Kategorie: Gründe für Haarausfall

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Haarausfall durch Sport? Stimmt das?

Haarausfall durch Sport?

Haarausfall durch Sport?Vielleicht hast du auch schon einmal beobachtet, dass besonders Sportler häufig unter Haarausfall leiden. Ob Fußballer, Läufer, Schwimmer oder Kraft- und Extremsportler. Haarausfall-Betroffene finden wir in vielen Sport-Arten. Aber hängen Sport und Haarausfall wirklich unmittelbar zusammen? In diesem Artikel erfährst du die Antwort auf diese Frage und kannst deine Trainings-Einheiten hoffentlich beruhigter angehen.

Zusammenhang von Haarausfall und Sport

Wenn du diesen Artikel liest, hast du möglicherweise du möglicherweise etwas Angst davor, dass dein Haarausfall oder dein dünner werdendes Haar etwas mit dem Sport zu tun haben könnten. Deshalb möchte ich dir gleich Entwarnung geben. Wenn du unter Haarausfall leidest, ist im Regelfall dein Erbgut, viel Stress, eine einseitige Ernährung oder auch die falsche Pflege die Ursache. Das Training erhöht zwar deinen Testosteron-Spiegel auf natürliche Weise, jedoch kann es den Testosteron-Wert niemals so anheben, dass es das Wachstum unserer Haare wesentlich beeinflusst. Wenn du in gesundem Maße trainierst, musst du also keine Angst davor haben, dass dir deshalb die Haare ausfallen. Ganz anders sieht das bei extremen Kraftsportlern aus. Bei Body-Buildern beispielsweise kommt Haarausfall sehr häufig vor. Das ist oft auf den fast schon klassischen Hormonmissbrauch zurückzuführen. Body-Builder nehmen häufig steroide Mittel, die einen ungesund-hohen Anteil des männlichen Geschlechtshormons Testosteron beinhalten. Durch die Einnahme fährt der Organismus jedoch die natürliche Testosteronproduktion herunter.

Warum glauben wir dennoch, dass Haarausfall und Sport zusammenhängen?

Die Antwort auf diese Frage ist eigentlich ganz simpel: Da wir ohne einen Arztbesuch nie die tatsächliche Ursache für den Haarausfall herausfinden, spekulieren wir und nehmen an, dass einige der Ursachen für Haarausfall, von denen wir täglich hören, zutreffen. Doch das ist der falsche Weg. Es hilft vielleicht besser mit dem Haarausfall zu leben, doch um den Haarausfall stoppen zu können, ist der Weg zum Arzt unumgänglich. Das schreibe ich aus meinen eigenen Erfahrungen. Nur wer die klare Ursache für den Haarausfall herausfindet, kann den Verlust der Haare ganz gezielt stoppen. Regelmäßiger Sport gehört nicht zu den Ursachen für Haarausfall. Ganz im Gegenteil: Das Training regt die Durchblutung der Kopfhaut an und sorgt dafür, dass die über die Ernährung aufgenommenen Nährstoffe die Haarwurzeln schneller und effektiver erreichen.

Wie sollte mein Training am besten aussehen?

Ich empfehle dir einen gesunden Mix aus Anstrengung und Erholung. Ich selbst bin ein echter Sport-Freak. Genauso wie ich mein wöchentliches Training plane, achte ich auch darauf, ausreichend Erholungsphasen in die Planung einzubauen. Meine Trainingswoche hat folgenden Aufbau:

  • 4 Sport-Tage (2x Kraftraining und 2x Joggen)
  • 3 Regenerations-Tage (3 Tage Entspannung)
  1. Mo Kraftraining
  2. Di Joggen
  3. Mi Regeneration
  4. Do Kraftraining
  5. Fr Regeneration
  6. Sa Joggen
  7. So Regeneration

Mit einem ausgewogenen Trainingsplan und einer gesunden Ernährung stärkst du deinen Körper und machst ihn weniger anfällig für Krankheiten. Da dein Organismus gesund ist, wird auch dein Haar gestärkt. So lange du dein Training nicht übertreibst und keine zusätzlichen Mittel einnimmst, musst du also keine Angst vor Haarausfall durch Sport haben. Der Haarausfall beruht in der Regel auf anderen Ursachen, wie deiner Veranlagung, Stress, einer unausgewogenen Ernährung oder auch einer übermäßigen Belastung deiner Haare durch Reibung oder Hitze.

Schreibe mir gerne deine Erfahrungen mit Haarausfall und Sport in den Kommentaren. Ich freue mich auf dein Feedback.

4 Varianten, Haarausfall zu testen

Haarausfall-Test

Kann man testen, ob man unter Haarausfall leidet? Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten um den eigenen Haarverlust festzustellen und zu testen. Im heutigen Beitrag zeige ich dir die einfachsten aber effektivsten Mittel auf. Die genannten Test-Möglichkeiten ersetzen jedoch nicht deinen Arztbesuch, sondern stellen lediglich einen ersten Selbsttest dar. Denn um Haarausfall zu stoppen, musst du die genaue Ursache durch deinen Arzt diagnostizieren lassen. Die folgenden Tests kannst du selbst durchführen, um herauszufinden, wie viele Haare dir ausfallen. Bedenke, dass es ganz normal ist, wenn dir etwa 80 – 100 Haare am Tag ausfallen. Alles über 100 Haare könnte aber ein Anzeichen von Haarausfall sein.

1. Zupftest – um Haarausfall zu testen

Mithilfe des Zupftests kann man eine erste Einschätzung bezüglich der schwere des Haarausfalls treffen, bzw. feststellen, ob sich der Verdacht auf Haarausfall weiter bestätigt.

Haarausfall-Test

© Photo via Visual Hunt

Wie funktioniert der Haarausfall-Zupftest? Nehme an unterschiedlichen Stellen ein kleines Haarbüschel (etwa 10 Haare) zwischen Daumen und Zeigefinger und versuche die Haare langsam zu ziehen. Wichtig: Ziehen und nicht reißen. Ärzte empfehlen eine Haarwäsche vor der Untersuchung. Bleiben etwa 30% der Haare zwischen den Fingern, ist ein medizinischer Haarausfall sehr wahrscheinlich und ein Arztbesuch zwingend notwendig. Der Zupftest sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen, am Besten ein Mal in der Woche. Nimmt die Anzahl der gezupften Haare von Woche zu Woche ab, ist das ein gutes Zeichen für die Wirksamkeit der jeweiligen Behandlung. Beispielsweise bei kreisrundem Haarausfall ist der Zupftest eine sehr gute Möglichkeit, die aktuelle schwere der Erkrankung festzustellen. Auch Ärzte nehmen den Zupftest häufig zusätzlich zu anderen Untersuchungsmöglichkeiten vor.

2. Haarwasch-Test um Haarausfall zu prüfen

Um die schwere des Haarausfalls zu testen, eignet sich auch der Haarwasch-Test. Dabei bestimmst du täglich die Anzahl an ausgefallenen Haaren und vergleichst die Haarausfall-Rate von Tag zu Tag. Wie sieht der Haarwasch-Test in der Praxis aus? Sammle die ausgebürsteten und ausgewaschenen Haare. Um die ausgewaschenen Haare zu sammeln, setze ein Haarsieb über den jeweiligen Abfluss. Um ein aussagekräftiges Testergebnis zu erzielen, solltest du gleichbleibende Test-Bedingungen schaffen, indem du die Häufigkeit deiner Haarwäschen und die Umsetzung deiner Frisiervorgänge einheitlich hältst. Wenn du den Test unter optimalen Bedingungen durchführen willst, empfehlen Ärzte, die Haare wirklich nur einmal in der Woche zu waschen. Dadurch erzielst du eine bessere Aussagekraft des Testergebnisses. Durch diesen Haarausfall-Test bekommst du eine grobe Aussage bezüglich des Ausmaßes deines Haarausfalls.

3. Gewicht der Haare untersuchen

Diese Methode zur Haarausfall-Untersuchung verwenden eher Ärzte. Da bei der Untersuchung des Haargewichtes das Abrasieren eines Haarbereiches notwendig ist, eignet sich die Methode nicht sehr gut für einen Selbsttest zu Hause. Das Haargewicht wird aus Anzahl und Durchmesser der Haare in einem bestimmten Bereich der Kopfhaut errechnet. Was ist zu tun, um das Haargewicht zu bestimmen? Wie bereits gesagt, wird bei diesem Haarausfall-Test das Haar an einigen Bereichen der Kopfhaut abrasiert. Dieser Vorgang wird bei den ausgewählten Haarschäften regelmäßig durchgeführt, sodass man eine laufende Untersuchung und regelmäßige Test-Ergebnissen bekommt. So kann die Entwicklung des Haarausfalls untersucht werden. Wie ist es in der Praxis? Dieser Haarausfall-Test wird in der Praxis immer seltener angewandt, da die Bedingungen für eine regelmäßige Untersuchung durch unterschiedliches Pflege- und Waschverhalten eines Patienten eher schlecht sind.

4. Kopfhautbiopsie zur Feststellung des Haarausfalls

Über die Kopfhautbiopsie habe ich hier bereits einen Artikel geschrieben, der diese Technik der Haarausfall-Untersuchung noch genauer beschreibt. Diese Methode muss natürlich durch deinen Dermatologen durchgeführt werden, verspricht aber genaue und aussagekräftige Untersuchungsergebnisse. In der Praxis wird bei einer Kopfhautbiopsie wird bei örtlicher Betäubung ein ca. 0,5 cm großes Stück der Kopfhaut entfernt. Warum ist das notwendig? Dieses kleine Hautstück wird nach der Entnahme mikroskopisch untersucht und gibt Aufschluss über die Gesundheit der Haut und der Haarwurzeln.

Kann man Haarausfall also selbst testen?

Wie du wahrscheinlich festgestellt hast, gibt es nur wenige Möglichkeiten, um selbst einen Haarausfall-Test durchzuführen. Da wir heute fantastische technische Möglichkeiten zur exakten Untersuchung der Ursache und des Ausmaßes des Haarausfalls haben und die Selbst-Tests nur eine grobe Richtlinie zur Messung des Haarausfalls geben, ist ein Arztbesuch bei einem Verdacht auf Haarausfall zwingend notwendig. So ersparst du dir Stress und weißt schnell über die Ursache des Haarausfalls bescheid. Wenn dir das erste Mal der Gedanke kommt, dass es sich um Haarausfall handeln könnte, bieten sich der Haarwasch-Test und der Zupftest aber durchaus an. Ich werde dir hier in einigen Wochen einen ausgearbeiteten Haarausfall-Test in Form eines Fragebogens mit anschließender Auswertung zur Verfügung stellen.

Graue Haare – Was tun?

Mittel gegen graue Haare

Wie früh wir graue Haare bekommen ist bereits in unseren Genen festgelegt. Bei Männern und Frauen erscheinen graue Haare in der Regel im höheren Alter, manche bekommen aber auch schon graue Haare mit 30 Jahren oder früher. Auch wenn graue Haare erblich-bedingt sind, signalisiert die Veränderung der Haarfarbe eine Veränderung im Organismus und sollten, je früher sie zum Vorschein kommen, auch von einem Dermatologen untersucht werden. Beispielsweise kann zu viel Stress die Ursache für graue Haare oder eben auch Haarausfall sein.

Doch warum werden Haare grau? Und was hilft eigentlich gegen graue Haare? Im heutigen Artikel erkläre ich dir, was es mit grauen oder weißen Haaren auf sich hat, gehe auf den aktuellen Trend ein, sich bewusst Haare grau färben zu lassen und erkläre dir abschließend, was du gegen die Entstehung grauer Haare tun solltest.

graue haare

Warum werden Haare grau?

Die Entstehung von grauen Haaren kann viele Ursachen haben, die auch in Kombination eintreten können. Graue Haare durch Übersäuerung und durch Wasserstoffperoxid sind der häufigste Grund dafür, dass unsere Haare grau oder weiß werden. Häufig fördert der Stress jedoch ganz entscheidend das frühe Ergrauen der Haare und ganz besonders den Haarausfall. Unser Haar wird grau, wenn weniger der Aminosäure Tyrosin produziert werden kann, die für die Produktion des Pigments Melanin wichtig ist.

Das einzelne Haar hat dann entweder Farbpigmente oder nicht. Wenn die Haare grau werden, sollte das unbedingt als Signal deines Körpers gesehen werden. Das Haar wird nicht ohne Grund grau. Folgendes gilt nicht nur für graue Haare, sondern für alle Veränderungen des Körpers: Wer die Signale des Körpers langfristig ignoriert, wird weitere Signale erhalten, bis irgendwann keine Maßnahmen mehr helfen, da eine ernsthafte Erkrankung entstanden ist.

Grund dafür ist, dass die Zellen nur noch teilweise funktionsfähig sind und die Anfälligkeit für weitere Krankheiten erhöht wird. Daher sollte man, bei erkennbaren Veränderungen des Körpers in jedem Fall einen Arztbesuch folgen lassen. Je früher, desto besser. Die Veranlagung ist natürlich die häufigste Ursache für graue Haare, die wir nicht beeinflussen können. Doch einen Einfluss haben wir auf andere Dinge, die der Grund für die graue Haarfarbe sein können.

1. Graue Haare durch Stress

Stressbedingter Haarausfall oder die Entstehung von grauen Haaren durch Stress sind keine Seltenheit. Die Haarstruktur ändert sich durch die psychische Belastung und die Haare gehen im sogenannten Haarzyklus von der Wachstumsphase in die Ruhephase über. Die Entstehungen der grauen Haarfarbe und des Haarausfalls ähneln sich. Bei der Selbstdiagnose sollte man jedoch beachten, dass graue Haare nicht auf eine Ursache aus der letzten Woche zurückzuführen ist, sondern die wirkliche Ursache für die grauen Haare bereits mehrere Monate zurückliegt.

Ärztlichen Rat sollte man in jedem Fall einholen, da die grauen Haare und besonders der Haarausfall immer als Signal des eigenen Körpers zu sehen sind. Haarausfall oder graue Haare weisen auf eine Veränderung im Körper hin und sollten daher keinesfalls unbeachtet bleiben. Graue Haare sind für viele auch ein Zeichen von fehlendem Ausgleich. Im Beruf, im Alltag, wo auch immer, geraten wir täglich in Situationen die uns unter Stress setzen.

Findet man keinen Ausgleich in beispielsweise sportliche Aktivitäten oder anderen schönen Dingen des Lebens, kann man den Stress nicht abbauen oder ausgleichen. Der Stress greift damit unser Lebensgefühl, bzw. unsere Lebensqualität an und raubt uns essentielle Energie. Sind alle stressfördernden Probleme oder Herausforderung beseitigt, erholt sich der Körper ganz automatisch.

2. Graue Haare durch Übersäuerung

Die Übersäuerung sorgt bei den meisten Menschen für die graue Haarfarbe. Unser Körper unterliegt einem stätigen Entsäuerungsprozess. Die Säuren werden unter anderem indirekt über die Kopfhaut ausgeschieden. Je ältere wir werden, desto mehr Säuren sammeln sich in unserem Körper.

Kann die Säure nicht oder nur teils ausgeschieden werden, bekommen wir graue Haare und zusätzlich können auch unangenehme Spannungen, Juckreiz und natürlich auch Haarausfall entstehen. Bis zu einem bestimmten Alter können die Säuren jedoch meist gänzlich ausgeschieden werden. Im Regelfall können unsere Zellen im mittleren oder höheren Alter nur noch Teile ihre Funktionen erfüllen.

Beispielsweise können die Zellen der Haarwurzeln, die für die Produktion des Pigments Melanin zuständig sind, dass die Färbung der Haare sorgt, nur noch bedingt Melanin produzieren. So ist es möglich, dass die Übersäuerung unseres Körpers die Ursache für graue Haare ist.

3. Graue Haare durch Wasserstoffperoxid

Graue Haare werden in unserer Gesellschaft als normaler Teil des Alterungsprozesses gesehen, sodass eigentlich jeder damit rechnet, irgendwann einmal graues Haar zu bekommen. Eine der möglichen Ursachen für graue Haare im Alterungsprozess ist die schwindende Fähigkeit des menschlichen Körpers, Wasserstoffperoxid abzubauen. Natürlich können auch mehrere Ursachen in Kombination die Ursache für die aufkommenden grauen Haare sein, wie es auch bei Haarausfall möglich ist.

Wasserstoffperoxid kann bei entschlackten und gesunden Zellen alle vorkommenden Wasserstoffperoxid-Elemente abbauen. Bei einem Nährstoffmangel beispielsweise, ist die Gesundheit der Zellen jedoch eingeschränkt und aus dem Stoffwechsel lagern sich Schlacke ab, sodass die Zellen in ihrer Funktionsfähigkeit eingeschränkt sind.

Auch hier muss ich wieder erwähnen, dass zunächst immer ein Arzt die genaue Ursache der grauen Haare diagnostizieren sollte, bevor man nach einer Selbstdiagnose irgendwelche Mittel gegen graue Haare anwendet. Damit ist man definitiv auf der sicheren Seite.

Graue Haare bei Frauen

Graue Haare bei Frauen

Frauen sind das schöne Geschlecht. Während graue Haare bei Männern im Alter als Teil des Reifungsprozesses angesehen werden und cool aussehen (siehe George Clooney) wirkt das erste graue bei Frauen meist schockierend. Viele Frauen fürchten sich davor, irgendwann einmal graue Haare zu bekommen. Wenn es irgendwann einmal soweit ist, ist jedes Mittel gegen graue Haare recht. In der Regel werden die Haare dann gefärbt oder getönt. Doch es ist wirklich Ansichtssache, ob graue Haare tatsächlich die Attraktivität eines Menschen senken.

Besonders bei Frauen ergibt sich ein gewisser Trend, denn viele Frauen sehen in grauen Haaren nicht mehr das Negative und Belastende, sondern eben auch ein Ergebnis des Reifungsprozesses. Häufig werden die Haare sogar freiwillig grau gefärbt und getönt. Die Haare bei Frauen werden im natürlichen Reifungsprozess, wie bei Männern auch, übrigens nicht schlagartig grau. Zunächst verlieren die Haare an den Schläfen ihre gewöhnliche Farbe, bis die Nackenhaare zuletzt ergrauen.

Haare grau färben und tönen

Das viele Frauen ihre Haare grau färben und tönen, hatte ich ja eben schon erwähnt. Doch warum Färben so viele ihre Haare grau? Ganz einfach: Das Image grauer Haare ändert sich langsam. Wie bei Männern werden graue Haare bei Frauen ebenfalls ihr Rentner-Image los und zeugen immer mehr von Reife. Wer in jungen Jahren schon graue Haare bekommt, oder sich graue Haare färbt, hebt sich aktuell noch von der Masse ab, ist einzigartig und nicht Main-Stream.

Dieser Trend zum Individuellen ist auch in vielen anderen Bereichen zu beobachten. Standard ist langweilig, Kreativität ist Trumpf. Deshalb sind graue Haare absolut im Trend. Meiner Meinung nach, sind die veränderten Lebenszyklen sind ein weiterer Grund für diesen Trend. Wer heute die 50 Jahre überschreitet, ist häufig noch richtig fit und hat eine viel höhere Lebensenergie als 50-Jährige Mitte des letzten Jahrhunderts.

Kräuter und Lebensmittel gegen graue Haare

Es wird so viel erzählt. Alle möglichen Pflanzen und Lebensmittel sollen gegen graue Haare helfen. Natürlich! Da eigentlich jeder einmal graue Haare bekommt, verkauft sich das einfach besser. Ich habe dir hier drei Kräuter bzw. Lebensmittel gegen graue Haare aufgelistet. Wer sie in seine Ernährungsweise integriert, kann eine Verzögerung des Ergrauens der Haare bewirken.

Zwiebelsaft: Der Saft der Zwiebel wird häufig und auch schon sehr lange gegen graue Haare und speziell den Haarausfall empfohlen. Dabei unterscheiden sich die Nährstoffe des Zwiebellauchs in ausgekochter und natürlicher Form. Der Zwiebelsaft regt in seiner natürlichen Form die Katalase-Produktion an, die den Organismus dabei unterstützen, Wasserstoffperoxid abzubauen. Wie bereits erwähnt, ist der Abbau von Wasserstoffperoxid wichtig, um die Bildung grauer Haare hinauszuzögern. Außerdem hat Zwiebelsaft hat eine nachgewiesen antibakterielle Wirkung, die für eine bessere Durchblutung der Kopfhaut sorgt und die Haarwurzel auf diese Weise vermehrt mit essentiellen Nährstoffen versorgt.

Para-Aminobezoesäure: Das Vitamin B10 wird auch PABA abgekürzt. Dem Vitamin wird eine bedeutende Rolle für gesundes Haarwachstum nachgesagt. PABA ist ein Bestandteil der Folsäure und ist unter anderem für die Gesundheit der Darmflora zuständig. Es hilft außerdem Eiweiße zu verwerten und fördert die Bildung von Blutkörperchen, die in unserem Organismus als Nährstofftransporter funktionieren. Wer an einem Vitaminmangel und daraus resultierenden grauen Haaren leidet, kann mit Para-Aminobezoesäure ein Mittel gegen graue Haare finden. Das Vitamin als Nahrungsergänzungsmittel bekommst du hier.

Melasse: Wenn der gewöhnliche Haushaltszucker hergestellt wird, entsteht die sogenannte schwarze Zuckerrohrmelasse. Melasse entsteht nach der Kristallisierung der Sukrose und enthält große Mengen an Pyridoxin, dem Vitamin B6, aber auch an Kupfer, Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium. Einige dieser Nährstoffe und Mineralstoffe sind essentiell für gesunde Haare, können so gegen graue Haare und Haarausfall durch einen Nährstoffmangel helfen.

Unter Nährstoffe für gesunde Haare erfährst du außerdem, welche Lebensmittel mit ihren Nährstoffen besonderen Einfluss auf eine gesundes Haarwachstum haben.



Welche Mittel helfen gegen graue Haare?

Da jeder im Alterungsprozess graue Haare bekommt (mal früher und mal später) ist die Nachfrage nach DEM Mittel gegen graue Haare natürlich groß. Es sind viele Produkte auf dem Markt, die aufgrund ihrer Inhaltsstoffe keine Auswirkungen auf die graue Haarfarbe haben können. Viele Medikamente oder Shampoos gegen graue Haare haben jedoch auch einen positiven Einfluss im Kampf gegen graue Haare. Wie bereits erwähnt entwickelt sich der Trend, dass viele ihre Haare bewusst grau färben.

Doch die Mehrheit der Gesellschaft versucht grauen Haare zu kaschieren oder schon vor dem Eintreten zu verhindern. Was kann man also gegen graue Haare tun? Wenn man die Entstehung der grauen Haare durch Stress durch eine ärztliche Untersuchung ausgeschlossen hat, kennt man automatisch auch die eigentliche Ursache des Ergrauens des Kopfhaares.

Experten empfehlen daher ein umfangreiches Konzept aus gesunder Ernährung, regelmäßiger Entsäuerung des Körpers und der Kombination mit organischen Mineralstoffen. Wie du da am besten vorgehst, zeige ich dir gleich. Damit diese Maßnahme gegen graue Haare erfolgreich wird, ist eine gesunde Darmflora zwingend notwendig.

Nur mit einem gesunden Darm können die aufgenommenen Nährstoffe gänzlich verwertet werden. Jedoch sind nicht nur die inneren, sondern auch die äußeren Einwirkungen auf die Haare wichtig. Haarpflegeprodukte sind im Kampf gegen graue Haare deshalb ebenfalls entscheidend. Naturbelassene Haarpflegeprodukte ohne die Verwendung von säurebildenden Chemikalien reinigen die Kopfhaut optimal.

Mit der Bildung von grauen Haaren, Haarausfall oder anderen Veränderungen der Haarstruktur zeigt dir dein Körper, dass er eine Belastung empfindet. Um die besten Chancen auf weiterhin farbiges Haar zu wahren, solltest du folgendermaßen-strategisch vorgehen:

  1. Entsäuerung: Um dein Immunsystem zu stärken und deinen Stoffwechsel anzuregen empfehle ich dir eine Entsäuerung für einen gesunden Darm vorzunehmen. Ist die Darm-Funktion in Takt, können aufgenommene Nährstoffe und Vitamine am Besten verwertet werden, sodass dein Haar länger farbig bleibt. Diese Entsäuerungs-Kur habe ich selbst gemacht, um meinen Körper auf natürliche Weise zu entgiften. Nach zwei Wochen fühlte ich mich wacher und auch mein Hautbild hatte sich verbessert.
  2. Ausgewogene Ernährung: Ein gesunder Organismus benötigt Nährstoffe (Eisen, Zink etc.) und Vitamine (Biotin, Vitamin C, Vitamin E etc.). Mit diesen Stoffen können wir unseren Körper bzw. unseren Haaren sowohl von außen, als auch von innen versorgen. Schaue dir diesen Artikel über die wichtigsten Nährstoffe für gesundes Haarwachstum an und lerne, welche Lebensmittel wichtig gegen graue Haare sind. Möglicherweise ernährst du dich aber auch schon ausgewogen und kannst diesen Punkt daher „abhaken“.
  3. Haar-Vitamine: Zur Ergänzung deiner Mahlzeiten solltest du diese Haarvitamine zu dir nehmen, sodass du die vorzeitige Bildung grauer Haare durch einen Nährstoffmangel ausschließen kannst. Die Haarvitamine haben nicht nur eine positive Wirkung gegen graue Haare, sondern auch für deine Haut und deine Nägel. Der Vitamin-Schub wird dich wacher und fitter machen. Zusätzlich zur inneren Versorgung deines Körpers mit Nährstoffen und Vitaminen solltest du dem grauen Haar von außen mit einem natürlichen Arganöl-Shampoo vorbeugen.

Die naturbelassenen Inhaltsstoffe reinigen deinen Körper auf natürliche Weise, fördern die Durchblutung der Kopfhaut und sind frei von belastenden chemischen Stoffen. Wenn du diese Strategie gegen graue Haare so anwendest, kräftigst du deine Haarstruktur und wirst du deine Haarfarbe noch länger behalten.

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Artikel über das Thema graue Haare weiterhelfen konnte. Ich freue mich sehr über dein Feedback in den Kommentaren oder über das Kontaktformular. Alternativ findest du hier eine weitere Übersicht deiner Möglichkeiten gegen graue Haare.

Lilly’s Erfahrungen mit Haarausfall

Haarausfall Erfahrungsbericht

Hallo, ich bin gerade 35 Jahre alt geworden und leide bereits seit 2003 unter Haarausfall. Ich habe mehrere Hautärzte konsultiert und es hieß bisher immer, es wäre nur stressbedingter Haarausfall. Dann sagte man mir, ich hätte eine vernarbende Alopezie, sprich, die ausgefallenen Haare kommen nicht wieder. Vor einem Jahr wurde bei mir nun die Krankheit Lichen Ruber festgestellt. Nur 2% der gesamten weiblichen Bevölkerung leiden auf der Kopfhaut darunter. Es ist eine Hautkrankheit, die jeden treffen kann. Befällt sie beispielsweise die Hand oder den Rücken, zeigen sich rote Stellen, die jucken. Befällt sie aber die Kopfhaut, sind die Haare an der betroffenen Stelle unwiederbringlich verloren, denn Lichen Ruber zerstört die Haarwurzel. Ich habe ein Cortisonhaltiges Mittel (Mome Galen) bekommen, dass ich nun einmal täglich auf die betroffenen Stellen auftragen und einmassieren soll. Ich stelle keine positive oder negative Wirkung fest. Einen Tag hab ich das Gefühl, der Haarausfall wird mehr, am nächsten Tag kommt es mir so vor, als ob es sogar weniger wird.

22 Jahre lang hatte ich stets dickes, kräftiges und volles Haar! Nie musste ich mir Sorgen machen, man könnte meine Kopfhaut sehen, nie musste ich den Wind fürchten und nie musste ich etliche Cremes, Gels und Sprays benutzen, um mich aus dem Haus zu trauen. Ich konnte alle Frisuren, die ich wollte oder auch offene Haare tragen.

Ich habe es bis heute noch nicht akzeptiert und immer noch sehr mit dem heute lichten Haar zu kämpfen. Ohne Haarspray und mich mehrmals von allen Seiten im Spiegel zu begutachten gehe ich nicht mehr aus dem Haus. Bei mir ist zwar das gesamte Haar dünner geworden, habe noch ca. ein Drittel von dem, was ich mal hatte. Doch bisher ist hauptsächlich das Oberhaar betroffen und ein wenig die Seiten. Pony kann ich nicht tragen und auch einen Mittelscheitel nicht.

Ich habe mir nun Schütthaar bestellt und werde dies versuchen. Ich hoffe, es hilft und gibt mir wieder mehr Selbstvertrauen. Niemand kann das verstehen, was es für einen Menschen, aber ganz besonders für Frauen bedeutet, plötzlich weniger und dünnere Haare zu bekommen, sofern er/sie nicht selbst betroffen ist. Ich fände es schön, mich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Viele Grüße, Lilly

Christoph: Lilly hat mir den Bericht vor ein paar Tagen zugeschickt. Wenn du auch Erfahrungen mit Haarausfall gemacht hast und sie gerne mit anderen teilen möchtest, kannst du mir deinen Erfahrungsbericht hier zuschicken. Ich freue mich auf deinen Bericht.

Hilfe – Mein Baby hat Haarausfall!

Hilfe - Mein Baby hat Haarausfall

Hilfe, mein Baby hat Haarausfall! So panisch reagieren viele frischegebackene Mütter, deren Babys einige Wochen nach der Geburt plötzlich ihre Haare verlieren. Die Haare werden zunächst immer dünner bis es schließlich zum Haarausfall bei Babys kommt. Doch in der Regel reicht ein Arztbesuch der Eltern aus, um Aufatmen zu können.

Symptome – Hat mein Baby Haarausfall?

Bei der Geburt des Babys ist zunächst ein weicher Flaum auf der Kopfhaut zu sehen. Bei Babys wachsen die Haare in den ersten Wochen ganz normal. Sie werden kräftiger. Etwa 3 – 6 Monate nach der Geburt beginnt der Haarausfall bei Babys. Zu den Symptomen gehört, dass das Haar immer dünner wird bis sich häufig sogar eine Glatze bildet. Doch dabei handelt es sich in der Regel um einen ganz normalen Prozess, der keiner weiteren Behandlungsmaßnahmen bedarf. Ein Arztbesuch sollte aber in jedem Fall erfolgen, um andere mögliche Ursachen gänzlich auszuschließen und um den Eltern die ersten Baby-Stress zu nehmen. Es handelt sich bei dieser Art von Haarausfall bei Babys um das sogenannte telogene Effluvium, dass bei Neugeborenen im Regelfall eintritt. Etwa 3 – 6 Monate nach der Geburt des Babys beginnen die Haare des Säuglings diffus auszufallen.

Darum leiden viele Babys unter Haarausfall

Wie bereits gesagt ist Haarausfall bei Babys ganz normal. Grund ist, dass sich Neugeborene in den ersten Monaten enorm entwickeln. Neben den Knochen verändern sich auch die Haarwurzeln in dieser Zeit besonders stark. Zur besseren Erklärung sollten wir den Haarzyklus näher betrachten: Unsere Haare befinden sich entweder in der Wachstumsphase, in der Übergangsphase oder in der Ruhephase. In den ersten Wochen nach der Geburt ist das Haar des Neugeborenen in der Wachstumsphase.

Hilfe - Mein Baby hat Haarausfall

© Photo via VisualHunt

Hier wächst das Haar des Babys sehr gut. Grund dafür ist die Vielzahl an Hormonen, die das Baby in diesen Wochen von seiner Mutter erhält. Diese Hormone fördern das Haarwachstum. Da die Mutter die Hormonproduktion nach der Schwangerschaft einstellt und auch das Baby nicht weiter von den Hormonen zehrt, geht das Haar bei Mutter und Kind in die Ruhephase über. Das Haar wird dünner und fällt vermehrt aus. Nach einigen Monaten haben sich der Haarausfall der Mutter nach der Schwangerschaft, sowie der Haarausfall des Babys jedoch eingestellt, da sich die Wachstumsphasen der Haarwurzeln bei Mutter und Kind wieder verlängern. Der Körper und damit auch das Haarwachstum, erholen sich von den Strapazen. Auch die Haarfarbe des Kindes ändert sich häufig nach dem zweiten Wachstumsschub der Haare.

Wie wird Haarausfall bei Babys diagnostiziert?

Wie bereits erwähnt, sollte ein Arztbesuch erfolgen, wenn es zu Haarausfall bei Babys kommt. Doch im Regelfall handelt es sich dabei um eine Routine-Untersuchung, denn Haarausfall bei Babys ist ein ganz normaler Prozess im Organismus. Der Arzt sollte eine Untersuchung vornehmen, um andere Ursachen bzw. Arten von Haarausfall ausschließen zu können. Beispielsweise kann der Haarausfall bei Babys in seltenen Fällen auch durch eine Vergiftung oder in Form eines kreisrunden Haarausfalls eintreten. Häufig wird auch eine andere Problematik diagnostiziert. Da das Baby sehr viel liegt entsteht eine Reibung der Kopfhaut am Kissen und es kommt häufiger zu Haarausfall aufgrund äußerer Einwirkungen. Haarausfall bei Babys kann also auch durch die Reibung verursacht werden.

Was tun, wenn das Baby Haarausfall hat?

Wenn dein Baby Haarausfall hat, handelt es sich dabei meisten, wie erwähnt, um einen normalen Prozess im Organismus, der keiner weiteren Behandlung bedarf. Du solltest trotzdem deinen Arzt besuchen, um mögliche andere Ursachen für den Haarausfall auszuschließen. Innerhalb einiger Monate wächst das Haar dann im Regelfall von selbst wieder nach, da sich der Körper regeneriert. Jungen Eltern ist daher nach dem Arztbesuch zu empfehlen, abzuwarten. Höchstens eine Möglichkeit haben Eltern, dem Haarausfall durch Reibung vorzubeugen, indem sie die Liegeposition des Kindes häufiger verändern. Doch sollte der Haarausfall auch nach 6 Monaten noch bestand haben oder der Haarausfall erst ab einem Alter des Babys von bereits 6 Monaten einsetzen, sollte dringend eine weitere Untersuchung erfolgen. Da Babys ausschließlich über die Muttermilch Vitamine und Nährstoffe erhalten, kann ein Nährstoffmangel der Mutter auch für einen Haarausfall des Babys ab einem alter von 6 Monaten sorgen. Nach der Schwangerschaft hat die Frau einen besonders hohen Bedarf an Nährstoffen, weshalb ein Nährstoffmangel in dieser Phase keine Seltenheit ist.

Grundsätzlich können Eltern bei Haarausfall ihres Babys aber beruhigt sein und sich auf die gemeinsame Zeit und die wertvollen gemeinsamen Erfahrungen freuen.

Erblich-bedingter Haarausfall bei Frauen

Erblich-bedingter Haarausfall bei Frauen

Zu erblich-bedingtem Haarausfall bei Frauen kommt es bei etwa jeder zweiten Frau im Laufe ihres Lebens. Häufig zeigt sich die sogenannte androgenetische Alopezie bei Frauen in den Wechseljahren, nach der Schwangerschaft. Aber auch nach der Entfernung von hormonabhängigen Tumoren, wie etwa bei der Behandlung von Brustkrebs, zeigt sich immer wieder der erblich-bedingte Haarausfall (kurz: AGA). Immer mehr Frauen klagen auch über Haarausfall nach Absetzen der Anti-Baby-Pille. Alle vier genannten Situationen verbindet eine Gemeinsamkeit: Der Organismus der Frau befindet sich in den genannten Fällen in einer Phase der hormonellen Umstellung. Der Haarausfall zeigt sich bei Frauen in der Regel im Bereich des Mittelscheitels, während der erblich-bedingte Haarausfall bei Männern im Schläfen- und Tonsurbereich beginnt. Das wir Haare verlieren ist jedoch ganz normal. Jeder Mensch verliert täglich etwa 100 Haare. Das ist Teil des gewöhnlichen Haarzyklus, bei dem sich das Haar irgendwann in die Ruhephase begibt. Dafür treten in der selben Haarwurzel wieder neue Haare in die Wachstumsphase ein.

Grund für erblich-bedingter Haarausfall bei Frauen?

Der Grund für erblich-bedingten Haarausfall liegt an einer weitervererbten Überempfindlichkeit der eigenen Haarfollikel. Diese sind besonders empfindlich gegen das Abbauprodukt des männlichen Sexualhormons Testosteron, das sogenannte Dihydrostestosteron (kurz: DHT). Die Wachstumsphase unserer Haare verkürzt sich durch DHT, bis das Haar schließlich nicht mehr zu sehen ist. Bei einer Haartransplantation wird eine Verpflanzung von Eigenhaar aus dem Hinterkopf- und Nackenbereich vorgenommen, da diese Haare unempfindlich gegen DHT sind und somit auch nach einer Haartransplantation nicht ausfallen können. Es kann auch zu stärkerem erblich-bedingten Haarausfall kommen, wenn die Veranlagung mit anderen Ursachen von Haarausfall in Kombination tritt. Als Beispiel möchte ich einen Nährstoffmangel oder hohen Stress erwähnen. Die Ursache des Haarausfalls sollte aber unbedingt von einem Facharzt diagnostiziert werden, bevor du auf Vermutungen etwas gegen den Haarausfall unternimmst. Dieser nimmt beispielsweise einen TrichoScan oder eine Kopfhautbiopsie vor.

Verlauf von erblich-bedingtem Haarausfall bei Frauen

Wie genau die androgenetische Alopezie bei Frauen verläuft, ist nicht zu prognostizieren, da der Haarausfall durch viele weitere Faktoren beeinflusst werden kann und im Einzelfall von der Veranlagung abhängt. Beispielsweise kann wird das Haar besonders durch übermäßige kosmetische Einflüsse, wie häufiges Färben, überbeansprucht werden.

Erblich-bedingter Haarausfall bei Frauen beginnt jedoch sehr häufig im Bereich des Mittelscheitels. Dünne Haare in diesem Areal, kennzeichnen diese Form der Alopezie. Die Haare werden hier zunehmend dünner. Das dünne Haar breitet sich immer weiter über den Oberkopf aus, bis die Kopfhaut im Bereich des Scheitels gänzlich zu sehen ist. Vom hinteren Oberkopfbereich bis zum Nackenbereich bleibt das Haar, wie bei Männern auch, durch den erblich-bedingten Haarausfall unbeeinflusst. Der Unterschied zu diffusem Haarausfall ist also, dass die Haare bei erblich-bedingtem Haarausfall nicht über die gesamte Kopfhaut, sondern nur in bestimmten Bereichen dünner werden, bzw. ausfallen. Bitte lasse dich bei dem Verdacht von deinem Dermatologen durchchecken. Dieser kann die Ursache des Haarausfalls diagnostizieren und so gemeinsam mit dir deinen Haarausfall gezielt stoppen.

Was tun gegen erblich-bedingten Haarausfall?

Viele Möglichkeiten erblich-bedingten Haarausfall zu stoppen, existieren tatsächlich nicht. Doch du kannst Haarausfall-beschleunigende Faktoren gezielt beeinflussen. So solltest du deinen Stress reduzieren oder deine Ernährungsweise umstellen. Unter Nährstoffe für gesunde Haare erfährst du genau, welche Nährstoffe und welche Lebensmittel du für ein gesundes Haarwachstum zu dir nehmen solltest. So kannst du einen starken erblich-bedingten Haarausfall in jedem Fall aufhalten.

Ich schenke dir heute meinen Haar-Guide!
Ich erkläre dir, wie du dich richtig ernährst, damit du wieder richtig kräftige Haare bekommst. Außerdem lernst du die wichtigsten Vitamine und Nährstoffe für eine gesunde Haarstruktur kennen. Lass‘ uns zusammen etwas gegen dein Haarproblem tun.

Viele Grüße, Christoph

Haar Guide gegen Haarausfall und für schöne Haare

Wohin soll ich Dir den Haar-Guide schicken?