Ernährungsbedingter Haarausfall

Geschrieben von | 3. September 2021 | Blog | 0

Ernährungsbedingter Haarausfall

Sobald ernährungsbedingter Haarausfall sich durch die ersten Symptome zeigt oder beispielsweise mit dünnem Haar und Hautveränderungen andeutet, musst Du umgehend darauf reagieren und kompetente Mediziner kontaktieren.

Denn es handelt sich hierbei um ein sehr ernsthaftes Problem, das Deine Haarfollikel nachhaltig schädigen kann. Außerdem drohen wegen einer Mangelernährung im weiteren Verlauf der Entwicklung auch katastrophale Auswirkungen auf den allgemeinen Gesundheitszustand.

Nur Ärzte können mit einem Blutbild fehlende Vitalstoffe zweifelsfrei identifizieren und somit eine effektive Ernährungsumstellung zumeist sicherstellen. Typische Fehler bei der Ernährung sind oft einfach vermeidbar. Falls durch eine verspätete Reaktion die Haarfollikel teilweise ausgefallen sind, ist möglicherweise eine Haartransplantation eine Option.


Inhaltsverzeichnis

» Wie entsteht ein ernährungsbedingter Haarausfall?
» Was sind typische Fehler bei der Ernährung?
» Warum ist eine ärztliche Diagnose wichtig?
» Wann ist nach Ernährungsumstellungen eine Haartransplantation sinnvoll?
» Fazit: Ernsthaftes Problem mit Hoffnung durch Schnelligkeit


Wie entsteht ein ernährungsbedingter Haarausfall?

Ernährungsbedingter Haarausfall ist ein Symptom, das im 21. Jahrhundert immer häufiger auftritt. Ein entscheidendes Problem besteht darin, dass immer mehr Menschen gar nicht selbst kochen und zudem frische Lebensmittel teilweise nur noch äußerst selten auf dem Speiseplan stehen.

Diese Folge eines hektischen Alltags kann sich auf Deine Haargesundheit katastrophal auswirken und ist besonders ärgerlich, weil die ernährungsbedingten Probleme sich meistens relativ einfach vermeiden lassen.

Wenn die Ernährung eine Ursache für verlorene Haare darstellt, liegt meistens eine Mangelernährung vor. Der Mangel hängt wiederum oft damit zusammen, dass Gemüse und frisches Obst nie im Magen eines Betroffenen landen.

Diese natürlichen Nahrungsmittel sind für die Förderung eines gesunden Haarwachstums äußerst wichtig. Falls Du Dich stattdessen nahezu ausschließlich mit Fast Food ernährst, solltest Du Dein allgemeines Essverhalten zur Vorbeugung gegen einen zukünftigen Haarschwund im Idealfall frühzeitig ändern.

Solange Du haarwuchsfördernde Vitamine sowie eiweißreiche Lebensmittel nicht mit ausreichenden Mengen aufnimmst, verursachst Du mit einer einseitigen Ernährung folgenreiche Kettenreaktionen. Am Anfang zeigen sich deshalb in der Regel zuerst Haarschäden, die sich schrittweise verschlimmern.

Insofern Du auf derartige Warnzeichen nicht reagierst und weiterhin auf wichtige Nährstoffe verzichtest, droht schließlich der Haarausfall. Schlimmstenfalls endet diese Entwicklung damit, dass Haarfollikel endgültig ausfallen und an den betroffenen Stellen ohne besondere Behandlungen wie eine Eigenhaarverpflanzung nie wieder natürliches Haarwachstum möglich ist.


Was sind typische Fehler bei der Ernährung?

Auch als Vegetarier oder Veganer darfst Du Dich nicht automatisch darauf verlassen, dass ein ernährungsbedingter Haarausfall vollkommen ausgeschlossen ist. Denn Obst und Gemüse allein sind kein Erfolgsrezept, das ein problemloses Haarwachstum gewährleisten könnte. Vor allem Eiweiße dürfen nicht fehlen.

Eine sehr häufige Ursache des ernährungsbedingten Haarverlusts sind Diäten. Wenn Du unbedingt abnehmen oder Deinen Körper in Form bringen willst, vergisst Du bei der Ernährung vielleicht schnell die Auswirkungen auf Deine Haarpracht. Bei der Zusammenstellung eines Diätplans solltest Du daher Wert darauf legen, dass Deine Haare unter keiner Mangelernährung leiden werden.

Professionelle Ernährungsberater können Dir hierbei helfen. Im Zweifelsfall ist es lohnenswert, etwas langsamer und gesünder abzunehmen. Dadurch rettest Du im Optimalfall Deine Haarpracht und triffst auch für die allgemeine Gesundheit sowie die Nachhaltigkeit des Gewichtsverlusts eine gute Entscheidung.


Warum ist eine ärztliche Diagnose wichtig?

Insofern ein ernährungsbedingter Haarausfall entsteht, hängt der verursachende Mangel oft mit dem Fehlen eines bestimmten Vitalstoffs zusammen. Für eine schnelle und effektive Ernährungsumstellung ist es dann sehr wichtig, dass dieser Stoff identifiziert wird. Du solltest nicht einfach raten und somit durch falsche Vermutungen eventuell Zeit verlieren.

Stattdessen ist es dringend ratsam, einen Arzt für eine umfassende Diagnose zur Mangelernährung und dem Haarverlust aufzusuchen. Eine schnelle Reaktion ist nicht nur wegen Deiner Haargesundheit sinnvoll. Denn eine unausgewogene Ernährung verschlechtert zugleich Deinen allgemeinen Gesundheitszustand möglicherweise relativ schnell.

Je früher Du reagierst, desto eher lässt sich der Haarausfall bei ernährungsbedingten Ursachen im Idealfall stoppen. Zeit spielt hierbei auch eine wichtige Rolle, weil Du unbedingt eine irreversible Schädigung der Haarfollikel vermeiden musst. Solange die Follikel noch vorhanden sind, besteht die Hoffnung auf erneutes Haarwachstum in den betroffenen Zonen.

Indem Du den benötigten Vitalstoff feststellen lässt und wieder regelmäßig aufnimmst, lässt sich darum vielleicht fast die gesamte Haarpracht retten. Neben dünnen Haaren sind Veränderungen des Hautbilds ein Symptom, nach dem ein unverzüglicher Anruf in der Arztpraxis zur Abklärung empfehlenswert ist.

Im Anschluss an die Veränderungen der Haarstruktur ist auch die diffuse Form eines beginnenden Haarverlusts bei Ernährungsproblemen ein auffälliges Symptom, auf das Du ohne Verzögerung reagieren solltest.


Wann ist nach Ernährungsumstellungen eine Haartransplantation sinnvoll?

Erfahrenen Dermatologen gelingt es häufig, mit einem Blutbild fehlende Vitalstoffe zu identifizieren, wenn ernährungsbedingter Haarausfall vermutet wird. Mit Blutwerten erkennen Experten oft sehr leicht, welche Nährstoffe in Deinem Körper mit ausreichenden Mengen vorhanden sind und welche Stoffe wiederum fehlen. Falls Du Deine Ernährung daraufhin direkt umstellst, lässt sich das Problem im Optimalfall ohne sonstige Behandlungen somit dauerhaft beheben.

Nach einem ungünstigen Verlauf mit verspäteten Therapien sind aber vielleicht schon Haarfollikel irreversibel geschädigt. Dann kann eine Haartransplantation eventuell zur Option werden. Zuvor ist es jedoch eine zwingende Voraussetzung, dass ernährungsbedingter Haarausfall durch eine Änderung Deiner Essgewohnheiten keine Gefahr mehr darstellt.

Ansonsten würde eine erneute Mangelernährung nach der Eigenhaarbehandlung die transplantierten Haare ebenso gefährden. Haarkliniken klären mit Dir ab, ob Du alle Bedingungen für eine erfolgreiche Haarverpflanzung erfüllst.


Fazit: Ernsthaftes Problem mit Hoffnung durch Schnelligkeit

Generell ist ernährungsbedingter Haarausfall ein sehr ernsthaftes Problem, das Du nie auf die leichte Schulter nehmen darfst. Du solltest bereits auf dünner werdende Haare oder sonstige Anzeichen für einen Ernährungsmangel möglichst umgehend reagieren. Weil jeder Tag vor einer Ernährungsumstellung zählt, darfst Du nicht ausschließlich testweise Deine Essgewohnheiten selbst ändern.

Nur ein kompetenter Arzt identifiziert zumeist mit einem Blutbild eindeutig und zweifelsfrei die Vitalstoffe, die Dein Körper und Deine Haare dringend benötigen. Falls Haarfollikel schon endgültig ausgefallen sind, kann mit einer ausgewogenen Ernährung eine Haarimplantation eine Option darstellen. Bevor eine Eigenhaarbehandlung in Frage kommt, muss das Ernährungsproblem aber zunächst dauerhaft gelöst sein.

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ÜBER DEN AUTOR

Haarausfallen

Warum führe ich diesen Haarausfall-Blog? Weil ich schon mit 19 unter Haarausfall gelitten und ihn nun endlich in den Griff bekommen habe. Ich möchte alle Erfahrungen der Menschen zum Thema Haarausfall verbinden, eine Plattform zur anonymen Diskussion über das sensible Thema Haarausfall bieten und gemeinsam Lösungen finden.

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