Haarausfall durch Steroide ist sofort zu behandeln

Geschrieben von | 21. September 2020 |Blog,Ursachen Haarausfall | 0

Haarausfall durch Steroide

Haarausfall durch Steroide kann bei Personen auftreten, die dieses Mittel in hohen Dosen zu sich nehmen. Denn mit der Einnahme des Inhaltsstoffs ist eine Reihe an Nebenwirkungen verbunden. Bemerkst Du also, dass Dir bei der Anwendung von Steroiden vermehrt Kopfhaare ausfallen, solltest Du Dich sofort an einen Arzt wenden. Denn im Frühstadium lässt sich der Haarverlust noch leicht unter Kontrolle kriegen. In diesem Beitrag erfährst Du, warum Steroide gefährlich sind und wie Du bei Haarausfall vorgehen musst.


Inhaltsverzeichnis

» Wie kommt es zu Haarausfall durch Steroide?
» Ist der Haarverlust reversibel?
» Wie lässt sich das Leiden behandeln?
» Das richtige Verhalten nach der Transplantation
» Gibt es Alternativen zur Eigenhaarverpflanzung?
» Fazit – zuerst ist die Ursache zu behandeln


Wie kommt es zu Haarausfall durch Steroide?

Steroide kommen überwiegend für den Muskelaufbau zur Anwendung. Sie werden heutzutage nicht nur von Profis, sondern auch von Hobby-Sportlern angewendet. Immerhin fällt es Nutzern damit leichter, Muskeln aufzubauen und das Körperfett auf einem niedrigen Level zu halten. Manchmal kommt das Mittel aber auch als Medikament zum Einsatz.

Doch ist die Nutzung der Steroide zum Teil mit starken Nebenwirkungen auf Körper und Psyche verbunden. Anwender sind oftmals schneller gereizt und entwickeln nach dem Absetzen nicht selten Entzugserscheinungen. Außerdem können Akne und Haarausfall auftreten. Wendest Du also Steroide an, solltest Du Dein Wohlbefinden und Deine Haarlinie im Blick behalten.


Ist der Haarverlust reversibel?

Oft wird Haarausfall durch eine Überempfindlichkeit auf das Hormon Testosteron verursacht. Steroide erhöhen den Anteil des männlichen Sexualhormons im Körper. Dadurch steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit, Haarausfall zu entwickeln. Bemerkst Du ihn rechtzeitig und steuerst sofort dagegen, ist der Haarverlust in den meisten Fällen reversibel.

Anders verhält es sich, wenn Du Steroide bereits seit einem längeren Zeitraum einnimmst. Ist der Verlust der Haare dann bereits weiter fortgeschritten, erweist es sich als schwer, eine dauerhafte Besserung zu erwirken. In diesem Fall musst Du unter Umständen invasive Eingriffe in Erwägung ziehen.

Doch lasse Dich diesbezüglich am besten von einem Experten beraten. Er kann sich durch eine gründliche Voruntersuchung ein genaues Bild von Deinem Haarverlust und Deinem Gesundheitszustand verschaffen. Auf Basis dessen ist er dazu imstande, Dir Tipps zur Behandlung zu geben.


Wie lässt sich das Leiden behandeln?

Hegst Du den Verdacht, dass Dein Haarausfall durch Steroide verursacht wird, solltest Du zuerst das Mittel selbst absetzen. Dies nimmst Du idealerweise nicht alleine in Angriff. Wende Dich dafür an einen Arzt, der Deinen Gesundheitszustand überwacht. Denn wendest Du Steroide bereits seit einem längeren Zeitraum in hohen Dosen an, kann Dein Organismus mit starken Entzugserscheinungen auf das Absetzend es Mittels reagieren.

Außerdem solltest Du nach dem Absetzend des Wirkstoffs Deine Haarlinie im Blick behalten. Kommt es an den kahlen Bereichen zum Nachwachsen des Kopfhaars, handelt es sich um einen reversiblen Haarverlust. Trotzdem solltest Du die Haare mit einem nährstoffhaltigen Shampoo unterstützen. Pflege sie regelmäßig damit – dadurch stärkst Du die Haarpracht und kannst auch das Wachstum beschleunigen.

Wächst Dein Kopfhaar nach dem Absetzend es Medikaments allerdings nicht mehr nach, musst Du unter Umständen eine Haartransplantation in Erwägung ziehen. Der Eingriff ist möglich, wenn auf Deinem Hinterkopf noch ausreichend Spenderhaare vorhanden sind. Von dieser Stelle entnimmt der Transplanteur nämlich die Grafts. Je größer Deine Glatze ausfällt, desto mehr Spenderhaare werden gebraucht.


Das richtige Verhalten nach der Transplantation

Wurde Dein Haarausfall durch Steroide verursacht, musst Du das Medikament vollständig absetzen. Ansonsten kommt es nach dem Eingriff zu einem erneuten Haarverlust. Ernähre Dich gesund – so führst Du Deinem Körper nach dem Eingriff ausreichend Vitamine und Mineralstoffe zu. Dies kommt wiederum Deinem Haarwachstum zugute.

Des Weiteren solltest Du zu einer hochwertigen Haarpflege greifen. Doch lasse Dich diesbezüglich im Vorfeld von Deinem Arzt beraten. Wende ein Shampoo nach der Operation niemals auf eigene Faust an.

Zu guter Letzt ist es von Vorteil, wenn Du Deinem Körper ruhe gönnst. Vermeide in den ersten Wochen nach der Transplantation übermäßige körperliche Anstrengung.


Gibt es Alternativen zur Eigenhaarverpflanzung?

Lässt sich der Haarausfall durch Steroide nicht mit der Haartransplantation behandeln, musst Du andere Therapien in Erwägung ziehen. Diesbezüglich eignen sich folgende Behandlungen:

PRP-Behandlung: Zu empfehlen ist Dir unter anderem die PRP-Behandlung. Hierbei handelt es sich um die Eigenbluttherapie. Es werden Dir dafür im Vorfeld 6 Milliliter Blut aus der Armvene entnommen. Danach trennt die Fachkraft das Plasma von den übrigen Bestandteilen. Erstgenannte Substanz reichert sie anschließend mit Vitaminen und Thrombozyten an und spritzt sie in die kahlen Bereiche.

Es handelt sich dabei um eine Methode, die fast kein21e Nebenwirkungen aufweist und risikoarm ist. Damit sie wirkt, sollten Deine Haarwurzeln aber noch weitgehend intakt sein.

Haarpigmentierung: Hast Du bereits eine sehr große Glatze und sind auch auf Deinem Hinterkopf zu wenige Haar für eine Transplantation vorhanden, kannst Du die Haarpigmentierung anwenden. Hierbei handelt es sich um eine Methode, die mithilfe von Farbpigmenten Haarstoppeln simuliert.

Mit ihr lassen sich nicht nur kahle Stellen auffüllen, sondern Du kannst so auch eine Kurzhaarfrisur nachahmen. Ver Vorteil jener Technik ist, dass sie sich auch auf einer Vollglatze anwenden lässt. Die Pigmente verblassen nach rund fünf Jahren, wobei Du sie danach wieder erneuern kannst. Mithilfe moderner Geräte lassen sich heute realistische Ergebnisse erzielen.


Fazit – zuerst ist die Ursache zu behandeln

Willst Du den Haarausfall durch Steroide aufhalten, musst Du die Ursache beseitigen. Konkret heißt dies, dass Du auf die Einnahme von Steroiden verzichten solltest. Dies gilt auch dann, wenn Du Dich einer Eigenhaarverpflanzung unterziehst. Denn in diesem Fall kommt es durch das Mittel mitunter wiederholt zu einem Haarverlust.

Begebe Dich bei jenem Symptom außerdem zeitnah in Behandlung. Denn in einem frühen Stadium kannst Du den Haarverlust noch effektiv in den Griff kriegen. Des Weiteren sollte eine Fachkraft Deinen allgemeinen Gesundheitszustand unter die Lupe nehmen – so lassen sich langfristige Schäden an Deinem Körper ausschließen.

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ÜBER DEN AUTOR

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Haarausfallen

Warum führe ich diesen Haarausfall-Blog? Weil ich schon mit 19 unter Haarausfall gelitten und ihn nun endlich in den Griff bekommen habe. Ich möchte alle Erfahrungen der Menschen zum Thema Haarausfall verbinden, eine Plattform zur anonymen Diskussion über das sensible Thema Haarausfall bieten und gemeinsam Lösungen finden.

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