Haarausfall durch fettige Haare

Geschrieben von | 12. Dezember 2020 |Blog | 0

Haarausfall durch fettige Haare

Falls Du unter Haarausfall durch fettige Haare leidest und nach irreversiblen Schädigungen eine Haartransplantation notwendig wird, ist die Beeinträchtigung Deiner Haarwurzeln durch zu hohe Talgmengen hierfür ein wahrscheinlicher Auslöser. Es gibt unterschiedliche Ursachen, die eine erhöhte Talgproduktion herbeiführen können. In manchen Fällen hast Du die Chance, die Gründe mit vorbeugenden Maßnahmen beheben.

Vor allem bei erblich bedingten Formen des Problems lässt sich der Haarausfall aber möglicherweise nicht endgültig stoppen. Wenn Du Dich dann nicht mit kahlen Stellen am Kopf abfinden möchtest, bietet Dir eine Eigenhaarbehandlung eine mögliche Lösung. Behandelnde Ärzte beraten Dich hierbei auch zum richtigen Umgang mit einem problematischen Haarfett-Überschuss.


Inhaltsverzeichnis

» Wie kommt es zum Haarausfall durch fettige Haare?
» Welche Ursachen führen zu fettigen Haaren und dem möglichen Haarverlust?
» Womit lässt sich der Haarausfall durch fettige Haare bekämpfen?
» Was ist bei Haartransplantationen für Menschen mit fettigen Haaren beachtenswert?
» Fazit: Gute Gründe zur Vermeidung fettiger Haare


Wie kommt es zum Haarausfall durch fettige Haare?

Ein Haarausfall durch fettige Haare hängt in der Regel damit zusammen, dass zu hohe Mengen von Talg Dein Haarwachstum stören. Zuvor ermöglicht eine überdurchschnittliche Talgproduktion die Schuppenbildung auf der Kopfhaut. Wenn dadurch schließlich Poren verschlossen werden, umgeben ungesunde Talgmengen die Haarwurzeln. Im Extremfall ersticken diese Wurzeln sozusagen im Haarfett. Falls diese Situation eintritt, funktioniert die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung Deiner Haare unter dem Talg nicht mehr richtig.

Im Verlauf der Zeit kommt es wegen dieses Problems dann schließlich zum Haarausfall. Fettige Haare verursachen nicht immer zwingend einen außergewöhnlichen Haarverlust. Insofern Du ohnehin unter einem erblich bedingten Haarausfall leidest, stellen zu hohe Talgmengen auf der Kopfhaut für Dich jedoch ein besonders großes Risiko dar. Diese Formen des Haarverlusts verschlimmern sich sehr häufig, sobald ein Haarfett-Überschuss als zusätzliches Problem hinzukommt.

Es ist für die Erhaltung Deiner Haarpracht entscheidend, dass Deine Haarwurzeln immer mit genug Sauerstoff versorgt sind. Sobald das “Atmen” Deiner Kopfhaut nicht mehr möglich ist, führt das Haarfett zur Verkümmerung der Follikel. Die Haare gehen daraufhin zusammen mit ihren Wurzeln verloren. Manchmal ist nicht nur das natürlich produzierte Haarfett für den Haarverlust verantwortlich. Wenn Du rückfettende Haarpflegeprodukte verwendest, riskierst Du hierdurch möglicherweise auf Dauer ebenfalls einen Haarausfall. Derartige Pflegeprodukte sind teilweise eine weitere mögliche Ursache dafür, dass die Poren auf der Kopfhaut verstopft sind.


Welche Ursachen führen zu fettigen Haaren und dem möglichen Haarverlust?

In zahlreichen Fällen sind genetische Veranlagungen der Grund für die Produktion von zu hohen Talgmengen. Hormonelle Veränderungen sind oft der Auslöser, mit dem der Haarverlust durch fettige Haare beginnt. Dazu kommt es manchmal beispielsweise im Verlauf der Pubertät und bei Frauen insbesondere während einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren.

Wenn Herren wegen überdurchschnittlichen Haarfett-Mengen unter Haarverlust leiden, geraten meistens männliche Hormone aus dem Gleichgewicht. Dabei spielt das berühmte Testosteron eine wichtige Rolle. Stress beeinflusst Deinen Hormonhaushalt negativ und schafft damit günstigere Bedingungen für die Entstehung der fettigen Haare mit einem anschließenden Haarausfall.

Eine ungesunde Ernährung kann genauso zu überschüssigem Talg auf der Kopfhaut führen. Außerdem gibt es bestimmte Medikamente mit Nebenwirkungen, die zu einer erhöhten Talgproduktion beitragen. Darüber hinaus zählt eine mechanische Reizung der Kopfhaut zu den potenziellen Gründen für fettigere Haare.

Wer regelmäßig zu enge Helme, Mützen oder sonstige Kopfbedeckungen trägt, geht daher im Hinblick auf die eigene Haargesundheit durchaus ein Risiko ein. Außerdem regst Du unter bestimmten Umständen die Talgproduktion ungewollt an, indem Du Deine Haarpracht zu häufig am Waschbecken oder in der Dusche wäschst.


Womit lässt sich der Haarausfall durch fettige Haare bekämpfen?

Wenn Du unter Haarausfall durch fettige Haare leidest, ist die Bekämpfung der Symptome nicht zielführend. Stattdessen müssen die Ursachen für die erhöhte Talgproduktion mit Haarfett in den Haaren sowie auf der Kopfhaut behoben werden. Du darfst auf keinen Fall vergessen, dass Talg Deinen Kopf auch schützt und mit den richtigen Mengen für Deine Haargesundheit unverzichtbar ist.

Daher wäre es definitiv sehr ungesund, falls Du das natürliche Haarfett auf Dauer vollständig von Deiner Kopfhaut verbannen würdest. Solange eine genetische Veranlagung zur gesteigerten Haarfett-Produktion führt, sind Deine Möglichkeiten begrenzt. Stress oder Fehler bei der Haarpflege lassen sich als Ursachen stattdessen relativ einfach vermeiden.

Bei der Vorbeugung gegen fettige Haare sind unter anderem der regelmäßige Aufenthalt in der frischen Luft ohne unnötige Kopfbedeckungen und der Verzicht auf ständiges Föhnen empfehlenswert. Zudem helfen Dir milde Haarwaschmittel und Pflegeprodukte ohne Silikone oder Parabene dabei, eine Austrocknung der Kopfhaut mit einem daraus folgenden Haarfett-Überschuss zu verhindern.

Insofern Du einen Zusammenhang zwischen einer erhöhten Talgproduktion und Deinen Medikamenten vermutest, musst Du darüber unbedingt mit Deinem Arzt sprechen. Häufig gibt es alternative Arzneien für spezielle Beschwerden, die keine derartigen Nebenwirkungen erzeugen.


Was ist bei Haartransplantationen für Menschen mit fettigen Haaren beachtenswert?

Sobald der Haarausfall durch fettige Haare bereits aufgetreten ist, musst Du Dich dank einer professionellen Haartransplantation eventuell nicht endgültig mit kahlen Stellen an der Kopfhaut abfinden. Eine Eigenhaarverpflanzung bleibt im Gegensatz zu vielen anderen Maßnahmen möglich, nachdem das Haarfett die Haarwurzeln in betroffenen Bereichen des Kopfes schon irreversibel geschädigt hat. Fettige Kopfhaut verhindert den Erfolg einer Haarimplantation meistens nicht. Du solltest eine zu hohe Talgproduktion aber trotzdem auch nach einer Eigenhaarbehandlung möglichst vermeiden. Behandelnde Ärzte geben Dir hierzu vor einer Haarverpflanzung Tipps.


Fazit: Gute Gründe zur Vermeidung fettiger Haare

Obwohl der Talg eine sehr wichtige Funktion erfüllt und Dich vor schlimmen Erkrankungen schützt, ist ein Haarausfall durch fettige Haare keine Seltenheit. Auch wenn es in Einzelfällen weitere Ursachen des Haarverlusts gibt, beschleunigt der Haarfett-Überschuss oft die Verkümmerung der Haarfollikel. Falls Stress oder der falsche Umgang mit Shampoos und sonstigen Haarpflegeprodukten eine zu hohe Talgproduktion verursachen, kannst Du den Verlust Deiner Haarpracht mit einem veränderten Verhalten vielleicht noch verhindern.

Erblich bedingte Formen des Haarausfalls verlangsamst Du damit manchmal zumindest. Als dauerhafte Problemlösung ist dann häufig eine Haartransplantation sinnvoll. Erfahrene Mediziner beraten Dich zu den vielseitigen Möglichkeiten einer Eigenhaarbehandlung bei fettigen Haaren.

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ÜBER DEN AUTOR

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Haarausfallen

Warum führe ich diesen Haarausfall-Blog? Weil ich schon mit 19 unter Haarausfall gelitten und ihn nun endlich in den Griff bekommen habe. Ich möchte alle Erfahrungen der Menschen zum Thema Haarausfall verbinden, eine Plattform zur anonymen Diskussion über das sensible Thema Haarausfall bieten und gemeinsam Lösungen finden.

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