Homöopathie gegen Haarausfall bei Frauen

Geschrieben von | 28. Februar 2020 |Haarausfall Allgemein | 0

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Haarschwund stellt für Frauen und Männer gleichermaßen eine große Beeinträchtigung der Ästhetik dar. Während sich Männer mit einem sehr kurzen Haarschnitt noch abfinden können, ist der Verlust der Löwenmähne bei Frauen immer mit einem Verlust des Selbstbewusstseins verbunden. Wird Dein Haar dünner und Du überlegst, ob die Homöopathie bei Haarausfall bei Frauen helfen und Dein Problem lindern kann? Dieser Artikel gibt Auskunft und klärt Dich über alle Möglichkeiten und Unmöglichkeiten auf.

Inhaltsverzeichnis


» Was ist Homöopathie?
» Homöopathie bei Haarausfall Frauen
» Alternativen: Haartransplantation bietet höchste Ergebnissicherheit
» Ein homöopathisches Mittel gegen Haarausfall bei Frauen kann – aber muss nicht helfen!


Was ist Homöopathie?

Die Homöopathie ist nicht mit der Naturheilkunde zu verwechseln. Explizit bezeichnet die Behandlung ein Verfahren, bei dem Dir ein Mittel in sehr starker Verdünnung verabreicht wird. In höherer Dosis und unverdünnt würde das Mittel genau das Problem hervorrufen, gegen das es in potenzierter Form verabreicht wird. Die Homöopathie, die Behandlung mit Globuli gegen Haarausfall bei Frauen, kennt nur Schwarz und Weiß.

Entweder Du glaubst an die Heilung oder Du siehst keinen Sinn, Dich mit einer verschwindend geringen Potenz eines das Problem erzeugenden Mittels behandeln zu lassen. Kritiker meinen, dass die Homöopathie vor allem auf dem Glauben und auf der Hoffnung, weniger auf den Globuli basiert. In der Haarschwundbehandlung können auf homöopathischem Weg durchaus gute Ergebnisse erzielt werden.

Ob die Heilbehandlung hilft oder nicht, hängt natürlich auch mit der Ursache des Haarverlusts zusammen. Bei krankheitsbedingtem oder durch die Einnahme von Medikamenten erzeugten Haarverlust wirst Du wenig Erfolg erzielen, so dass Du in diesen Fällen die Ursache und nicht das Symptom behandeln musst.

Homöopathie bei Haarausfall Frauen

Zubereitung eines gesunden Getränks

Du willst etwas gegen das dünner werdende Haar und die vielleicht schon sichtbare Kopfhaut unternehmen. Eine Behandlung mit konventionellen Pharmazeutika kommt für Dich nicht in Frage, da Du Deinen Körper nicht unnötig belasten möchtest. Haarwuchsfördernde Pflege hat keinen Erfolg erzielt und Du bist ratlos. Ein Blick auf die Homöopathie weckt neue Hoffnung und kann durchaus eine Chance für Dich sein.

Allerdings solltest Du auch bei homöopathischen Behandlungen wissen, warum Du mehr als 100 Haare pro Tag verlierst und ob Du vielleicht unter einer behandlungsbedürftigen Erkrankung, unter Vitaminmangel oder unter einer hormonellen Störung leidest. In diesen und ähnlichen Fällen wird ein Homöopathikum nicht helfen. Du solltest auch wissen, dass es wie bei Medikamenten auch im homöopathischen Bereich unterschiedliche Substanzen gibt.

Hinzu kommt die bis auf D12 reduzierbare Potenzierung, so dass man nicht von einer homöopathischen Behandlung im unveränderlichen Sinne sprechen kann. Du solltest wissen, dass eine Selbstmedikation mit höheren Potenzen nicht ohne eine Rücksprache mit dem Arzt erfolgen sollte. Dies gilt auch, wenn Du Dich vorab mit einem Homöopathen unterhalten und die Empfehlung für Globuli gegen Haarausfall bei Frauen bekommen hast.

Homöopathie bei Haarausfall von Frauen empfiehlt oft Globuli. Substanzen, die unverdünnt genau das Problem und andere Risiken nach sich ziehen. Beispielsweise kannst Du mit Globuli gegen Haarausfall bei Frauen behandeln, in dem Du Selen, Flusssäure, Bariumcarbonat oder Maisbrand potenzierst. Wichtig ist, dass Du die Substanzen nicht in Kombination einnimmst. Du musst Dich vorab für ein homöopathisches Präparat entscheiden und solltest ganz genau wissen, worin der Grund für den Haarschwund liegt.

Wenn Du ein homöopathisches Mittel gegen Haarausfall bei Frauen einnehmen willst, solltest Du ebenso wie bei einer pharmazeutischen Behandlung die Ursache kennen und nicht experimentell behandeln. Die Wirkung hängt zum einen von Deinem Glauben an die Behandlung, zum anderen aber auch von der Kombination aus dem Wirkstoff und der Ursache ab.

Alternativen: Haartransplantation bietet höchste Ergebnissicherheit

Nahaufnahme einer Haartransplantation

Es gibt verschiedene Methoden und Therapien, mit denen Du gegen Haarschwund vorgehen kannst. Die Homöopathie gegen Haarausfall bei Frauen ist eine Maßnahme, doch aufgrund der eher geringen Ergebnissicherheit nicht die sicherste Variante. Mit einer Anwachsrate von bis zu 95 Prozent ist das Eigenhaarimplantat immer eine gute Wahl. Die Haarverpflanzung ist ein minimalinvasiver Eingriff, den Du bei verschiedenen Ursachen erwägen und in einer erfahrenen Haarklinik durchführen lassen kannst.

Um eine Verpflanzung von Haarfollikeln vornehmen zu lassen, benötigst Du ausreichend lebendige Haarwurzeln im Spenderbereich. Je früher Du Dich für den Eingriff entscheidest, umso günstiger ist die Behandlung und umso weniger Eigenhaar wird benötigt. Früher war die Haartransplantation sehr teuer und daher nicht für jedermann erschwinglich. Doch das Implantat aus eigenen Haarwurzeln ist nicht nur bezahlbarer, sondern auch gesellschaftsfähiger geworden. Du musst Dich heute nicht mehr vor Deiner Familie oder Freunden rechtfertigen, wenn Du über die Haarimplantation nachdenkst.

Da Du bereits am Folgetag der Behandlung wieder gesellschaftsfähig bist, brauchst Du auch keinen längeren Urlaub für den Eingriff in der Haarklinik. Wichtig ist lediglich, dass Du Dich nach den Anweisungen des Behandlungsteams richtest und alle Hinweise akribisch befolgst. Vor allem wenn es um sportliche Aktivitäten und Sonneneinstrahlung geht, kann es bei Nichtbeachtung der postoperativen Verhaltensweisen in den ersten Wochen zu einem Problem in der Heilung kommen. Bei starkem diffusen Haarschwund oder bereits sichtbaren Kahlstellen auf dem Kopf ist die Haarverpflanzung die beste und ergebnissicherste Behandlung.

Ein homöopathisches Mittel gegen Haarausfall bei Frauen kann – aber muss nicht helfen!

Nichts spricht dagegen, dass Du beginnenden Haarverlust mit einem homöopathischen Präparat behandelst. Doch solltest Du nicht fest von einem sichtbaren Ergebnis und damit von der Wirksamkeit des potenzierten Wirkstoffs überzeugt sein. In vielen Fällen erzielt die homöopathische Behandlung nicht den gewünschten Erfolg, so dass Du postum nach einer anderen Methode mit höherer Ergebnissicherheit suchen musst. Wenn die Homöopathie gegen den Haarausfall bei Frauen in Deinem Fall nichts bewirkt, bist Du mit einer Eigenhaarbehandlung auf dem sicheren Weg.

Du kannst Dich diesbezüglich von einem versierten Behandlungsteam in der Haarklinik beraten lassen. Der minimalinvasive Eingriff ist schmerzfrei und erweist sich als die Behandlung, mit am effektivsten wirkt und Dir die größte Sicherheit für neuen Haarwuchs gibt. Durch die Erfahrungen des Behandlungsteams, auf Basis der umfangreichen Beratung vorab und Deiner ehrlichen Information zu den Haarschwundursachen, können Dir die Experten eine Prognose geben.

Anders ist es bei der Homöopathie, wo keine Prognosen möglich sind. Ob die Substanz in der empfohlenen und eingenommenen Potenz wirkt, siehst Du erst, wenn Du die Therapie begonnen hast. Da die Homöopathie eher selten Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen hervorruft, kannst Du es dennoch probieren. Bringt es keinen Erfolg, kannst Du einen Termin in einer Haarklinik vereinbaren.

ÜBER DEN AUTOR

Haarausfallen Autor
Haarausfallen

Warum führe ich diesen Haarausfall-Blog? Weil ich schon mit 19 unter Haarausfall gelitten und ihn nun endlich in den Griff bekommen habe. Ich möchte alle Erfahrungen der Menschen zum Thema Haarausfall verbinden, eine Plattform zur anonymen Diskussion über das sensible Thema Haarausfall bieten und gemeinsam Lösungen finden.

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