HAARAUSFALLEN

Wie 100 Bürstenstriche am Tag dein Leben verändern

Du glaubst, wenn du deine Haare zu oft bürstest, fallen Sie schneller aus? Dann wollen wir dich ganz schnell vom Gegenteil überzeugen. Nicht umsonst hat unsere Oma uns immer eingebläut, 100 Bürstenstriche am Tag zu machen. Denn Haare, welche sich bereits in der Ausfallphase befinden, fallen ohnehin aus, auch ohne Bürsten. Somit brauchst du in Zukunft bei deiner täglichen Haarpflege keine Angst mehr zu haben, dir ein paar Haare auszureißen, sondern darfst dich in Zukunft sogar über eine gesündere Kopfhaut freuen.

Die Effekte des richtigen Haarebürstens

In jedem Drogerieladen gibt es für jedes Problem das richtige Haarshampoo. Ob für trockenes oder fettendes Haar, für jeden Typ gibt es das passende Produkt. Dabei hast du das ultimative Haarpflegeprodukt wahrscheinlich schon längst bei dir zuhause liegen. Eine gute Bürste (und natürlich ihre richtige Anwendung) hilft dir, verschiedenste Probleme zu lösen:

  • Fett und Talg wird durch die Kopfhautmassage mit der Bürste aus den Kopfhautporen gedrückt, was die natürliche Kopfhaut- und Haarpflege unterstützt – super gegen trockenes Haar!
  • Die Haarmuskeln werden trainiert und zum Wachsen angeregt.
  • Die Durchblutung und das Lymphsystem der Kopfhaut werden effektiv unterstützt und Schlacken werden abtransportiert.
  • Verklebte Faszien der Kopfhaut werden gelöst.
  • Nach einer gewissen Zeit wird weniger Talg und Fett auf die Kopfhaut befördert, sodass du das Haare waschen bald um einen Tag herauszögern kannst.

Du siehst, das richtige Haarebürsten kann viele tolle Effekte haben, von denen du mit nur zwei bis drei Minuten Zeit am Tag bald profitieren kannst. Das ist wirklich nicht viel Zeit und der geringe Aufwand hat doch eine ganz große Wirkung.

So bürstest du deine Haare richtig

Nun wollen wir dir natürlich verraten, wie du deine Haare richtig bürstest. Experten empfehlen, deine Haare ungefähr so lange zu bürsten, wie du dir deine Zähne putzt. Das mag sich lang anhören, aber du wirst sehen, wie toll sich deine Haare danach anfühlen, und wie schön voluminös sie aussehen werden. Aber nicht nur die Länge ist wichtig, auch auf die Technik kommt es an.

Morgendliche Bürstenroutine

Morgens beugst du dich unter die Herzlinie und setzt die Bürste am Nackenansatz an – wenn du einen schwachen Kreislauf hast oder noch nicht gefrühstückt hast, kannst du das natürlich gerne im Sitzen machen. Nun ziehst du die Bürste fest über die Kopfhaut durchs Haar. Wenn du sehr dichtes Haar hast, kannst du es scheitelweise abteilen, um immer an der Kopfhaut zu bleiben. Bürste über die Seitenschläfen, und dann wieder über den Nacken bis zum Oberkopf. Mit der freien Hand streichst du durch das gebürstete Haar, um die elektrostatische Aufladung zu reduzieren.

Das Kopfüberbürsten hat ein paar tolle Effekte. Zum einen macht es wach, regt den Kreislauf an und bringt die Lymphgefäße am Hals und am Kopf dazu, schneller zu entschlacken.

Das machst du ungefähr eine Minute lang, dann richtest du dich wieder auf und bürstest von der Stirn zum Nacken. So kann das Blut, das du in die Kopfhaut gebürstet hast, wieder abfließen und die Verschlackungen des tieferen Bindegewebes der Kopfhaut abtransportieren. Auch das machst du ungefähr eine Minute lang. Zum Schluss kannst du deine Frisur mit den Händen aufschütteln und dich daran erfreuen, wie voluminös sie aussieht.

Abendliche Bürstenroutine

Auch abends freuen sich deine Haare und deine Kopfhaut über etwas Zuwendung. Hier bürstest du aufgerichtet von oben nach unten, um überschüssige Energie abzuleiten. Du wirst feststellen, dass dir das auch hilft, nach einem stressigen Tag wieder etwas zur Ruhe zu kommen.

Richtige Wahl der Bürste

Natürlich darfst du auch die richtige Bürstenwahl nicht vernachlässigen. Schließlich gibt es hier für jedes Haar das richtige Teil und nicht jeder empfindet auch jede Bürste als angenehm. Drahtbürsten sind zum Beispiel recht grob zur Kopfhaut und daher weniger zu empfehlen. Besonders empfehlenswert sind Naturhaarbürsten mit Wildschweinborsten.

Keine Angst vor fettigen Haaren

Wir haben dir am Anfang gesagt, dass Fett und Talg beim Bürsten aus der Kopfhaut gedrückt werden. Wundere dich also nicht, wenn deine Haare anfangs ein wenig leichter fetten. Sogar Schuppen sind am Anfang deiner täglichen Routine komplett normal und kein Grund zur Besorgnis. Wenn du dein Ritual jeden Tag fortführst, wirst du sehen, dass sich diese Symptome sehr rasch beruhigen und deine Haare sogar bald wieder weniger fetten werden! Außerdem werden deine Haare bald unglaublich lebendig aussehen.

100 Bürstenstriche am Tag – das wurde uns schon als Kinder eingebläut und auch Experten geben diesen Rat heute noch weiter. Zwar haben viele Menschen Angst vor dem häufigen Haarebürsten, da sie sich vor Haarausfall fürchten, doch diese Sorge ist komplett unbegründet. Wenn du deine Haare und vor allem deine Kopfhaut jeden Tag mit 100 Strichen bürstest, wirst du sehen, dass sie viel gesünder und vitaler aussehen – und zusätzlich musst du sie bald viel seltener waschen!


Dieser Artikel auf Haarausfallen.de ist ein Gastbeitrag von Raphael Keller. Raphael Keller ist beim Spezialisten für Haarersatz K33 aus Zürich vor allem für die Betreuung der Klienten zuständig. Natürlich wirkende Haarergänzungen und individuelle Betreuung – das ist das Credo des Schweizer Unternehmens!

Wenn du mehr über die optimalen Haarbürsten für die tägliche Pflegeroutine erfahren möchtest, schaue dir diesen Artikel an.

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