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Hilfe – Mein Baby hat Haarausfall!

Hilfe, mein Baby hat Haarausfall! So panisch reagieren viele frisch gebackene Mütter, deren Babys einige Wochen nach der Geburt plötzlich ihre Haare verlieren. Die Haare werden zunächst immer dünner bis es schließlich zum Haarausfall bei Babys kommt. Doch in der Regel reicht ein Arztbesuch der Eltern aus, um Aufatmen zu können.

Symptome – Hat mein Baby Haarausfall?

Baby mit blauer Decke

Bei der Geburt des Babys ist zunächst ein weicher Flaum auf der Kopfhaut zu sehen. Bei Babys wachsen die Haare in den ersten Wochen ganz normal. Sie werden kräftiger. Etwa 3 – 6 Monate nach der Geburt beginnt der Haarausfall bei Babys. Zu den Symptomen gehört, dass das Haar immer dünner wird bis sich häufig sogar eine Glatze bildet. Doch dabei handelt es sich in der Regel um einen ganz normalen Prozess, der keiner weiteren Behandlungsmaßnahmen bedarf. Ein Arztbesuch sollte aber in jedem Fall erfolgen, um andere mögliche Ursachen gänzlich auszuschließen und um den Eltern den ersten Baby-Stress zu nehmen. Es handelt sich bei dieser Art von Haarausfall um das sogenannte telogene Effluvium, dass bei Neugeborenen im Regelfall eintritt. Etwa 3 – 6 Monate nach der Geburt des Babys beginnen die Haare des Säuglings diffus auszufallen.

Darum leiden viele Babys unter Haarverlust

Wie bereits gesagt ist Haarausfall bei Babys ganz normal. Grund ist, dass sich Neugeborene in den ersten Monaten enorm entwickeln. Neben den Knochen verändern sich auch die Haarwurzeln in dieser Zeit besonders stark. Zur besseren Erklärung sollten wir den Haarzyklus näher betrachten: Unsere Haare befinden sich entweder in der Wachstumsphase, in der Übergangsphase oder in der Ruhephase. In den ersten Wochen nach der Geburt ist das Haar des Neugeborenen in der Wachstumsphase.

Hier wächst das Haar des Babys sehr gut. Grund dafür ist die Vielzahl an Hormonen, die das Baby in diesen Wochen von seiner Mutter erhält. Diese Hormone fördern das Haarwachstum. Da die Mutter die Hormonproduktion nach der Schwangerschaft einstellt und auch das Baby nicht weiter von den Hormonen zehrt, geht das Haar bei Mutter und Kind in die Ruhephase über. Das Haar wird dünner und fällt vermehrt aus. Nach einigen Monaten haben sich der Haarausfall der Mutter nach der Schwangerschaft, sowie der Haarausfall des Babys jedoch eingestellt, da sich die Wachstumsphasen der Haarwurzeln bei Mutter und Kind wieder verlängern. Der Körper und damit auch das Haarwachstum, erholen sich von den Strapazen. Auch die Haarfarbe des Kindes ändert sich häufig nach dem zweiten Wachstumsschub der Haare.

Wie wird Haarausfall bei Neugeborenen diagnostiziert?

Ärztin untersucht Baby wegen Haarausfall

Wie bereits erwähnt, sollte ein Arztbesuch erfolgen, wenn sich die Haardichte Ihres Nachkömmlings bemerkenswert verringert. Im Regelfall handelt es sich dabei um eine Routine-Untersuchung, da der Haarverlust im Babyalter ein ganz normaler Prozess ist. Der Arzt sollte eine Untersuchung vornehmen, um andere Ursachen bzw. andere  Arten von Haarausfall ausschließen zu können. Beispielsweise kann der Haarausfall in seltenen Fällen auch durch eine Vergiftung oder in Form eines kreisrunden Haarausfalls eintreten. Häufig wird auch eine andere Problematik diagnostiziert. Da das Baby sehr viel liegt entsteht eine Reibung der Kopfhaut am Kissen und es kommt häufiger zu Haarausfall aufgrund äußerer Einwirkungen.

Die richtige Vorgehensweise

Wenn dein Baby Haarausfall hat, handelt es sich dabei meistens, wie erwähnt, um einen normalen Prozess im Organismus, der keiner weiteren Behandlung bedarf. Du solltest trotzdem einen Arzt besuchen, um weitere Ursachen auszuschließen. Innerhalb weniger Monate wächst das Haar im Regelfall von selbst wieder nach, da sich der Körper regeneriert. Jungen Eltern wird empfohlen den Haarverlust zu beobachten und abzuwarten. Sollte Haarausfall durch Reibung entstanden sein, bietet sich an, die Liegeposition des Babys des Öfteren zu wechseln. Wenn der Haarausfall auch nach 6 Monaten noch besteht oder der Haarausfall erst nach 6 Monaten einsetzt, sollte dringend eine weitere Untersuchung erfolgen. Da Babys ausschließlich über die Muttermilch Vitamine und Nährstoffe erhalten, kann ein Nährstoffmangel der Mutter auch für einen Haarausfall des Babys ab einem alter von 6 Monaten sorgen. Nach der Schwangerschaft hat die Frau einen besonders hohen Bedarf an Nährstoffen.

Grundsätzlich können Eltern bei Haarausfall ihres Babys aber beruhigt sein und sich auf die gemeinsame Zeit und die wertvollen gemeinsamen Erfahrungen freuen.

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Wie kann ich diffusen Haarausfall (alopecia diffusa) stoppen?

Die Haare fallen bei einem diffusen Haarausfall nicht nur auf einem bestimmten Areal des Kopfes, sondern über den gesamten Kopf verteilt aus. Ist von deinem Arzt ein diffuser Haarausfall (alopecia diffusa) diagnostiziert worden, kann dieser großflächige Haarverlust viele Ursachen haben. Je nach Ursache, sollten unterschiedliche Mittel angewendet werden, um den Haarausfall stoppen zu können. Zur effektiven Behandlung ist also zunächst die genaue Ursache für das lichter-werdende Haar zu identifizieren.

Diffusen Haarausfall stoppen durch Stressreduzierung

Die häufigste Ursache für alopecia diffusa ist zu hoher Stress im Beruf oder im privaten Alltag. Besonders Perfektionisten leiden dazu, sich in bestimmte Situation hineinzusteigern. Macht man sich zu viel Stress, können die Haarwurzeln nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden und der Haarausfall hat seine erste Ursache gefunden.

Auch kreisrunder Haarausfall oder erblich-bedingter Haarausfall können durch zu viel Stress gefördert werden. Durch positives Denken und bestimmte Entspannungsübungen kannst du die stressfördernden Situationen hinter dir lassen.

Versuche dich auf ein positives Ziel, anstatt auf die negativen Hürden auf dem Weg dorthin, zu konzentrieren. Unter Stress senken, bekommst du weitere Tipps für einen ruhigeren Alltag. Der Stress ist häufig aber nicht die einzige Ursache für den diffusen Haarausfall. Oft sind es Kombinationen aus unterschiedlichen Ursachen, die zum Haarausfall führen.

Gesunde Ernährung um diffusen Haarausfall zu stoppen

Das Nahrungsangebot in Deutschland ist so groß, dass wir alle Möglichkeiten für eine gesunde Ernährung bekommen. Doch in der Realität ist es anders: Meist muss es schnell und einfach gehen. Diese Ernährungsweise gibt uns aber nicht immer die wichtigen Nährstoffe, die unser Körper benötigt.

Strenge Diäten, Magersucht oder der Missbrauch von Abführmittel sind dabei ebenfalls häufig die Ursache für die apolecia diffusa. Unserem Körper fehlen bei einem Haarausfall aufgrund von Mangelernährung die wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe. Mangel an Eisen, Zink, Vitamin A oder Biotin fördern den Haarausfall. Eine gesunde Ernährung ist entscheidend für ein kräftiges, gesundes Haar.

Dosis der Medikamente genau planen, um Haarausfall auszuschließen

Häufig ist auch die Einnahme von Medikamenten die Ursache von diffusem Haarausfall. Medikamente wie Zytostatika, das in der Chemotherapie Anwendung findet, sorgt bei hoher Disis fast immer für Haarausfall. Auch viele Beta-Blocker oder Retinoide, die bei vielen Hautkrankheiten eingesetzt werden, können zu diffusem Haarausfall führen.

Unter Mittel gegen Haarausfall findest du die Mittel, die entscheidende Wirkstoffe für das Haarwachstum enthalten und bereits ihre Wirksamkeit bewiesen haben.

Bei Infektionen oder Stoffwechselerkrankungen braucht dein Körper Zeit

Haarausfall ist häufig auch eine Folge von Infektionskrankheiten, wie schwere Grippen, Gürtelrose oder auch Syphilis. Wie Infektionskrankheiten können auch Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes oder Schilddrüsenüber- und Schilddrüsenunterfunktion der Grund für den Haarausfall sein. Unter Hashimoto-Thyreoiditis erfährst du übrigens mehr über den Haarausfall aufgrund der Schilddrüsenfehlfunktion.

Bei Infektions- oder Stoffwechselerkrankungen ist das Immunsystem stark belastet. Dein Körper benötigt einfach Zeit, um sich zu regenerieren. Aufgrund der hohen Vorbelastung durch die Krankheit ist eine gesunde Ernährung für eine schnelle Regeneration deines Körpers essentiell.

Gewissenhafte Haarpflege hilft gegen diffusen Haarausfall

Viel Haargel oder Haarspray können unser Haar überstrapazieren, sodass es schließlich ausfällt oder es in der Folge zu brüchigem Haar kommt. Es handelt sich dabei nicht um einen medizinischen Haarausfall, doch die Haare fallen trotzdem aus. Grund ist die gehemmte Sauerstoffzufuhr zu den Haarwurzeln.

Das klebrige Gel verhindert die Sauerstoffaufnahme. Häufig hört man auch, dass häufiges Kämmen oder das Färben der Haare Ursache für den diffusen Haarausfall sein kann. Das sind jedoch Mythen über Haarausfall, die ins Märchenland gehören.