Der World Beard Day steht ganz im Zeichen des Bartes. Ja, Sie haben richtig gelesen: Es gibt tatsächlich einen internationalen Feiertag des Bartes. Angesprochen fühlen darf sich hier jeder mit Bartwuchs, egal ob natürlich oder mit einer Barthaartransplantation nachgeholfen. Wann der Feiertag von wem genau ins Leben gerufen wurde, ist nicht gänzlich geklärt. Viel wichtiger ist jedoch: Was genau wird hier gefeiert? Die Freude am Bart und die Freude daran, ihn mit Stolz zu tragen. Gleichgesinnte ganz unter sich. Dieser Feiertag fällt im Übrigen immer auf den ersten Samstag im September. Interessierte können sich also folgende Termine schon einmal fett im Kalender markieren:

2019: Samstag, 7. September

2020: Samstag, 5. September


Inhaltsverzeichnis:

  1. Barthaare transplantieren – Vom Bubi zum Mann?
  2. Wie funktioniert das Transplantieren von Barthaaren?
  3. Barthaartransplantation – Ab wann kann man sich wieder rasieren?
  4. Barthaare transplantieren: Yay or Nay?

Barthaartransplantation - Weg zu mehr Männlichkeit

Zwei wichtige Aspekte gilt es an diesem Tag übrigens mit einem kleinen Augenzwinkern zu beachten:

  • Alle Bartträger sind von ihren häuslichen Pflichten freigestellt. Der Tag des Bartes steht ja nicht zuletzt auch im Sinne von Entspannung und Erholung. Die restlichen Familienmitglieder müssen an diesem Tag also in die Bresche springen. Sonst kann dem Bart nicht gebührend gehuldigt werden.
  • Seinen Bart gerade an diesem Tag zu rasieren gilt als respektlos. Bitte nicht. Sonst gerne jederzeit.

Doch was tun all diejenigen, die nicht mit einem rauschigen Vollbart, ja noch nicht einmal mit einem 3 Tage Bart gesegnet sind? Der Bartwuchs gilt schließlich als äußerst männlich dieser Tage. Bietet eine Barthaartransplantation hier die geeignete Lösung?

Barthaare transplantieren – Vom Bubi zum Mann?

Sie dürfen es ruhig glauben. Heutzutage sind dank moderner Technik viele Transformationen möglich, so auch die vom Bubi zum Mann dank Haartransplantation des Bartes.

Die Zielgruppe ist weit gefächert. Ob Politiker, Polizisten oder Schüler. Sie hegen alle den Traum eines vollen Bartes. Traurig aber wahr: Als Schüler wird man im Alter von zarten 18 Jahren unter Umständen sogar gemobbt für seinen nicht vorhanden Bart.

Das Transplantieren von Barthaaren betrifft also alle sozialen Schichten und kann einen sehr wirkungsvollen Weg zu einem markanteren und damit männlicheren Erscheinungsbild darstellen.

Wie funktioniert das Transplantieren von Barthaaren?

Barthaartransplantation wie funktioniert

Das Transplantieren von Barthaaren erfolgt nach den bewährten Methoden der FUE (Follicular Unit Extraction) und der FUT (Follicular Unit Transplantation). Dabei wird ein längerer Haarstreifen (FUT) beziehungsweise eine kleinere Haargruppierung (FUE) vom Hinterkopf entnommen. Da Barthaare nur einzeln wachsen, müssen die entnommenen Einheiten noch einmal unter dem Mikroskop zerlegt werden. Im Anschluss werden die einzelnen Haarfollikel unter lokaler Betäubung in die vorher gesetzten Stichkanäle eingesetzt. An den Entnahmestellen entstehen kaum sichtbare Narben. Oft verdeckt das Haar diese ohnehin. Die Kosten der Barthaartransplantation belaufen sich übrigens grob auf 1.300 bis 2.000 € bei einem Eingriff in der Türkei. In Deutschland ist die OP wesentlich kostspieliger.

Barthaartransplantation – Ab wann kann man sich wieder rasieren?

Barthaartransplantation - ab wann

Die ersten Stoppeln wachsen nach etwa 3 bis 4 Monaten. Von einem weitestgehend abgeschlossenen Ergebnis kann nach ca. 10 bis 13 Monaten die Rede sein. Grundsätzlich sind solch pauschale Aussagen jedoch mit Vorsicht zu genießen, da Stoffwechsel und Immunsystem bei jedem Menschen verschieden sind. Zur Ausgangsfrage: Nach Ablauf eines Monats kann der Spenderbereich, zumeist der Hinterkopf, wieder bedenkenlos rasiert werden. Der Heilungsprozess des Bartes ist dank guter Durchblutung nach ungefähr 2 Wochen abgeschlossen. Von da an darf er getrimmt werden. Bitte verzichten Sie nach einer Barthaartransplantation auf die Nassrasur, da bei dieser die obersten Hautschüppchen abgetragen und die transplantieren Haarfollikel eventuell aus ihrer Tiefe gerissen werden.

Fazit: Barthaare transplantieren: Yay or Nay?

Bart implantieren Ja oder Nein

Ein starker Bartwuchs gilt heutzutage als sehr männlich, da er maßgeblich zu einem markanteren Erscheinungsbild beiträgt. Auch als Mann darf man seiner Ausstrahlung etwas auf die Sprünge helfen. Wer also nicht mit ausreichend Bartwuchs gesegnet ist, darf ruhig über eine Barthaartransplantation nachdenken. Natürlich möchten wir an der Stelle nicht vermitteln, dass dies der richtige Weg ist, um, wie im Falle des Schülers, gegen Mobbing vorzugehen. Nay! Wer jedoch seinem Charakter nach außen hin mehr Ausdruck verleihen, so zu sagen das I-Tüpfelchen aufsetzen möchte, für den ist diese Methode das Mittel der Wahl. Yay!