Haarausfall an den Seiten kann viele Ursachen haben

Geschrieben von | 14. März 2021 | Blog | 0

Haarausfall an den Seiten kann viele Ursachen haben

Haarausfall an den Seiten ist für viele Betroffene mit einem hohen Leidensdruck verbunden. Darum ist es wichtig, bei diesem Symptom schnell zu handeln. Im Frühstadium lässt sich für dieses Problem leicht eine Lösung finden. In diesem Beitrag erfährst Du, wodurch diese Form des Haarausfalls verursacht wird und wie Du ihn behandeln kannst.


Inhaltsverzeichnis

» Wodurch kommt es zu Haarausfall an den Seiten?
» Bei wem tritt jenes Leiden gehäuft auf?
» Wende Dich an einen Arzt
» Wann ist eine Eigenhaarverpflanzung zu empfehlen?
» Gibt es Alternativen zur Eigenhaarverpflanzung?
» Fazit – gehe dem Auslöser auf den Grund


Wodurch kommt es zu Haarausfall an den Seiten?

Jene Form des Haarverlusts kann mehrere Ursachen haben. In diesem Kapitel werden Dir die häufigsten Gründe für das Leiden aufgelistet.

Erblich bedingte Alopezie:

Bei Haarausfall an den Seiten handelt es sich zumeist um das Symptom des erblich bedingten Haarverlusts. Dieser nimmt im Bereich der Schläfen und an der Stirn seinen Anfang. Es bildet sich im weiteren Verlauf eine M-Form im vorderen Bereich des Kopfes aus. Bemerkst Du, dass die kahlen Stellen an den Seiten immer größer werden, solltest Du Dich an einen Arzt wenden.

Mechanischer Haarausfall:

Der Verlust des Kopfhaars an den Seiten kann aber auch andere Ursachen haben. Bindest Du Dir beispielsweise die Haare gerne zu einem strengen Zopf zusammen oder trägst Du zu enge Kopfbedeckungen, wird dieser Bereich nur gering durchblutet. Auf lange Sicht verkümmern Deine Haarwurzeln, sodass die das Kopfhaar dauerhaft ausfällt.

Ist dies bei Dir der Fall, solltest Du in Zukunft auf Kopfbedeckungen und auf strenge Frisuren verzichten. Gehe im Zweifelsfall zum Frisör und lasse Dir die Haare schneiden – so gerätst Du har nicht erst in Versuchung, sie zusammenzubinden. Greifst Du früh genug ein, wächst Dein Kopfhaar mitunter von alleine wieder nach.

Eine ungünstige Veranlagung:

Einige Menschen haben von Geburt an dünnes Haar an den Seiten. Zumeist werden die kahlen Stellen mit dem Alter größer – dies gilt vor allem dann, wenn es zusätzlich zu erblich bedingter Alopezie kommt. Die haarlosen Bereiche lassen sich lediglich durch eine Haartransplantation oder eine Haarpigmentierung verdecken.

Hautkrankheiten:

Von einer Hautkrankheit ist dann auszugehen, wenn der Haarverlust nur auf einer Seite auftritt. Bemerkbar macht sich eine solche Erkrankung außerdem durch schuppende und gerötete Haut. Einen Pilz erkennst Du an einem steten Jucken sowie einem geröteten Rand. In diesem Fall ist es wichtig, dass Du Dich zeitnah in Behandlung begibst. So verhinderst Du, dass der Pilz in die tieferen Hautschichten vordringt.


Bei wem tritt jenes Leiden gehäuft auf?

Generell kann Haarausfall an den Seiten jedem treffen. Häufiger tritt das Leiden jedoch bei Männern auf – es handelt sich hierbei immerhin um eine Begleiterscheinung von erblich bedingtem Haarverlust.

Auch Personen, die ihre Haare stark strapazieren, klagen relativ oft über haarlose Seiten. In diesem Bereich fällt das Kopfhaar ohnehin etwas feiner aus, sodass es bei mechanischer Belastung leicht abbricht. Färbst Du Dir also oft die Haare oder bindest sie gerne zusammen, musst Du Deine Seiten im Blick behalten.

Gehäuft tritt diese Form des Haarverlusts zudem im fortgeschrittenen Alter auf. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen kommt es hormonell bedingt zu einem vermehrten Absterben der Haarwurzeln.


Wende Dich an einen Arzt

Beim Haarausfall an den Seiten, solltest Du Dich mit einem Arzt in Verbindung setzen. Nur er kann der Ursache für Deinen Haarverlust auf den Grund gehen. Zuerst sieht er sich dein Kopfhaar mitsamt der Kopfhaut genau an. So erkennt er, ob bei Dir mitunter einer Hautkrankheit vorliegt.

Die Haardichte und den Zustand der Haarwurzeln ermittelt er mithilfe eines Trichogramms. Diese Untersuchung lässt erkennen, ob die Haarfollikel noch vorhanden sind. Auf diese Weise lässt sich die richtige Behandlung für Dein Leiden finden.

Behalte im Hinterkopf, dass sich die meisten Formen des Haarverlusts im Frühstadium gut in den Griff kriegen lassen – und dies gilt unabhängig davon, ob Du konservative Methode oder eine Haartransplantation in Erwägung ziehst.


Wann ist eine Eigenhaarverpflanzung zu empfehlen?

Eine Haartransplantation ist Dir vor allem dann ans Herz zu legen, wenn Dein Haarverlust genetisch bedingt ist. Denn diese Form des Haarausfalls lässt sich nicht behandeln. Es ist hier lediglich möglich, das Symptom – nämlich den Ausfall des Kopfhaars – in den Griff zu kriegen.

Auch dann, wenn Du aufgrund Deiner Veranlagung kahle Stellen an den Seiten hast, kannst Du sie durch eine Haarimplantation verdecken. Ein erfahrener Transplanteur wird eine natürliche Haarlinie konstruieren. So lässt sich selbst bei näherem Hinsehen nicht erkennen, dass Du Dich einer Operation unterzogen hast.

Zu guter Letzt können auch Personen, die unter Spannungshaarausfall leiden, von der Eigenhaartransplantation profitieren. Sind die Haarwurzeln an den betroffenen Arealen bereits verkümmert, wächst Dein Kopfhaar dort nämlich nicht mehr nach.


Gibt es Alternativen zur Eigenhaarverpflanzung?

Lässt sich die Haartransplantation bei Dir nicht mehr durchführen oder willst Du einfach auf andere Methoden setzen, so solltest Du Dir folgende Alternativen ansehen.

Haarpigmentierung:

Ist bei Dir die Behandlung vom Haarausfall an den Seiten durch eine Operation nicht möglich, kannst Du die Haarpigmentierung in Erwägung ziehen. Mit ihr kannst Du die kahlen Stellen an den Schläfen optisch auffüllen. So ist es Dir möglich, die Haare wieder nach Belieben zu stylen. Denn die haarlosen Bereiche sind beim Zusammenbinden des Kopfhaars dann nicht mehr zu sehen.

Schreitet der Haarverlust weiter voran und breitet er sich über den Oberkopf aus, musst Du Dich nicht mit einer Glatze abfinden. Du kannst mit der Haarpigmentierung auch eine Kurzhaarfrisur simulieren. Dafür rasierst Du Deine restlichen Haare ganz kurz. Mit sehr feinen Geräten ist es heute möglich, nahtlose Übergänge zwischen den Farbpigmenten und dem Eigenhaar zu schaffen.

Du solltest Dir jedoch darüber im Klaren sein, dass es sich bei der Pigmentierung lediglich um eine optische Auffüllung handelt. Es wachsen Dir hier auf den kahlen Stellen keine neuen Haare.

Haarwuchsmittel:

Einige Betroffene entscheiden sich für eine medikamentöse Behandlung des Haarausfalls an den Seiten. Den besten Effekt erzielst Du hierbei, wenn Du Dich frühzeitig für die Therapie entscheidest. In diesem Fall schlagen Medikamente schneller an, da die Haarwurzeln noch weitgehend intakt sind.

PRP Therapie:

Im Rahmen der PRP Therapie kommt Dein eigenes Blut zum Einsatz. Die Fachkraft entnimmt Dir dafür sechs Milliliter aus der Armvene. Anschließend wird das Plasma von den übrigens Bestandteilen getrennt und mit Thrombozyten angereichert. Diese Mischung wird Dir unter die Kopfhaut gespritzt. Dort versorgt sie die Haarfollikel direkt mit Nährstoffen und regt deren Wachstum an. Es sind generell mehrere Anwendungen erforderlich, bis sich erste Ergebnisse einstellen.


Fazit – gehe dem Auslöser auf den Grund

Liegt bei Dir Haarausfall an den Seiten vor, musst Du zuerst die Ursache ermitteln. Denn es gibt viele Gründe, weshalb es zu Haarverlust in diesem Bereich kommt. In den meisten Fällen ist die androgenetische Alopezie dafür verantwortlich. Sie nimmt in der Regel im Stirn- und Schläfenbereich ihren Anfang. Mit der Zeit werden die Haare an den Seiten und am Vorderkopf immer weniger. Es bildet sich dann eine hohe Stirn aus.

Der Spannungshaarausfall kann eine weitere Ursache für den Haarverlust an den Seiten sein. Verursacht wird er durch mechanische Belastung. Er tritt vor allem bei Menschen auf, die ihr Haar oft zu einem strengen Zopf zusammenbinden oder eine zu enge Kopfbedeckung tragen.

Manchmal verursachen Hautkrankheiten den Haarverlust. Erkennen lassen sie sich in der Regel an einem einseitigen Haarausfall. Die Haut ist im betreffenden Bereich gerötet, geschwollen und schuppt sich. Im Anfangsstadium bricht das Haar an dieser Stelle ab und wirkt trocken. Schreitet die Erkrankung weiter vor, fällt das Kopfhaar dort schließlich aus. Wende Dich zur Behandlung des Leidens rechtzeitig an einen Arzt. Denn nur so stellst Du sicher, dass der Infekt nicht in die tieferen Hautschichten vordringt und die Haarwurzeln schädigt.

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ÜBER DEN AUTOR

Haarausfallen

Warum führe ich diesen Haarausfall-Blog? Weil ich schon mit 19 unter Haarausfall gelitten und ihn nun endlich in den Griff bekommen habe. Ich möchte alle Erfahrungen der Menschen zum Thema Haarausfall verbinden, eine Plattform zur anonymen Diskussion über das sensible Thema Haarausfall bieten und gemeinsam Lösungen finden.

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