Voraussetzungen für die Haartransplantation sind zu erfüllen

Geschrieben von | 14. September 2020 |Blog,Haartransplantation | 0

Voraussetzungen für die Haartransplantation

Voraussetzungen für eine Haartransplantation betreffen nicht nur die Art des Haarausfalls, sondern auch Deinen Gesundheitszustand. Damit sich der Eingriff bei Dir erfolgreich durchführen lässt, musst Du gesund sein. So solltest Du auch keinen Vitamin- oder Mineralstoffmangel aufweisen. Jener Beitrag dient Dir diesbezüglich als Hilfestellung – in ihm erfährst Du, welche Voraussetzungen Du unbedingt erfüllen musst, damit die Eigenhaartransplantation zum gewünschten Ergebnis führt.


Inhaltsverzeichnis

» Worin bestehen die Voraussetzungen für eine Haartransplantation?
» Welcher Haarausfall lässt sich operativ behandeln?
» Auf das Alter kommt es an
» Ansteckende Krankheiten sind auszuschließen
» Schone Dich vor dem Eingriff
» Fazit – vor der Eigenhaarverpflanzung sind genaue Untersuchungen notwendig


Worin bestehen die Voraussetzungen für eine Haartransplantation?

Soll eine Haartransplantation auch langfristig den gewünschten Erfolg haben, musst Du dafür bestimmte Anforderungen erfüllen. Nur dadurch ist letzten Endes ein dauerhaftes Ergebnis samt einer hohen Anwuchsrate gewährleistet. Diesbezüglich ist anzumerken, dass der Eingriff nicht für jede Art von Haarverlust die richtige Wahl ist – ob sich die Behandlung bei Dir durchführen lässt, kann nur ein Experte beurteilen. Des Weiteren musst Du Dich in einer guten körperlichen Verfassung befinden, damit die Operation den gewünschten Effekt hat.

Im Vorfeld solltest Du Dich daher stets von einer Fachkraft untersuchen lassen. Damit stellst Du sicher, dass die Eigenhaarverpflanzung die richtige Wahl für Dich ist. Ein Facharzt kann Dich über die Chancen und Risiken aufklären. Damit ist es Dir möglich, eine gut durchdachte Entscheidung zu treffen, mit er Du langfristig zufrieden bist.


Welcher Haarausfall lässt sich operativ behandeln?

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine Haartransplantation ist die Form des Haarverlusts. So eignet sich die Operation in erster Linie für die Behandlung der erblich bedingten Alopezie. Sie lässt sich nämlich mit keiner anderen Behandlungsmethode dauerhaft aufhalten. Außerdem wird sie nicht durch Hautkrankheiten oder Mangelerscheinungen verursacht. Es ist in diesem Fall also leicht, körperliche Leiden auszuschließen.

Natürlich lassen sich mit der Eigenhaarverpflanzung auch andere Arten von Haarausfall behandeln. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Du die Ursache des Leidens in den Griff kriegst. Beispielsweise wird der diffuse Haarverlust oft durch eine falsche Ernährung und einen ungesunden Lebensstil verursacht. Er lässt sich an einem gleichmäßigen Ausdünnen des Kopfhaars erkennen. In diesem Fall sind die Störfaktoren im Vorfeld auszugleichen.

Dasselbe gilt für einen Haarausfall, der durch Hautkrankheiten hervorgerufen wird. Es bringt hier bei einer aktiven Erkrankung nur wenig, die Eigenhaarverpflanzung durchzuführen. Denn besteht das Hautleiden noch, kommt es nach dem Eingriff bald zu einem erneuten Haarverlust. Begeben Dich bei Verdacht auf eine Erkrankung der Kopfhaut daher zeitnah zum Hautarzt.

Nicht behandeln lässt sich mit einer Haartransplantation der kreisrunde Haarausfall. Er ist durch eine gestörte Immunabwehr gekennzeichnet. Es ist zwar möglich, die kahlen Stellen wieder aufzufüllen, allerdings kann es jederzeit zu einem erneuten Ausbruch der Krankheit kommen. Auch das Auftreten einer Spontanheilung ist möglich. In diesem Fall ist es besser, die Haarpigmentierung in Erwägung zu ziehen.


Auf das Alter kommt es an

Auch dann, wenn Du Dich in einer guten körperlichen Verfassung befindest und am erblich bedingten Haarverlust leidest, lässt sich der Eingriff nicht immer durchführen. Viele Ärzte weigern sich, die Operation bei Personen unter dem 30. Lebensjahr vorzunehmen. Denn in diesem Fall lässt sich der weitere Verlauf der Erkrankung noch nicht genau abschätzen. So kann es nach der Operation zu einem Fortschreiten des Haarverlusts kommen, wodurch mitunter eine Korrektur notwendig ist.

Doch das heißt nicht, dass Du den Arztbesuch auf die lange Bank schieben darfst. Damit die Operation erfolgreich ist, müssen auf Deinem Hinterkopf noch ausreichend Spenderhaare vorhanden sein – die Grafts werden nämlich von dieser Stelle entnommen. Warte also nicht erst ab, bis sich der Haarverlust über Deinen gesamten Kopf ausbreitet.

Eigenhaarverpflanzungen sind übrigens auch im fortgeschrittenen Alter möglich. Bist Du also bereits jenseits der 50, kannst Du getrost bei einem Spezialisten vorstellig werden. Dies gilt vor allem dann, wenn auf Deinem Kopf noch ausreichend Spenderhaare vorhanden sind.


Ansteckende Krankheiten sind auszuschließen

Vor jeder Haartransplantation ist ein Bluttest durchzuführen. Dieser gibt dem Arzt nicht nur Aufschluss über Deinen Gesundheitszustand, sondern er kann damit auch ansteckende Infektionskrankheiten ausschließen. Folgende Erkrankungen stellen bei der Eigenhaarverpflanzung einen Ausschlussgrund dar:

  • HIV
  • Syphilis
  • Hepatitis C
  • andere Erkrankungen, die über das Blut übertragen werden

Den Bluttest kannst Du entweder von Deinen Hausarzt oder direkt in der Klinik vornehmen lassen. Entscheidest Du Dich für die erstgenannte Variante, musst Du Dich rechtzeitig zum Arzt begeben. Denn bis die Ergebnisse vorliegen, kann es zwei Wochen dauern. Am Tag der Transplantation solltest Du den Befund also unbedingt vorlegen können. So sieht der Arzt, ob Du die Voraussetzungen für eine Haartransplantation erfüllst. Willst Du Dir diesen Aufwand ersparen, solltest Du Dein Blut direkt in der Klinik untersuchen lassen.


Schone Dich vor dem Eingriff

Hast Du bereits einen Termin für die Eigenhaarverpflanzung, musst Du Dich mindestens zwei Wochen lang vor der Operation schonen. Konkret heißt dies, dass Du keinen Alkohol zu Dir nehmen solltest. Auch den Genuss von Nikotin solltest Du zurückschrauben.

Mit Sport darfst Du es in dieser Zeit keinesfalls übertreiben. Achte darauf, dass Dein Organismus zu Kräften kommt. Du solltest am Tag der Operation vollständig ausgeruht sein. Damit gewährleistest Du einen schnellen Heilungsprozess und eine entsprechend hohe Anwuchsrate.


Fazit – vor der Eigenhaarverpflanzung sind genaue Untersuchungen notwendig

Ob Du die Voraussetzungen für eine Haartransplantation erfüllst, kann nur ein Experte beurteilen. Lasse Dich vor dem Eingriff daher gründlich untersuchen und nimm ein Beratungsgespräch in Anspruch. Ein Arzt wird zuerst die Ursache für Deinen Haarverlust bestimmen. Dafür sieht er sich die Beschaffenheit Deiner Haare und Deiner Kopfhaut an. Danach nimmt er einen Bluttest vor. Dieser gibt ihm Aufschluss über etwaige Infektionskrankheiten und Deinen Gesundheitszustand.

Bedenke, dass Du für eine erfolgreiche Eigenhaarverpflanzung vollkommen gesund sein musst. Ansteckende Krankheiten wie HIV oder Hepatitis C sind ein Ausschlussgrund. Hast Du in Bezug auf die Voraussetzungen für eine Haartransplantation Fragen, lasse Dich von einem Experten beraten.

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ÜBER DEN AUTOR

Haarausfallen Autor
Haarausfallen

Warum führe ich diesen Haarausfall-Blog? Weil ich schon mit 19 unter Haarausfall gelitten und ihn nun endlich in den Griff bekommen habe. Ich möchte alle Erfahrungen der Menschen zum Thema Haarausfall verbinden, eine Plattform zur anonymen Diskussion über das sensible Thema Haarausfall bieten und gemeinsam Lösungen finden.

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