Kategorie: Formen des Haarausfalls

Welche Formen kann Haarausfall annehmen? Alle Beiträge zum Thema Haarausfall-Formen findest du hier.

Graue Haare – Was tun?

Mittel gegen graue Haare

Wie früh wir graue Haare bekommen ist bereits in unseren Genen festgelegt. Bei Männern und Frauen erscheinen graue Haare in der Regel im höheren Alter, manche bekommen aber auch schon graue Haare mit 30 Jahren oder früher. Auch wenn graue Haare erblich-bedingt sind, signalisiert die Veränderung der Haarfarbe eine Veränderung im Organismus und sollten, je früher sie zum Vorschein kommen, auch von einem Dermatologen untersucht werden. Beispielsweise kann zu viel Stress die Ursache für graue Haare oder eben auch Haarausfall sein.

Doch warum werden Haare grau? Und was hilft eigentlich gegen graue Haare? Im heutigen Artikel erkläre ich dir, was es mit grauen oder weißen Haaren auf sich hat, gehe auf den aktuellen Trend ein, sich bewusst Haare grau färben zu lassen und erkläre dir abschließend, was du gegen die Entstehung grauer Haare tun solltest.

graue haare

Warum werden Haare grau?

Die Entstehung von grauen Haaren kann viele Ursachen haben, die auch in Kombination eintreten können. Graue Haare durch Übersäuerung und durch Wasserstoffperoxid sind der häufigste Grund dafür, dass unsere Haare grau oder weiß werden. Häufig fördert der Stress jedoch ganz entscheidend das frühe Ergrauen der Haare und ganz besonders den Haarausfall. Unser Haar wird grau, wenn weniger der Aminosäure Tyrosin produziert werden kann, die für die Produktion des Pigments Melanin wichtig ist.

Das einzelne Haar hat dann entweder Farbpigmente oder nicht. Wenn die Haare grau werden, sollte das unbedingt als Signal deines Körpers gesehen werden. Das Haar wird nicht ohne Grund grau. Folgendes gilt nicht nur für graue Haare, sondern für alle Veränderungen des Körpers: Wer die Signale des Körpers langfristig ignoriert, wird weitere Signale erhalten, bis irgendwann keine Maßnahmen mehr helfen, da eine ernsthafte Erkrankung entstanden ist.

Grund dafür ist, dass die Zellen nur noch teilweise funktionsfähig sind und die Anfälligkeit für weitere Krankheiten erhöht wird. Daher sollte man, bei erkennbaren Veränderungen des Körpers in jedem Fall einen Arztbesuch folgen lassen. Je früher, desto besser. Die Veranlagung ist natürlich die häufigste Ursache für graue Haare, die wir nicht beeinflussen können. Doch einen Einfluss haben wir auf andere Dinge, die der Grund für die graue Haarfarbe sein können.

1. Graue Haare durch Stress

Stressbedingter Haarausfall oder die Entstehung von grauen Haaren durch Stress sind keine Seltenheit. Die Haarstruktur ändert sich durch die psychische Belastung und die Haare gehen im sogenannten Haarzyklus von der Wachstumsphase in die Ruhephase über. Die Entstehungen der grauen Haarfarbe und des Haarausfalls ähneln sich. Bei der Selbstdiagnose sollte man jedoch beachten, dass graue Haare nicht auf eine Ursache aus der letzten Woche zurückzuführen ist, sondern die wirkliche Ursache für die grauen Haare bereits mehrere Monate zurückliegt.

Ärztlichen Rat sollte man in jedem Fall einholen, da die grauen Haare und besonders der Haarausfall immer als Signal des eigenen Körpers zu sehen sind. Haarausfall oder graue Haare weisen auf eine Veränderung im Körper hin und sollten daher keinesfalls unbeachtet bleiben. Graue Haare sind für viele auch ein Zeichen von fehlendem Ausgleich. Im Beruf, im Alltag, wo auch immer, geraten wir täglich in Situationen die uns unter Stress setzen.

Findet man keinen Ausgleich in beispielsweise sportliche Aktivitäten oder anderen schönen Dingen des Lebens, kann man den Stress nicht abbauen oder ausgleichen. Der Stress greift damit unser Lebensgefühl, bzw. unsere Lebensqualität an und raubt uns essentielle Energie. Sind alle stressfördernden Probleme oder Herausforderung beseitigt, erholt sich der Körper ganz automatisch.

2. Graue Haare durch Übersäuerung

Die Übersäuerung sorgt bei den meisten Menschen für die graue Haarfarbe. Unser Körper unterliegt einem stätigen Entsäuerungsprozess. Die Säuren werden unter anderem indirekt über die Kopfhaut ausgeschieden. Je ältere wir werden, desto mehr Säuren sammeln sich in unserem Körper.

Kann die Säure nicht oder nur teils ausgeschieden werden, bekommen wir graue Haare und zusätzlich können auch unangenehme Spannungen, Juckreiz und natürlich auch Haarausfall entstehen. Bis zu einem bestimmten Alter können die Säuren jedoch meist gänzlich ausgeschieden werden. Im Regelfall können unsere Zellen im mittleren oder höheren Alter nur noch Teile ihre Funktionen erfüllen.

Beispielsweise können die Zellen der Haarwurzeln, die für die Produktion des Pigments Melanin zuständig sind, dass die Färbung der Haare sorgt, nur noch bedingt Melanin produzieren. So ist es möglich, dass die Übersäuerung unseres Körpers die Ursache für graue Haare ist.

3. Graue Haare durch Wasserstoffperoxid

Graue Haare werden in unserer Gesellschaft als normaler Teil des Alterungsprozesses gesehen, sodass eigentlich jeder damit rechnet, irgendwann einmal graues Haar zu bekommen. Eine der möglichen Ursachen für graue Haare im Alterungsprozess ist die schwindende Fähigkeit des menschlichen Körpers, Wasserstoffperoxid abzubauen. Natürlich können auch mehrere Ursachen in Kombination die Ursache für die aufkommenden grauen Haare sein, wie es auch bei Haarausfall möglich ist.

Wasserstoffperoxid kann bei entschlackten und gesunden Zellen alle vorkommenden Wasserstoffperoxid-Elemente abbauen. Bei einem Nährstoffmangel beispielsweise, ist die Gesundheit der Zellen jedoch eingeschränkt und aus dem Stoffwechsel lagern sich Schlacke ab, sodass die Zellen in ihrer Funktionsfähigkeit eingeschränkt sind.

Auch hier muss ich wieder erwähnen, dass zunächst immer ein Arzt die genaue Ursache der grauen Haare diagnostizieren sollte, bevor man nach einer Selbstdiagnose irgendwelche Mittel gegen graue Haare anwendet. Damit ist man definitiv auf der sicheren Seite.

Graue Haare bei Frauen

Graue Haare bei Frauen

Frauen sind das schöne Geschlecht. Während graue Haare bei Männern im Alter als Teil des Reifungsprozesses angesehen werden und cool aussehen (siehe George Clooney) wirkt das erste graue bei Frauen meist schockierend. Viele Frauen fürchten sich davor, irgendwann einmal graue Haare zu bekommen. Wenn es irgendwann einmal soweit ist, ist jedes Mittel gegen graue Haare recht. In der Regel werden die Haare dann gefärbt oder getönt. Doch es ist wirklich Ansichtssache, ob graue Haare tatsächlich die Attraktivität eines Menschen senken.

Besonders bei Frauen ergibt sich ein gewisser Trend, denn viele Frauen sehen in grauen Haaren nicht mehr das Negative und Belastende, sondern eben auch ein Ergebnis des Reifungsprozesses. Häufig werden die Haare sogar freiwillig grau gefärbt und getönt. Die Haare bei Frauen werden im natürlichen Reifungsprozess, wie bei Männern auch, übrigens nicht schlagartig grau. Zunächst verlieren die Haare an den Schläfen ihre gewöhnliche Farbe, bis die Nackenhaare zuletzt ergrauen.

Haare grau färben und tönen

Das viele Frauen ihre Haare grau färben und tönen, hatte ich ja eben schon erwähnt. Doch warum Färben so viele ihre Haare grau? Ganz einfach: Das Image grauer Haare ändert sich langsam. Wie bei Männern werden graue Haare bei Frauen ebenfalls ihr Rentner-Image los und zeugen immer mehr von Reife. Wer in jungen Jahren schon graue Haare bekommt, oder sich graue Haare färbt, hebt sich aktuell noch von der Masse ab, ist einzigartig und nicht Main-Stream.

Dieser Trend zum Individuellen ist auch in vielen anderen Bereichen zu beobachten. Standard ist langweilig, Kreativität ist Trumpf. Deshalb sind graue Haare absolut im Trend. Meiner Meinung nach, sind die veränderten Lebenszyklen sind ein weiterer Grund für diesen Trend. Wer heute die 50 Jahre überschreitet, ist häufig noch richtig fit und hat eine viel höhere Lebensenergie als 50-Jährige Mitte des letzten Jahrhunderts.

Kräuter und Lebensmittel gegen graue Haare

Es wird so viel erzählt. Alle möglichen Pflanzen und Lebensmittel sollen gegen graue Haare helfen. Natürlich! Da eigentlich jeder einmal graue Haare bekommt, verkauft sich das einfach besser. Ich habe dir hier drei Kräuter bzw. Lebensmittel gegen graue Haare aufgelistet. Wer sie in seine Ernährungsweise integriert, kann eine Verzögerung des Ergrauens der Haare bewirken.

Zwiebelsaft: Der Saft der Zwiebel wird häufig und auch schon sehr lange gegen graue Haare und speziell den Haarausfall empfohlen. Dabei unterscheiden sich die Nährstoffe des Zwiebellauchs in ausgekochter und natürlicher Form. Der Zwiebelsaft regt in seiner natürlichen Form die Katalase-Produktion an, die den Organismus dabei unterstützen, Wasserstoffperoxid abzubauen. Wie bereits erwähnt, ist der Abbau von Wasserstoffperoxid wichtig, um die Bildung grauer Haare hinauszuzögern. Außerdem hat Zwiebelsaft hat eine nachgewiesen antibakterielle Wirkung, die für eine bessere Durchblutung der Kopfhaut sorgt und die Haarwurzel auf diese Weise vermehrt mit essentiellen Nährstoffen versorgt.

Para-Aminobezoesäure: Das Vitamin B10 wird auch PABA abgekürzt. Dem Vitamin wird eine bedeutende Rolle für gesundes Haarwachstum nachgesagt. PABA ist ein Bestandteil der Folsäure und ist unter anderem für die Gesundheit der Darmflora zuständig. Es hilft außerdem Eiweiße zu verwerten und fördert die Bildung von Blutkörperchen, die in unserem Organismus als Nährstofftransporter funktionieren. Wer an einem Vitaminmangel und daraus resultierenden grauen Haaren leidet, kann mit Para-Aminobezoesäure ein Mittel gegen graue Haare finden. Das Vitamin als Nahrungsergänzungsmittel bekommst du hier.

Melasse: Wenn der gewöhnliche Haushaltszucker hergestellt wird, entsteht die sogenannte schwarze Zuckerrohrmelasse. Melasse entsteht nach der Kristallisierung der Sukrose und enthält große Mengen an Pyridoxin, dem Vitamin B6, aber auch an Kupfer, Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium. Einige dieser Nährstoffe und Mineralstoffe sind essentiell für gesunde Haare, können so gegen graue Haare und Haarausfall durch einen Nährstoffmangel helfen.

Unter Nährstoffe für gesunde Haare erfährst du außerdem, welche Lebensmittel mit ihren Nährstoffen besonderen Einfluss auf eine gesundes Haarwachstum haben.



Welche Mittel helfen gegen graue Haare?

Da jeder im Alterungsprozess graue Haare bekommt (mal früher und mal später) ist die Nachfrage nach DEM Mittel gegen graue Haare natürlich groß. Es sind viele Produkte auf dem Markt, die aufgrund ihrer Inhaltsstoffe keine Auswirkungen auf die graue Haarfarbe haben können. Viele Medikamente oder Shampoos gegen graue Haare haben jedoch auch einen positiven Einfluss im Kampf gegen graue Haare. Wie bereits erwähnt entwickelt sich der Trend, dass viele ihre Haare bewusst grau färben.

Doch die Mehrheit der Gesellschaft versucht grauen Haare zu kaschieren oder schon vor dem Eintreten zu verhindern. Was kann man also gegen graue Haare tun? Wenn man die Entstehung der grauen Haare durch Stress durch eine ärztliche Untersuchung ausgeschlossen hat, kennt man automatisch auch die eigentliche Ursache des Ergrauens des Kopfhaares.

Experten empfehlen daher ein umfangreiches Konzept aus gesunder Ernährung, regelmäßiger Entsäuerung des Körpers und der Kombination mit organischen Mineralstoffen. Wie du da am besten vorgehst, zeige ich dir gleich. Damit diese Maßnahme gegen graue Haare erfolgreich wird, ist eine gesunde Darmflora zwingend notwendig.

Nur mit einem gesunden Darm können die aufgenommenen Nährstoffe gänzlich verwertet werden. Jedoch sind nicht nur die inneren, sondern auch die äußeren Einwirkungen auf die Haare wichtig. Haarpflegeprodukte sind im Kampf gegen graue Haare deshalb ebenfalls entscheidend. Naturbelassene Haarpflegeprodukte ohne die Verwendung von säurebildenden Chemikalien reinigen die Kopfhaut optimal.

Mit der Bildung von grauen Haaren, Haarausfall oder anderen Veränderungen der Haarstruktur zeigt dir dein Körper, dass er eine Belastung empfindet. Um die besten Chancen auf weiterhin farbiges Haar zu wahren, solltest du folgendermaßen-strategisch vorgehen:

  1. Entsäuerung: Um dein Immunsystem zu stärken und deinen Stoffwechsel anzuregen empfehle ich dir eine Entsäuerung für einen gesunden Darm vorzunehmen. Ist die Darm-Funktion in Takt, können aufgenommene Nährstoffe und Vitamine am Besten verwertet werden, sodass dein Haar länger farbig bleibt. Diese Entsäuerungs-Kur habe ich selbst gemacht, um meinen Körper auf natürliche Weise zu entgiften. Nach zwei Wochen fühlte ich mich wacher und auch mein Hautbild hatte sich verbessert.
  2. Ausgewogene Ernährung: Ein gesunder Organismus benötigt Nährstoffe (Eisen, Zink etc.) und Vitamine (Biotin, Vitamin C, Vitamin E etc.). Mit diesen Stoffen können wir unseren Körper bzw. unseren Haaren sowohl von außen, als auch von innen versorgen. Schaue dir diesen Artikel über die wichtigsten Nährstoffe für gesundes Haarwachstum an und lerne, welche Lebensmittel wichtig gegen graue Haare sind. Möglicherweise ernährst du dich aber auch schon ausgewogen und kannst diesen Punkt daher „abhaken“.
  3. Haar-Vitamine: Zur Ergänzung deiner Mahlzeiten solltest du diese Haarvitamine zu dir nehmen, sodass du die vorzeitige Bildung grauer Haare durch einen Nährstoffmangel ausschließen kannst. Die Haarvitamine haben nicht nur eine positive Wirkung gegen graue Haare, sondern auch für deine Haut und deine Nägel. Der Vitamin-Schub wird dich wacher und fitter machen. Zusätzlich zur inneren Versorgung deines Körpers mit Nährstoffen und Vitaminen solltest du dem grauen Haar von außen mit einem natürlichen Arganöl-Shampoo vorbeugen.

Die naturbelassenen Inhaltsstoffe reinigen deinen Körper auf natürliche Weise, fördern die Durchblutung der Kopfhaut und sind frei von belastenden chemischen Stoffen. Wenn du diese Strategie gegen graue Haare so anwendest, kräftigst du deine Haarstruktur und wirst du deine Haarfarbe noch länger behalten.

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Artikel über das Thema graue Haare weiterhelfen konnte. Ich freue mich sehr über dein Feedback in den Kommentaren oder über das Kontaktformular. Alternativ findest du hier eine weitere Übersicht deiner Möglichkeiten gegen graue Haare.

Hilfe – Mein Baby hat Haarausfall!

Hilfe - Mein Baby hat Haarausfall

Hilfe, mein Baby hat Haarausfall! So panisch reagieren viele frischegebackene Mütter, deren Babys einige Wochen nach der Geburt plötzlich ihre Haare verlieren. Die Haare werden zunächst immer dünner bis es schließlich zum Haarausfall bei Babys kommt. Doch in der Regel reicht ein Arztbesuch der Eltern aus, um Aufatmen zu können.

Symptome – Hat mein Baby Haarausfall?

Bei der Geburt des Babys ist zunächst ein weicher Flaum auf der Kopfhaut zu sehen. Bei Babys wachsen die Haare in den ersten Wochen ganz normal. Sie werden kräftiger. Etwa 3 – 6 Monate nach der Geburt beginnt der Haarausfall bei Babys. Zu den Symptomen gehört, dass das Haar immer dünner wird bis sich häufig sogar eine Glatze bildet. Doch dabei handelt es sich in der Regel um einen ganz normalen Prozess, der keiner weiteren Behandlungsmaßnahmen bedarf. Ein Arztbesuch sollte aber in jedem Fall erfolgen, um andere mögliche Ursachen gänzlich auszuschließen und um den Eltern die ersten Baby-Stress zu nehmen. Es handelt sich bei dieser Art von Haarausfall bei Babys um das sogenannte telogene Effluvium, dass bei Neugeborenen im Regelfall eintritt. Etwa 3 – 6 Monate nach der Geburt des Babys beginnen die Haare des Säuglings diffus auszufallen.

Darum leiden viele Babys unter Haarausfall

Wie bereits gesagt ist Haarausfall bei Babys ganz normal. Grund ist, dass sich Neugeborene in den ersten Monaten enorm entwickeln. Neben den Knochen verändern sich auch die Haarwurzeln in dieser Zeit besonders stark. Zur besseren Erklärung sollten wir den Haarzyklus näher betrachten: Unsere Haare befinden sich entweder in der Wachstumsphase, in der Übergangsphase oder in der Ruhephase. In den ersten Wochen nach der Geburt ist das Haar des Neugeborenen in der Wachstumsphase.

Hilfe - Mein Baby hat Haarausfall

© Photo via VisualHunt

Hier wächst das Haar des Babys sehr gut. Grund dafür ist die Vielzahl an Hormonen, die das Baby in diesen Wochen von seiner Mutter erhält. Diese Hormone fördern das Haarwachstum. Da die Mutter die Hormonproduktion nach der Schwangerschaft einstellt und auch das Baby nicht weiter von den Hormonen zehrt, geht das Haar bei Mutter und Kind in die Ruhephase über. Das Haar wird dünner und fällt vermehrt aus. Nach einigen Monaten haben sich der Haarausfall der Mutter nach der Schwangerschaft, sowie der Haarausfall des Babys jedoch eingestellt, da sich die Wachstumsphasen der Haarwurzeln bei Mutter und Kind wieder verlängern. Der Körper und damit auch das Haarwachstum, erholen sich von den Strapazen. Auch die Haarfarbe des Kindes ändert sich häufig nach dem zweiten Wachstumsschub der Haare.

Wie wird Haarausfall bei Babys diagnostiziert?

Wie bereits erwähnt, sollte ein Arztbesuch erfolgen, wenn es zu Haarausfall bei Babys kommt. Doch im Regelfall handelt es sich dabei um eine Routine-Untersuchung, denn Haarausfall bei Babys ist ein ganz normaler Prozess im Organismus. Der Arzt sollte eine Untersuchung vornehmen, um andere Ursachen bzw. Arten von Haarausfall ausschließen zu können. Beispielsweise kann der Haarausfall bei Babys in seltenen Fällen auch durch eine Vergiftung oder in Form eines kreisrunden Haarausfalls eintreten. Häufig wird auch eine andere Problematik diagnostiziert. Da das Baby sehr viel liegt entsteht eine Reibung der Kopfhaut am Kissen und es kommt häufiger zu Haarausfall aufgrund äußerer Einwirkungen. Haarausfall bei Babys kann also auch durch die Reibung verursacht werden.

Was tun, wenn das Baby Haarausfall hat?

Wenn dein Baby Haarausfall hat, handelt es sich dabei meisten, wie erwähnt, um einen normalen Prozess im Organismus, der keiner weiteren Behandlung bedarf. Du solltest trotzdem deinen Arzt besuchen, um mögliche andere Ursachen für den Haarausfall auszuschließen. Innerhalb einiger Monate wächst das Haar dann im Regelfall von selbst wieder nach, da sich der Körper regeneriert. Jungen Eltern ist daher nach dem Arztbesuch zu empfehlen, abzuwarten. Höchstens eine Möglichkeit haben Eltern, dem Haarausfall durch Reibung vorzubeugen, indem sie die Liegeposition des Kindes häufiger verändern. Doch sollte der Haarausfall auch nach 6 Monaten noch bestand haben oder der Haarausfall erst ab einem Alter des Babys von bereits 6 Monaten einsetzen, sollte dringend eine weitere Untersuchung erfolgen. Da Babys ausschließlich über die Muttermilch Vitamine und Nährstoffe erhalten, kann ein Nährstoffmangel der Mutter auch für einen Haarausfall des Babys ab einem alter von 6 Monaten sorgen. Nach der Schwangerschaft hat die Frau einen besonders hohen Bedarf an Nährstoffen, weshalb ein Nährstoffmangel in dieser Phase keine Seltenheit ist.

Grundsätzlich können Eltern bei Haarausfall ihres Babys aber beruhigt sein und sich auf die gemeinsame Zeit und die wertvollen gemeinsamen Erfahrungen freuen.

Wie kann ich diffusen Haarausfall (alopecia diffusa) stoppen?

Diffuser Haarausfall

Die Haare fallen bei einem diffusen Haarausfall nicht nur auf einem bestimmten Areal des Kopfes, sondern über den gesamten Kopf verteilt aus. Ist von deinem Arzt ein diffuser Haarausfall (alopecia diffusa) diagnostiziert worden, kann dieser großflächige Haarverlust viele Ursachen haben. Je nach Ursache, sollten unterschiedliche Mittel angewendet werden, um den Haarausfall stoppen zu können. Zur effektiven Behandlung ist also zunächst die genaue Ursache für das lichter-werdende Haar zu identifizieren.

Diffusen Haarausfall stoppen durch Stressreduzierung

Die häufigste Ursache für alopecia diffusa ist zu hoher Stress im Beruf oder im privaten Alltag. Besonders Perfektionisten leiden dazu, sich in bestimmte Situation hineinzusteigern. Macht man sich zu viel Stress, können die Haarwurzeln nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden und der Haarausfall hat seine erste Ursache gefunden. Auch kreisrunder Haarausfall oder erblich-bedingter Haarausfall können durch zu viel Stress gefördert werden. Durch positives Denken und bestimmte Entspannungsübungen kannst du die stressfördernden Situationen hinter dir lassen.

Diffuser Haarausfall

© Photo credit: wiccked via Visualhunt / CC BY-NC-SA

Versuche dich auf ein positives Ziel, anstatt auf die negativen Hürden auf dem Weg dorthin, zu konzentrieren. Unter Stress senken, bekommst du weitere Tipps für einen ruhigeren Alltag. Der Stress ist häufig aber nicht die einzige Ursache für den diffusen Haarausfall. Oft sind es Kombinationen aus unterschiedlichen Ursachen, die zum Haarausfall führen.

Gesunde Ernährung um diffusen Haarausfall zu stoppen

Das Nahrungsangebot in Deutschland ist so groß, dass wir alle Möglichkeiten für eine gesunde Ernährung bekommen. Doch in der Realität ist es anders: Meist muss es schnell und einfach gehen. Diese Ernährungsweise gibt uns aber nicht immer die wichtigen Nährstoffe, die unser Körper benötigt. Strenge Diäten, Magersucht oder der Missbrauch von Abführmittel sind dabei ebenfalls häufig die Ursache für die apolecia diffusa. Unserem Körper fehlen bei einem Haarausfall aufgrund von Mangelernährung die wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe. Mangel an Eisen, Zink, Vitamin A oder Biotin fördern den Haarausfall. Eine gesunde Ernährung ist entscheidend für ein kräftiges, gesundes Haar.

Dosis der Medikamente genau planen, um Haarausfall auszuschließen

Häufig ist auch die Einnahme von Medikamenten die Ursache von diffusem Haarausfall. Medikamente wie Zytostatika, das in der Chemotherapie Anwendung findet, sorgt bei hoher Disis fast immer für Haarausfall. Auch viele Beta-Blocker oder Retinoide, die bei vielen Hautkrankheiten eingesetzt werden, können zu diffusem Haarausfall führen. Unter Mittel gegen Haarausfall findest du die Mittel, die entscheidende Wirkstoffe für das Haarwachstum enthalten und bereits ihre Wirksamkeit bewiesen haben.

Bei Infektionen oder Stoffwechselerkrankungen braucht dein Körper Zeit

Haarausfall ist häufig auch eine Folge von Infektionskrankheiten, wie schwere Grippen, Gürtelrose oder auch Syphilis. Wie Infektionskrankheiten können auch Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes oder Schilddrüsenüber- und Schilddrüsenunterfunktion der Grund für den Haarausfall sein. Unter Hashimoto-Thyreoiditis erfährst du übrigens mehr über den Haarausfall aufgrund der Schilddrüsenfehlfunktion. Bei Infektions- oder Stoffwechselerkrankungen ist das Immunsystem stark belastet. Dein Körper benötigt einfach Zeit, um sich zu regenerieren. Aufgrund der hohen Vorbelastung durch die Krankheit ist eine gesunde Ernährung für eine schnelle Regeneration deines Körpers essentiell.

Gewissenhafte Haarpflege hilft gegen diffusen Haarausfall

Viel Haargel oder Haarspray können unser Haar überstrapazieren, sodass es schließlich ausfällt oder es in der Folge zu brüchigem Haar kommt. Es handelt sich dabei nicht um einen medizinischen Haarausfall, doch die Haare fallen trotzdem aus. Grund ist die gehemmte Sauerstoffzufuhr zu den Haarwurzeln. Das klebrige Gel verhindert die Sauerstoffaufnahme. Häufig hört man auch, dass häufiges Kämmen oder das Färben der Haare Ursache für den diffusen Haarausfall sein kann. Das sind jedoch Mythen über Haarausfall, die ins Märchenland gehören.

Ich schenke dir heute meinen Haar-Guide!
Ich erkläre dir, wie du dich richtig ernährst, damit du wieder richtig kräftige Haare bekommst. Außerdem lernst du die wichtigsten Vitamine und Nährstoffe für eine gesunde Haarstruktur kennen. Lass‘ uns zusammen etwas gegen dein Haarproblem tun.

Viele Grüße, Christoph

Haar Guide gegen Haarausfall und für schöne Haare

Wohin soll ich Dir den Haar-Guide schicken?