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Gründe für Haarausfall

Das Hormon Dihydrotestosteron und die Auswirkungen auf den Körper

Die Wirkung von dem  Hormon Dihydrotestosteron gehört zu den Ursachen für den vorzeitigen Verlust der Haare bei Männern. Die Einnahme spezifischer Medikamente kann das Hormon DHT blocken und so den Haarverlust stoppen. Ist das langfristig betrachtet ein geeigneter Ansatz? Können Haarwuchsmittel oder Transplantationen zielführend sein? In diesem Artikel gehen wir für Dich genauer darauf ein!

Viele Männer sind vom vorzeitigen Verlust ihrer Haare betroffen. Studien zufolge ist häufig eine Veränderung des männlichen Hormonhaushalts für das Ausfallen der Haare verantwortlich. Die individuelle Veranlagung spielt dabei eine große Rolle und ist entscheidend, ob und in welchem Ausmaß das Hormon Dihydrotestosteron seine Wirkung entfaltet.

Die unterschiedliche Konzentration des DHT und die Sensibilität der Haarwurzeln gegenüber dem Hormon machen den Unterschied aus und führen beim sogenannten erblich bedingten Haarausfall (Alopezie) zum frühzeitigen Verlust der Haare. Im Folgenden findest Du Informationen über das Hormon, seine Wirkweise und was Du dagegen unternehmen kannst.

Inhaltsverzeichnis


» Hormone sind Botenstoffe
» Klassifizierung des Hormons Dihydrotestosteron
» Wie DHT wirkt
» Die Wirkungen von DHT kompakt
» Wie es zum erblich bedingten Haarausfall durch das Hormon Dihydrotestosteron kommt
» Die Wirkung von DHT medikamentös blocken
» Eine Haartransplantation als effektive Lösung?
» Durch eine Eigenhaarbehandlung gegen Alopezie vorgehen


Hormone sind Botenstoffe

In Geweben und speziellen Drüsen produziert der Körper Hormone. Sie sind Botenstoffe, werden in die Blutbahn ausgeschüttet und gelangen über das Gefäßsystem zu den Zielzellen und -geweben. Sie docken über eine Art Schlüssel-Schloss-System an bestimmten Empfängerstrukturen (Rezeptoren) der Zelle an.

Sind die Hormone am Zielort angelangt, entfalten sie ihre Wirkung und greifen regulatorisch in den Haushalt des Körpers ein. Hormone sind für Menschen überlebensnotwendig. Nicht immer ist ihre Wirkung auf den Körper jedoch positiv oder erwünscht.

Klassifizierung des Hormons Dihydrotestosteron

Zusammensetzung von Dihydrotestosteron

Das Hormon gehört zu der Klasse der Sexualhormone. Es ist ein Abbauprodukt des Hormons Testosteron und zählt zu den Androgenen. Das Enzym 5a-Reduktase ist ein Bio-Katalysator und für die Bildung des DHT aus dem Hormon Testosteron verantwortlich. Dihydrotestosteron ist unter den Hormonen biologisch gesehen die aktivste Form des Testosterons und entfaltet seine Wirkung in vielen Organen.

Das Testosteron selbst fungiert meist nur als Prohormon für das DHT. Bei Männern wird das Hormon DHT in kleinen Mengen direkt in den Hoden synthetisiert. Der größer Anteil wird jedoch erst nach Ankunft des Botenstoffs in den Zielzellen aus Testosteron gebildet. Die Hauptmenge des im Körper vorhandenen DHTs ist an ein sogenanntes bindendes Globulin gebunden. Der kleine Rest von rund einem Prozent zirkuliert im Blutkreislauf.

Wie DHT wirkt

Dihydrotestosteron ist für die Virilisierung oder Vermännlichung des Mannes verantwortlich. Es steuert die Entwicklung und das Funktionieren der Prostata und der Bläschendrüsen, verursacht die männliche Körperbehaarung und den Wuchs des Bartes. Es reguliert den Stoffwechsel der Talgdrüsen und ist beim Mann an der Entwicklung der äußeren Genitalien beteiligt.

Bei einer entsprechenden genetischen Disposition ist es für das vorzeitige Ausfallen der Haare bei Männern verantwortlich. Im Körper zirkuliert Testosteron durch den Blutkreislauf. Es gelangt zur Zielzelle und kann aufgrund seiner Beschaffenheit in diese Eindringen. Innerhalb der Zelle wird das Testosteron nun durch die Wirkung der 5a-Reduktase in DHT umgewandelt. Es bildet sich ein Komplex aus einem Rezeptor für Androgene und dem Hormon DHT. Der Hormon-Rezeptor-Komplex wandert in den Zellkern ein und beeinflusst dort die Aktivität der Gene.

Die Wirkungen von DHT kompakt

  • Vermännlichung
  • Bartwuchs
  • Ausprägung der Körperbehaarung
  • Entwicklung und Funktion der Prostata
  • Entwicklung und Funktion der Bläschendrüsen
  • Regulation der Talgdrüsen
  • Entwicklung der äußeren Genitalien beim Mann
  • Haarausfall bei entsprechender Veranlagung

Wie es zum erblich bedingten Haarausfall durch das Hormon Dihydrotestosteron kommt

Der Haarzyklus unterteilt sich in bestimmte Wachstumsphasen. Täglich nehmen Haare rund 0,3 bis 0,5 mm an Länge zu. Etwa 80 Prozent der Haare auf dem Kopf befinden sich in der Phase des Wachstums. Sie dauert durchschnittlich zwischen 2 und 6 Jahren. Danach werden die Haare abgestoßen und eine neue Haarpapille entsteht. Die Produktion des Haares beginnt wieder von vorne.

Wachstumshormone steuern den Haarzyklus und kontrollieren die Wachstumsphasen. Das Hormon Dihydrotestosteron hemmt das Wachstum und trägt zum Verkümmern der Haare bei. Bei erblich bedingtem Haarausfall, auch Alopezie genannt, besteht eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber dem Hormon DHT.

Die Wirkung von DHT medikamentös blocken

Medikamente auf weißem Hintergrund

Die Umwandlung von Testosteron zu DHT findet bei jedem Mann statt. Die genetische Veranlagung entscheidet darüber, ob die Sensibilität gegenüber dem Hormon erhöht ist oder nicht und es zur Alopezie kommt. Eine erfolgreiche Behandlung des Haarverlusts kann durch Medikamente erfolgen.

Wenn Du von erblich bedingtem Haarverlust betroffen bist, kannst du zur Behandlung auf eine Kombination aus geeigneten Präparaten zurückgreifen. Medikamente, die in den Hormonhaushalt eingreifen, sind in diesem Fall ein wirksames Mittel. Zusätzlich kannst Du den Haarausfall durch das Wachstum stimulierende Mittel bekämpfen und mindern.

Trage die erhältlichen Präparate direkt auf Deine Kopfhaut auf. Dort entfalten sie ihre Wirkung lokal. Um einen dauerhaften Effekt zu erzielen, müssen diese Mittel allerdings lebenslang angewendet und aufgetragen werden. Die Präparate unterdrücken den Haarausfall, können ihn aber nicht heilen. Zudem erzielen sie von Person zu Person einen unterschiedlichen Erfolg. Probiere daher mehrere Mittel, um das für Dich geeignete zu finden.

Eine Haartransplantation als effektive Lösung?

Ärzte untersuchen Haarfollikel

Mit einer Haartransplantation kannst Du dem erblichen bedingten Haarverlust effektiv entgegenwirken. Der Eingriff ist schonend und erfolgt unter lokaler Betäubung.

Ziel der sorgfältig durchgeführten Haarverpflanzung ist es, die kahlen Stellen am Kopf mit Haaren abzudecken und sie so zu verkleinern und unauffälliger werden zu lassen. Dabei ist die Dichte der Haare am Vorderkopf besonders wichtig, denn sie wird vom Betrachter zuerst wahrgenommen.

Bei der Haartransplantation wird vom behandelnden Arzt daher eine neue Haarlinie im Bereich der Stirn festgelegt. Haarfollikel für Haarfollikel werden schmerzfrei in die kahlen Bereiche der Kopfhaut mittels FUE Technik implantiert. Die Elithairtransplant Klinik in Istanbul ist beispielsweise eine Einrichtung, die diese Methode praktiziert. Das neu transplantierte Haar kann nach einigen Tagen gewaschen werden und beginnt nach einigen Wochen von selbst zu wachsen. Die Nachsorge der Haartransplantation hat immense Auswirkungen auf das Gesamtergebnis.

Die Entscheidung zu einer Haartransplantation aufgrund des erblich bedingten Haarausfalls kann sich langfristig gesehen finanziell rentieren, da die gegen die Alopezie zur Verfügung stehenden Medikamente ein Leben lang eingenommen werden müssten und den Geldbeutel somit anhaltend belasten.

Durch eine Eigenhaarbehandlung gegen Alopezie vorgehen

Erblich bedingter Haarausfall geschieht durch eine erhöhte Sensibilität gegenüber dem Hormon Dihydrotestosteron. DHT ist ein Abbauprodukt des Sexualhormons Testosteron und bei Männern für die Entwicklung der äußeren Genitalien, die Funktion der Prostata und die Vermännlichung verantwortlich. Außerdem ist es an der Ausprägung der Körperbehaarung und am Wuchs des Bartes beteiligt.

Es wird in speziellen Drüsen produziert, in den Blutkreislauf abgegeben und entfaltet seine Wirkung nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip in der Zielzelle. Bei einer übersensiblen genetischen Veranlagung gegenüber dem Hormon, wird das Wachstum der Haare gehemmt und sorgt für ihr Verkümmern. Spezifische Medikamente und lokal wirkende Präparate können den Haarverlust stoppen und mindern. Sie müssen lebenslang eingenommen und aufgetragen werden.

Eine Haartransplantation kann als schonendes und preiswertes Mittel in Betracht gezogen werden, um Deiner Alopezie entgegenzuwirken. Sie sorgt für ein ansprechendes kosmetisches Ergebnis, ein verjüngtes Erscheinungsbild und ist auch finanziell gesehen eine erwägenswerter Lösungsansatz.

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Gründe für Haarausfall Haarausfall Allgemein

Geheimratsecken und Haarverlust durch Stress – umkehrbar?

Erst Geheimratsecken durch Stress, und irgendwann eine ganze Glatze … Die gute Nachricht zuerst: Haarverlust durch Stress kann vorkommen, hört aber bei Reduktion desselben auch wieder auf. Das Haar wächst schließlich wieder ganz nach. Die schlechte Nachricht ist, dass jeder davon betroffen sein kann. Denn langanhaltender Stress geht einfach nicht ohne Spuren am Menschen vorbei, und davon ist auch das Haarwachstum betroffen.

Geheimratsecken durch Stress sind ein Warnsignal

Wenn Männer unter Haarausfall leiden, beginnt dieser so gut wie immer mit Geheimratsecken. Diese werden immer größer, breiten sich auf dem Kopf nach hinten aus und finden irgendwann sogar zusammen zu einer beginnenden Glatze. Der Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Genetisch bedingt oder durch Medikamente verursacht, kannst Du nicht viel dagegen tun. Ist Stress die Ursache, solltest Du jedoch dagegen vorgehen. Denn was erst einmal wie ein kosmetisches Problem klingt, ist auf lange Sicht enorm belastend. Das gilt nicht nur für den Haarausfall, sondern natürlich auch für den zugrundeliegenden Stress. Genau genommen verursacht Haarausfall sogar noch mehr Stress.

Haarverlust durch Stress beginnt schleichend

Haarverlust durch Stress beginnt schleichend

Dass Stress krank macht, ist keine neue Erkenntnis. Er wirkt sich auf den gesamten Organismus negativ aus, und damit auch auf die Haare. Volles, dichtes Haar wird als Ausdruck von Gesundheit wahrgenommen. Haarausfall, egal wodurch er bedingt ist, wird erst einmal aufgrund seiner Erscheinungsform unterschieden:

  • Effluvium oder diffuser Haarausfall liegt dann vor, wenn das Haar am ganzen Kopf immer weiter ausdünnt, so dass die Kopfhaut sichtbar wird. Auch diese Form des Haarausfalls kann an den Geheimratsecken anfangen oder sich durch einen zurückweichenden Haaransatz bemerkbar machen.
  • Von Alopezia areata oder kreisrunden Haarausfall spricht man, wenn sich auf dem Kopf eine begrenzte, kreisrunde Stelle mit klar definiertem Rand zeigt. Das kann auch mehrere Stellen betreffen. So wie Geheimratsecken durch Stress bedingt sein können, kann das bei einem kreisrunden Haarausfall auch die Ursache sein. Aber dahinter können auch Erkrankungen oder psychische Belastungen anderer Art stehen.
  • Die androgenetische Apolezie dagegen ist ein erblich bedingter Haarausfall, der mit der Verstoffwechselung des Hormons Testosteron im Körper und die Reaktion der Haarfollikel darauf zu tun hat. Diese Form des Haarausfalls äußert sich ebenfalls in Geheimratsecken, zurückgehendem Haaransatz und/oder einer Glatze. Zwischen androgenetischer Apolezie und Stress besteht allerdings kein direkter Zusammenhang.

Ursachen gegebenenfalls beim Arzt abklären lassen

Nicht jeder Haarverlust ist durch Stress bedingt, und nicht immer werden Geheimratsecken vererbt. Auch wenn Deine nahe Verwandtschaft zu schütterem Haar oder einem zurückweichenden Haaransatz neigt, musst Du die genetische Disposition dazu noch lange nicht haben. Lass die Ursachen Deines Haarausfalls beim Arzt abklären. Gegebenenfalls kann das Problem mit Medikamenten behandelt werden.

Finger weg von angeblichen Wunderheilmitteln!

Tatsächlich findest Du auch heute noch in den Apotheken und Drogeriemärkten zahlreiche Cremes, Shampoos und Wässerchen, die Haarausfall wunderbarerweise beheben und Dir zu der Haarpracht eines biblischen Samson verhelfen sollen. Es gibt jedoch keine Wundermittel, die Dir Deine Haarpracht zurückbringen oder deinem Haarausfall vorbeugen können. Sogar ein sehr starker Glaube daran hilft nicht, wenn die Haarfollikel einmal die Produktion von Haar eingestellt haben. Konsultiere in jedem Fall den Arzt und finde gemeinsam mit ihm eine Maßnahme zur Bekämpfung.

Frühe Hilfe rettet viel Haar

Je früher Du zum Arzt gehst und Deinen Haarausfall diagnostizieren lässt, desto besser. Denn einmal ausgefallenes Haar in Geheimratsecken oder kahlen Stellen kann keine Therapie wieder zurückbringen. Es ist also sinnvoll, die Ursachen für den Haarausfall so schnell wie möglich zu bekämpfen. Wenn Du gerade beruflich oder privat unter starkem Druck stehst, können die Geheimratsecken durch Stress entstanden sein. Medikamente helfen dann nur bedingt, Du solltest das Problem bei der Ursache packen. Stressbewältigung verhindert weiteren Haarverlust, und das auch noch ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

Warum entstehen Geheimratsecken überhaupt durch Stress?

Warum entstehen Geheimratsecken überhaupt durch Stress

Unter Stress kommt der gesamte Stoffwechsel des Körpers durcheinander. Du kennst das vielleicht: Wenn Du eine wichtige Prüfung hast, bekommst Du sprichwörtlich Bauchweh, fängst an zu stottern, bekommst schwitzige Hände oder zitterst (um einmal ganz bildlich zu sprechen). Der Körper schüttet dann Stresshormone aus wie Neurotransmitter und Enzyme. Darauf reagieren die Haarfollikel empfindlich, bei dauerhafter Exposition werden sie beschädigt. Sind die Haarfollikel angegriffen, fällt das Haar aus und wird nicht nachproduziert.

Haare können nur wachsen, wenn die Haarfollikel vollständig intakt sind. Jede Schädigung führt über kurz oder lang zu Haarverlust. Die Haarfollikel reagieren so empfindlich auf hormonelle Veränderungen, weil jedes einzelne von einem dichten Netzwerk von Nervenfasern umgeben ist. Über diese Netzwerk wirken die Botenstoffe des Nervensystems. Befinden sich nun viele Stresshormone im System, verändert sich das Nervennetz. Auch die Anzahl der Nervenzellen kann sich ändern. Nicht nur Geheimratsecken entstehen durch Stress: Stress lässt auch mehr Nervenfasern in der Haut wachsen.

Bei mehr Nervenfasern in der unmittelbaren Umgebung hören Haarfollikel auf, Haar wachsen zu lassen. Sie begeben sich von der sogenannten Wachstumsphase in die Übergangsphase. Das bedeutet: Die Mastzellen werden aktiviert und lösen eine Entzündung aus. Damit sterben die Zellen im Gewebe des Haarbalgs ab, das Haar fällt aus. Passiert das an vielen benachbarten Haarfollikeln, entsteht eine kahle Stelle. Warum bei Männern meist zuerst Geheimratsecken durch Stress entstehen ist nicht bekannt. Generell kann es aber überall am Körper zu Haarverlust durch Stress kommen.

Schlafmangel, falsche Ernährung und andere Sünden bei Geheimratsecken durch Stress

Schlafmangel, falsche Ernährung und andere Sünden bei Geheimratsecken durch Stress

Schlafmangel verstärkt die Wirkung von Stress auf den Körper. Leider verursacht Stress wiederum, dass Du schlecht schläfst. Und das stresst Dich noch mehr – es ist ein Teufelskreis. Versagensängste und viel Grübeln rauben Dir nachts den Schlaf, und wenn Du dann noch bis spät arbeitest oder sehr früh wieder aufstehen musst, ist das wirklich ungünstig. Schlafmangel kann die Geheimratsecken durch Stress verstärken. Denn die in der Nacht im Schlaf stattfindende Zellregeneration ist bei Schlafmangel nicht ausreichend vorhanden.

Auch eine ungünstige Ernährung mit zu wenig Nährstoffen verstärkt die Entstehung von Geheimratsecken durch Stress. Das betrifft Dich nicht nur dann, wenn Du Dich überwiegend von Junk Food ernährst. Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit reicht manchmal schon aus, um zu Mangelerscheinungen zu führen.

Abgesehen davon beeinflusst Stress das Verdauungssystem. Die Darmflora wird durch Stress beschädigt, der Körper kann also Nährstoffe nicht mehr so gut aufnehmen. Auch das kann zu Mangelerscheinungen führen.

Stressbewältigung bedeutet erst einmal, dass Du Dich um Dich selbst und um Dein Wohlbefinden kümmerst. Versuche, über ein Hobby (möglichst Sport) den beruflichen Alltag zeitweise zu vergessen und die Probleme mit Chefs, Kollegen, Kunden oder Aufträgen auszublenden. Es hilft also nichts, wenn Du Dich mit Deinen Kollegen einmal wöchentlich zum Laufen triffst und doch nur wieder über die Arbeit redest …

Zusammenfassung: Belastungen reduzieren ist bei Geheimratsecken durch Stress zielführend

Wenn Du bei Dir selbst Haarausfall irgendeiner Art feststellst, solltest Du die Ursachen so schnell wie möglich bei Deinem Hausarzt abklären lassen. Denn Haarverlust durch Stress kann nicht medikamentös aufgehalten werden. Stressbewältigung braucht Zeit, um zu wirken. Daher solltest Du früh damit anfangen. Achte auch auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung und auf ausreichend Schlaf. Denn sowohl eine nicht ausreichende oder unausgewogene Ernährung als auch Schlafmangel oder eine schlechte Schlafqualität können den Haarverlust durch Stress weiter befeuern.

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Gründe für Haarausfall Haarausfall Allgemein

Haarausfall durch Sport? Stimmt das?

Vielleicht hast du auch schon einmal beobachtet, dass besonders Sportler häufig unter Haarausfall leiden. Ob Fußballer, Läufer, Schwimmer oder Kraft- und Extremsportler. Haarausfall-Betroffene finden wir in vielen Sport-Arten. Aber hängen Sport und Haarausfall wirklich unmittelbar zusammen? In diesem Artikel erfährst du die Antwort auf diese Frage und kannst deine Trainings-Einheiten hoffentlich beruhigter angehen.

Zusammenhang von Haarausfall und Sport

Wenn du diesen Artikel liest, hast du möglicherweise du möglicherweise etwas Angst davor, dass dein Haarausfall oder dein dünner werdendes Haar etwas mit dem Sport zu tun haben könnten. Deshalb möchte ich dir gleich Entwarnung geben. Wenn du unter Haarausfall leidest, ist im Regelfall dein Erbgut, viel Stress, eine einseitige Ernährung oder auch die falsche Pflege die Ursache.

Das Training erhöht zwar deinen Testosteron-Spiegel auf natürliche Weise, jedoch kann es den Testosteron-Wert niemals so anheben, dass es das Wachstum unserer Haare wesentlich beeinflusst. Wenn du in gesundem Maße trainierst, musst du also keine Angst davor haben, dass dir deshalb die Haare ausfallen. Ganz anders sieht das bei extremen Kraftsportlern aus. Bei Body-Buildern beispielsweise kommt Haarausfall sehr häufig vor.

Das ist oft auf den fast schon klassischen Hormonmissbrauch zurückzuführen. Body-Builder nehmen häufig steroide Mittel, die einen ungesund-hohen Anteil des männlichen Geschlechtshormons Testosteron beinhalten. Durch die Einnahme fährt der Organismus jedoch die natürliche Testosteronproduktion herunter.

Warum glauben wir dennoch, dass Haarausfall und Sport zusammenhängen?

Die Antwort auf diese Frage ist eigentlich ganz simpel: Da wir ohne einen Arztbesuch nie die tatsächliche Ursache für den Haarausfall herausfinden, spekulieren wir und nehmen an, dass einige der Ursachen für Haarausfall, von denen wir täglich hören, zutreffen. Doch das ist der falsche Weg.

Es hilft vielleicht besser mit dem Haarausfall zu leben, doch um den Haarausfall stoppen zu können, ist der Weg zum Arzt unumgänglich. Das schreibe ich aus meinen eigenen Erfahrungen. Nur wer die klare Ursache für den Haarausfall herausfindet, kann den Verlust der Haare ganz gezielt stoppen.

Regelmäßiger Sport gehört nicht zu den Ursachen für Haarausfall. Ganz im Gegenteil: Das Training regt die Durchblutung der Kopfhaut an und sorgt dafür, dass die über die Ernährung aufgenommenen Nährstoffe die Haarwurzeln schneller und effektiver erreichen.

Wie sollte mein Training am besten aussehen?

Ich empfehle dir einen gesunden Mix aus Anstrengung und Erholung. Ich selbst bin ein echter Sport-Freak. Genauso wie ich mein wöchentliches Training plane, achte ich auch darauf, ausreichend Erholungsphasen in die Planung einzubauen. Meine Trainingswoche hat folgenden Aufbau:

Trainingsplan

Mit einem ausgewogenen Trainingsplan und einer gesunden Ernährung stärkst du deinen Körper und machst ihn weniger anfällig für Krankheiten. Da dein Organismus gesund ist, wird auch dein Haar gestärkt. So lange du dein Training nicht übertreibst und keine zusätzlichen Mittel einnimmst, musst du also keine Angst vor Haarausfall durch Sport haben.

Der Haarausfall beruht in der Regel auf anderen Ursachen, wie deiner Veranlagung, Stress, einer unausgewogenen Ernährung oder auch einer übermäßigen Belastung deiner Haare durch Reibung oder Hitze.

Schreibe mir gerne deine Erfahrungen mit Haarausfall und Sport in den Kommentaren. Ich freue mich auf dein Feedback.

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4 Varianten, um Haarausfall zu testen

Kann man testen, ob man unter Haarausfall leidet? Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten um den eigenen Haarverlust festzustellen und zu testen. Im heutigen Beitrag zeige ich dir die einfachsten aber effektivsten Mittel auf. Die genannten Test-Möglichkeiten ersetzen jedoch nicht deinen Arztbesuch, sondern stellen lediglich einen ersten Selbsttest dar.

Denn um Haarausfall zu stoppen, musst du die genaue Ursache durch deinen Arzt diagnostizieren lassen. Die folgenden Tests kannst du selbst durchführen, um herauszufinden, wie viele Haare dir ausfallen. Bedenke, dass es ganz normal ist, wenn dir etwa 80 – 100 Haare am Tag ausfallen. Alles über 100 Haare könnte aber ein Anzeichen von Haarausfall sein.

1. Zupftest – um Haarausfall zu testen

Mithilfe des Zupftests kann man eine erste Einschätzung bezüglich der schwere des Haarausfalls treffen, bzw. feststellen, ob sich der Verdacht auf Haarausfall weiter bestätigt.

Wie funktioniert der Haarausfall-Zupftest? Nehme an unterschiedlichen Stellen ein kleines Haarbüschel (etwa 10 Haare) zwischen Daumen und Zeigefinger und versuche die Haare langsam zu ziehen. Wichtig: Ziehen und nicht reißen. Ärzte empfehlen eine Haarwäsche vor der Untersuchung.

Bleiben etwa 30% der Haare zwischen den Fingern, ist ein medizinischer Haarausfall sehr wahrscheinlich und ein Arztbesuch zwingend notwendig. Der Zupftest sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen, am Besten ein Mal in der Woche.

Nimmt die Anzahl der gezupften Haare von Woche zu Woche ab, ist das ein gutes Zeichen für die Wirksamkeit der jeweiligen Behandlung. Beispielsweise bei kreisrundem Haarausfall ist der Zupftest eine sehr gute Möglichkeit, die aktuelle schwere der Erkrankung festzustellen. Auch Ärzte nehmen den Zupftest häufig zusätzlich zu anderen Untersuchungsmöglichkeiten vor.

2. Haarwasch-Test um Haarausfall zu prüfen

Um die schwere des Haarausfalls zu testen, eignet sich auch der Haarwasch-Test. Dabei bestimmst du täglich die Anzahl an ausgefallenen Haaren und vergleichst die Haarausfall-Rate von Tag zu Tag. Wie sieht der Haarwasch-Test in der Praxis aus? Sammle die ausgebürsteten und ausgewaschenen Haare.

Um die ausgewaschenen Haare zu sammeln, setze ein Haarsieb über den jeweiligen Abfluss. Um ein aussagekräftiges Testergebnis zu erzielen, solltest du gleichbleibende Test-Bedingungen schaffen, indem du die Häufigkeit deiner Haarwäschen und die Umsetzung deiner Frisiervorgänge einheitlich hältst.

Wenn du den Test unter optimalen Bedingungen durchführen willst, empfehlen Ärzte, die Haare wirklich nur einmal in der Woche zu waschen. Dadurch erzielst du eine bessere Aussagekraft des Testergebnisses. Durch diesen Haarausfall-Test bekommst du eine grobe Aussage bezüglich des Ausmaßes deines Haarausfalls.

 3. Gewicht der Haare untersuchen

Diese Methode zur Haarausfall-Untersuchung verwenden eher Ärzte. Da bei der Untersuchung des Haargewichtes das Abrasieren eines Haarbereiches notwendig ist, eignet sich die Methode nicht sehr gut für einen Selbsttest zu Hause. Das Haargewicht wird aus Anzahl und Durchmesser der Haare in einem bestimmten Bereich der Kopfhaut errechnet.

Was ist zu tun, um das Haargewicht zu bestimmen? Wie bereits gesagt, wird bei diesem Haarausfall-Test das Haar an einigen Bereichen der Kopfhaut abrasiert. Dieser Vorgang wird bei den ausgewählten Haarschäften regelmäßig durchgeführt, sodass man eine laufende Untersuchung und regelmäßige Test-Ergebnissen bekommt.

So kann die Entwicklung des Haarausfalls untersucht werden. Wie ist es in der Praxis? Dieser Haarausfall-Test wird in der Praxis immer seltener angewandt, da die Bedingungen für eine regelmäßige Untersuchung durch unterschiedliches Pflege- und Waschverhalten eines Patienten eher schlecht sind.

4. Kopfhautbiopsie zur Feststellung des Haarausfalls

Über die Kopfhautbiopsie habe ich hier bereits einen Artikel geschrieben, der diese Technik der Haarausfall-Untersuchung noch genauer beschreibt. Diese Methode muss natürlich durch deinen Dermatologen durchgeführt werden, verspricht aber genaue und aussagekräftige Untersuchungsergebnisse.

In der Praxis wird bei einer Kopfhautbiopsie wird bei örtlicher Betäubung ein ca. 0,5 cm großes Stück der Kopfhaut entfernt. Warum ist das notwendig? Dieses kleine Hautstück wird nach der Entnahme mikroskopisch untersucht und gibt Aufschluss über die Gesundheit der Haut und der Haarwurzeln.

Kann man Haarausfall also selbst testen?

Wie du wahrscheinlich festgestellt hast, gibt es nur wenige Möglichkeiten, um selbst einen Haarausfall-Test durchzuführen. Da wir heute fantastische technische Möglichkeiten zur exakten Untersuchung der Ursache und des Ausmaßes des Haarausfalls haben und die Selbst-Tests nur eine grobe Richtlinie zur Messung des Haarausfalls geben, ist ein Arztbesuch bei einem Verdacht auf Haarausfall zwingend notwendig.

So ersparst du dir Stress und weißt schnell über die Ursache des Haarausfalls bescheid. Wenn dir das erste Mal der Gedanke kommt, dass es sich um Haarausfall handeln könnte, bieten sich der Haarwasch-Test und der Zupftest aber durchaus an. Ich werde dir hier in einigen Wochen einen ausgearbeiteten Haarausfall-Test in Form eines Fragebogens mit anschließender Auswertung zur Verfügung stellen.

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Frauen und Haarausfall Gründe für Haarausfall Haarausfall Allgemein Psychische Belastung

Lilly’s Erfahrungen mit Haarausfall

Hallo, ich bin gerade 35 Jahre alt geworden und leide bereits seit 2003 unter Haarausfall. Ich habe mehrere Hautärzte konsultiert und es hieß bisher immer, es wäre nur stressbedingter Haarausfall. Dann sagte man mir, ich hätte eine vernarbende Alopezie, sprich, die ausgefallenen Haare kommen nicht wieder. Vor einem Jahr wurde bei mir nun die Krankheit Lichen Ruber festgestellt. Nur 2% der gesamten weiblichen Bevölkerung leiden auf der Kopfhaut darunter. Es ist eine Hautkrankheit, die jeden treffen kann. Befällt sie beispielsweise die Hand oder den Rücken, zeigen sich rote Stellen, die jucken. Befällt sie aber die Kopfhaut, sind die Haare an der betroffenen Stelle unwiederbringlich verloren, denn Lichen Ruber zerstört die Haarwurzel. Ich habe ein Cortisonhaltiges Mittel (Mome Galen) bekommen, dass ich nun einmal täglich auf die betroffenen Stellen auftragen und einmassieren soll. Ich stelle keine positive oder negative Wirkung fest. Einen Tag hab ich das Gefühl, der Haarausfall wird mehr, am nächsten Tag kommt es mir so vor, als ob es sogar weniger wird.

22 Jahre lang hatte ich stets dickes, kräftiges und volles Haar! Nie musste ich mir Sorgen machen, man könnte meine Kopfhaut sehen, nie musste ich den Wind fürchten und nie musste ich etliche Cremes, Gels und Sprays benutzen, um mich aus dem Haus zu trauen. Ich konnte alle Frisuren, die ich wollte oder auch offene Haare tragen.

Ich habe es bis heute noch nicht akzeptiert und immer noch sehr mit dem heute lichten Haar zu kämpfen. Ohne Haarspray und mich mehrmals von allen Seiten im Spiegel zu begutachten gehe ich nicht mehr aus dem Haus. Bei mir ist zwar das gesamte Haar dünner geworden, habe noch ca. ein Drittel von dem, was ich mal hatte. Doch bisher ist hauptsächlich das Oberhaar betroffen und ein wenig die Seiten. Pony kann ich nicht tragen und auch einen Mittelscheitel nicht.

Ich habe mir nun Schütthaar bestellt und werde dies versuchen. Ich hoffe, es hilft und gibt mir wieder mehr Selbstvertrauen. Niemand kann das verstehen, was es für einen Menschen, aber ganz besonders für Frauen bedeutet, plötzlich weniger und dünnere Haare zu bekommen, sofern er/sie nicht selbst betroffen ist. Ich fände es schön, mich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Viele Grüße, Lilly

Christoph: Lilly hat mir den Bericht vor ein paar Tagen zugeschickt. Wenn du auch Erfahrungen mit Haarausfall gemacht hast und sie gerne mit anderen teilen möchtest, kannst du mir deinen Erfahrungsbericht hier zuschicken. Ich freue mich auf deinen Bericht.

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Formen des Haarausfalls Gründe für Haarausfall Nährstoffe Was hilft gegen Haarausfall?

Hilfe – Mein Baby hat Haarausfall!

Hilfe, mein Baby hat Haarausfall! So panisch reagieren viele frisch gebackene Mütter, deren Babys einige Wochen nach der Geburt plötzlich ihre Haare verlieren. Die Haare werden zunächst immer dünner bis es schließlich zum Haarausfall bei Babys kommt. Doch in der Regel reicht ein Arztbesuch der Eltern aus, um Aufatmen zu können.

Symptome – Hat mein Baby Haarausfall?

Baby mit blauer Decke

Bei der Geburt des Babys ist zunächst ein weicher Flaum auf der Kopfhaut zu sehen. Bei Babys wachsen die Haare in den ersten Wochen ganz normal. Sie werden kräftiger. Etwa 3 – 6 Monate nach der Geburt beginnt der Haarausfall bei Babys. Zu den Symptomen gehört, dass das Haar immer dünner wird bis sich häufig sogar eine Glatze bildet. Doch dabei handelt es sich in der Regel um einen ganz normalen Prozess, der keiner weiteren Behandlungsmaßnahmen bedarf. Ein Arztbesuch sollte aber in jedem Fall erfolgen, um andere mögliche Ursachen gänzlich auszuschließen und um den Eltern den ersten Baby-Stress zu nehmen. Es handelt sich bei dieser Art von Haarausfall um das sogenannte telogene Effluvium, dass bei Neugeborenen im Regelfall eintritt. Etwa 3 – 6 Monate nach der Geburt des Babys beginnen die Haare des Säuglings diffus auszufallen.

Darum leiden viele Babys unter Haarverlust

Wie bereits gesagt ist Haarausfall bei Babys ganz normal. Grund ist, dass sich Neugeborene in den ersten Monaten enorm entwickeln. Neben den Knochen verändern sich auch die Haarwurzeln in dieser Zeit besonders stark. Zur besseren Erklärung sollten wir den Haarzyklus näher betrachten: Unsere Haare befinden sich entweder in der Wachstumsphase, in der Übergangsphase oder in der Ruhephase. In den ersten Wochen nach der Geburt ist das Haar des Neugeborenen in der Wachstumsphase.

Hier wächst das Haar des Babys sehr gut. Grund dafür ist die Vielzahl an Hormonen, die das Baby in diesen Wochen von seiner Mutter erhält. Diese Hormone fördern das Haarwachstum. Da die Mutter die Hormonproduktion nach der Schwangerschaft einstellt und auch das Baby nicht weiter von den Hormonen zehrt, geht das Haar bei Mutter und Kind in die Ruhephase über. Das Haar wird dünner und fällt vermehrt aus. Nach einigen Monaten haben sich der Haarausfall der Mutter nach der Schwangerschaft, sowie der Haarausfall des Babys jedoch eingestellt, da sich die Wachstumsphasen der Haarwurzeln bei Mutter und Kind wieder verlängern. Der Körper und damit auch das Haarwachstum, erholen sich von den Strapazen. Auch die Haarfarbe des Kindes ändert sich häufig nach dem zweiten Wachstumsschub der Haare.

Wie wird Haarausfall bei Neugeborenen diagnostiziert?

Ärztin untersucht Baby wegen Haarausfall

Wie bereits erwähnt, sollte ein Arztbesuch erfolgen, wenn sich die Haardichte Ihres Nachkömmlings bemerkenswert verringert. Im Regelfall handelt es sich dabei um eine Routine-Untersuchung, da der Haarverlust im Babyalter ein ganz normaler Prozess ist. Der Arzt sollte eine Untersuchung vornehmen, um andere Ursachen bzw. andere  Arten von Haarausfall ausschließen zu können. Beispielsweise kann der Haarausfall in seltenen Fällen auch durch eine Vergiftung oder in Form eines kreisrunden Haarausfalls eintreten. Häufig wird auch eine andere Problematik diagnostiziert. Da das Baby sehr viel liegt entsteht eine Reibung der Kopfhaut am Kissen und es kommt häufiger zu Haarausfall aufgrund äußerer Einwirkungen.

Die richtige Vorgehensweise

Wenn dein Baby Haarausfall hat, handelt es sich dabei meistens, wie erwähnt, um einen normalen Prozess im Organismus, der keiner weiteren Behandlung bedarf. Du solltest trotzdem einen Arzt besuchen, um weitere Ursachen auszuschließen. Innerhalb weniger Monate wächst das Haar im Regelfall von selbst wieder nach, da sich der Körper regeneriert. Jungen Eltern wird empfohlen den Haarverlust zu beobachten und abzuwarten. Sollte Haarausfall durch Reibung entstanden sein, bietet sich an, die Liegeposition des Babys des Öfteren zu wechseln. Wenn der Haarausfall auch nach 6 Monaten noch besteht oder der Haarausfall erst nach 6 Monaten einsetzt, sollte dringend eine weitere Untersuchung erfolgen. Da Babys ausschließlich über die Muttermilch Vitamine und Nährstoffe erhalten, kann ein Nährstoffmangel der Mutter auch für einen Haarausfall des Babys ab einem alter von 6 Monaten sorgen. Nach der Schwangerschaft hat die Frau einen besonders hohen Bedarf an Nährstoffen.

Grundsätzlich können Eltern bei Haarausfall ihres Babys aber beruhigt sein und sich auf die gemeinsame Zeit und die wertvollen gemeinsamen Erfahrungen freuen.