Eine Scheidung und die Folgen – ist Haarausfall möglich?

Geschrieben von | 31. Januar 2020 |Blog,Ursachen Haarausfall | 0

Mann mit starkem Haarausfall leidet unter Stress

Eine Scheidung ist vor allem für den Partner ein einschneidendes Erlebnis, der verlassen wurde. Oftmals ist es so, dass nur einer der Partner die Scheidung möchte. Wenn die Kommunikation fehlt, kommt es vor, dass der verlassene Partner vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Dies kann ein tiefes Trauma auslösen, welches auch körperliche Folgen hat. Zu den Folgen einer Scheidung gehören nicht nur depressive Erkrankungen. Auch Haarausfall ist möglich.


Inhaltsverzeichnis

» Scheidung mit Folgen – wie Du einen Haarausfall analysieren kannst
» Wie sich die Psyche auf die Haarwurzeln auswirkt
» Eine Trennung zu verarbeiten braucht Zeit
» Haarwuchsmittel
» Nahrungsergänzung
» PRP-Therapie
» Haartransplantation
» Fazit


Scheidung mit Folgen – wie Du einen Haarausfall analysieren kannst

Frau mit lichtem Haaransatz ist traurig

Ein Ausfall der Haare kann viele verschiedene Ursachen haben. Doch nicht immer stecken Erkrankungen oder erbliche Faktoren dahinter. Frauen wie Männer können einmal oder sogar mehrfach in ihrem Leben von einem plötzlichen Haarschwund betroffen sein.

Dieser äußert sich auf verschiedene Weise. Es ist möglich, dass nur einzelne Stellen am Kopf betroffen sind. An diesen wird das Haar plötzlich sehr dünn oder es geht in Büscheln aus. Da viele Männer von Natur aus dünneres Haar haben als Frauen, wird der Haarausfall schneller sichtbar.

Es kann auch vorkommen, dass die Haare plötzlich in großen Mengen ausfallen und eine Glatze sichtbar ist. Wenn eine Erkrankung dahinter steckt, die Einnahme von Medikamenten oder ein erblich bedingter Haarverlust, ist die Ursache schnell klar.

Solltest Du aber vollkommen gesund sein und nichts von einem erblich bedingten Haarschwund wissen, ist es möglich, dass Deine Psyche dahinter steckt. Zudem wird die erbliche Komponente nahezu ausschließlich bei Männern beobachtet. Bei Frauen zeigt sich diese Art des Haarschwunds nur sehr selten. Solltest Du betroffen sein, wird Dich Dein erster Weg zu einem Arzt führen.

Der Hausarzt oder ein Hautarzt gelten als richtige Ansprechpartner. Wenn die ärztlichen Untersuchungen kein Ergebnis bringen, ist es wichtig, dass Du Dich mit Deiner Seele auseinandersetzt. Hast Du gerade ein traumatisches Ereignis wie eine Trennung oder eine Scheidung von Deinem Partner hinter Dich gebracht, kann der Verlust Deiner Haare damit in einem ursächlichen Zusammenhang stehen.


Wie sich die Psyche auf die Haarwurzeln auswirkt

Jedes einzelne Haar steckt in einer Haarwurzel, die sich unter der Kopfhaut befindet. Wie lang die Haare werden und welche Struktur sie besitzen, ist genetisch festgelegt. Auch ein Verkümmern der Wurzeln kann genetisch programmiert sein. In diesem Fall kommt es zum erblich bedingten Haarschwund.

Die Versorgung mit Nährstoffen ist für einen gesunden Haarwuchs ausgesprochen wichtig. Wird diese Nährstoffversorgung unterbrochen oder gerät der Körper auf eine andere Weise in ein Ungleichgewicht, kann sich dies auf die Struktur und die Elastizität der Haare auswirken. Im schlimmsten Falle lösen sie sich aus ihrer Wurzel und fallen aus.

Eine organische Ursache wird in der Regel schnell gefunden. Auch die Einnahme von Tabletten kann sich auf die Nährstoffversorgung der Kopfhaut negativ auswirken. Sind alle Ursachen durch einen Arzt ausgeschlossen worden, sollte das allgemeine Wohlbefinden in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt werden.

Empfindungen wie Trauer, Wut und psychischer Schmerz wirken sich auf viele Vorgänge im Körper aus. Die Komplexität, mit der die einzelnen Prozesse ablaufen, zeigt sich dann, wenn diese Prozesse aus dem Gleichgewicht geraten.

Dies kann der Fall sein, wenn Du eine Scheidung erleben müsst oder diese gerade vollzogen wurde. Es gibt in der Medizin ein Krankheitsbild, das einen massiven Haarschwund bei Kummer umschreibt. Somit können Missempfindungen in der Psyche direkt oder indirekt einen Haarschwund auslösen.


Eine Trennung zu verarbeiten braucht Zeit

Bist Du von einer Trennung betroffen, die sehr schnell oder auf eine besonders verletzende Weise vollzogen wurde, brauchst Du mitunter viel Zeit für Deine Genesung. Viele Menschen benötigen mindestens ein Jahr, um diesen gravierenden Einschnitt in ihrem Leben zu verarbeiten.

Es heißt, dass nach einem Jahr alle Ereignisse einmal durchlebt wurden. Dazu gehören die Geburtstage, der Hochzeitstag und vor allem das Weihnachtsfest. Der Jahrestag der Trennung wird häufig als sehr gravierend wahrgenommen. Danach geht es aufwärts.

Sollten körperliche Folgen wie ein Verlust der Haare aufgetreten sein, kann ein Jahr sehr lang werden. Zu den seelischen Problemen kommt hinzu, dass dünnes Haar oder die Bildung einer Glatze von der Umwelt sehr stark wahrgenommen werden.

Dies kann das negative Empfinden weiter verstärken. Du musst Dich mit dem Haarschwund nicht abfinden, sondern hast verschiedene Möglichkeiten, etwas dagegen zu unternehmen. Entscheide Dich für eine Variante, um nach der Scheidung den Haarausfall einzudämmen.


Haarwuchsmittel

Diese Haarwuchsmittel werden über einen längeren Zeitraum von einigen Wochen oder Monaten auf die betreffende Stelle aufgetragen und einmassiert. Die Wurzeln der Haare sollten durch eine besondere Nährstoffkombination reaktiviert werden. Die Erfolge sind unterschiedlich. Leider weißt Du im Vorfeld nicht, ob das Mittel wirken wird und wie lange Du es einsetzen musst. Somit sind Kosten und Aufwand nur schlecht einschätzbar.


Nahrungsergänzung

Mit dieser Maßnahme erreichst Du eine optimale Versorgung Deiner Kopfhaut mit Nährstoffen. Diese Versorgung kräftigt die Wurzeln des Haares und regt deren Wachstum an. Der Haarverlust kann abgemildert oder eingedämmt werden. Auch hier steht vorab nicht fest, wie gut die Wirkungsweise sein wird.


PRP

Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine Behandlung mit eigenem Plasma. Es handelt sich um einen ambulanten Eingriff. Du kannst danach wieder nach Hause gehen. Die Methode erzielt gute Ergebnisse, muss aber bei vielen Patienten mehrfach wiederholt werden.


Haartransplantation

Prozedur einer Haartransplatnation

Auch hier handelt es sich um einen medizinischen Eingriff. Dieser verspricht sehr gute Ergebnisse. Gesunde Haarwurzeln aus dem Nacken oder einer anderen Stelle der Kopfhaut werden entnommen und an den vom Haarschwund betroffenen Stellen eingesetzt. Das Ergebnis ist natürlich und hat eine dauerhafte Wirkung. Es ist nur ein einziger Eingriff nötig.


Fazit:

Eine Scheidung kann mit einem Haarausfall in einem direkten Zusammenhang stehen. Die Vermutung liegt vor allem dann nahe, wenn es vor der Trennung keine Anzeichen für einen massiven Verlust der Haare gab.

Es ist medizinisch erwiesen, dass ein traumatisches Ereignis die Funktionen des Körpers stören kann. Wenn ein Mensch von seinem Partner verlassen wird, kann das heftige Reaktionen der Trauer, der Wut und der Selbstzweifel auslösen.

Davon ist nicht nur die Seele, sondern der gesamte Organismus betroffen. Beim Haarverlust kommt hinzu, dass dieses Symptom nicht versteckt werden kann, sondern deutlich sichtbar bleibt. Die gute Nachricht ist, dass Du Dich damit nicht abfinden musst.

Entscheide Dich, etwas gegen den Verlust Deiner Haare zu tun. So kannst Du mit einer Haartransplantation mit nur einem Eingriff Dein natürliches Spiegelbild zurückerhalten und Dein Selbstbewusstsein nach der Trennung wieder ein wenig aufbessern.

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ÜBER DEN AUTOR

Haarausfallen Autor
Haarausfallen

Warum führe ich diesen Haarausfall-Blog? Weil ich schon mit 19 unter Haarausfall gelitten und ihn nun endlich in den Griff bekommen habe. Ich möchte alle Erfahrungen der Menschen zum Thema Haarausfall verbinden, eine Plattform zur anonymen Diskussion über das sensible Thema Haarausfall bieten und gemeinsam Lösungen finden.

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