die Sauerstoffversorgung im Körper ab. Der Organismus versucht dies zu regulieren, in dem er zunächst die wichtigen Regionen des Körpers mit Sauerstoff versorgt. Die Haarwurzeln gehören nicht dazu, denn sie werden für das Überleben nicht benötigt.

Wenn die Follikel nicht ausreichend Sauerstoff bekommen, werden sie schwächer oder sie sterben ab. Das Haar wird nicht mehr versorgt und fällt aus. Studien haben ergeben, dass mehr als 17 Prozent der Patienten unter der Einnahme von Xarelto unter Haarausfall leiden.

Es handelt sich um eine der Xarelto Nebenwirkungen, die eine hohe Beeinträchtigung der Lebensqualität zur Folge haben. Dies gilt nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer.

Einnahme und Wirkungsweise des Medikaments

Im Rahmen der Behandlung von schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird Xarelto von den Ärzten mit einer höheren Priorität verschrieben. Im Gegensatz zu anderen Medikamenten zur Blutverdünnung müssen bei der Einnahme von Xarelto die Blutwerte nicht regelmäßig kontrolliert werden.

Dies ist für den Patienten eine Erleichterung. Das Medikament ist verschreibungspflichtig. Die Einnahme sollte durch einen Facharzt überwacht werden. Wichtig ist, dass Du die Dir verordnete Dosis genau einhältst. Andernfalls kann die Wirkungsweise beeinträchtigt sein.

Die Dosis wird vom Arzt individuell festgelegt und an das Erkrankungsbild des Patienten angepasst. Die Xarelto Nebenwirkung Haarausfall ist vor allem bei hohen Gaben zu beobachten. Dennoch ist es wichtig, dass Du Dich an die Vorschriften zur Einnahme des Medikaments hältst. Keinesfalls darfst Du die Dosis eigenmächtig verändern oder das Medikament absetzen.

Die Folgen können schwerwiegend sein. Ein weiterer Schlaganfall, eine Thrombose oder ein Herzinfarkt sind möglich, wenn die Verdünnung des Blutes gestoppt wird. Dein Arzt wird Dir die Wirkungsweise und die Folgen bei unregelmäßiger Einnahme erklärt haben.

Was tun bei Haarausfall durch Xarelto?

Mann leidet unter Haarausfall

Wenn Du einen Haarausfall bei Dir bemerkst, ist dies im ersten Moment sicher einschneidend. Nicht nur Frauen, sondern auch Männer legen Wert auf gepflegtes Haar und wünschen sich eine gesunde Haarpracht, die auf vielfältige Weise gestylt werden kann.

Der Verlust der Haare hat in vielen Fällen nicht nur eine optische Veränderung zur Folge. Psychische Probleme sind nicht selten. Der Haarverlust ist für jedermann deutlich sichtbar. Nicht jeder Mann möchte einen radikalen Schnitt machen und eine Glatze rasieren, obwohl diese mittlerweile gesellschaftsfähig ist.

Viele Patienten wünschen sich, Xarelto Nebenwirkungen wie den Haarausfall stoppen zu können. Wenn es nicht möglich ist, die Dosis zu reduzieren, ist eine Haartransplantation ein Ausweg. Sie erreichen ein dauerhaft positives Ergebnis und müssen nur einen vergleichsweise kleinen Eingriff überstehen.

Die Kosten stehen vorab fest und richten sich nach dem Umfang der Eigenhaarbehandlung. Gegenüber anderen Methoden wie der Behandlung mit einem Haarwuchsmittel gibt es bei der Eigenhaarbehandlung verschiedene Vorteile:

  • nur ein Eingriff ist notwendig
  • die Kosten stehen vorab fest – es gibt keine bösen Überraschungen
  • das Ergebnis sieht sehr natürlich aus
  • der Eingriff wird von den Patienten gut überstanden – Komplikationen sind äußerst selten
  • kurze Zeit der Einheilung des Transplantats
  • das Styling der Haare kann nach der Einheilungszeit wie gewohnt durchgeführt werden

Viele Patienten wissen nicht, ob sie ein Haarwuchsmittel anwenden oder sich für eine Haarimplantation entscheiden sollen. Bei der Verwendung eines Haarwuchsmittels ist die Zeit der Anwendung deutlich länger.

Es können Wochen oder Monate vergehen, bis Du ein Ergebnis siehst. Die Kosten sind vorab nicht abschätzbar. Du weißt nicht, wie lange Du das Mittel anwenden musst. Bei der Eigenhaarverpflanzung bekommst Du ein natürliches Ergebnis. Auf die Anwendung eines Haarwuchsmittels reagiert jeder anders.

Nicht zuletzt kann es sein, dass die Xarelto Nebenwirkung Haarausfall durch ein Haarwuchsmittel nicht behoben werden kann. Wenn die Haarwurzeln auf das Medikament nicht ansprechen, ist die Wirkung nicht gegeben. Dennoch hast Du die Kosten getragen. Mit einer Haarverpflanzung kannst Du den Haarverlust langfristig beheben. Du steigerst Dein Selbstbewusstsein und kannst eine der wesentlichen Xarelto Nebenwirkungen ausschalten.

Fazit

Xarelto ist ein Medikament zur Blutverdünnung, das einen hohen Eingriff in die Funktionen des Körpers zur Folge hat. Es gibt verschiedene Nebenwirkungen. Da die Patienten ohne die Einnahme eines Blutverdünners mit dem hohen Risiko eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarktes leben müssen, werden die Nebenwirkungen in Kauf genommen.

Der drohende Haarverlust durch die mangelnde Versorgung der Haarfollikel mit Sauerstoff ist eine der Xarelto Nebenwirkungen, die den Patienten besonders zu schaffen macht. Wenn Du spürst, dass Deine Haare dünner werden, musst Du Dich damit nicht abfinden. Du kannst mit Deinem Arzt sprechen, ob eine Reduzierung der Dosis infrage kommt.

Oftmals ist dies aufgrund der Erkrankung jedoch nicht möglich. Gegen den Xarelto Haarausfall kannst Du trotzdem etwas unternehmen. Entscheide Dich für eine Haartransplantation und sorge auf diese Weise dafür, dass der Haarausfall gestoppt wird.

In vielen Fällen ist eine Eigenhaarverpflanzung die erste Option. Oftmals gibt es im Bereich des Nackens oder der Seiten noch ausreichend gut versorgte Haarwurzeln, die für eine Verpflanzung infrage kommen. Die Ergebnisse wirken besonders natürlich.

Sollten die eigenen Haarwurzeln nicht ausreichen, kann eine Haarverpflanzung auch mit Fremdhaar durchgeführt werden. In jedem Fall bekommst Du Deine natürliche Optik zurück und kannst mit der Xarelto Nebenwirkung Haarausfall besser leben.

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Coco Glucoside und Haarausfall – was ist daran wahr?

Menschen, die auf gesunde Pflegeprodukte setzen, greifen zu Naturkosmetik. In diesen so genannten „Naturkosmetik-Shampoos“ sind keine Silikone und Parabene enthalten. Als waschaktive Substanzen dienen häufig Coco Glucoside.

Diese Zuckertenside sind umstritten, da Coco Glucoside Haarausfall verursachen könnten. Ob tatsächlich die Naturkosmetik zu Haarausfall führt, ist nicht vollständig geklärt. Du solltest jedoch genau aufpassen, ob Dir nach dem Waschen mit Naturkosmetik-Shampoo die Haare ausgehen.

Inhaltsverzeichnis


» Können Coco Glucoside Haarausfall verursachen?
» Was Du bei Naturkosmetik-Shampoos beachten solltest
» Mögliche Gründe für den Haarausfall
» Was Du gegen Haarschwund tun kannst
» Mit der Haartransplantation zu neuer Haarpracht
» Nicht erwiesen, ob Naturkosmetik zu Haarausfall führt


Können Coco Glucoside Haarausfall verursachen?

Es handelt sich um Zuckertenside, die aus Kokosöl und Fruchtzucker gewonnen werden. In Naturkosmetik-Shampoos sind sie häufig als waschaktive Substanzen enthalten, da sie als gut verträglich und mild gelten. Diese Zuckertenside trocknen die Kopfhaut nicht aus und schaden der Schleimhaut nicht. Sie führen seltener zu Hautirritationen als andere Tenside.

Die Coco Glucoside sind natürliche Produkte und werden für Naturshampoos verwendet, da in diesen Produkten nur Tenside natürlicher Herkunft zugelassen sind. Sie sind waschaktiv und überwinden die Oberflächenspannung von Wasser.

Die Beschaffenheit der Tenside entscheidet, wie es wirklich um die Waschaktivität steht. Coco Glucoside sollen nicht nur Haare und Kopfhaut von Schmutz, Fett, abgestorbenen Hautzellen und Stylingprodukten reinigen, sondern auch das Haar leichter kämmbar machen und mehr Sprungkraft verleihen.

Vor allem Frauen, die Naturkosmetik-Shampoo mit solchen Zuckertensiden verwendet haben, berichten häufig darüber, dass es nach der Anwendung dieser Shampoos zu Haarverlust kommt. Ob Naturkosmetik zu Haarausfall führt, ist nicht wissenschaftlich bewiesen. Einige Frauen berichten jedoch direkt beim Waschen der Haare über einen Haarschwund.

Was Du bei Naturkosmetik-Shampoos beachten solltest

Möchtest Du ein solches Shampoo verwenden, da Du glaubst, dass es Deine Kopfhaut weniger reizt, spricht nichts dagegen. Nicht jeder verträgt jedoch die Inhaltsstoffe, auch wenn sie natürlicher Herkunft sind. Da nicht erwiesen ist, ob einige Substanzen zum Verlust der Haare führen, solltest Du genau darauf achten, ob Dir nach diesem Shampoo die Haare verstärkt ausfallen.

Ein Haarverlust liegt vor, wenn Dir über einen längeren Zeitraum täglich mindestens 100 Haare ausgehen. Das kannst Du mit der Sammelprobe selbst testen, indem Du mindestens eine Woche lang jeden Tag Deine ausgefallenen Haare von Kopfkissen, Kleidung, Kamm und Duschabfluss sammelst. Stellst Du einen Haarschwund fest, kannst Du ein anderes Naturshampoo verwenden und darauf achten, dass keine Coco Glucoside enthalten sind.

Es gibt noch andere natürliche Tenside, die in Naturshampoos enthalten sein können. Ein Haarverlust kann auch auftreten, da sich Deine Haare erst an das neue Shampoo gewöhnen müssen. Kommt es weiterhin bei Naturkosmetik zu Haarausfall, solltest Du ein gutes Shampoo wählen, das speziell gegen Haarverlust angeboten wird.

Mögliche Gründe für den Haarausfall

Einige Hersteller und Verfechter von Naturkosmetik bezweifeln, dass Coco Glucoside zu Haarausfall führen, da sie nicht bis tief zu den Haarwurzeln vordringen und schnell wieder ausgespült werden. Haarverlust kann in verschiedenen Formen auftreten und viele Ursachen haben:

  • erblich bedingt durch die Anlagerung von Dihydrotestosteron an den Haarwurzeln
  • diffuser Haarverlust, bedingt durch Stress, Autoimmunerkrankungen, Infektionen, Diät, Einnahme von Medikamenten
  • kreisrunder Haarausfall, bedingt durch Infektionen, Autoimmunerkrankungen oder psychischen Stress
  • vernarbender Haarausfall, bedingt durch Befall mit Pilzen, Bakterien oder entzündliche Prozesse
  • mechanischer Haarverlust durch zu starke mechanische Beanspruchung der Haare.

Was Du gegen Haarschwund tun kannst

Ausgefallene Haare im Waschbecken

Möchtest Du einem Haarverlust vorbeugen oder ihn stoppen, kannst Du das indirekt mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Deine Ernährung sollte reich an Vitaminen sein. Möglichst alle Vitamine, aber auch Eisen, Selen, Silizium und Zink sollten enthalten sein.

Haarwuchsmittel sind vor allem zur Behandlung von erblich bedingtem Haarverlust geeignet. Minoxidil wird auf die Kopfhaut aufgetragen und kann von Männern und Frauen angewendet werden. Es regt die Durchblutung der Kopfhaut an. Finasterid wird in Tablettenform angeboten und kann nur von Männern angewendet werden. In einer stärkeren Konzentration wird es für die Behandlung gutartiger Prostatavergrößerungen genutzt. Es hat viele schwerwiegende Nebenwirkungen.

Eine PRP-Behandlung mit Eigenblut kann nach einem Coco Glucoside Haarausfall und anderen Ursachen die Haare wieder wachsen lassen, wenn die Haarwurzeln noch intakt sind. Plättchenreiches Blutplasma wird mit feinen Nadeln in die Kopfhaut gespritzt. Zur Behandlung von Haarverlust und zur Vorbeugung eignen sich noch weitere alternative Methoden:

  • Sauerstoffbehandlung, bei der Sauerstoff in die Kopfhaut geleitet wird
  • Behandlung mit Softlaser (Niedrigenergie-Laser)
  • Mesohairtherapie mit Wirkstoffcocktail, der auf Deine Kopfhaut zugeschnitten ist
  • Microneedling mit einem Dermaroller, der winzige Verletzungen erzeugt und das Haarwachstum anregt.

Hast Du durch Naturkosmetik einen Haarausfall erlitten oder liegen andere Ursachen vor, kann Dir eine Haarverpflanzung zu neuem Haar verhelfen, wenn sie nicht mehr nachwachsen.

Mit der Haartransplantation zu neuer Haarpracht

Kommt es durch Coco Glucoside zu Haarausfall, wachsen die Haare wieder nach, sofern die Haarwurzeln intakt sind. Bei einem erblich bedingten Haarverlust sind die Haarwurzeln meistens schon abgestorben. Die Eigenhaarverpflanzung ist die einzige Möglichkeit, wieder zu neuem Haar zu gelangen. Vom Hinterkopf werden Haarfollikel mit einer Hohlnadel entnommen.

Diese Haarfollikel werden in zuvor gestochene Kanäle an den kahlen Stellen eingepflanzt. Da die Haarimplantation in lokaler Betäubung erfolgt und die Methoden immer sanfter und schonender werden, stellt sie keine große Belastung für den Patienten dar und liefert ein dauerhaft gutes Ergebnis.

Fazit: Nicht erwiesen, ob Naturkosmetik zu Haarausfall führt

In Naturkosmetik-Shampoo sind zumeist Coco Glucoside als waschaktive Substanzen enthalten. Diese Zuckertenside stehen im Verdacht, Haarverlust zu verursachen. Ob Coco Glucoside zu Haarausfall führen, ist nicht wissenschaftlich erwiesen.

Die Tenside dringen nicht bis an die Haarwurzeln vor und werden schnell wieder ausgespült. Bemerkst Du jedoch Haarverlust, solltest Du prüfen, ob er mit dem Shampoo im Zusammenhang stehen könnte.

Mit einer gesunden Ernährung und verschiedenen sanften Behandlungsmethoden kannst Du das Fortschreiten des Haarausfalls vermeiden. Wachsen die Haare nicht mehr nach, ist eine Eigenhaarbehandlung die Lösung der Wahl. Sie bietet ein dauerhaft gutes Ergebnis und wird mit schonenden Methoden durchgeführt.