Du leidest unter Haarausfall und hast schon an eine Haartransplantation gedacht, doch du hast Angst vor den Schmerzen? Das ist kein Problem mehr, denn mit der Betäubungsmethode ohne Einstiche ist eine Haartransplantation für Angstpatienten möglich. Kombiniert mit der Choi-Technik gibt es noch weitere Vorteile, da die Haare nicht erst in einer Nährlösung zwischengelagert, sondern direkt transplantiert werden.

Haartransplantation für Angstpatienten – örtliche Betäubung ohne Einstiche 

Haartransplantation für Angstpatienten - örtliche Betäubung ohne Einstiche

Die Haartransplantation wird unter lokaler Betäubung ausgeführt. Der Spender- und der Transplantationsbereich werden dabei örtlich betäubt. Viele Menschen haben jedoch Angst vor den Schmerzen einer Spritze. Dies muss mit der neuen Methode nicht mehr sein. Das Betäubungsmittel kann mit einem speziellen Hochdrucksystem unter die Kopfhaut gepresst werden. Du verspürst dabei keine Schmerzen auf dem Kopf, lediglich ein leichtes Druckgefühl, da keine Verletzungen entstehen. Die Spender- und Transplantationsbereiche heilen schneller ab, weshalb die Infektionsgefahr geringer ist.

Haartransplantation mit der Choi-Methode

Die Choi-Methode ist gegenwärtig das modernste Verfahren im Bereich der Haartransplantation und eignet sich perfekt für Angstpatienten. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung der FUE-Technik. Bei dieser werden Haarfollikel mit einer, von einem Mikromotor betriebenen, Hohlnadel aus dem Spenderbereich am Hinterkopf entnommen und in einer Nährlösung zwischengelagert. Im Empfängerbereich werden die Haarwurzelkanäle mit einer Nadel eröffnet und anschließend mit den Haarfollikeleinheiten bepflanzt.
Etwas schonender erfolgt die Choi-Methode. Da die Haare nicht in eine Nährstofflösung gelegt, sondern direkt in die Kanäle verpflanzt werden, ist die Erfolgsquote deutlich höher als bei der klassischen FUE-Methode. Mit dem so genannten Choi Implanter Pen müssen die Haarkanäle nicht erst separat geöffnet werden (Eröffnung und Transplantation erfolgen in einem Schritt). So kommt es auch zu wesentlich weniger Blutungen. Daraus resultiert eine schnellere Wundheilung und ein deutliche niedrigeres Infektionsrisiko.

Entnahme der Haarwurzeln mit der Choi-Technik

örtliche Betäubung ohne Einstiche - Entnahme der Haarwurzeln mit der Choi-Technik

Das Besondere an dieser Methode ist die Tatsache, dass der Arzt bei der Entnahme der Haarwurzeln die Wuchsrichtung, den Austrittswinkel und die Tiefe in der Kopfhaut feststellen kann. Diese erhobenen Daten haben einen enormen Einfluss auf die Natürlichkeit der Endergebnisse.

Wie funktioniert der Schritt der Haarverpflanzung?

Die Choi-Methode eignet sich perfekt als Haartransplantation für Angstpatienten. Die Haarwurzelkanäle müssen nämlich, wie eingangs erwähnt, nicht mit einem Skalpell separat eröffnet werden.

Dass Öffnung und Verpflanzung in einem Schritt geschehen, garantiert eine schnellere Heilung und reduziert die Gefahr von Infektionen. Da die Haare in Wuchsrichtung und mit dem perfekten Austrittswinkel eingesetzt werden, entsteht ein besonders natürliches Ergebnis. Das Einsetzen der Haare erfolgt außerdem äußerst präzise, was eine größere Haardichte ermöglicht als es bei der klassischen FUE-Methode der Fall ist.

Immer noch Angst? Die Sedierung kann helfen

Hast du nun immer noch Angst vor der örtlichen Betäubung oder vor dem Verlauf der Operation, musst du trotzdem nicht auf eine Haartransplantation verzichten. Angstpatienten fürchten häufig das Ausgeliefertsein und den Kontrollverlust während des Eingriffs. Diese Ängste solltest du dem behandelnden Arzt im Vorfeld schildern. Sie sind kein Neuland für ihn und er wird Dich über alle Optionen aufklären.

Hast du Angst vor der Betäubung und vor eventuellen Schmerzen bei dem Prozess der Verpflanzung, kann die Haartransplantation für Angstpatienten mit einer Sedierung erfolgen. Einen Einstich musst du dabei trotzdem über dich ergehen lassen, da Dir ein Sedierungsmittel in den Arm gespritzt wird. Daraufhin verfällst Du in einen Dämmerschlaf. Das Beruhigungsmittel dämpft das Nervensystem und nimmt Dir die Furcht vor Schmerzen. Während einige Patienten ziemlich fest schlafen, sind andere Patienten ansprechbar und können die Fragen des Arztes beantworten. Das Schmerzempfinden wird dabei stark herabgesetzt.

Der Heilungsprozess nach der Haartransplantation 

Haartransplantation für Angstpatienten - Heilungsprozess

Viele Angstpatienten fürchten auch die Zeit nach der Operation. Für sie ist die Choi-Methode deshalb geeignet, weil sie sanft verläuft und nur sehr winzige Verletzungen auf der Kopfhaut entstehen. An den Entnahme- und Transplantationsstellen entstehen keine Narben. Nach der Operation kann es zu Schwellungen im Stirnbereich und an der Augenpartie kommen. Mit einem Stirnband, das dir von der Klinik im Anschluss an den Eingriff gegeben wird, kannst du dies jedoch vermeiden.

Einige Tage nach der Operation treten Rötungen auf der Kopfhaut auf und an den Entnahmestellen bilden sich Krusten. Diese Erscheinungen klingen spätestens nach zehn Tagen wieder ab.
Du bekommst nach der Operation ein Medikament verschrieben, das du einnehmen kannst, falls du Schmerzen verspüren solltest. Befolgst du die Anweisungen der Ärzte gründlich, musst du vor der eigentlichen Haartransplantation und den Schmerzen danach keine Angst haben. Du solltest dir im Anschluss an den Eingriff viel Ruhe gönnen und auf körperliche Anstrengungen verzichten. In den ersten Tagen fährst du gut, indem du zum Schlafen ein Nackenkissen verwendest, damit die Haare nicht mit dem Kopfteil in Berührung kommen.

Fazit: Haartransplantation für Angstpatienten – die Methode macht die Musik

Die Choi-Methode eignet sich wunderbar bei Haartransplantationen für Angstpatienten. Im Vorfeld kann das Betäubungsmittel schmerzfrei mit einem Hochdrucksystem, unter die Kopfhaut gepresst werden. Da hierbei keine Einstiche entstehen, kommt es infolge auch nicht zu Infektionen. Bei dem Eingriff an sich wird mit einem so genannten Choi Implanter Pen gearbeitet, der zwei Schritte in einem Vorgang vereinen kann. Dies hat weniger Mikroverletzungen, eine schnelle Wundheilung und ein sehr niedriges Entzündungsrisiko zur Folge. Wer sich für die OP mit dieser fortschrittlichen Technik entscheidet, braucht keine Angst mehr haben. Reibungslose Abläufe werden sichergestellt und optimale Ergebnisse erzielt.